HOW TO MEASURE – DAS FAZIT

In den vergangenen Monaten testete Annika eine Reihe von Zuckermessgeräten. Nun hat sie für Euch ein umfassendes Fazit gezogen …

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Heute möchte ich Euch das Fazit meiner kleinen Testreihe vorstellen. Hierzu habe ich eine Tabelle angelegt, in der ich alle Daten nochmals kurz und knackig zusammengefasst habe.

Annikas große Fazit-Tabelle

Zu klein, oder? Hier gibt’s die Tabelle in Groß.

Und hier sind nun meine persönlichen Plätze 1–3:

  • Platz 3 belegt das mylife Unio von Ypsomed: Es ist klein, handlich, sieht gut aus und die Stechhilfe ist sanft.
  • Platz 2 belegt das AccuCheck Mobile von Roche: Es ist zwar groß, allerdings hat man immer alles dabei!
  • Und Platz 1 geht an: Das FreeStyle Libre von Abbott Diabetes Care. Es ist klein, handlich, scannt den Gewebezucker und misst Blutzucker und Ketone.

Ich hoffe, Euch hat die Testreihe gefallen! Die Testgeräte habe ich an Bedürftige verschenkt, damit sie nicht nutzlos bei mir rumliegen 😉

Vielleicht habt Ihr jetzt auch Euer neues Lieblingsgerät gefunden?

Liebe Grüße

Annika

PS Ihr wollt wissen, wie Annika getestet hat und alles noch einmal ausführlich nachlesen? Dann auf zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4.

4 Kommentare zu “HOW TO MEASURE – DAS FAZIT

  1. 26 Jahre Typ1, Pen, Ich habe den Libre seit 5 Monaten, die beste Neuentwicklung. Zuckermessen beim Sport, in der Nacht, unterwegs. 5 Sekunden und fertig, komfortables Tagebuch, gute Software und Berichte. Kein Fingergepiekse, durch die kontinuierliche Messung hervorragend um die Therapie zu verbessern und Unterzuckerungen / Überzucker vorzubeugen. Ich hoffe, dass die Kassen schneller positiv für das Gerät entscheiden. Ich geb meinen nicht mehr her.

    Grüße

    Sebastian

  2. Ich fand den Test recht informativ und auch interessant, wie andere die verschiedenen Messgeräte sehen und bewerten. Meine persönlichen Favoriten sehen ein wenig anders aus.
    Das Libre wäre gar nicht dabei, weil dieses Gerät (noch) nicht verschreibar ist oder genauer gesagt – die private Anschaffung würde kein grosses Loch in die Kasse der meisten Diabetiker reissen, die monatlichen Kosten von knapp 120 Euro können sich aber nur wenige leisten.
    Die Krankenkassen, die ursprüglich die Kosten übernommen haben (TK, DAK) zicken rum, berufen sich auf ein Urteil und verweigern mittlerweile die Kostenübernahme. Man kann zum Teil noch persönlich mit der Kasse etwas aushandeln, das ist aber eher selten. Das Libre wäre auch meine Nummer eins, aber auf Grund der Umstände gehört es für mich da nicht rein.

    Die Nummer 3 Wäre auch meine Nummer 3, das sehe ich genauso.

    Nummer 2 wäre bei mir (und ist es auch) das Contour Next USB. Die Datenübertragung funktioniert einwandfrei, Sidiary liest alle Daten aus, auch ohne technisches Wissen. 😉
    Es ist klein, bietet sich damit als mobiles Gerät an und hat noch einen weiteren Vorteil – man kann alles dokumentieren. Es misst eben nicht nur den Blutzucker, man kann auch gegessene KE einbegen und die gespritzte Insulinmenge. Sowas gehört nun in ein Tagebuch mit dem der Diabetologe auch was anfangen kann.

    Das dagegen Mobile ist ein riesiger Backstein, die Stechhilfe ist von sanft Lichtjahre entfernt und das auftragen des Blutstropfen ist ungleich schwieriger als bei einem Testsreifen. Ausserdem muss man unterwegs ständig KE/BE und Insulingaben anderweitig dokumentieren.
    Die Kassette ist der einzige Pluspunkt, da man sich das teststreifengefummel erspart. Mir reicht das jedenfalls nicht.

    Meine Nummer 1, wenn man das Libre rausnimmt, ist ganz klar das Accu-Chek Aviva Expert. Es dokumentiert eben auch BE/KE und Insulinmenge und auch der Bolusrechner ist ziemlich gut, wenn er richtig eingestellt ist. Die dafür nötigen Faktoren sind unfangreicher als bei Insulinx und auch das beleuchtetr Farbdisplay schlägt das Insulinx um Längen. Natürlich gibt es auch beim Aviva Expert noch Verbesserungsmöglichkeiten, die Eingabe eines Zielwertes (zusätzlich zum implementierten Mittelwert aus max./min. Wert) wäre wünschenswert, eine nachträgliche Änderungsmöglichkeit von KE/BE zu Kohlehydraten und umgekehrt ohne gleich sämtliche Einstellung löschen zu müssen, ebenso. Eine USB Schnittstelle wäre auch notwendig und wäre nicht viel Aufwand gewesen ein extra Lesegerät ist keine gute Idee. So merkt man eben, dass das Aviva Expert aus der Pumpentherapie kommt, dennoch finde ich die Vorteile herausragend.

    Ein weiteres kleines Manko das alle Accu-Cheks und fast alle anderen Hersteller betrifft, sind unpraktischen Teststreifendosen und die aneinanklebenden Teststreifen.
    Viele Diabetiker haben trockenene Hände und es ist schon ein arges Gefummel, einen einzigen Teststreifen gut aus der Dose zu bekommen. Da sollten sich die Hersteller mal Ypsomeds Lösung für das MyLife Unio ansehen – so muss Teststreifentechnik.
    Ich finde auch das gehört zu einem Test, denn was ist ein Messgerät ohne seine Teststreifen. 🙂

  3. Also zu den Blutmengen “nicht viel, wenig, viel” wäre es eindeutig besser gewesen, wenn man da auch noch Mengenangaben dazugeschrieben hätte. Gerade beim Aviva Connect. 0,6µl ist nicht viel im vergleich zu den älteren Messgeräten die teilweise bis zu 20µl brauchten.
    Beim Mobile, was zwar nur 0,3µl braucht, muss man aber auch den Punkt richtig treffen, sonst gibts n “Messfehler”

  4. Ich verwende seid 1 Monat das FreeStyle Libre. Es wir übrigens von meine Kasse Techniker Krankenkasse bis auf einen Eigenanteil von 10,00€ im Monat bezahlt.
    Bis jetzt habe ich sehr gute Erfahrungen mit diesem Gerät. Man kann die letzten Stunden genau analysieren. Ich habe erkennen können das die Werte immer in den Zeiten steigen in denen ich früher nicht gemessen habe. Also auch nichts von Unterzucker in der Nacht und häufigem hohen Zucker am späten Nachmittag.
    Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich das FreeStyle Libre nur empfehlen.

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