Die Wirkung von „Kortison“ auf den Blutzucker

Heute erzählt euch Olli, welche Erfahrungen sie mit der Einnahme von „Kortison“ gemacht hat und warum die Einnahme von Medikamenten vorher immer mit dem behandelnden Diabetes Arzt abgeklärt werden sollte.

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Quelle: Olli Peters

Ich bin ein Allergiker, das war ich schon immer und werde ich wohl auch immer bleiben. Doch Gott sei Dank bin ich damit nicht alleine, denn meine gesamte Familie hat irgendwelche Allergien. Schlimm ist das nicht, nur lästig. Meine Allergien melden sich vor allen Dingen im Spätsommer. Schon an den Anzeichen wie tränenden, juckenden Augen sowie einer dauerhaft laufenden Nase weiß ich, dass ich allergisch reagiere.

Pollen sind überall

Ich bin sehr stark auf Gräser und Pollen allergisch, was es nicht ganz so einfach macht, den Allergien zu entkommen. Bei Lebensmittel Allergien weiß man ja meist, was man essen darf und was man lieber lassen sollte. Doch Pollen sitzen überall. In den Haaren, der Kleidung, der Bettwäsche oder der frisch gewaschenen Wäsche, die im Garten an der Luft trocknen durfte. Wie gesagt, sie sind ÜBERALL und sehen kann man sie leider auch nicht – schade! 🙁

 

So eine Allergie kann harmlos verlaufen, sodass es schon vollkommen ausreicht, eine Allergie Tablette am Tag zu nehmen, und schon hat sich die Sache erledigt. Dennoch reagieren manche Körper und Immunsysteme sehr überempfindlich. So auch mein Immunsystem. Ich denke, es ist egal, wo man wohnt, aber es dürfte wohl jedem klar sein, dass auf dem Land die Pollen mehr „Freiflug“ haben als in der Stadt. Auf dem Land gibt es aber meist auch mehr Grünflächen und Wiesen als in der Stadt. Das soll jetzt kein Appell sein, in die Stadt zu ziehen, davon verabschiedet sich die Allergie schließlich auch nicht einfach so. Und interessanterweise leiden auf dem Land nur etwa halb so viele Kinder unter Heuschnupfen wie in der Stadt.

Doch worauf möchte ich hinaus?: Allergien klingen harmlos, können aber wirklich belästigend sein und das Immunsystem sehr schwächen, das habe ich am eigenen Leib erfahren dürfen, sodass kein Umweg mehr um eine Kortison Einnahme herum führte. Klar hätte ich das gerne vermieden, aber bei mehreren Allergie Tabletten am Tag, dauerhaft hohen Blutzuckerwerten und unfassbar zugeschwollenen Augen war dann irgendwann Schluss.

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Quelle: Olli Peters

Lange Nächte und häufiges Messen

Also besprach ich mit meinem Diabetologen meine „Kortison“ Einnahme. Natürlich nahm ich nicht wirklich Kortison, sondern Prednisolon. Das ist ein Wirkstoff, der eine Wirkung hat wie Kortisol, die wirksame Form des Kortisons. Umgangssprachlich werden alle Medikamente mit dieser Wirkung als „Kortison“ bezeichnet.

Dass mit Beginn der Einnahme nicht alles so glatt laufen würde, hatte ich schon vermutet. So begann ich also mit 10mg „Kortison“ und dem Tipp zu der Einnahme, noch ca. 4-6 Einheiten zusätzlich dazu zu bolen. Gesagt, getan. Schon am Nachmittag des ersten Einnahme Tages merkte ich eine leichte Besserung aller allergischen Beschwerden. Die Blutzuckerwerte waren bis zu dem Zeitpunkt auch wieder etwas näher am Normalbereich, was mich durchaus freute. Somit war ich in dem Glauben, das ich die perfekte Menge an Insulin gefunden hatte, welche ich zusätzlich bolen musste. Außerdem war ich sehr optimistisch, dass meine zugeschwollenen Augen ein paar Tage später wieder auf dem Weg der Besserung sein könnten. Keine fünf Stunden später wurde ich eines Besseren belehrt. Mein Blutzuckerwert war schlagartig bei 18,5 mmol/l (333 mg/dl), wobei ich nichts gegessen oder getan hatte, um ihn so hoch zu bekommen.

War die Kanüle schuld?

Also wurde zuerst akribisch die Kanüle auf Auffälligkeiten untersucht, dann der Schlauch und zu guter Letzt das Insulin. Alles sah unverdächtig aus. Dass meine Blutzuckerwerte wegen der Kortison Einnahme allerdings in diesem hohen Bereich waren, war mir zu dem Zeitpunkt nicht bewusst. Schließlich lag die Einnahme der Kortison Dosis schon 12 Stunden zurück.

Auf Grund der hohen Blutzuckerwerte begann für mich eine lange Nacht mit vielen Messungen und noch mehr Wasser Trinken. Am Abend, als der Wert so hoch war, musste ich übrigens erneut eine neue Kortison Dosis zu mir nehmen, bei der ich natürlich dieselbe Menge zusätzliches Insulin dazu gebolt hatte. Ich wusste ja nicht, dass das Kortison Schuld an den Blutzucker Werten war.

Über Nacht fielen meine Blutzucker Werte, nicht rasend schnell, eher Stück für Stück. Aber in den Normalbereich habe ich sie in dieser Nacht nicht bekommen.

Der nächste Morgen – ich stand auf und fühlte mich gleichzeitig wie überfahren (was nichts Unbekanntes nach einer langen Zeit von hohen Blutzucker Werten ist). Daraufhin habe ich also schnell meinen Blutzucker gecheckt.

Der Übeltäter für meine hohen Blutzuckerwerte

„Oh mein Gott!“, war der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, als ich den Wert sah. Ich habe direkt noch einmal gemessen und glaubte an einen messtechnischen Fehler. Fehlanzeige! Derselbe Wert erschien wieder und zwar 18,5 mmol/l (333 mg/dl). Der Blutzucker war wieder so hoch, ganz genauso hoch wie am vorherigen Abend, als alles begann. Ich blickte zur Uhr und mir war alles klar. Es war 8 Uhr morgens und um 20 Uhr am Vorabend habe ich meine letzte Kortison Dosis genommen. Genau zwölf Stunden waren vergangen. Ich rechnete nach und stellte fest, dass dies bei meinem ersten hohen Wert am Vorabend genauso war. Da hatte ich den Wert um 19 Uhr gemessen und genau zwölf Stunden vorher, also um 7 Uhr morgens, die Kortison Dosis eingenommen.

Den Übeltäter für meine Blutzuckerwerte hatte ich also gefunden, blöd nur, das mein Körper jetzt derjenige war, der unter diesen hohen Werten leiden musste. Und mir wurde bewusst, dass ich das Kortison noch fast zwei weitere Woche einnehmen musste, zwar von Tag zu Tag immer geringere Mengen, dennoch musste ich meine Strategie ändern. Schließlich konnte es so nicht weitergehen, ich fühlte mich nämlich schon nach einer Nacht und einem Vormittag wie doppelt und dreifach überfahren und wünschte mir in diesem Moment meine ganzen allergischen Reaktionen zurück, die sich zu dem Zeitpunkt etwas gebessert hatten. Man unterschätze nie die Macht und Kontrolle zu hoher Blutzucker Werte und was sie mit einem anstellen können, sodass man sich innerhalb von Stunden „hundeelend“ fühlen kann.

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Quelle: Olli Peters

Hoffnung aus dem Internet

So las ich also im Internet nach, in der Hoffnung, andere Typ 1 Diabetiker hätten auch schon einmal solch einen „Kampf“ geführt und alternative Methoden und Strategien für mich. Doch allzu viel fand ich leider nicht, außer Worte wie: Bei Kortison Einnahme immer vorher mit dem Diabetes Arzt sprechen, da man mehr Insulin benötigt. Das stimmt und Gott sei Dank habe ich vorher mit meinem Diabetologen darüber geredet und wusste wenigstens, dass ich zwischen 4 und 6 Einheiten extra bolen musste.

Ich stieß auf einen Kommentar, in dem stand, dass man es mit einer Verteilung des Insulins über insgesamt 9 Stunden versuchen sollte. Also nach der Einnahme dann direkt etwas bolen, dann wieder nach drei Stunden und nochmals nach drei Stunden. Allerdings sollte die Menge des Insulins dabei immer weiter abnehmen. Erst einmal war ich froh, dass ich eine Insulinpumpe besaß, denn ich denke, als „Penner“ gestaltet sich das Ganze noch anstrengender und das Spritzen ist ja eh keine schöne Sache. Dennoch hatte ich zu viel Respekt, ganze 5 Einheiten einfach nach meinem Frühstücks Bolus abzugeben, schließlich empfand ich das schon als eine ganze Menge Insulin. Also entschied ich mich, die 5 Einheiten über einen verzögerten Bolus über drei Stunden abzugeben, um nach drei Stunden wieder einen erneuten verzögerten Bolus mit 3 Einheiten über drei Stunden abzugeben. Nachdem dann wiederum drei Stunden vergangen waren, gab ich den letzten Bolus für die Kortison Dosis, welche ich am Morgen eingenommen hatte, ab. Nämlich 1,5 Einheiten, wieder verzögert und über drei Stunden.

Kortison und eine verzögerte Bolusabgabe

(Zur Veranschaulichung folgendermaßen:
9 Uhr (Aufstehen), Kortison Einnahme – Bolus verzögert über 3 Stunden
12 Uhr – erneuter Bolus, mit geringerer Menge, verzögert über 3 Stunden
15 Uhr – erneuter Bolus, mit wiederum verringerter Insulinmenge zum vorherigen Bolus, verzögert über 3 Stunden)

Diese Methode funktionierte einigermaßen gut, sodass ich nach 12 Stunden, nach der morgendlichen Kortison Einnahme, einen Wert von 5,5 mmol/l (99 mg/dl) messen konnte und mich darüber doch sehr freute.

Das Prinzip habe ich die darauffolgenden Tage weiterhin angewendet, mal mit mehr Erfolg (Blutzucker technisch bezogen) mal weniger. Die Schwierigkeit während des gesamten Einnahme Prozesses war viel weniger, den „Übeltäter“ zu finden, sondern eher die Auswirkungen des Kortisons. Da ich ca. alle 2 Tage meine Dosis minimal reduziert habe, musste ich dementsprechend aber auch die zusätzlichen Insulin Mengen anpassen, da lag der Knackpunkt. Denn es bleiben mir schließlich nur knappe 2 Tage um heraus zu finden, wie viel Insulin ich zu der entsprechenden Kortison Menge dazu bolen musste.

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Quelle: Olli Peters

Keine perfekte Lösung gefunden

Ich muss gestehen, irgendwann hatte ich die Nase voll, ich habe meine Werte nicht schleifen lassen und auch brav weiterhin meinen Blutzucker gemessen, aber meine Methoden hatten alle nicht so zu 100% angeschlagen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Die Werte befanden sich weiterhin über der Grenze. Ich ärgerte mich, doch das brachte mir nichts, schließlich tat ich alles Mögliche für meinen Körper und mich, um das Ganze wieder in den Normalbereich zu bekommen.

Letztendlich habe ich NICHT die perfekte Lösung finden können, was sehr schade ist, weil ich sie selbstverständlich gerne kennen würde, und außerdem wollte ich sie euch übermitteln. Damit ihr euch nicht mit dem „Problem“ herum quälen müsst. Mir ist bewusst, dass es von Diabetiker zu Diabetiker sowieso unterschiedlich ist, deshalb gibt es keinen Plan A. Aber vielleicht konnte ich euch einen kleinen Überblick darüber geben, was ich alles getan habe, und möglicherweise sind diese „Tipps“ wenigstens eine kleine Hilfe oder ein Leitfaden, falls die Blutzucker Werte ebenfalls nicht mitspielen sollten.

Wenn du auch schon einmal so ein Problem hattest oder mir und den anderen Lesern deine Geschichte und Tipps über die Einnahme von Kortison verraten möchtest, dann kannst du das sehr gerne in einem Kommentar hier unter diesem Beitrag tun! ☺

Ich freue mich, von dir/euch zu lesen, und die anderen Leser ganz bestimmt auch.


Mehr Erfahrungen zum Thema Kortison findet ihr zum Beispiel von Matthias:

Diabetes Typ 1 und Kortison-Therapie – war da was? (Teil 1)

Diabetes Typ 1 und Kortison-Therapie – war da was? (Teil 2)

8 Kommentare zu “Die Wirkung von „Kortison“ auf den Blutzucker

  1. Hey Olivia, na das hast du doch recht gut hinbekommen.
    Ich hatte mal eine Hochdosis-Kortisol-Therapie (i.v. über den Tropf) und bin ganz gut mit dem Teupeschema zurechtgekommen:
    https://www.insuliner.de/insublog/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/Cortison-3-2012.pdf
    Kannst das ja mal gegenrechnen mit deinem Verfahren :-).
    Ich muss dazu sagen, dass ich während dieser Zeit ein CGM hatte und unglaublich froh darüber war – diese Riesenmengen Insulin hatten mir auch ziemlich Angst gemacht. Zusätzlich gemessen hatte ich wegen der “Verzögerung” des CGMs auch – musste mich aber nicht plötzlich nach 2 Std. von einem HI überraschen lassen oder konnte eben dank des CGMs auch Saft gegentrinken. Habe aber trotz des Schemas wie gesagt auch mal den ein oder anderen Bolus dazugeben oder eben vorsorglich einen Saft trinken müssen – das muss ich ja schließlich auch ohne Cortisoltherapie eben nur seltener :-).
    Und ehrlich gesagt sind 2 Tage “nicht ganz optimale Einstellung” in deinem Fall ja auch nicht der Untergang ;-).
    Frag doch mal Katharina von http://nervenauszuckerwatte.blogspot.de ;wegen der MS hat sie sicher auch einen guten Erfahrungsschatz im Umgang mit dem Cortisol.
    Liebe Grüße
    Klara

    1. Liebe Klara,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Ich habe mich sehr darüber gefreut. ☺
      Ja leider, war das mit dem Kortison nicht gerade der schönste Fall in meiner Diabetes Laufbahn. Zum Glück musste ich es nur für eine relativ geringe Zeit einnehmen. Meinen Blutzucker Werten ging es nach der Absatz auch schon sehr schnell wieder viel besser.

      Ganz liebe Grüße,
      Olli

  2. Hallo Olli, wegen allergischem Asthma bekomme ich ab und zu eine Infektion der Lunge, die mit Kortison behandelt werden muss. Mein Diabetologe, der auch Endokrinologe ist, sagte, dass ich die Insulindosis verdoppeln sollte. Ich dachte, der ist verrückt. Bei hohen Kortisondosen (30mg) ist das aber fast korrekt. Zumindest die Basalrate läuft bei mir auf 200%. Mit dem Bolus muss man sich rantasten, aber die Basalrate gleicht viel aus …. bei mir.
    VG Stefan

  3. Hallo!
    Ich habe letztes Jahr einmal hochdosiert Kortison iv gespritzt bekommen und bin mit 200% Basalrate und doppelten Essensfaktoren super gefahren. Bei Kortison darf man echt nicht zimperlich sein 😉

  4. Ich nehme seid zwei tagen prednisolon und habe genauso schwierigkeiten damit mein blutzucker drr normalerweise gut eingestellt ist ist natürlich morgends über 400 und das ist übrrhaupt nicht gut zumal ich rs überhaupt nicht gewusst habe hatte heute mein arzt gesprochen und er meinte dann ich müsste runter spritzen man wird zu wenig aufgeklärt als Diabetiker

  5. hallo habe Ohrenschmerzen u bekam cortison tabl sofort am 1.tag sprang mein bz auf über 400 mg entsetzen nahm die tabl noch weitere 3 tage heute den Ohrenarzt angerufen der meinte sofort absetzen mein insulindosiss habe ich hoch geschraubt in 2er schritten er ging am abend so hoch dass mir übel wurde, nun will ich mal sehn ob es wieder passt nachdem ich das cortison weglasse abr man kann dabei sehen ein Arzt hat mich quasi versaut der kollege wusste sofort was los ist mfg doris

  6. Hallo, ich bin gerade auf der Suche nach Infos bezüglich einer Hochdosis Kortisontherapie mit 1000 mg Methylprednisolon wegen einer Autoimmunenzephalitis. Ich werde mir das Teupe Schema mal anschauen. Mir ist aber insgesamt überhaupt nicht wohl dabei trotz Pumpe und freestyle libre. Ich liege Gerd Zeit im Krankenhaus auf einer neurologischen Station und habe schon nach einem Diabetologen gefragt. Mir scheint, die Ärzte, Neurologen, nehmen das nicht besonders ernst. Wenn ihr sehen könntet, was ich hier zu essen kriege, würdet ihr die Welt nicht mehr verstehen, und das in einer Uniklinik. Schon jetzt kämpfe ich vehement mit meinen Zuckerwerten. Ich bin ziemlich am Ende mit meinen Nerven wegen der anderen Erkrankung und wenn es mir nicht so furchtbar schlecht gehen würde, wäre ich hier schon längst weg. Aber jetzt muss ich noch weitere vier Tage eine Art Blutwäsche über mich ergehen lassen, ebenfalls einen schlauchendes Prozedere.

  7. Hallo!
    also bei mir hat eine einzige Kortisonspritze (Schleimbeutelentzündung Schulter) neben dem absehbaren BZ-Anstieg dazu geführt, dass ich auch nach 2 Wochen immernoch eine erhöhte Basalrate von 15% bis 15 Uhr und ab dann 20% bis 3 Uhr in der Pumpe einstellen muss. Das war vor einem Jahr nach der letzten Kortisonspritze genau so. Der Bolus muss bei mir bei Mahlzeiten mit mehr als 4 BE ebenfalls eher verdoppelt werden. Bei mehr als 4-5 BE ist es extrem langwierig, den BZ wieder in einen erträglichen Bereich unter 200 zu bekommen… Ich will mich ja auch nicht mit zu großen Dosen in eine Hypo schießen.
    Am Tag nach der Spritze spielte mein BZ nach wenigen Std. jeweils leicht verrückt (erst hoch, dann stark schwankend) und ich habe immer wieder den Effekt, dass auch (für mich) größere Korrekturen von 10-14 Einheiten Fiasp exakt null(!) Effekt haben/hatten.
    Ein Hinweis für alle DexcomG6-Nutzer: ich habe bei mir beobachtet dass das Dexcom jeweils in der Nacht nach der Spritze einen Hypoalarm auslöste, weil angeblich der BZ innerhalb kürzester Zeit extrem schnell abviel (angeblich von 160 auf 55 innerhalb von 15 Minuten) – mir kam das spanisch vor und eine Kontrolle ergab dass der Sensor da was falsch gemessen hatte. Also in diesem Ausnahmefall vielleicht lieber erst BZ blutig kontrollieren, anstatt sofort Traubenzucker zu futtern 😉

    Dieses Jahr scheint mir das Kortison allerdings einen deutlich längeren Effekt zu haben als letztes Jahr – zumindest habe ich letztes Jahr nach zwei Wochen keinen Zusammenhang mehr erkennen können oder mir was das Thema nicht so präsent.
    Ich melde noch mal, wenn die normale Basalrate wieder ausreicht. Scheint bei mir aber ein eher seltennerer Effekt zu sein.

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