Mexikanische Burritos mit Guacamole

Matthias holt heute den „Mexikaner“ nach Hause. Es gibt einen mexikanischen Klassiker, herzhaft gefüllt, mit Käse überbacken, und dazu einen Avocado-Dip.

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Wenn ich beim „Mexikaner“ essen gehe, sitze ich oft eine halbe Ewigkeit vor der Speisekarte, sodass es mir schwerfällt, mich zu entscheiden, was ich essen möchte.

Meistens bleibe ich bei meinem mexikanischen Lieblingsgericht Burritos „hängen“, weil sie mir einfach am besten schmecken.

Ich koche sehr gerne, somit ein Grund genug, Burritos auch einmal zuhause auszuprobieren. Dazu gibt es Guacamole, einen Dip aus der cremigen Powerfrucht Avocado.

Quelle: Matthias Momm

… Nährwerte, was ist drin?

Beim Kochen zuhause ist es i.d.R. einfacher, sich einen Überblick über Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett zu verschaffen. Ein Burrito mit Avocado-Dip enthält ungefähr:

  • 24 g Kohlenhydrate
  • 20 g Fett
  • 15 g Eiweiß

Bei meinen Portionen, drei Burritos sind kein Problem für mich, sind das gut und gerne 6 BE + 7 FPE. Unter Berücksichtung meiner persönlichen Parameter, wie der Insulinempfindlichkeit und des Essensfaktors, benötige ich ca. 16-18 Einheiten Insulin (inkl. der FPE-Verlängerung auf 6-8 Stunden).

Avocado, das „Superfood“

Obwohl die Avocado relativ viele Kalorien hat, wird sie als „Superfood“ bezeichnet. Das liegt daran, dass diese Frucht sehr viele ungesättigte Fettsäuren hat und reich an Mineralstoffen, Eisen, Folsäure und Vitaminen ist. Sie ist einfach unfassbar gesund und schmeckt als Dip zubereitet sehr lecker. In der mexikanischen Küche bezeichnet man diesen Dip als „Guacamole“, was so viel heißt wie „Avocadosauce“.

Guacamole – so geht’s …

Die Zubereitung der Guacamole ist einfach und geht schnell in gut 10 Minuten mit folgenden Zutaten:

  • 3 reife Avocados
  • 3 Tomaten, fein gewürfelt
  • eine halbe Zitrone, ausgepresst
  • 2-3 fein gehackte Knobi-Zehen
  • 2 EL Joghurt
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
Quelle: Matthias Momm

Die drei Avocados halbiere ich und entferne den Kern. Das mit dem Löffel herausgelöste Fruchtfleisch wird nun mit einer Gabel fein gedrückt und zu einem Brei verarbeitet. Die Tomaten schneide ich mit meinem großen Küchenmesser in kleine Würfel. Nun den Zitronensaft, Joghurt und die klein gehackten Knobi-Zehen in eine Schüssel geben.

Quelle: Matthias Momm

Die Guacamole wird am besten, wenn man die Zutaten mit einem Pürierstab fein zu einem Mus verarbeitet. Da die Avocado pur recht geschmacklos ist, muss gut mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden. Zum Schluss noch etwas klein gehackte Petersilie drüberstreuen. Die Guacamole ist nun fertig. Sollte vom Dip später etwas übrig bleiben, schmeckt er sehr lecker zu Tacos (oder Chips) beim Verdauen auf der Couch.

Quelle: Matthias Momm

Burritos – das „Setup“ für 10 Stück

Die Zutaten für 10 Burritos seht ihr unten aufgelistet. Leider fehlten mir Kidney-Bohnen und rote Chilischoten. Aber das ist nicht so schlimm, denn bei mexikanischen Gerichten kann man durchaus flexibel sein und das eine oder andere weglassen bzw. mit Zutaten ergänzen, welche man gerne isst.

  • 2-3 Zwiebeln, gewürfelt
  • 1-2 fein gehackte Knobi-Zehen
  • 2-3 Parika, gewürfelt
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • 1 Dose Mais
  • 4 Tomaten, klein gehackt
  • 1 Tetrapack passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Chilipulver
  • geriebener Gouda zum Überbacken
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 10 Stück Weizentortillas
  • Olivenöl zum Anbraten
  • 1 Becher Schmand (zum Bestreichen der Tortillas)
Quelle: Matthias Momm

Ran ans Messer – es wird geschnippelt …

Vor dem scharfen Anbraten der Zwiebeln schneide ich diese in kleine Würfel. Das Aroma und die Inhaltsstoffe vom Knobi bleiben besser erhalten, wenn man ihn nicht durch eine Presse drückt, also den Knobi auch ganz klein schneiden bzw. hacken.

Weiter geht’s mit der Paprika und den Tomaten, ebenso in kleine Würfel schneiden, wobei das Ganze nicht so klein geschnitten werden muss wie die Zwiebeln.

Für das Anbraten mit hoher Hitze benutze ich meinen geliebten Gaswok. Mit einer Gasflamme klappt das schnell und lässt sich gut regulieren. Wichtig ist stets ein ständiges Umrühren, damit nichts anbrennt. Dies geht selbstverständlich auch mit jeder handelsüblichen Pfanne.

Zuerst die Zwiebeln und den Knobi anbruzzeln, das dauert gut 2-3 Minuten. Anschließend gebe ich das Hackfleisch dazu und lasse alles weiter bei hoher Flamme durchbraten.

Ist das Hackfleisch nach gut 10 Minuten durchgebraten, gebe ich nach und nach sämtliche Zutaten (bis auf den Käse) dazu. Bis zum abschließenden Abschmecken mit Chilipulver, Salz und Pfeffer alles gut unter mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen.

Quelle: Matthias Momm

Burrito – das „Finish“, wie geht das?

Nun geht’s an das „Bauen“ eines Burritos. Dazu eine Weizentortilla auf der Arbeitsfläche ausbreiten und dünn mit Schmand bestreichen. 3-4 EL der Hackfleischmasse wie unten abgebildet verteilen und etwas geriebenen Käse darüber.

Nun wird es spannend, das Formen zu einem Rechteck. Hier ist es wichtig, dass ihr nicht zu viel der Hackfleischmasse nehmt, sonst bekommt ihr den Burrito nicht mehr zugeklappt. 

Alle fertigen Burritos nebeneinander aufs Backblech legen und mit Käse bestreuen. Der Backofen (Umluft) wird auf ca. 200°C vorgeheizt, dann ab für gut 20 Minuten in den Ofen, bis der Käse schön verlaufen ist und die Burritos leicht braun sind.

Quelle: Matthias Momm

Fertig – guten Appetit

Das Servieren, schnelle Sache. Das i-Tüpfelchen ist für mich die Guacamole, dazu einen Klacks Schmand auf den Teller. Viel Spaß beim Nachkochen, lasst es euch schmecken.

Euer Matthias

Quelle: Matthias Momm

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