#DiabetesDiskriminierung

Monatsaktion Februar: Diskriminierung sichtbar machen

Diskriminierung: Wie sieht die eigentlich aus?

Wie greifbar ist eine Ungleichbehandlung eigentlich? In der Gesellschaft ist Diabetes nach wie vor ein Thema für Ausgrenzung. Egal, mit welchem Diabetes-Typ eine Person lebt, sobald sie sich „outet“, kann dies ein Grund für Diskriminierung sein.

Die über allem schwebende Diskriminierungs-Wolke

In den unterschiedlichsten Lebenslagen ist der Diabetes plötzlich präsenter als die Person dahinter. Wie eine große Wolke verdeckt sie die Sicht auf das Wesentliche.

In welchen Momenten ist die Diskriminierungs-Wolke schon vor euch aufgezogen?

Wir wollen eure Geschichten hören, teilen und vielleicht gemeinsam Wege finden, wie wir gegen die Stigmatisierung und Diskriminierung angehen können.

#wirsindviele – gemeinsam Diskriminierung sichtbar machen

Schickt uns eure Storys, beschreibt Situationen und Gefühle, nennt uns Worte, die ihr mit erlebter Ungleichbehandlung in Verbindung bringt, und erzählt uns, wie ihr mit der Diskriminierung umgegangen seid. Gab es vielleicht sogar Momente, in denen ihr die Ungleichbehandlung abwenden und Aufklärung betreiben konntet?

Nutzt dafür unsere Kommentarfunktion unter diesem Beitrag oder teilt eure Geschichten in den sozialen Medien mit dem Hashtag #DiabetesDiskriminierung.

Macht die #DiabetesDiskriminierung mit uns sichtbar

Lisa erzählt euch weitere Details im Video:

5 Kommentare zu “#DiabetesDiskriminierung

  1. Diabetes und Diskriminierung ??????
    Ist das überhaupt ein Problem für uns Diabetiker??? Diskriminierung passiert zwar häufig in unserem gesellschaftlichen Leben, aber nicht bezogen auf Diabetes. Oder ist Anteilnahme jetzt auch schon eine Art von Diskriminierung? Da sehe ich überhaupt keinen Zusammenhang.

    1. Es ist schön, dass du scheinbar bislang keine Diskriminierung, also eine negative Ungleichbehandlung, aufgrund deines Diabetes erfahren hast. Das spricht definitiv für dein soziales Umfeld! Andere hatten und haben da leider nicht so viel Glück und sahen sich schon häufiger Situationen ausgesetzt, in denen sie diskriminiert oder ungleich behandelt wurden. Das zeigen uns auch die Geschichten, die uns zu diesem Thema erreicht haben und die wir zum Ende der Monatsaktion hier gerne teilen möchten.

  2. Also ich musste es an meinen Arbeitsplatz erfahren, traurigerweise .
    Mein Diabetes ist ein Riesengroßes Problem geworden,denn ich darf an meinen Arbeitsplatz nicht mal.mehr meinen Blutzucker messen (was ich aber bis dort hin schon 3 Jahre machte )
    Ich werde behandelt wie ein Mensch mit einer schwer ansteckender Krankheit. Und mein insulin darf ich mir nur auf der Toilette geben denn es sei unzumutbar es im pausenraum (wo ich meist allein bin ) für die anderen fas sehen zu müssen wenn ich mich in irgendeiner Weise stechen muss !

    1. Liebe Corina, das klingt wirklich schrecklich! Vielen Dank, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Solche Verhältnisse müssen aus- und angesprochen werden. Nur so werden sie sichtbar und es kann sich etwas ändern. Wenn wir dir Hilfe vermitteln können, sag uns gerne Bescheid!

  3. Mir fehlen die Worte! Sowas gibt es tatsächlich noch?
    Deine Vorgesetzten wissen anscheinend überhaupt nichts über Diabetes Typ 1.
    Erzähle ihnen doch mal etwas von der Gefahr einer lebensbedrohlichen Unterzuckerung, wenn du die Messung vernachlässigst. Kann deine Firma das verantworten? Stelle doch einfach einen Antrag auf 50% Schwerstbehinderung. Mir wurde das gewährt. Das beeinflusst auch dein Kündigungsrecht und das Renteneintrittsalter.
    Informiere dich am besten, ob und wie das für dich hilfreich werden kann.

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