Kurzprofil

Medizinjournalistin, Hobbysportlerin, Bloggerin, unterwegs auf diversen Fachkongressen & Events. Stolz wie Bolle auf mein Buch "In guten wie in schlechten Werten", ein Mutmach-Buch für Menschen mit Diabetes & Angehörige: https://tinyurl.com/ycsxhyzv

Zum Autorenprofil von Antje Thiel
  • Vor kurzem habe ich das aktuelle Buch „Sprache und Sein“ von Kübra Gümüşay gelesen. Darin geht es um den Einfluss von Denkmustern und -schablonen auf unseren Sprachgebrauch und wie umgekehrt Sprache unser Denken […]

  • Seit einer Weile folge ich auf Facebook dem Chefredakteur der Lauf-Zeitschrift „Runners World“, Martin Grüning. Er nutzt seine Facebook-Präsenz immer wieder für Umfragen unter den Leserinnen und Lesern. Neulic […]

    • Toller Beitrag! Leider neigen gerade in Deutschland auch sehr viele Menschen dazu, neidvoll zu reagieren und Erfolge und die Anstrengungen dafür nicht einfach anzuerkennen. Hier kann man, als eine von sehr wenigen Ausnahmen, vom amerikanischen Gedanken etwas lernen. Die Amis kennen diesen Neid und die Missgunst nicht, und sie freuen sich über das, was andere erreicht haben. Genau darum fällt es hier den Menschen auch eher schwer, jemanden als sein Vorbild in einem Thema zu benennen.

    • Da schließe ich mich (neidlos 😉 ) an – der Beitrag und auch der Kommentar von @andreas-ffm sind super! Für mich sind solche Kurven auch eher Vorbild bzw. ich nehme sie meistens eher nicht persönlich sondern auch eher neutral wahr. Ich muss aber auch sagen, dass mein Diabetesmonster auch in die Kategorie “gnädig” gehört und selbst wenn ich das Gefühl habe, die letzten Tage seien echt katastrophal gewesen, die Statistik (min. 7 Tage da Libre – vielleicht gar nicht so schlecht, dass der das auf dem Lesegerät nicht für weniger anzeigt) meist nicht so furchtbar aussieht wie es mein subjektiver Eindruck war.

  • Die Corona-Pandemie beherrscht die Schlagzeilen. Und überall kann man nachlesen, dass bei einem schweren Verlauf der Infektion in erster Linie Ältere sowie Menschen mit Vorerkrankungen gefährdet sind. Auf der Li […]

    • Liebe Antje,

      vielen Dank fuer deinen Beitrag, der ein wenig Klarheit und Struktur in ein – wie ich bisher finde – umstrittenes Thema bringt.
      Besonders hilfreich fand ich die Berichte der beiden TD1-er (selbst, wenn beide vielleicht zu einer eher juengeren Kohorte TD1-er gehoeren). Aehnlich, wie die erste Welle an Infektionen in der Allgemeinbevoelkerung in Deutschland (Durchschnittsalter der bisher Erkrankten: 49 Jahre), hat auch hier Covid-19 eher juengere, aktive TD1-er erwischt. Ich hoffe, dass sich mehrere TD1-er dem o.g. Bericht anschliessen.
      Interessant faende ich es zu wissen, in wieweit eine Pneumokokken-Impfung bei TD1 sinnvoll waere (sofern, denn der Impfstoff wieder verfuegbar ist).

      Viele Gruesse,
      NzB

    • Hallo Antje, vielen Dank für Deine tolle Darstellung. Wichtig erstmal, dass Du T1 und T2 unterschieden hast. Ich glaube jeder hat gelesen, das die Corona Infektion wie jede Infektion BZ Schwankungen verursacht. Achtsamkeit ist hier wichtig, besonders diese nächtlichen Unterzuckerungen muss jeder von uns im Besonderen im Auge behalten. Doch das mache ich für mich schon 40Jahre durch gute und schwierige Zeiten. Wovor haben wir Angst ? Um hier konkreter zu werden kann ich sagen : Wenn ich auf fremde Hilfe angewiesen bin und mein DM1 nicht mehr selbst managen kann. Geht eine Beatmung zusammen mit der Pumpe oder kann ich an Betreuung mehr erwarten als 2 Mal BZ messen ? Oder wird man gleich auf Metformin umgestellt. Das ist meine Angst vielleicht kann da jemand seine Erfahrungen posten. LG Jürgen

    • Hallo Antje,
      danke für den interessanten Artikel. Allerdings listet das staatliche britische Gesundheitssystem National Health Service (NHS) bei den gefährdeten Risikogruppen sehr wohl das Stichwort „Diabetes“. Unter dem Link, den du angegeben hast, findet man das unter “Conditions that may increase your risk”.
      Viele Grüße, Kerstin

    • Liebe Antje,
      vielen Dank für Deinen differenzierten Bericht!
      Was mich allerdings besorgt, denn darüber erfährt man in den Medien eher kaum etwas, inwieweit egtl. Patienten mit schweren Verläufen behandelt werden. Man erfährt, dass sie ggf beatmet werden oder dass vllt ein Mittel verabreicht wird, das sonst gegen Malaria gegeben wird, in der Hoffnung, dass dies bei Covid19 hilft. Was aber wird gegen die Lungenentzündung an sich verabreicht?
      Als mein Sohn einmal eine Lungenentzündung hatte, bekam er Cortison, denn das ist ja entzündungshemmend. Und Cortison – und dieses sicherlich nicht ganz zaghaft dosiert bei Covid, so meine Annanhme, das ist natürlich eine gefährlicher Gegenspieler zum Insulin. Liegt vllt hierbei auch besonders die Gefahr für uns Diabetiker? Egal ob alt oder jung?

  • Als ich meinen Blogbeitrag veröffentlicht habe, in dem ich ein Ende diskriminierender und stigmatisierender Sprache rund um das Thema Diabetes gefordert habe, habe ich mir eine Debatte gewünscht. Tja, was soll i […]

    • Also bin ich statt Diabetiker ein MmD – Anna log zu PwD = People/Person with Diabetes 😉
      Ich bin auch ein MmB, ein Mensch mit Behinderung, nicht einfach der Rolli da. Und im Rolli sitze ich zwar auch als MmD, weil ich mich ja trotz aller achtsamen Wortspiele nicht wirklich teilen kann, sondern als MmP, als Mensch mit Polio.
      Wir drei, oder sind wir dann nicht eigentlich schon 4, weil Mensch(en) mit Pflegestufe – noch’n MmP? sind ja praktisch schon so etwas wie ein 1-Mann-Rudel. Oder wäre Rudel @spracheistwichtig auch schon wieder voll daneben???

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    Kinners, wie die Zeit vergeht! Nun ist es bereits über fünf Jahre her, dass ein am Arm aufgeklebter Knopf mein Leben mit Diabetes verändert hat […]

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    Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie der ideale Traubenzucker beschaffen sein müsste, der euch bei einer „Hypo“ hilft? Ich muss g […]

    • Nach über 30 Jahren bekomme ich Dextro nur noch im Notfall runter *lach*.
      Ansonsten nutzen meine Tochter und ich die Traubenzuckerröllchen aus der Apotheke,denn wir lieben es wenn der TZ Geschmack hat.
      Und dieser löst sich im Mund auch schnell auf und bleibt nicht am Gaumen pappen.

    • anabel antwortete vor 4 Monate

      Bzgl. der Müllproblematik: Ich kaufe meistens die kleinen Plättchen in der Pappschachtel und fülle dann in so ne runde Plastikdose um – die hält zuverlässig zu und ich denke mal, die Pappschachtel macht den wenigsten Müll. Daheim nehm ich auch manchmal Limo oder Saft als Hypohelfer, wenn eh gerade was im Haus ist.
      Hab aber meistens auch die einzeln verpackten Dextros daheim, wenn man mal grad schnell was in die Hosentasche stecken muss.

    • Unterwegs habe ich Saftpäckchen zusätzlich dabei und unsere Tochter ist in der Schule auch immer mit beidem unterwegs. Aber zu Hause gibt es Saft.
      Praktisch ist auch das Gel ,nur leider nicht so günstig.

    • Interessant zu erfahren wäre , ob sich das Unternehmen, das die Intact-Traubenzucker herstellt, nicht nur Gedanken macht, sondern auch vor hat etwas zu ändern. Die einzeln verpackten Intacts finde ich auch nicht so besonders leicht zu öffnen und wie erwähnt, wieviele benötige ich um z.B. 1 BE zu erreichen. Gut zu öffen und auch geschmacklich gut waren die DEXTROs z.B. von Diashop, aber da ist man von der Papierumhüllung auf Plastikhülle übergegangen. Welchen Grund kann es dafür geben? Mal schauen, was sich noch tut.

      • sahara antwortete vor 3 Monate

        Vermutung ins Blaue bzgl. der Plastikverpackung: Papier lässt Feuchtigkeit durch und dann wird der Traubenzucker hart – das kann bei einzeln verpackten Plättchen in Plastik nicht passieren.

  • Normalerweise ist bei Diabeteskongressen die Fachwelt unter sich. Da berichtet ein Arzt über neueste Studienerkenntnisse zum Insulin Soundso, eine Kollegin schildert ihre Erfahrungen mit dem Schulungsprogramm XY, […]

  • Immer mehr Diabetesprofis öffnen sich der DIY-Closed-Loop-Bewegung. Daher war es auch Thema bei der diesjährigen DDG-Herbsttagung in Leipzig. In Teil 1 von Der Widerstand bröckelt – es bewegt sich was im Umga […]

  • Die Zahl der „Looper“ wächst von Tag zu Tag. Entsprechend sind auch in immer mehr Diabetespraxen einzelne Menschen mit Typ-1-Diabetes anzutreffen, die ihr CGM-System und ihre Insulinpumpe ein bisschen anders nutz […]

  • Bislang waren mir die Eröffnungsveranstaltungen bei Kongressen nur aus der Publikumsperspektive vertraut. Doch am 15. November 2019 stand ich auf einmal selbst auf der Bühne und schaute in ungefähr tausend in […]

  • Ich habe Typ-1-Diabetes, seit ich 40 Jahre alt bin. Ein untypisches Alter. Rein statistisch betrachtet hat mein Sohn ein Risiko von 3–5 Prozent, dass seine Bauchspeicheldrüse in Bezug auf die Insulinproduktion eb […]

  • Es passiert so schnell: Da schätzt man Kohlenhydrate falsch ein, spritzt zu viel Insulin, verausgabt sich beim Sport, trinkt am Abend ein Gläschen zu viel Alkoholisches – es gibt unglaublich viele Faktoren im All […]

    • Hatte vor Jahren 2mal das Vergnügen, vom Notarzt aus einer ernsten Hypo mit Lichtaus wieder aufgeweckt zu werden. Auch wenn ich mir sicher war, dass ich die 32 oder 34 IE wie immer vor dem Schlafengehen aus dem Lantus- und nicht aus dem Apidra-Pen gespritzt hatte, hab ich beim ersten Mal einfach nur genickt, als mir die Verwechslung zur Erklärung nahegelegt wurde. Hab mich also ins kranke Haus mitnehmen und dort an die Glukose-Infusion anschließen lassen und selbst mit messen können, wie mein BZ mit dem Ausgleich der Lantus-Einheiten immer stabiler wurde.

      Hab dann im Netz Gretchen Becker und ihre Lantus-Lows ohne auch nur den Verdacht von Apidra gefunden und beim zweiten Mal die Einladung ins kranke Haus auf eigene Verantwortung abgelehnt und die unregelmäßige Lantus Überwirkung in eigener Regie aufgefressen.

      Dabei hat mir die voll gestresste Reaktion meiner Frau gezeigt, dass zumindest für uns nicht reicht, wenn sie weiß, dass alles nicht so schlimm ist wie’s aussieht und sich praktisch einfach aussitzen lässt, sondern dass ich sie nach Möglichkeit nicht wieder in sone miese Hypo-Situation bringen darf. Ergo:
      1. Lantus Tagesdosis auf 2 aufteilen, so dass eine Hälfte im Fall der Fehlfunktion wie’n großer Bolus direkt aufgegessen werden könnte.
      2. Lantus ne Stunde vorm Zubettgehen spritzen, weil die im Netz verzeichneten Fehlfunktionen immer in der Stunde nach dem Spritzen aufgetreten sind.

      Wenn zur Not Hilfe da ist, ist immer gut. Aber noch besser finde ich, wenn man alles dafür tun kann, dass sone Not gar nicht erst eintritt 🙂

      Bisdann, Jürgen

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    Wer Typ-1-Diabetes hat, weiß meist schon, worauf bei Sport zu achten ist: Es sollte zum Trainingsbeginn möglichst kein Insulin mehr an Bord se […]

    • Danke für die Anregungen.
      Zum Laufen nutze ich einen Bauchgurt und zum Schwimmen / Wassersport habe ich eine Wasserdichte Smartphonehülle für den Oberarm

      • Du nimmst dein Smartphone tatsächlich mit ins Wasser? Das würde ich ehrlich gesagt nicht wagen. Zumal ich beim Schwimmen dann ja ohnehin nicht meine Werte checken kann.

    • Vielen lieben Dank! 🙂

    • Das ist eine gute Anregung, wenn man ganz auf Nummer Sicher gehen will. Muss ich auch mal ausprobieren. Bislang war es meinem Lesegerät allerdings noch nicht zu feucht, auch ohne Ziplock-Beutel.

    • anabel antwortete vor 8 Monate

      Danke für die Tipps! Ich hab zum Laufen so einen Gurt/Tasche für an den Oberarm mit Libre-Lesegerät und Traubenzucker-Plättchen dabei. Das Messgerät während des Laufens raus- und vor allem wieder reinzukriegen ist allerdings nicht so optimal…

      Was nutzt du als App/Funktion für die GPS-Ortung vom Smartphone?

      • Moin Anabel, gern geschehen! Ja, das Lesegerät fix rausholen und wieder reinstecken ist mit Taschen an der Hose oder an den Klamotten bzw. mit einem Laufgürtel einfacher. Fürs GPS-Tracking nutze ich Fitbit. Ich habe die Fitbit Versa, die kein eigenes GPS hat, nur in Verbindung mit der App geht das. Mit Fitbit tracke ich auch Kalorienverbrauch und Schlaf, Aktivität generell. Das hilft mir sehr, in Schwung zu kommen/bleiben und nicht zu viel zu essen.

  • antje-thiel hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #TheWalkingDiabetes#TheWalkingDiabetes veröffentlicht vor 8 Monate, 3 Wochen

    Gestern war mir nach gut drei Stunden Gartenarbeit nicht mehr nach “echtem” Sport. Heute habe ich zwar auch noch ein paar Blümchen eingepflanzt – aber da war auch noch Power für einen kleinen Lauf.
  • Die Sonne scheint, es steht kein fester Termin an, der Schrittzähler ruft… eigentlich eine perfekte Gelegenheit, die Laufschuhe zu schnüren. Doch Moment – da ist noch Insulin an Bord, das Frühstück gerade mal zwe […]

  • Thomas Gundlach hat einen Termin in der Sprechstunde seiner Diabetespraxis. Dafür hat der 58-jährige Busfahrer, seit 17 Jahren Typ-2-Diabetiker und seit einigen Monaten insulinpflichtig, ein Muskelshirt, T […]

  • Fazit: Der Spreewald-Marathon ist eine unheimlich tolle Veranstaltung, die ich jedem sportbegeisterten Menschen nur ans Herz legen kann. Leider war mein Diabetes dieses Mal ein […]

    • anni0911 antwortete vor 1 Jahr

      Oh wow!! Das klingt nach einem super tollen Ereignis! Trotz Talfahrten …
      Ich hoffe es wird bald mal eine schöne Gruppe Idaa in Schwaben geben 🙂 mit Motivation und Unterstützung läuft es sich um einiges schöner!!

    • Liebe Annika, ja, der Spreewald-Marathon ist wirklich zu empfehlen! Ich werde auf meinem Blog in Kürze auch mit ein paar Worten darüber berichten 😉 In der IDAA gibt es übrigens mit Manuela Hipp eine Regionalvertreterin in Stuttgart, die für Baden-Württemberg zuständig ist. Vielleicht weiß die ja was über regionale Lauftreffs?

  • antje-thiel hat den neuen Beitrag Eine Ode an mein Pankreas veröffentlicht vor 1 Jahr, 1 Monat

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    Als wir Autorinnen und Autoren der Blood Sugar Lounge die Info bekamen, dass es bei der Monatsaktion diesen Monat um das Thema Musik bzw. […]

  • Der eine stammelt unverständliches Zeug, der andere wird apathisch, wieder andere neigen zu aggressivem Verhalten. Dass eine akute Hypoglykämie die Funktion des Gehirns stört, dürfte jedem klar sein, der mit Men […]

  • [Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Marken- und Produktnennung.]
    Man hatte mir ja prophezeit, dass so etwas passieren könnte. „Wenn du ein Buch schreibst, dann giltst du als Expertin für ein Thema. Und dann wirs […]

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