Zum Autorenprofil von Katrin Kraatz
  • Nicht erst, seit die Regierungen des Bundes und der Länder strenge Regelungen wegen des Corona-Virus COVID-19 erlassen haben, stellt sich für jeden die Frage: Wie geht man mit der Situation um?

    Quelle: d […]

  • Heute, am 4. Februar, ist mein Diaversary – 50 Jahre Diabetes: Das ist eine ganz schön lange Zeit! Eigentlich plätschern die Diabetesjahre eher so dahin – aber wenn ich mir meine 5 Jahrzehnte mit dem Typ-1 […]

    • Hallo,
      ich schaffe nächsten Monat zwar erst 37 Jahre aber einiges kenne ich noch aus meiner Kindheit,vor allem diese fiesen Stahllanzetten in der Klinik.Einwegspritzen? Gab es noch nicht man mußte eine Kanüle auf die Spritze stecken,dementsprechend bunt gemustert war man.
      Und auch diesen Diätplan.Wie oft saß ich da und hatte entweder noch Hunger oder überhaupt keinen Hunger.Was war ich froh als ich mit 12 Jahren endlich auf die ICT Methode umgestellt wurde.
      Da bin ich echt froh das unsere Tochter in der heutigen Zeit ihren Diabetes bekommen hat,denn es geht vieles einfacher.
      LG Sandra

    • Hallo Katrin,
      Die Erlebnisse kann ich gut nachvollziehen, bin ja auch 46 Jahre “dabei”.
      Mit 16 hat es mich aus heiterem Himmel erwischt. An Erinnerungen sind viele Ereignisse, die mit dem Herumhangeln an den unteren Werten zu tun haben.
      Von heute aus ist das kaum noch von mir zu begreifen; gefährlich war es immer.
      Schon von Anfang an waren in der Hosentasche Dextro-Täfelchen und ein Pausenbrot ist in der Schultasche gewesen.
      Ein Grusel sind die Sammelurine gewesen; ich musste den ganzen Tagesurin sammeln, um die Tageszuckerausscheidung zu berechnen (vom Arzt errechnen).

      Mit dem Buch von Frau Kinga Howorka (NIS) bin ich zu meinem Internist gelaufen, der fand es interessant und hat mich auf das deutsche ICT umgestellt; so ungefähr 1990.
      Blutzuckerselbstkontrolle und daraus Änderungen selbst berechnen war für mich eine Tür zur freien Lebensgestaltung.
      Heute zweifele ich für mich an den Berichten zu den Loop- Systemen….
      jetzt soll die Selbstkontrolle etwas nachlassen, um sich einer definierten Software in die Hände zu geben. Na, ich warte gerne wie sich das bewährt.

  • katrin-kraatz hat den neuen Beitrag Einer allein? Nein! veröffentlicht vor 6 Monate, 3 Wochen

    Wer wie ich Typ-1-Diabetes hat, denkt meist erst einmal, dass er damit ganz allein auf der Welt ist. Denn wer kennt schon andere Diabetiker, wenn er gerade die Diagnose erhalten hat? Aber in den letzten fast 50 […]

  • Mit jedem Jahr mehr, das ich Typ-1-Diabetes habe, wird es spannender. Warum? Weil die Technologien immer besser, immer ausgereifter werden – und mir mein Leben immer mehr vereinfachen.

    Glasspritze aus den 1 […]

    • Hallo Katrin 🙂
      Ich finde es immer wieder faszinierend, wie man früher den Diabetes behandelt hat. Diese riesen Messgeräte, die den Blutzucker bestimmten, so einmal im Monat beim Arzt – für mich persönlich unmöglich.

      Ich bekomme immer wieder gesagt “Sei froh, dass du den Diabetes jetzt erst bekommen hast. Vor 20 Jahren sah das alles noch ganz anders aus und war nicht so einfach!” – wow, gerne hätte ich ihn gar nicht bekommen 😀
      Allerdings bin ich tatsächlich froh, dass ich ihn erst JETZT bekommen habe, ich bin nämlich ein totaler Kontrollfreak, wenn es um so etwas geht. Viele meinen, man soll sich nicht verrückt machen mit CGMs & Co., aber für mich das genau das Richtige! Ich weiß, dass z.B. alles okay ist – oder auch nicht – und handle dementsprechend in Ruhe. Wüsste ich jetzt nicht wie aktuell mein BZ ist, würde ich sämtliche Symptome vermutlich falsch deuten und total die Kontrolle verlieren 😀

      Solange man es nicht übertreibt und paranoid wird, ist die Technologie schon eine wahnsinnige Hilfe!

      Liebe Grüße aus Seoul!

      • Och, da kann ich auch ein Lied von singen, bin jetzt 74 jahre alt, bekam meinen mellitus erkannt zwei Tage nach meinem 16.ten Geburtstag im KKr.H Walsrode. Erster Hausarzt Dr.Schleinitz, aber dann Praxisübernahme durch Dr. Klaus Dieter Haehn, später Prof. an der MHHannover wo ich in der dortigen Diabetologie mit allen Schickimicky behandelt wurde, natürlich in einer Hochschule auch als”Versuchs Objekt” grins. Und Prof Dr. Haehn sagte immer, die Behandlung und den Diabetes nicht übertreiben aber ernst nehmen. Durch intensive Beschulung und immerwährende ICT kontrolle hab ich trotz so langer Zeit noch alle Gliedmaßen am Body, knok on Wood, ä Holzkopf. Wünsche allen hier adequate Zuckerwerte

    • Den Gedanken “zum Glück erst heute” habe ich auch sehr oft. Mein 5-jähriger Sohn wächst bisher total unbeschwert auf dank der ganzen Technik! Übertreiben darf man es natürlich nicht mit der Kontrolle und dem “sich verrückt machen”. Die Technik bietet auf jeden Fall viel Sicherheit!
      Leider wird in der Umfrage das Alter “5” nicht akzeptiert, obwohl man als Elternteil angeblich auch mitmachen kann. Schade…
      Viele Grüße

    • Liebe Katrin,
      dein Bericht erinnert mich sehr stark an meine eigene “Diabetes-Karriere”. Allerdings hat die für mich mittlerweile essentielle Technik (Pumpe und rtCGM) erst vor 5 Jahren bei mir Einzug gehalten. Mittlerweile ist mir auch ein entspannter Umgang damit möglich, kurzzeitige paranoide Züge konnte ich wieder abstellen. Auf jeden Fall hilft mir diese Technik, meinen Diabetes im Blick zu behalten ohne das Maß der Blicke zu übertreiben :-).

    • Hallo matthias-momm, stimmt dein letzter Satz. Die richtige Norm Einstellung war und ist im täglichem Leben nicht immer so einfach aber wenn ich bedenke welche neuen Möglichkeiten die Technic heute bietet, wow, wenn ich errinnere, 1961 ging s los, 16ner Nadeln, Metalköcher, auskochen, Testen einmal im Monat Labor Krankenhaus ha ha , dann teststreifen zum abspritzen,nach nunmehr 58Jahren Berufsdiabetiker”hä hä” Verdammt lange Lehrzeit und lerne immer noch.

      Einen schönen Gruß und immer gute Werte

    • Jau, letzer Satz könnte auch von mir sein, Typ 1 ist sehr Behandlungsaufwendig zumal mit dem ICT Verfahren. Behandlung mit der Pumpe wollte mein Prof nicht während ich noch im Arbeitsverhältnis bin. Und nun bin ich wohl schon a bissel zu alt geworden. grins.

  • katrin-kraatz hat den neuen Beitrag Mein 49-jähriger Teenager veröffentlicht vor 1 Jahr, 3 Monate

    Sollte man nicht annehmen, dass ein Typ-1-Diabetes mit zunehmendem Alter immer erwachsener wird? Eigentlich schon, aber meiner ist aus dem Teenager-Alter nie herausgekommen. Was man ihm auch sagt: Er macht […]

    • Mein “Teenager” ist nur 1 Jahr jünger. Die Aussagen im Artikel kann ich nur bestätigen. Wie ich mit dem ständigen Begleiter lebe, hängt entscheidend davon ab, ob ich ihn als Feind oder nur als lästig und überflüssig betrachte. “Freund” geht mir zu weit. Allerdings ist sein Verhalten ein guter Indikator festzustellen, was mir gut oder weniger gut tut.

    • Hallo Katrin,

      ich wollte Dir schon eine halbe Ewigkeit auf Deinen Bericht schreiben, weil mein täglicher Begleiter seit über 28 Jahren auch nicht aus seinen Kinderschuhen kommt und sich manchmal aufspielt, obwohl sich die technischen Möglichkeiten zur Behandlung so verändert haben.

      Zwar hatte ich das Glück, keine Glas-Metall-Spritzen mehr nutzen zu müssen, aber über die Jahre hinweg habe ich natürlich auch einige Accessoires (mein erstes Messgerät von 1990, meine erste Insulinpumpe von 1997) angesammelt.

      Ich denke auch jedes Jahr an den Tag, an dem ich die Diagnose erhalten hatte, wobei der Tag Deiner Diagnose für Dich noch eine ganz besondere Bedeutung hat.

      Ich fand Deinen Bericht einen sehr gelungenen Überblick zur Diabetestherapie über die vergangenen Jahrzehnte hinweg. Obwohl die Therapiemöglichkeiten einfacher und der Aufwand für eine gute Einstellung enorm höher waren als heute – es musste funktionieren.

      Viele Grüße
      Emma

    • Hallo Katrin,
      ich habe mit großem Interesse deinen Bericht gelesen.
      Was mich immer nachdenklich macht, ist das Weiterreicher (10%) vom Typ , an nachfolgende Generationen, in der Familie. Ein Diabetes ist in meiner Familie, mütterlich/väterlich, in 100 Jahren rückwertig betrachtet, nie vorgekommen. Aber vor 12 Jahren kam er von gestern auf heute, zu mir.
      Vielleicht über einen Infektion?? Aber wenn die Ärzte nichts wissen, war es immer eine Infektion.
      Jetzt habe ich schon Angst, dass meine Söhne und mein Enkel erkranken könnten. Aber, so wird es sicher sehr vielen von uns gehen.

  • Positiv denken und in die Zukunft schauen: So lebe ich. Aber was mir Sorge bereitet, wenn nicht sogar Angst macht, ist die bei mir noch eher ferne Zukunft: wenn ich so alt bin, dass sich jemand anderes um meinen […]

    • Wenn wir unseren BZ nicht mehr selbst steuern können, werden wir auf 3mal messen(lieber 200 als 100mg/dl)+spritzen+essen bei HBA1c 8 und höher gehalten. Wasser sollen wir eh viel trinken, und die Windeln machen da sitz- und liegefreundlich Gel von.
      Unterschieden wird da eh nicht mehr nach T1 oder T2, sondern nach Insuliner oder Tabletter.
      Besser geht heute schon nicht, und mit der Oldieschwemme, die wir Babyboomer in den kommenden Jahren produzieren, wird die Last beim Pflegepersonal noch einmal kräftig zunehmen. Daran wird auch die Politik nichts ändern können, die hier zuvor schon mal angesprochen wurde. Und vor dem Hintergrund ist auch die Forderung nach mehr und umfassenderer Schulung völlig utopisch.

      Wenn ich das mit seit Jahren über 90% TIR und HBa1c um 5 vergleiche, steht mir da natürlich ein gewaltiger Rückschritt bevor. Aber mal ehrlich, wenn ich das nicht mehr länger selbst regeln kann, krieg ich doch wahrscheinlich von meinem BZ eh nix mehr mit und bin zufrieden mit jedem einigermaßen erträglichen Tag, oder?

      Bisdann, Jürgen

  • Habt Ihr Euch schon einmal mit dem Thema Wiederbelebung beschäftigt? Wärt Ihr in der Lage dazu, wenn plötzlich jemand vor Euch zusammenbräche, keinen fühlbaren Puls mehr hätte und keine erkennbare Atmun […]

  • Immer, wenn meteorologisch der Sommer anfängt, kommt auch ein besonderer Tag: der Tag der Organspende. Er findet immer am ersten Samstag im Juni statt, dieses Jahr also am 3. Juni. Was hat das mit uns Diabetikern […]

    • Hallo, was ist denn jetzt richtig??? Die Einen sagen so, die Anderen sagen anders? Ich bin immer davon ausgegangen, dass wir als Typ 1 Diabetiker nicht als Spender in Frage kommen. Was für mich auch nachvollziehbar ist. Ich würde mir sehr wünschen das, Das nicht so wäre. Aber unsere Organe sind vielleicht doch schon vorgeschädigt.
      Es entstehen große Hoffnungen, die sich dann vielleicht doch nicht erfüllen.
      werden. Grausam, finde ich!

  • Wie kann die Diabetes-Selbsthilfe in Zukunft mit einer Stimme sprechen? Das überlegten Anfang April Vertreter der vier großen Verbände Deutscher Diabetiker Bund (DDB), Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diab […]

  • Banges Warten: Wird das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) genehmigen? Nun dürfen wir wirklich jubeln: Das BMG hat zugestimmt! Hier steht es, Schwarz auf […]

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  • katrin-kraatz hat den neuen Beitrag Erlebnisse mit CGM #3 veröffentlicht vor 4 Jahre, 1 Monat

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  • katrin-kraatz hat den neuen Beitrag Erlebnisse mit CGM #1 veröffentlicht vor 4 Jahre, 11 Monate

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