• Alltag & Freizeit
    Die Angst beim Reisen

    Die Angst beim Reisen

    Mit Reisen verbindet man vor allem als Mensch mit einer (chronischen) Erkrankung nicht immer nur Gutes. Auch Ängste und Sorgen zur gesundheitlichen Versorgung sind hin und wieder mit an Bord. Nathalie erzählt euch, was ihr so auf Reisen und bei den Vorbereitungen dazu durch den Kopf geht.

    Weiterlesen…

    • Hallo Nathalie, ;0)

      “Es gibt keine Zufälle im Universum.”

      Neale Donald Walsch, “Gespräche mit Gott” Bd. 1. S. 98

      Ich finde deinen Beitrag keineswegs kontrovers, sondern verständlich, aber für mich beruht er auf der Annahme, dass unsere Krankheiten willkürlich und quasi zufällig über uns hereinbrechen. Das glaube ich nicht. Ich denke, was ich jetzt schreibe, wird tatsächlich kontroverse Meinungen hervorrufen…

      Ich hatte vor elf Jahren Systemisch-Vedische Astrologie per Fernstudium studiert und im Rahmen dieses Studiums, welches insgesamt ein Jahr dauerte, sollten wir nach den Regeln dieser indischen Lehre auch unser eigenes Horoskop untersuchen. Ich hatte das dann retrospektiv für den Zeitraum meiner Diagnose im Sommer 1980 unternommen und mein Horoskop für diesen Zeitpunkt nach Hinweisen für den Ausbruch von Diabetes unter die Lupe genommen. Die Signifikatoren für Diabetes sind demnach Venus, Jupiter und das 5. Haus. Es gibt drei Arten von Voraussagen (aller guten Dinge sind drei…), die allgemein aus jedem Horoskop folgen:

      1. Dinge, auf die nur ein einzelner Hinweis besteht, sind möglich
      2. Dinge, auf die zwei Hinweise bestehen, sind wahrscheinlich
      3. Dinge, auf die drei oder mehr Hinweise bestehen, sind sicher.

      Wahrscheinlich kannst du es dir schon denken: Zu besagtem Zeitpunkt waren es drei Hinweise in meinem Horoskop, die auf den Ausbruch von Diabetes hindeuteten. Das wurde mir später so auch vom Studienleiter bestätigt. Warum schreibe ich das? Nun, ich denke, dass wir uns auf einer höheren Ebene alle Erkrankungen “aussuchen”, ohne uns dessen allerdings in diesem Leben bewusst zu sein.

      Das hat mir letztlich zu einem anderen, tiefgründigeren Verständnis solcher und anderer karmischer Herausforderungen verholfen.

      Einen lieben Gruß aus Ostwestfalen nach BaWü!

      Thomas

      • Hallo Thomas,

        vielen Dank für dein Kommentar! Tatsächlich wollte ich mit meinem Beitrag nicht die Annahme vermitteln, dass unsere Krankheiten willkürlich über uns hereinbrechen. Ich sehe es nämlich ganz genau so wie du!

        Als ich 2016 bei einer koreanischen Wahrsagerin saß, las sie aus meinem Horoskop, dass ich gesundheitlich bald Probleme in der “oberen Bauchregion” haben werde. Da zu diesem Zeitpunkt eher Migräneanfalle das Problem waren, schenkte ich dieser Aussage kaum Bedeutung.
        Wenige Monate später setzte der Gewichtsverlust und zunehmende Durst ein, bis dann Oktober 2018 die Diagnose folgte.

        Rückblickend total unheimlich, dass sie damals diese Aussage getätigt hat und auf genau auf die Körperstelle deutete, an welcher sich die Bauchspeicheldrüse befindet.

        Dein Kommentar zeigt mir erneut, dass das keineswegs ein reiner Zufall sein kann. Wie gesagt, ich sehe das ähnlich wie du und denke auch, dass alles aus einem guten Grund passiert.

        Für mich persönlich habe ich mir vorgenommen, mich in Zukunft noch mehr mit diesem Thema auseinander zu setzen. Wir können uns sehr gerne dazu austauschen 🙂

        Liebe Grüße
        Nathalie

    • thomasb antwortete vor 3 Monate

      Hallo Nathalie,

      ich finde es sehr gut, dass du dich auch für spirituelle Themen interessierst! Damit sind wir sicher nicht allein. Tatsächlich vermisse ich hier in diesem Forum einen “Off-Topic”-Bereich, in dem man sich auch mal in lockerer Form über nicht-diabetische Themen austauschen kann. Das würde die BS-Lounge sicher beleben!
      Hier noch ein kleines Zitat aus dem Buch von Walsch:

      “Euer Potential ist unbegrenzt in allem, was zu tun ihr gewählt habt. Geh nicht davon aus, dass eine Seele, die sich in einem behinderten Körper, wie du es nennst, inkarniert hat, nicht ihr volles Potential erlangt hat, denn du weißt nicht, was diese Seele zu tun versucht hat. Du verstehst ihr Vorhaben nicht. Du bist dir über ihre Absicht im Unklaren. Segne deshalb jede Person und jeden Umstand und bedanke dich.”

      Neale Donald Walsch, “Gespräche mit Gott” Bd. 1, Seite 81

      Den ersten Band der “Gespräche mit Gott” von Walsch kann man sich bei Interesse auf Youtube als Hörbuch anhören. Das habe ich damals auch so gemacht, obwohl ich anfangs skeptisch war aufgrund meiner wissenschaftlichen Prägung. Aber jede/r sollte sich natürlich ihren/seinen eigenen Eindruck verschaffen. ;0)

      Liebe Grüße
      Thomas

    • Hallo Reinhard-Thomas,

      vielen Dank für deine netten Worte! Ich habe bereits auch erste Rückmeldung der “Gegenseite” erhalten, Technik über alles quasi.. Da wurde wohl mein Beitrag nicht richtig verstanden.
      Jeder Mensch nimmt alles anders wahr und gerade so sensible Themen, wie der Diabetes, werden meist nicht mit den nötigen Samthandschuhen angepackt.

      Pass weiterhin gut auf Dich auf und liebe Grüße,
      Nathalie

    • clehner antwortete vor 6 Monate

      Hallo Nathalie,
      vielen Dank für deinen Artikel, da bist du wirklich nicht alleine mit deinen Erfahrungen. Nach über vier Jahren DIY-Loop fühle ich mich zwar fast wie geheilt, aber ich kann mich noch sehr gut an die ersten, teilweise sehr frustrierenden Monate erinnern. Technik ist dennoch Segen, vor allem für uns mit T1 … und die Entwicklung geht ja weiter, siehe Diabeloop (DBLG1) und CamAPS-FX (für die Dana-RS, leider noch keine Kassenleistung), da wird schon viel von dem Aufwand, der für DIY nötig ist, abgenommen …
      Aber was du schreibst ist sehr relevant!
      Liebe Grüße
      Christoph

      • Hallo Christoph,

        Dankeschön für Dein Kommentar! 🙂
        Ja, ich denke mit der Unterstützung durch Diabeloop etc. wird uns viel Arbeit abgenommen, was natürlich auch dazu führen kann/wird, dass sich mehr Menschen mit Diabetes sich dem Thema “Looping” annehmen. Ich bin auch nicht abgeneigt davon, im Moment würde der Aufwand für einen DIY Loop aber den Rahmen des mir Möglichen sprengen – daher “nur” die Dana ohne Loop 😉

        Liebe Grüße
        Nathalie

    • thomasb antwortete vor 6 Monate

      Hallo Nathalie, ;0)

      ich bin ja nun schon länger dabei, seit 1996 mit Pumpe. Was damals mit einer Dahedi begann, mündete in die Minimed von Medtronic, mit der ich auch sehr zufrieden bin. Das Closed-Loop-System kommt für mich und meine jüngere Halbschwester nicht in Betracht, weil a) die Krankenkasse es nicht zahlen würde und b) ich mich auch nicht gern von einer bestimmten Technik oder einer bestimmten Firma abhängig machen lassen möchte. Ich trainiere daher auch noch ab und an die ICT, vor allem, wenn ich zuhause und nicht unterwegs bin. Klappt ganz gut!

      Gruß

      Thomas

      • Hallo Thomas!

        Es freut mich, dass Du einen so tollen Weg für Dich gefunden hast und er auch gut funktioniert 🙂 Da sieht man wieder: Wir sind alle anders!

        Und ich verstehe den Gedanken, dass Du Dich nicht von einer bestimmten Technik abhängig machen möchtest.

        Liebe Grüße
        Nathalie

    • Hallo Nathalie,
      du sprichst einen interessanten Punkt an, der meines Erachtens grundsätzlich erst mal nichts mit dem Diabetes zu tun hat (aber hier durch ein gemeinsames Thema häufig rauskommt), nämlich wie gehen die Menschen eigentlich miteinander um. Wie kommunizieren wir miteinander und wie viel Respekt haben wir vor der Meinung anderer. Es wäre schön, wenn sich mehr Menschen der gewaltfreien Kommunikation bewusst wären und erst fragen, ob ihr Rat erwünscht ist.
      Ich selbst kenne das Thema bei der Diabetestechnik zum Glück recht selten, obwohl ich immer noch ein Punmpenverweigerer bin und immer noch mit ICT gut lebe (aber natürlich mit Sensor). Setze aber in „aufdringlichen Gesprächen“ neben den Erfahrunge aus über 55 Jahren Typ 1 auch häufig Konsequente sachliche Argumente dagegen – und lasse ihnen ihre für sie persönlich sicher gute Entscheidung-, so dass mein Gegenüber meist ziemlich schnell vom Überreden ablässt.
      Auch Therapieempfehlungen werden von den gut meinendem DiabeteskollegInnen manchmal aus den eigenen Erfahrungen über den gleichen Kamm geschoren. Da habe ich die Erfahrung, dass man am besten Diskutieren kann, wenn man seine Werte und die dazugehörige Situation unter die (eigene) Lupe nimmt. Selbst mein Diabetologe musste bei einigen Versuchen, mit eine empfunden schnellen Reaktion, die Werte mit der Pumpe verbessern zu wollen einsehen, dass in seinem er damit an die Ursache nicht rankommen konnte – also: ich finde jeder sollte selbstbewusst seine eigene Meinung haben, aber so individuell wie unsere Körper sind, nicht glaube, dass man jemandem was raten kann, ohne es wirklich miteinander zu reflektieren.
      LG Detlef

      P.S.: Es geht mir bei der Pumpenverweigerung nicht darum, dass ich die Technik ablehne – ich sage als Techniker immer: Diabetes ist das passende Handycap für Techniker: Ein offener Regelkreis, den ich selbst schließen muss – Regelparameter kennen, Störgrößen erkennen, … – und ich werde wahrscheinlich demnächst aufs loopen umsteigen, wenn ich glaube, dass der ML-Algorithmus (maschinelles Lernen) gute Startbedingungen für die Optimierung der Regelkreiseinstellungen für meinem Körper und seinen Reaktionen hat…

  • Alltag & Freizeit
    Alte Träume wieder leben – auch mit Diabetes

    Alte Träume wieder leben – auch mit Diabetes

    Helau! Die Karnevalssaison ist zwar seit wenigen Wochen vorbei, Nathalie erinnert sich aber dennoch gerne zurück an die Zeiten vor Corona, als sie wieder mit dem Gardetanzsport loslegte. Denn schon für eine längere Zeit spielte sie mit dem Gedanken, wieder mit dem Tanzsport anzufangen, konnte dies aber aufgrund ihres Studiums leider nicht weiter verfolgen.

    Weiterlesen…

    • Hallo Nathalie,

      jetzt wird es Zeit, Dir zu schreiben.

      Was mich interessieren würde: Nimmt Dein Arbeitgeber Rücksicht auf Deine Erkrankung, sodass Du Deinen Tag selbst managen kannst und nicht bis spät abends arbeiten brauchst?

      Wie gehen korenanische Arbeitgeber generell mit Menschen um, die ein Handicap haben? Gibt es z. B. Sonderurlaubstage, finanzielle Zuschüsse oder Anspruch auf Homeoffice?

      Wünsch Dir noch eine gute Zeit und liebe Grüße
      Emma

    • Hallo Nathalie,

      beim Lesen Deines 1. Korea-Teils ist mir das Herz aufgegangen. Ganz einfach aus dem Grund: ich weiß, wovon Du sprichst. Ich habe vor einigen Jahren eine individuelle Rundreise gemacht und denke immer wieder gerne an die Eindrücke zurück.
      Faszinierend war, wie unkompliziert das Reisen ist, wie sauber die Städte/Orte und wie hilfsbereit die Menschen sind. Ein sehr entspanntes Ziel für Leute mit Typ1 im Gepäck, da die wichtigsten Dinge (Essen/Trinken und Apotheken/Krankenhäuser) überall verfügbar bzw. relativ schnell erreichbar sind.

      Wie sieht Deine Tour durch Korea aus, wie lange bist Du vor Ort und wie reist Du (Mietauto/Bahn bzw. welche Art der Unterkunft)?

      Weiterhin viel Spaß, ich freu mich auf Deine nächsten Berichte und viele Grüße
      Emma

      • Hallo Emma,

        Viiiiielen lieben Dank für dein Kommentar!
        Habe ich dich richtig verstanden und du warst in Korea reisen? Wie lange denn und welche Städte konntest du erkunden?

        Ich werde in Korea arbeiten, daher werde ich den Großteil der Zeit in Seoul verbringen. Ein Ausflug nach Busan und Gwangju ist aber geplant! 🙂

        Freue mich, dass dir der Beitrag gefallen hat. Bald werden noch weitere folgen (und natürlich auf meinem persönlichen Blog ebenfalls!).

        Liebe Grüße an dich zurück!
        Nathalie

    • Wie toll, liebe Nathalie! Gerne mehr davon, ich hab das so gern gelesen und bin fast mit dir nass geworden 🙂 Jetzt bin ich sehr dafür, dass du uns eine kleine K-Expedition gibst, das klingt grossartig, köstlich und lehrreich – was will man mehr?!

      • Danke Anne! ♥ Ich werde euch definitiv noch mehr berichten, vor allem wenn ich dann die ersten Arbeitserfahrungen da drüben gemacht habe (dazu auch mehr im Teil 2).

        Und natürlich wäre auch jeder BSL-Besucher drüben willkommen 😛
        Die nächste Autorenkonferenz in Seoul? Also ich wäre dabei! 😀

    • Hallo Nathalie,

      ja, Du hast mich richtig verstanden, ich habe Südkorea bereist.

      Ich war zweieinhalb Wochen mit einem Mietauto unterwegs und Ausgangspunkt sowie Ende waren Seoul gewesen.

      Ich war am ersten Morgen erstmal ganz aus dem Häuschen, als ich die Myeong-dong Kathedrale erblickte, bis ich dann feststellen musste: christliche Kirchen gibt es in jedem Dorf in Südkorea – absurd. Mich würde interessieren, wie denn mittlerweile der Skygarden Seoullo 7017 aussieht? Er soll ja mal so werden, wie das Areal am Cheonggye-Fluss.

      Weiter ging es mit einer Tour zur DMZ – sehr interessant bzgl. der Koreanischen Teilung. Empfehlen könnte ich Dir die Draisinentour von Gujeol-ri nach Auraji. Einen Spaziergang in Gamcheon solltest Du auf keinen Fall verpassen. Wenn Du entspannt wandern willst, dann ist der Hallyeohaesang National Park perfekt, ich war bis Haegumgang. Gwangju entpuppt sich erst auf den zweiten Blick als Perle. Dort fand ich das Penguin Village witzig und der Besuch der historischen Altstadt war schön. Falls es Dich zum Strandbaden zieht, dann ist der Taean-Küstennationalpark ideal.

      Solltest Du es nicht schon längst getan haben: besorge Dir ein Buch mit weißen Seiten und sammle die Stempel an den Sehenswürdigkeiten ein. Das macht dort jedes Kind, ich fand’s super und hab eine zusätzliche Erinnerung.

      Jetzt hast Du einen kleinen Einblick in meine Reise bekommen. Hoffentlich sind ein paar Anregungen für Dich dabei.

      Wie bist Du darauf gekommen, in Korea zu arbeiten? Erzähl ein bißchen, wie sich das Arbeitsleben in Korea abspielt und wie die Koreaner als Kollegen sind.

      Ich freu mich auf weitere Neuigkeiten aus dem Land der Morgenstille.

      Liebe Grüße Emma

      • Hi Emma,

        Das sind super Tipps dabei, Dankeschön!
        Ich habe schon ein Jahr lang in Korea gelebt, als ich dort studiert habe. Seoul wurde zu meiner 2. Heimat, seit 2016 lässt mich das Land einfach nicht mehr los 🙂

        Da meine Arbeit direkt beim Skygarden Seoullo 7017 ist, werde ich Dir bestimmt mal ein paar Fotos schicken können. Über meinen Arbeitsalltag (inkl. Diabetes) werde ich hier auf jeden Fall berichten.

        Liebe Grüße an Dich!

  • Community & Unterhaltung
    #BSLounge trifft Royal

    #BSLounge trifft Royal

    Nathalie war im Namen der Blood Sugar Lounge in Kopenhagen bei Novo Nordisk und durfte bei interessanten Vorträgen und Workshops mehr über die Diabeteswelt lernen. Welche Eindrücke sie mit zurück nach Deutschland gebracht hat und ob (bzw. was) sie daraus gelernt hat, möchte sie hier mit euch teilen.

    Weiterlesen…

    • Liebe Nathalie,
      mich hat es auch 2018 erwischt mit dem Typ1 als Anhängsel. Im Mai kam ich mit über 400 Sachen ins KH….
      Auf Deinen Bildern trägst Du wohl alle Sensorvarianten?
      Ich trage derzeit noch den freestyle1, wobei mein Arzt mich auf den 2er umstellen möchte, da ich oft nachts unterzuckere…Hast Du damit Erfahrungen? Auch erhoffe ich mir von dem 2er, dass er genauer misst als der Vorgänger. Manchmal hab ich Sensoren, die bis zu 50 oder mehr abweichen auch nach über drei Tagen Tragedauer; solche hatte ich dann vorzeitig ausgetasucht.
      Nun ja, wenn die Umstellung genehmigt wird, soll ich die neue Varainte ein Quartal testen; sollte ich damit nicht gut zurechtkommen, schreibt mir der Doc den Dexcom auf.

      Vor einigen Tagen hatte ich Gelegenheit zu einer Vorstellung des Dexcom G6 zu gehen. Da hat eine Dexcom-Mitarbeiterin dieses Modell vorgestellt. Ich muss sagen, dass ich durchaus auch damit liebäugele, da es sehr differenzierte Alarmeinstellungen hat. Wobei manch einer vllt auch sagt, dass die vllt auch irgendwann nerven?

      Hast Du einen Favoriten?

      Ansosnten freut es mich für Dich, dass Du auch in relativ kurzer Zeit Deinen Weg gefunden hast, mit dem neuen süüßen Leben umzugehen.

      Den Sensor sichtbar zu tragen, finde ich auch nicht schlimm – zumal es Sommer auch schlecht zu verbergen ginge, aber wozu auch.

      Mit dem Spritzen halte ich es so, dass ich diejenigen, die mit mir an einem Tisch sitzen (auf Feiern bspw.) zuvor frage, ob jemand Unbehagen beim Anblick von Spritzen oder Blutz. messen hat, wenn ich doch mal den Piekser benötige) – denn es gibt durchaus Menschen, denen beim Anblick kleinster Blutmengen oder von Nadeln schwummerig wird! Ich finde das muss man, bei aller medizin. Notwendigkeit unsere Gerätschaften und Insuline selbstverständlich zu benutzen, umgekehrt genauso respektieren.
      Bisher war niemand dabei, aber wenn würde ich schauen wohin ich ausweiche, denn meinethalben müssen andere nicht das Feld räumen.

      Auf jeden Fall ist es ein Segen, dass es solche Sensoren gibt – und über dies ganz wichtig:
      Menschen, die an unserer Seite stehen 🙂

      • Liebe Sonja,

        Erst einmal: DANKESCHÖN – was für ein ausführliches Kommentar 🙂
        Ich selbst konnte nur Erfahrungen mit dem Libre 1 machen, welche leider nicht immer gut waren. Ich habe nachts auch viel unterzuckert und die Messwerte zwischen Libre & Blut gingen teilweise 100mg/dL + auseinander. Daher entschied ich mich für das Dexcom G6. Viele in meinem Diabetes-Umfeld verwenden ihn und sind davon sehr überzeugt!

        Vom Libre 2 kann ich dir leider nichts gutes berichten. Wie gesagt, ich habe ihn selbst nie probiert und kann daher nur wiedergeben, was mir berichtet wurde. Man liest immer häufiger, dass er nach wenigen Tagen nicht mehr funktioniert und nicht genau ist.

        Da ich aktuell Probleme mit dem Korrekturspritzen von wenigen Einheiten habe (das Insulin kommt irgendwie nicht an), habe ich den “Hoher Wert”-Alarm abgeschaltet. Mein Dexcom piept nur, wenn ich zu niedrig bin. Ich trage ihn erst seit wenigen Tagen und bin jetzt schon begeistert. Ab und zu messe ich noch Korrektur blutig, weil ich einfach eine Art “Misstrauen” vom Libre habe.. Aber das ist immer unbegründet – der Dexcom ist super!

        Genau so handhabe ich es auch, mit dem Spritzen. Ich kündige kurz an, dass ich jetzt pikse und wenn es jmd. nicht sehen kann, schaut er kurz weg. In unmittelbarer Nähe ist sowas für mich auch selbstverständlich, allerdings würde ich nicht auf’s Klo verschwinden, weil am anderen Ende des Raumes mich jemand doof anmacht 😀

        Nochmals lieben Dank für dein nettes Kommentar. Dir alles Gute weiterhin und immer schön positiv bleiben! 🙂

    • Hallo Nathalie,
      dein Text gefällt mir.
      Und mir bringt es viel hier von einigen zuhören die genauso denken wie ich. Da ich sonst in meiner Umgebung keinen haben mit dem ich mich austauschen kann.

      Ich habe auch erst seit letztem Jahr April Diabetes und gehe auch recht offen damit um. Meinen Sensor trage ich auch am liebsten am Arm.
      Nur wenn ich in einer großen Runde am Tisch sitze, Spritze ich mich dann lieber um die Ecke.
      Aber auch einfach nur weil ich manchmal keine Lust auf Erklärungen und vielen Fragen habe und ich nicht rund um die Uhr über den Diabetes nachdenken möchte.
      Das mache ich am Tag schon oft genug.
      Sonst habe ich auch den Dexcom und bin super froh damit.
      Hast du schon eine Pumpe beantragt?
      Ich bin auch am überlegen.
      Lg Anja

      • Hallo Anja,

        Lieben Dank für dein Feedback 🙂
        Genau dafür ist eine Community, wie die BSL, auch da! Wir wollen zeigen, dass wir doch mehr sind als man anfangs vielleicht vermutet. Und irgendwie beschäftigen uns doch alle dieselben Themen.

        Wenn zu viele “fremde” am Tisch sitzen, dann dreh ich mich auch weg – damit will ich mich oder den Diabetes nicht verstecken, aber manchmal fehlt auch mir die Motivation dann von vorne zu beginnen und meinen Vortrag über Typ 1 Diabetes zu halten 😀

        Meine Pumpe wurde gestern offiziell genehmigt!! Ich bin sehr gespannt, Mitte Juli bekomme ich sie dann “angelegt”.

        Liebe Grüße an dich zurück ♥

    • Da kann ich mich Matthias nur anschließen! Man vergisst als “alter Hase” manchmal, dass man Sensoren/Pumpe usw. unbewusst versteckt und dein Artikel ist ein toller & fröhlicher Reminder, dass es dazu gar keinen Grund gibt 🙂

    • Ich bin Diabetiker 3c. mir wurde wegen eines tumor mannsfaust groß die pankrea die gallenblase und der dünndarm operativ entfernt . das war im april 1998. ich hab seid der op keinerlei schmerzen und auch keine krankheit gehabt. ich hab mit dem rauchen im märz
      2000 aufgehört und trinke seid 21 jahren keinen alkohol mehr. ich bin jetzt 71 und gut zu fuß.

      mir geht es wunderbar und ich bin dem krankenhaus in cottbus sehr dankbar.

      Mit freundlichen grüßen Harald, Jatzlauk

      • Lieber Harald,

        Das ist schön zu hören, dass du den Eingriff 1998 so gut weggesteckt hast! Sowas mag anfangs ein großer Eingriff und eine große Umstellung des Lebens sein, aber es kommt immer darauf an, was man daraus macht! 🙂

        Alles Gute weiterhin!

    • Lieber Matthias, Liebe Sara 🙂

      Lieben Dank für eure Worte! Ich bin gespannt, wie es bei mir in ein paar Jahren aussieht. Jetzt ist alles noch sehr neu und aufregend für mich, das vergeht bestimmt auch mit der Zeit 😀

      Man muss seinen Sensor & Co. nicht immer offensichtlich zeigen. Aber dafür schämen sollte man sich nie!! 🙂

      Liebe Grüße an euch beide ♥

    • Liebe Nathalie, als ich mit meiner Diabetes-Karriere begann, wollte ich nicht bemitleidet werden und vor allem nicht anders sein. Das ganze Equipment war auch nur zu Hause verfügbar. So offen, wie ich heute mit meinem Diabetes umgehe und auch Pumpe oder Sensor oder auch mal einen blutigen BZ-Test offen zeige, das hat sich erst in den letzten 10 Jahren entwickelt. Deswegen finde ich es klasse, dass du von Anfang an so völlig und “normal” mit dem Diabetes umgehst. LG

          • Hi Felicitas 🙂 Ich bin froh darüber, dass man heute die Technik und Fortschritte hat, dass man so “frei” mit dem Diabetes leben und sich bewegen kann. Das hilft mir wirklich sehr bei der Akzeptanz. ♥ Danke für deine netten Worte 🙂

            • ich bin seid 1998 diabetiker 3c. mir wurde die pankreas der halbe magen die gallenblase
              und der 12 fingerdarm operativ in 8 std. wegen eines tumor entfernt. mir geht es seid der op
              sehr gut .bei meiner op 1998 war ich 50 jahre alt. ich trage einen sensor seid 2016
              und bekomme am 22.8. 2019 eine insulin pumpe. ich bin noch sehr gut zu fuß und mit dem rad. ich wünsche euch allen ein schönes wochenende

              Harald, Jatzlauk

          • Alltag & Freizeit
            Diabetes – Meine (Love-)Story

            Diabetes – Meine (Love-)Story

            Tolle Momente auf ihrer Kamera festzuhalten und sich in schwierigen Situationen daran zu erinnern, gibt Nathalie Kraft. Für euch öffnet sie ihr Fotoalbum mit dem Namen “Diabetes” und gibt euch einen Einblick, was sie im alltäglichen Leben mit der Krankheit beschäftigt, aber auch Freude macht.

            Weiterlesen…

            • Dankeschön!
              Genauso denke ich auch. Ich war vor der Diagnose einfach nur kraftlos, und habe mich selbst gewundert warum ich plötzlich nichts mehr schaffen kann.
              Jetzt fühle ich mich dank dem Insulin und der Einstellung wieder fit 🙂

            • Liebe Nathalie,
              du hast eine supertolle Einstellung zu dem Diabetes. Weiter so!!!!!! Die nächsten geplanten Schritte schaffst du auch.
              LG Felicitas

              • Hi Felicitas,
                Dankeschön für deine netten Worte 🙂
                Ich gebe mein Bestes und halte euch auf dem Laufenden 😀

                Liebe Grüße zurück

            • Liebe Nathalie, danke für diese Worte. Der Text hätte von mir sein können, denn genauso habe ich nach der Diagnose vor 40 Jahren gedacht und gehandelt. Jetzt bin ich über 70 und mir ist alles gelungen. Mein Leben ist reich an tollen Erfahrungen und Erlebnissen. Ich habe vieles ausprobiert und kennengelernt, andere Menschen und mich selbst. Ich habe die Welt bereist und alles ging gut. Die Tage, wo es nicht so war Nähe ich vergessen. Alle mach weiter so, los Kraft ist in Dir. Ich wünsche Dir ein schönes Leben.

              • Liebe Elisabeth,

                Vielen lieben Dank für dein Kommentar! Sowas freut mich sehr zu hören. Ich denke, eine positive Beziehung zu der Krankheit ist die Basis für all das. Die tollen Erfahrungen und Entdeckungen kann man auch trotz des Diabetes machen! 🙂

                Dir weiterhin alles gute!

          • nathalie-bauer hat ein Update gepostet vor 2 Jahre, 5 Monate

            #DiabetesOhneWorte Woche 1: Messen, Spritzen, Traubenzucker – aber auch: Genießen ♥
            • Liebe Nathalie,
              dein Artikel ist ein richtig guter “Mut-mach-Artikel” für alle, die neu diagnostiziert wurden und werden. Aber nicht nur für die, auch für die Typ 1er, die nach Jahren noch immer mit der Diagnose hadern.
              LG Felicitas

              • Hallo Felicitas 🙂
                Lieben Dank für deinen Kommentar. Ich versuche, so gut wie möglich, meine “positive Energie” an andere weiterzugeben, da ich der Meinung bin, dass ich die Situation ja sowieso nicht ändern kann. Es ist okay, wenn man mal im Tief steckt – solange man auch wieder raus kommt! 🙂

                Liebe Grüße an Dich

            • Wuff! 😀
              Na der Artikel ist aber auch für euch alte Hasen! 😛 (kleiner Spaß)

            • ein wunderschöner Artikel, selbst für die “Grundschuld-Dia Monster” 🙂 … denn zurückschauen und ein Fazit ziehen, aus seinen eigenen Fehlern lernen und weitermachen, dass vergisst man schnell. Obwohl man es immer wieder in jedem Alter machen kann. Und wenn es nur ein kleines Grinsen ist, dass dich stolz macht, denn ich lebe immer noch trotz der vielen Abenteuer die meiner Vergesslichkeit und Lebenslust geschuldet sind 🙂

              Ich freu mich auf deinen nächsten Artikel und wünsch dir einen wunderschönen Sommer

              Lass es dir gut gehen

              • Hallo Annika 🙂

                Dankeschön für deine nette Nachricht. Du hast es auf den Punkt gebracht, immer versuchen es positiv zu sehen und auch aus negativen Erfahrungen die guten Dinge mitnehmen, denn genau aus diesen lernt man am meisten.

                Genieß das schöne Wetter und vielleicht ja bis bald ♥ 🙂

          • Mehr laden