A-Zellen

A-Zellen (oder Alpha-Zellen) machen ungefähr 15-20 % aller Zellen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) aus; die A-Zellen bilden das Hormon Glukagon, das Blutzucker-erhöhende Effekte hat

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abdominelle Adipositas

zentrale Adipositas; Fettgewebs- bzw. Fettansammlung besonders im Bauchraum (abdominell), die das Risiko für die Entwicklung von Herz- und Gefäßkrankheiten (Arteriosklerose, Atherosklerose mit den Folgen Herzinfarkt, Schlaganfall usw.) deutlich erhöht

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Abduzenzparese

Lähmung eines Augenmuskels, der das Auge horizontal nach außen bewegt

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Abusus

Missbrauch oder übermäßiger Gebrauch von Genussmitteln oder von Arzneimitteln

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Acanthosis nigricans

Verdickung und gelblich-schwärzliche Verfärbung der Haut, zum Beispiel in den Achselhöhlen und seitlich an Hals und Nacken, die selten bei Typ-2-Diabetes vorkommt; tritt auch in Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auf

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ACE-Hemmer

blutdrucksenkende Medikamente, die die Bildung des blutdrucksteigernden Hormons Angiotensin II blockieren (ACE: Angiotensin Converting Enzyme)

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Adipositas

Fettsucht, Fettleibigkeit, Obesitas; krankhaftes Übergewicht

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Adrenalin

Hormon der Nebenniere, das viele körperliche Reaktionen steuert. Adrenalin kann einen Blutzuckeranstieg verursachen, was vor allem bei einer Hypoglykämie hilfreich ist

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Albumin

in der Leber gebildetes Eiweiß, das in den meisten Organen vorkommt und einen der Hauptbestandteile im Blut darstellt

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Albuminurie

Ausscheidung von Albumin mit dem Urin; eine gering vermehrte Albuminausscheidung, die Mikroalbuminurie, ist ein frühes Zeichen für einen Diabetes-bedingten Nierenschaden

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Algorithmen

mathematisch definierte Regeln zur Steuerung z.B. der Insulinabgabe, u.a. bei der Behandlung mit einer künstlichen Bauchspeicheldrüse (Artificial Pancreas)

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Alkohol

Ethylalkohol, Ethanol; 1 Gramm Alkohol enthält rund 7 Kilokalorien (7 kcal); Alkohol kann die Handlungsfähigkeit beeinträchtigen; der Alkoholabbau in der Leber verhindert, dass sie Zucker bilden kann, so dass die Gefahr von Unterzuckerungen (auch Stunden nach Trinken des Alkohols) steigt; alkoholische Getränke können Zucker enthalten, die den Blutzucker zuerst erhöhen, aber die Alkohol-Wirkung in der Leber folgt

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Allergie

durch den Kontakt des menschlichen Organismus mit einem Fremdstoff (Allergen) wird eine ungewöhnliche oder gesteigerte Antwort des körpereigenen Abwehrsystems hervorgerufen, die allergische Reaktion

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Alpha-Glukosidase-Hemmer

auch als Resorptionsverzögerer bezeichnete Tabletten zum Senken des Blutzuckers (orale Antidiabetika); sie verlangsamen die Glukose-Aufnahme aus dem Darm und damit den Glukose-Anstieg im Blut; Wirkstoffe

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Alpha-Zellen

Alpha-Zellen (oder A-Zellen) machen ungefähr 15-20 % aller Zellen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) aus; die Alpha-Zellen bilden das Hormon Glukagon, das Blutzucker-erhöhende Effekte hat

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Alt-Insulin

früher gebräuchliche Bezeichnung für Normalinsulin (kurz wirksames Humaninsulin)

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Altersdiabetes

auch Erwachsenendiabetes genannt; überholte Bezeichnungen für Diabetes mellitus Typ 2

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Aminosäuren

Bausteine von Eiweißen, Strukturmaterial der Körperzelle; auch das Eiweiß Insulin besteht aus 51 Aminosäuren

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Ampulle

geschlossene kleine Glasflasche zur Lagerung und Verwendung flüssiger Arzneimittel, z.B. Insulin

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Amputation

chirurgische Entfernung eines Körperteils, z.B. einer Zehe oder eines Fußes

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Amylin

Hormon, das wie Insulin durch die B-Zellen (oder Beta-Zellen) der Langerhans-Inseln gebildet wird; Amylin hemmt wahrscheinlich die Glukagon-Ausschüttung und stabilisiert so den Blutzucker; wenn bei Typ-2-Diabetes die Insulinbildung nachlässt, wird auch weniger Amylin produziert

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Analgetika

Schmerzmittel, schmerzstillende Medikamente

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Analog-Insuline

auch als Insulinanaloga bezeichnet; gleichartig (analog) wie Humaninsuline wirkende Insulinpräparate, die gegenüber Humaninsulin eine veränderte Aminosäuresequenz oder eine andere Veränderung am Insulinmolekül aufweisen

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Anamnese

Krankheitsvorgeschichte, die durch Befragung der Patienten während des Arztgesprächs ermittelt wird

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Aneurysma

Erweiterung, umschriebene Ausdehnung eines arteriellen Blutgefäßes

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Angina pectoris

Brustenge; plötzlich einsetzende, kurz oder lang anhaltende Schmerzen im Brustbereich, die oft nach links in Arm oder Schulter ausstrahlen und mit Erstickungsanfall, Atemnot, Vernichtungsgefühl und Todesangst einhergehen können; kann Vorbotin eines Herzinfarkts sein und ist deshalb immer ein Warnzeichen

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Angiographie

Darstellung der Blutgefäße mit Röntgen nach Injektion eines Röntgenkontrastmittels

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Angiopathie

„Gefäßkrankheit“ (Angio: Gefäß, pathie: Krankheit). Angiopathie ist ein Oberbegriff für alle Gefäßkrankheiten an Arterien, Venen und Kapillaren; bei Diabetikern sind die Mikroangiopathie und die Makroangiopathie von besonderer Bedeutung

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Anorexia nervosa

Magersucht

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Antibiotika

Medikamente, die zur Hemmung oder Abtötung von Bakterien, Pilzen und anderen Krankheitserregern eingesetzt werden

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Antidiabetika

blutzuckersenkende Medikamente zur Anwendung bei Diabetes: Alpha-Glukosidase-Hemmer, Biguanide (Metformin), DPP-4-Hemmer (Gliptine), Glinide, Glitazone, GLP-1-Rezeptoragonisten, Insulin, SGLT-2-Hemmer (Gliflozine), Sulfonylharnstoffe

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Antigene

Substanzen, die der Körper als fremd erkennt und deshalb die Bildung von Antikörpern auslösen (siehe dazu Immunologie)

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Antikoagulanzien

Medikamente, mit denen die Blutgerinnung gehemmt werden kann (z.B. Acetylsalicylsäure, Heparin, Phenprocoumon)

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Antikörper

Eiweißstoffe, die der Körper zur Abwehr körperfremder Substanzen (Antigene) bilden kann (auch mitverantwortlich für Abstoßungsreaktionen nach einer Organtransplantation); Antikörper können auch gegen körpereigene Gewebe und Substanzen, die der Körper fälschlich als fremd erkennt, gebildet werden (Autoimmunität; z.B. bei Typ-1-Diabetes)

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Antioxidanzien

Substanzen, die meist als Radikal-Fänger schädliche freie Radikale im Körper neutralisieren und damit die Oxidation empfindlicher Moleküle verhindern; natürliche Antioxidanzien sind vor allem in Obst und Gemüse enthalten.

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Aorta

die große Körperschlagader

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Apoplex

apoplektischer Insult; Schlaganfall, Gehirnschlag; plötzlich auftretende Durchblutungsstörung im Gehirn (durch Gefäßverschluss oder Blutung), die zu vorübergehenden oder bleibenden Folgen (z.B. Sprachstörung, halbseitige Lähmung) führen kann

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Arrhythmie

unregelmäßiger Herzschlag

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arterielle Verschluss­krankheit

periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK); Einengung oder Verschluss peripherer Arterien (Arterien in Armen und Beinen)

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Arterien

Schlagadern; große Blutgefäße, die das Blut vom Herzen zu anderen Körperbereichen transportieren

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Arteriosklerose

krankhafte Veränderung der Arterienwand mit Verhärtung, Verdickung, Elastizitätsverlust und Verengung der Arterien; begünstigende Faktoren: Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen, Bluthochdruck, erhöhte LDL-Cholesterin-Werte, Diabetes mellitus; Folge der Gefäßverengung: Mangeldurchblutung von Organen oder Geweben, die z.B. zu Herzinfarkt, Schlaganfall, peripherer arterieller Verschlusskrankheit führen kann

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Arthrose

degenerative Gelenkerkrankung, Verschleiß von Gelenken

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Aspartam

künstlich hergestellter zucker- und energiefreier (kalorienfreier) Süßstoff

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Atherosklerose

krankhafte Veränderung der Arterienwand mit Verhärtung, Verdickung, Elastizitätsverlust und Verengung der Arterien; begünstigende Faktoren: Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen, Bluthochdruck, erhöhte LDL-Cholesterin-Werte, Diabetes mellitus; Folge der Gefäßverengung: Mangeldurchblutung von Organen oder Geweben, die z.B. zu Herzinfarkt, Schlaganfall, peripherer arterieller Verschlusskrankheit führen kann

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Autoantikörper

Antikörper, die das Immunsystem gegen körpereigene Gewebe und Substanzen bildet (auto: selbst, eigen)

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Autoimmun­krankheit

Krankheit, die durch Antikörper gegen körpereigene Gewebe und Substanzen entstehen (auto: selbst, immun: Abwehr); Diabetes mellitus Typ 1 gehört zu den Autoimmunkrankheiten

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autonome diabetische Neuropathie

als Folgekrankheit bei Diabetes auftretende Nervenschäden mit Funktionsstörungen insbesondere an Herz- und Gefäßsystem, Magen- und Darmtrakt sowie Harn- und Geschlechtsorganen (autonom: selbstständig/unabhängig, neuro: Nerv, pathie: Krankheit)

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autonome diabetische Neuropathie des Herzens

autonome kardiale Neuropathie; Folgen einer Schädigung der Nerven am Herzen sind u.a. Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt ohne Schmerzen, fehlende Anpassung des Herzschlags an Belastung

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autonome diabetische Neuropathie des Magen-Darm-Trakts

autonome gastrointestinale Neuropathie; Folgen einer Schädigung der Nerven im Magen-Darm-Trakt sind u.a. Magenentleerungsstörungen, abwechselnd Durchfall und Verstopfung, Stuhl-Inkontinenz

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autonome diabetische Neuropathie des Urogenitaltrakts

autonome urogenitale Neuropathie; Folgen einer Schädigung der Nerven im Harn- und Genitaltrakt sind u.a. Blasenlähmung, Blasenentleerungsstörung, erektile Dysfunktion (Impotenz)

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Azeton

chemische Substanz mit obstartigem Geruch; entsteht u.a. bei einer Übersäuerung des Körpers z.B. durch absoluten Insulinmangel oder bei Gewichtsabnahme

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Azetonurie

Ausscheidung von Azeton im Urin; normalerweise ist der Urin azetonfrei; bei Entgleisung des Glukosestoffwechsels kommt es zum Anstieg von Ketonkörpern (u.a. Azeton) im Blut und zu deren Ausscheiden im Urin

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Azidose

Übersäuerung des Bluts, z.B. bei einer diabetischen Ketoazidose (diabetisches Koma)

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B-Zellen

Beta-Zellen. Zellen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse, die Insulin bilden und freisetzen

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Ballaststoffe

Nahrungsbestandteile, die zu den Kohlenhydraten gehören; im Verdauungstrakt (Magen, Darm) werden die Ballaststoffe so gut wie nicht verwertet und bremsen die Nahrungsaufnahme aus dem Darm, sodass sie eine günstige Wirkung auf den Blutzuckerverlauf nach einer Mahlzeit haben

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Ballondilatation

Aufdehnung verengter Arterien mit einem Ballonkatheter, z.B. der Herzkranzgefäße

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bariatrische Chirurgie

Operationen, die bei Adipositas (schwerem Übergewicht) helfen sollen, Körpergewicht zu reduzieren; z.B. Schlauchmagenbildung, Magenbypass, biliopankreatische Diversion

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basale Insulinversorgung

Versorgung des Körpers mit Insulin ohne Berücksichtigung von Mahlzeiten; als Basalinsulin Teil der intensivierten Insulintherapie und als Basalrate Teil der Insulinpumpentherapie

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Basalinsulin

Verzögerungsinsulin; langwirkendes Insulinpräparat

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Basalrate

basale Insulinversorgung bei der Insulinpumpentherapie

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basalunterstützte orale Therapie

Abkürzung: BOT; Diabetestherapie, bei der orale Antidiabetika (blutzuckersenkende Tabletten) genommen werden und zusätzlich ein Basal-/Verzögerungsinsulin gespritzt wird

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Basis-Bolus-Prinzip

andere Bezeichnung der intensivierten Insulintherapie; Trennung von basaler Insulinversorgung mit Verzögerungsinsulinen und mahlzeitenbezogener (prandialer) Insulinversorgung durch Bolus-Gaben mit Normalinsulin oder kurzwirkenden Insulinanaloga

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Bauchspeichel­drüse

Pankreas; Organ, das hinter dem unteren Teil des Magens liegt und etwa die Größe einer Hand hat; in den B- oder Beta-Zellen der Langerhans-Inseln des Pankreas wird Insulin produziert

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Bauchumfang

Taillenumfang; mit dem Messen des Bauchumfangs kann das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten (Arteriosklerose, Atherosklerose) verdeutlicht werden; als deutliches Zeichen für ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten gilt ein Bauchumfang von mehr als 102 cm bei Männern und von mehr als 88 cm bei Frauen

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BE

Abkürzung für Broteinheit; Berechnungseinheit für Kohlenhydrate in Mahlzeiten; Definition: 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrate = 1 BE

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Beta-Blocker

Beta-Rezeptorenblocker; Medikamente, die die Wirkung von Stresshormonen am Herz-Kreislauf-System blockieren und die vor allem zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzkrankheiten eingesetzt werden

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Beta-Zellen

B-Zellen; Zellen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse, die Insulin bilden und freisetzen

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Biguanide

blutzuckersenkende Tabletten (orale Antidiabetika), die u.a. über eine Verringerung der Glukose-Produktion in der Leber den Blutzuckerspiegel senken können; verfügbar im Markt ist der Wirkstoff Metformin

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Blutdruck

der in den Blutgefäßen und im Herzen herrschende Druck, der immer kombiniert als systolischer Blutdruck (höherer bzw. erster Wert) und diastolischer Blutdruck (niedrigerer bzw. zweiter Wert) angegeben und in mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gemessen wird

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Blutfette

zu den Blutfetten oder -lipiden gehören Fettsäuren, Triglyzeride (Neutralfette) sowie Gesamt-Cholesterin, LDL-Cholesterin („schlechtes“ Cholesterin) und HDL-Cholesterin („gutes“ Cholesterin)

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Blutglukose

Blutzucker

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Bluthochdruck

arterielle Hypertonie, arterieller Hypertonus; über den Normalbereich hinausgehender Blutdruck. Die Weltgesundheitsorganisation definiert den Bluthochdruck als Werte über 140/90 mmHg bei wiederholten Messungen. Bei Diabetikern gelten oft niedrigere Blutdruckzielwerte, die individuell zwischen Patient und Arzt vereinbart werden; ein hoher Blutdruck ist ein Risiko u.a. für die Entwicklung einer Arteriosklerose

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Blutplasma

Blutflüssigkeit ohne Blutzellen (Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten)

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Blutzucker

im Blut gelöste, messbare Menge von Glukose (Traubenzucker), angegeben in mg/dl oder mmol/l

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Blutzucker­selbstkontrolle

von den Patienten selbst durchgeführte Messung der Blutzuckerkonzentration unter Verwendung von Teststreifen und Blutzuckermessgeräten; die Blutzuckerselbstkontrolle dient dazu, Patienten einen Überblick über ihre aktuelle Stoffwechselsituation zu geben und eine Insulintherapie an den jeweils aktuellen Bedarf anzupassen; die Messergebnisse sollten protokolliert und darauf aufbauend Anpassungen der Therapie durchgeführt werden

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BMI

Abkürzung für Body-Mass-Index; Körper-Massen-Index zum Bestimmen der Körpermasse; wird berechnet über Körpergewicht und Körperlänge nach der Gleichung: BMI = Körpergewicht (kg) geteilt durch (Körperlänge (m) zum Quadrat); Normalbereich: 19-25 kg/m²

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Body-Mass-Index

Abkürzung BMI; Körper-Massen-Index zum Bestimmen der Körpermasse; wird berechnet über Körpergewicht und Körperlänge nach der Gleichung: BMI = Körpergewicht (kg) geteilt durch (Körperlänge (m) zum Quadrat); Normalbereich: 19-25 kg/m²

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Bolus

einzelne Gabe eines schnell bzw. kurz wirkenden Normalinsulins oder Insulinanalogons zu einer Mahlzeit oder als Korrektur eines erhöhten Zuckerwerts; Berechnung der Insulinmenge nach dem aktuellen Zuckerwert und der Kohlenhydratmenge in der Mahlzeit

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Bolusinsulin

kurz wirkendes Insulin für Mahlzeiten und Korrekturen erhöhter Glukosewerte

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BOT

Abkürzung für basalunterstützte orale Therapie; Diabetestherapie, bei der orale Antidiabetika (blutzuckersenkende Tabletten) genommen werden und zusätzlich ein Basal-/Verzögerungsinsulin gespritzt wird

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Brennwert

Energiemenge, die beim Abbau von Nährstoffen im Körper freigesetzt wird; Einheit: Kilokalorien (kcal) und Kilojoule (kJ)

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Broteinheit

Abkürzung BE; Berechnungseinheit für Kohlenhydrate in Mahlzeiten; Definition: 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrate = 1 BE

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Bulimia nervosa

Heißhunger/Essattacke in Kombination mit Maßnahmen, um eine Gewichtszunahme zu verhindern (wie Erbrechen, übermäßiger Sport)

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Bulimie

Heißhunger/Essattacke, z.B. bei Hypoglykämie, in der Schwangerschaft

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Bypass

Umgehung, „Umgehungsstraße“; operative Gefäßneuverlegung/-verbindung zur Umleitung des Blutflusses bei Gefäßverschlüssen oder hochgradigen Gefäßverengungen

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Bypass-Operation

Umgehungs-Operation; operative Herstellung einer Umgehung bei einem Gefäßverschluss oder einer hochgradigen Gefäßverengung

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C-Peptid

(C: connecting, verbindend; Peptid: chemische Verbindung von Aminosäuren); Verbindungsstück zwischen den beiden Insulinketten im Pro-Insulin (Vorstufe des wirksamen Insulins); das Messen der C-Peptid-Menge dient der Feststellung, wie viel Insulin der Organismus selbst herstellen kann

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Calcium-Antagonisten

auch Kalzium-Antagonisten; Medikamente (Tabletten) zur Behandlung des Bluthochdrucks

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Carotis

auch Karotis; Kurzbezeichnung für Arteria carotis;Halsschlagader

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Cataract

auch Katarakt; grauer Star; Trübung der Linse des Auges

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CGM

kontinuierliches Glukose-Monitoring (CGM: engl.: continuous glucose monitoring); kontinuierliche Messung der Glukosekonzentration im Gewebe durch Sensor im Unterhautfettgewebe und automatisches Senden der Messergebnisse an ein Empfängergerät

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Charcot-Fuß

nach dem französischen Neurologen Jean-Martin Charcot benannte Fuß-Veränderungen, die beim Diabetes mellitus eine Sonderform des Diabetischen Fußsyndroms darstellen; beim Charcot-Fuß kommt es durch Knochenbrüche und Knochenuntergang zu bleibenden Veränderungen der Form des Fußes mit eingeschränkter Belastbarkeit

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Cholesterin

gehört zu den Fetten/Lipiden; Substanz, die in fast allen Geweben vorkommt und als wichtiger Baustein im Körper dient, z.B. in Hormonen und in der Zellwand; Cholesterin wird unterteilt u.a. in HDL-Cholesterin und LDL-Cholesterin; Cholesterin wird zum Teil mit der Nahrung aufgenommen, zum Teil im Organismus selbst produziert; zu viel Cholesterin im Blut ist ein Risiko für die Entwicklung einer Arteriosklerose

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chronisch

Beschreibung für etwas, das sich langsam entwickelt oder das langsam verläuft oder das dauernd bestehen bleibt; der Diabetes mellitus ist ein Beispiel für eine chronische Krankheit

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Closed-Loop-System

„System der geschlossenen Schleife“; geschlossenes System mit Insulinpumpe und Glukosesensor sowie einem Steuerungsprogramm (Algorithmen) zur automatischen Regulation der Zuckerkonzentration im Körper

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Coma diabeticum

auch diabetisches Koma; Bewusstseinsverlust bei stark erhöhten Blutzuckerwerten durch absoluten oder relativen Insulinmangel mit Übersäuerung des Körpers (Ketoazidose) oder extremem Flüssigkeitsmangel (hyperosmolares Koma)

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CSII

kontinuierliche subkutane Insulin-Infusion (CSII: engl.: continuous subcutaneous insulin infusion), Insulinpumpentherapie

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Cyclamat

synthetischer Süßstoff, kalorienfrei

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Dawn-Phänomen

Morgendämmerungsphänomen; Anstieg der Blutzuckerwerte in den Morgenstunden durch Hormone

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DCCT

Abkürzung für „Diabetes Control and Complications Trial”: diese wissenschaftliche Untersuchung mit über 1400 Typ-1-Diabetikern erbrachte Anfang der 1990er-Jahre den Nachweis, dass gute Glukosewerte entscheidend dabei helfen, Diabeteskomplikationen zu verhindern; das bestätigte auch die Nachfolgestudie EDIC aus dem Jahr 2011

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Dehydratation

Austrocknung durch Wassermangel

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Depot-Insulin

frühere Bezeichnung für Verzögerungsinsulin

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Dextrose

Traubenzucker, Glukose

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DFS

Abkürzung für Diabetisches Fußsyndrom

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Diabetes

Bezeichnung für Krankheiten, die durch eine übermäßige Urinausscheidung gekennzeichnet sind (griechisch: Durchfluss)

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Diabetes insipidus

seltene Erkrankung mit Steigerung der Urinausscheidung bis zu 15 l pro Tag, Störung im Hypophysenhinterlappen

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Diabetes mellitus

Erkrankung mit den Symptomen verstärktes Wasserlassen (Diabetes: Durchfluss) und Zucker im Urin (mellitus: honigsüß); zum Diabetes mellitus gehören verschiedene Krankheitstypen unterschiedlicher Ursache, Haupttypen sind der Typ-1-Diabetes und der Typ-2-Diabetes; neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass man fünf Typen unterscheiden sollte: SAID (Severe Autoimmune Diabetes), SIDD (Severe Insulin-Deficient Diabetes, SIRD (Severe Insulin-Resistant Diabetes), MOD (Mild Obesity Related Diabetes), MARD (Mild Age-Related Diabetes)

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Diabetes­komplikationen

Erkrankungen, die aufgrund eines Diabetes mellitus entstehen; typische Diabeteskomplikationen sind Retinopathie (Erkrankung des Augenhintergrunds), Nephropathie (Nierenerkrankung), Neuropathie (Nervenerkrankung), Diabetisches Fußsyndrom; weitere Komplikationen des Diabetes sind alle Krankheiten mit Makroangiopathie (Erkrankung der großen Gefäße) wie Schlaganfall, koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt sowie die periphere arterielle Verschlusskrankheit („Raucherbein“)

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Diabetes-Journal

monatlich erscheinende Zeitschrift für Diabetiker

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diabetisch

beim Diabetes vorkommend, durch den Diabetes verursacht

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diabetischer Fuß

auch Diabetisches Fußsyndrom; Erkrankung des Fußes eines Diabetikers durch Durchblutungsstörungen, Nervenstörungen und Knochen-/Gelenkveränderungen mit der Folge eines Geschwürs oder einer Gangrän

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Diabetisches Fußsyndrom

auch diabetischer Fuß; Erkrankung des Fußes eines Diabetikers durch Durchblutungsstörungen, Nervenstörungen und Knochen-/Gelenkveränderungen mit der Folge eines Geschwürs oder einer Gangrän

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diabetogen

einen Diabetes verursachend

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Diabetologie

Lehre vom Diabetes mellitus und von allen damit zusammenhängenden Krankheiten

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Dialyse

umgangssprachlich „künstliche Niere“; Verfahren bei Versagen der Nierenfunktion, das den Körper von Giftstoffen reinigt (über das Blut: Hämodialyse, über das Bauchfell: Peritonealdialyse)

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diastolischer Blutdruck

Blutdruckwert bei Erschlaffung des Herzmuskels; unterer Wert beim Blutdruckmessen

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Diät

von griechisch diaita: Lebensweise; Kost, die auf die Bedürfnisse und die Behandlung einer Erkrankung abgestimmt ist

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Diätassistent

Diätassistenten führen Ernährungsberatungen durch und kümmern sich um die Ernährungsbehandlung von Patienten; der Begriff Diätassistent ist eine geschützte Berufsbezeichnung, die nach dreijähriger Ausbildung an einer staatlich anerkannten Fachschule verliehen wird

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Dipeptidyl­peptidase-4-Inhibitor

DPP-4-Hemmer, Gliptin; blutzuckersenkendes Medikament aus der Gruppe der inkretinbasierten Medikamente (Inkretine: Darmhormone), das den Abbau des Hormons GLP-1 (Glucagon-like Peptide 1) hemmt, sodass GLP-1 seine Wirkung länger ausüben kann, nämlich Stimulation der Insulinsekretion und Hemmen der Glukagonsekretion bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem Verzögern der Magenentleerung und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System

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Disaccharid

Doppelzucker; Zucker, der aus Monosacchariden (Einfachzuckern) besteht; Disaccharide sind Haushaltszucker (Saccharose), Milchzucker (Laktose) und Malzzucker (Maltose)

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Disease-Management-Programm

Abkürzung: DMP; strukturiertes Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen

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Diuretika

Medikamente, welche die Niere zur Ausscheidung von Natrium und Wasser anregen und auf diese Weise einen erhöhten Blutdruck senken können

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DMP

Abkürzung für Disease-Management-Programm; strukturiertes Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen

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DPP-4-Hemmer

Dipeptidylpeptidase-4-Inhibitor, Gliptin; blutzuckersenkendes Medikament aus der Gruppe der inkretinbasierten Medikamente (Inkretine: Darmhormone), das den Abbau des Hormons GLP-1 (Glucagon-like Peptide 1) hemmt, sodass GLP-1 seine Wirkung länger ausüben kann, nämlich Stimulation der Insulinsekretion und Hemmen der Glukagonsekretion bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem Verzögern der Magenentleerung und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System

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Dupuytren’sche Kontraktur

Bewegungseinschränkung der Finger, die aus einer Beugestellung nicht mehr gestreckt werden können; Ursache ist eine Verdickung der Gewebe der Handinnenfläche (Palmaraponeurose); eine Dupuytren’sche Kontraktur tritt bei Diabetikern häufiger auf als bei Nichtdiabetikern

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Dyslipoprotein­ämie

Störung in der Konzentration der Blutfette (Dys: Störung, lipo: Fett, protein: Eiweiß, ämie: im Blut)

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E

Abkürzung für Einheit, z.B. für die Dosis von Insulin(analoga)

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E/ml

Abkürzung für Einheiten pro Milliliter; Konzentrationsangabe zur Beschreibung von Flüssigkeiten, z.B. Insulin mit 100 E/ml, 200 E/ml oder 300 E/ml, dann auch bezeichnet als U100, U200 und U300 (U für Unit, englisch: Einheit)

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EDIC

„Epidemiology of Diabetes Interventions and Complications”: diese an die DCCT (große Studie aus den 1990er-Jahren mit Typ-1-Diabetikern) angeschlossene wissenschaftliche Untersuchung an über 1400 Typ-1-Diabetikern, die 2011 veröffentlicht wurde, erbrachte den Nachweis, dass gute Glukosewerte entscheidend dabei helfen, Diabeteskomplikationen zu verhindern

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Einfachzucker

Monosaccharid; Grundkörper der Kohlenhydrate, z.B. Glukose, Fruktose, Galaktose

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Eiweiß

aus Aminosäuren aufgebauter Nährstoff; Eiweiß ist Grundnährstoff und Grundgerüst jeder Körperzelle; ein Gramm Eiweiß enthält rund 4 kcal

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Ejakulation

Samenerguss beim Orgasmus des Mannes

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EKG

Abkürzung für Elektrokardiogramm; Methode zum Aufzeichnen der Herztätigkeit

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Embolus

Blutgerinnsel, das sich mit dem Blutstrom bis in ein kleines, zu enges Blutgefäß fortbewegt (griechisch: „hineingeworfen“) und dieses Blutgefäß verschließt

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Empowerment

englisch für „Ermächtigung“; unter Empowerment werden grundsätzlich Maßnahmen verstanden, die zur Stärkung von Autonomie und Selbstbestimmung beitragen; in der Diabetologie bedeutet Empowerment, es Menschen mit Diabetes zu ermöglichen, ihre Behandlung selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu gestalten

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endogen

im Körper selbst entstanden (nicht von außen zugeführt und nicht durch äußere Einflüsse entstanden)

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endogenes Insulin

vom Körper selbst produziertes (körpereigenes) Insulin

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Endokrinologie

Lehre von den Krankheiten der endokrinen Organe; endokrine Organe, z.B. die Schilddrüse, die Hirnanhangsdrüse, die Nebennieren, die Keimdrüsen oder die Inselzellen, produzieren Hormone

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Energie

in der Ernährungslehre als „Brennwert“ verstanden; alle Grundnährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette), aber auch Alkohol enthalten Energie; die Energiemenge wird in Kilojoule (kJ) oder Kilokalorien (kcal) gemessen

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Enzym

Eiweißkörper, der für die Steuerung wichtiger biochemischer Reaktionen notwendig ist

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Epidemiologie

Wissenschaft, die sich mit der Häufigkeit und Verteilung von Krankheiten und Krankheitszeichen in Bevölkerungsgruppen (demos, griechisch: Volk) befasst

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erektile Dysfunktion

Störung der Schwellfähigkeit (der Erektionsfähigkeit) der Schwellkörper des Penis

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Erektionsstörung

erektile Dysfunktion

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Ernährungs­störungen

Krankheiten, die durch zu geringe oder zu umfangreiche Ernährung (Unterernährung, Übergewicht) oder durch eine qualitativ falsche Ernährung (z.B. Eiweißmangel, Vitaminmangel) hervorgerufen werden

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Erwachsenen­diabetes

überholte Bezeichnung (wie Altersdiabetes) für den Diabetes mellitus Typ 2

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Erythrozyten

rote Blutkörperchen; Blutzellen, die mit dem in ihnen enthaltenen Hämoglobin Sauerstoff transportieren

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exogen

außerhalb des Organismus entstanden, von außen in den Körper eindringend

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exogenes Insulin

durch Injektion zugeführtes Insulin

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Exsikkose

Austrocknung des Körpers bei Flüssigkeitsmangel; bei Diabetikern auch Zeichen sehr hoher Glukosewerte wegen des dadurch übermäßigen Wasserverlusts

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Exsudat

Flüssigkeit, die bei Entzündungen „ausgeschwitzt“ wird; bei der diabetischen Retinopathie sind Exsudate Ablagerungen von Fettstoffen in der Netzhaut (harte Exsudate) oder Verquellungen von Nervenfasern (weiche Exsudate).

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Fertilität

Fruchtbarkeit, geschlechtliche Vermehrungsfähigkeit

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Fett

Grundnährstoff und wichtiger Energielieferant; ein Gramm Fett enthält rund neun Kilokalorien

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Fettleber

Steatosis hepatis; häufigste Lebererkrankung mit vermehrter Fettablagerung in den Leberzellen; häufig bei Diabetikern, aber auch nach übermäßigem chronischem Alkoholkonsum

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Fettsäuren

wichtige Bestandteile fetthaltiger Nahrungsmittel; gesättigte Fettsäuren und Cholesterin sind besonders in tierischen Fetten enthalten; mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen und Fetten sowie aus Fischöl sind besonders günstige Nahrungsbestandteile

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Fettstoffwechsel­störungen

krankhafte Veränderungen der Fettzusammensetzung im Blut mit Erhöhung oder Erniedrigung einzelner Fettbestandteile

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Fettsucht

sachlich richtige „Übersetzung“ für Adipositas; deutliche Vermehrung des Fettgewebes mit dadurch bedingtem Übergewicht

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Fettverteilungs­muster

bei Übergewicht und Adipositas hat die Verteilung des Körperfetts einen Einfluss auf das Gesundheitsrisiko; das Risiko ist bei übermäßiger Fettansammlung im Bauchraum, also bei der zentralen oder stammbetonten Fettansammlung, wesentlich höher als bei hüftbetonter Fettansammlung; das Fettverteilungsmuster kann durch Messen des Bauchumfangs oder durch den Taille-Hüft-Quotienten beschrieben werden

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FFS

Abkürzung für freie Fettsäuren

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FGM

Abkürzung für Flash Glukose Monitoring; kontinuierliche Messung der Glukosekonzentration im Gewebe durch Sensor im Unterhautfettgewebe und Erfassen der Messergebnisse durch Scannen des Sensors mit einem Empfängergerät; diese Abkürzung sollte im Zusammenhang mit Diabetes nicht mehr verwendet werden, weil sie auch für Female Genital Mutilation (weibliche Genitalverstümmelung) steht

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Folgekrankheiten

Komplikationen durch Diabetes

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Fruchtzucker

Fruktose

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Fruktosamine

im zirkulierenden Blut und im Gewebe nachweisbare zuckerbeladene Eiweißkörper; die Fruktosaminbildung erfolgt in Abhängigkeit von der jeweiligen Blutzuckerhöhe; die Fruktosaminmessung im Blut dient der Beurteilung der durchschnittlichen Diabeteseinstellung in den letzten 2 – 3 Wochen

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Fruktose

Fruchtzucker, eines der Monosaccharide; als Einfachzucker z.B. in Honig und als Teil eines Disaccharids (Zweifachzuckers) in Haushaltszucker enthalten

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Fundus

Augenhintergrund mit der Netzhaut (Retina)

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funktionelle, nahe normo­glykämische Insulin­substitution

eine Form der intensivierten konventionellen Insulintherapie

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Furunkel

akute eitrige Entzündung eines Haarbalgs

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Fuß, diabetischer

auch Fußsyndrom, Diabetisches; Erkrankung des Fußes eines Diabetikers durch Durchblutungsstörungen, Nervenstörungen und Knochen-/Gelenkveränderungen mit der Folge eines Geschwürs oder einer Gangrän

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Fußpflege

Maßnahme zum Behandeln kleiner Fußveränderungen und zum Verhindern schwerer Fußprobleme

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Fußsyndrom, Diabetisches

auch Fuß, diabetischer; Erkrankung des Fußes eines Diabetikers durch Durchblutungsstörungen, Nervenstörungen und Knochen-/Gelenkveränderungen mit der Folge eines Geschwürs oder einer Gangrän

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Galaktose

Schleimzucker, eines der Monosaccharide; Galaktose ist als Einfachzucker einer der beiden Bestandteile des Disaccharids (Zweifachzuckers) Laktose, des Milchzuckers

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Gangrän

Gewebebrand; abgestorbenes Körpergewebe als Folge fehlender Durchblutung

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Gastritis

Entzündung der Magenschleimhaut

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Gastroparese

Magenlähmung; Störung der Magenfunktion bei autonomer Neuropathie; kann zu Symptomen wie Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen führen

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Gastroskopie

Magenspiegelung

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Gefäßschäden

Verengung oder Verschluss von Arterien (Arteriosklerose, Atherosklerose) mit nachfolgender Durchblutungsstörung der dadurch schlecht versorgten Organe

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Gefäßtraining

Übungen zur Förderung der Durchblutung

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Gefäßverkalkung

umgangssprachliche Bezeichnung für Arteriosklerose mit Verhärtung, Verdickung, Elastizitätsverlust der Wand von Arterien

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Gegenregulation

Ausschüttung blutzuckererhöhender Hormone (Glukagon, Adrenalin, Kortisol, Wachstumshormon) bei Unterzuckerung (Hypoglykämie) mit dem Ziel eines schnellen Wiederanstiegs des Blutzuckers

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Gehirnschlag

Schlaganfall, apoplektischer Insult, Apoplex; plötzlich auftretende Durchblutungsstörung im Gehirn (durch Gefäßverschluss oder Blutung), die zu vorübergehenden oder bleibenden Folgen (z.B. Sprachstörung, halbseitige Lähmung) führen kann

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Gehtraining

Gehen über eine bestimmte Strecke in einem bestimmten Tempo und unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen zur Verbesserung der Durchblutung der Beine

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Gene

Erbfaktoren, Erbeinheiten, Erbanlagen

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Genetik

Lehre von der Vererbung

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Gentechnologie

Teilgebiet der Genetik, das sich mit der Entwicklung und Nutzung von Verfahren zur gentechnischen Herstellung von Medikamenten, z.B. von Humaninsulin, befasst

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Gestationsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes; in einer Schwangerschaft festgestellter Diabetes, der nach der Schwangerschaft fortbestehen kann oder nicht mehr nachweisbar ist, aber das Risiko für das spätere Auftreten eines Typ-2-Diabetes erhöht; auch als Typ-4-Diabetes bezeichnet

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gestörte Glukosetoleranz

erhöhte Blutzuckerwerte unter besonderen Belastungsbedingungen; bei einer Glukosebelastung (oraler Glukosetoleranztest) werden vor und zu festgelegten Zeitpunkten nach einem Glukosetrunk Blutzuckeruntersuchungen durchgeführt; wenn dabei die Blutzuckerwerte höher liegen als bei Nichtdiabetikern, aber unterhalb der Werte von Diabetikern, spricht man von einer gestörten Glukosetoleranz

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Gestose

Krankheit, die durch eine Schwangerschaft hervorgerufen wird und nur während einer Schwangerschaft auftritt (Schwangerschaftserbrechen, Anstieg des Blutdrucks, Wasseransammlung in den Beinen, Eiweißausscheidung im Urin)

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Gesundheits-Pass Diabetes

von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) herausgegebenes Vorsorgeprogramm in Passformat für Diabetiker, in das Untersuchungsergebnisse und Behandlungsziele eingetragen werden

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Glaskörper

zwischen der Linse und der Netzhaut gelegene, durchsichtige Substanz des Auges

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Glaukom

grüner Star; erhöhter Augeninnendruck

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Gliflozin

SGLT-1- bzw. -2-Hemmer; blutzuckersenkendes Medikament, das das Ausscheiden von Glukose über den Urin steigert und damit die Glukosekonzentration im Blut reduziert

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Glinid

blutzuckersenkendes Medikament, das kurzzeitig die Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse stimuliert

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Gliptin

DPP-4-Hemmer, Dipeptidylpeptidase-4-Inhibitor; blutzuckersenkendes Medikament aus der Gruppe der inkretinbasierten Medikamente (Inkretine: Darmhormone), das den Abbau des Hormons GLP-1 (Glucagon-like Peptide 1) hemmt, sodass GLP-1 seine Wirkung länger ausüben kann, nämlich Stimulation der Insulinsekretion und Hemmen der Glukagonsekretion bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem Verzögern der Magenentleerung und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System

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Glitazon

blutzuckersenkendes Medikament, das die Insulinresistenz beeinflusst

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Glomerulo­sklerose

Vernarbung von Nierenkörperchen nach Verlust oder Untergang von Nierengewebe, wie es bei Diabetes eintreten kann

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GLP-1

Abkürzung für Glucagon-like Peptide 1; Darmhormon (Inkretin), das die Insulinsekretion stimuliert und die Glukagonsekretion hemmt bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem die Magenentleerung verzögert und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System hat

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GLP-1-Rezeptoragonist

Glucagon-like-Peptide-1-Rezeptoragonist; blutzuckersenkendes Medikament aus der Gruppe der inkretinbasierten Medikamente (Inkretine: Darmhormone), das die Insulinsekretion stimuliert und die Glukagonsekretion hemmt bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem die Magenentleerung verzögert und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System hat

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Glucagon-like Peptide 1

Abkürzung: GLP-1; Darmhormon (Inkretin), das die Insulinsekretion stimuliert und die Glukagonsekretion hemmt bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem die Magenentleerung verzögert und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System hat

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Glucagon-like-Peptide-1-Rezeptoragonist

GLP-1-Rezeptoragonist; blutzuckersenkendes Medikament aus der Gruppe der inkretinbasierten Medikamente (Inkretine: Darmhormone), das die Insulinsekretion stimuliert und die Glukagonsekretion hemmt bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem die Magenentleerung verzögert und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System hat

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Glukagon

Hormon der Alpha-Zellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse; Glukagon bewirkt ein Freisetzen von Glukose aus der Leber und aus der Muskulatur, was zu einem Blutzuckeranstieg führt; Glukagon kann als Medikament zur Behandlung von Hypoglykämien mit Bewusstlosigkeit ins Unterhautfettgewebe oder in einen Muskel gespritzt oder als Pulver in die Nase gegeben werden

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Glukoneogenese

Neubildung von Glukose

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Glukose

Traubenzucker; Monosaccharid, Einfachzucker; Glukose ist der Zucker, der im Blut zirkuliert

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Glukosebelastung

Glukosetoleranztest, oraler Glukosetoleranztest

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Glukosesensor

Messfühler zur kontinuierlichen Glukosemessung in der Gewebeflüssigkeit

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Glukosetoleranz­test

Test zur Diagnose eines Diabetes mellitus; der Glukosetoleranztest wird nur bei Verdacht auf Diabetes durchgeführt; bei einer Glukosebelastung (oraler Glukosetoleranztest) werden vor und zu festgelegten Zeitpunkten nach einem Glukosetrunk Blutzuckeruntersuchungen durchgeführt; wenn dabei die Blutzuckerwerte höher liegen als bei Nichtdiabetikern, aber unterhalb der Werte von Diabetikern, spricht man von einer gestörten Glukosetoleranz

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Glukosurie

Zuckerausscheidung im Urin, Glukose im Urin

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glykämischer Index

Höhe des Anstiegs der Glukosekonzentration im Blut nach dem Verzehr einer Mahlzeit mit 50g Kohlenhydraten innerhalb von 2 Stunden im Vergleich zu 50g Glukose; unterschiedliche Verzehrmengen, die für die Glukosewirksamkeit relevant sind, werden dabei nicht berücksichtigt

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Glykogen

Mehrfachzucker (Polysaccharid) aus Glukose; Speicherform der Glukose vor allem in Leber und Muskeln

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Glykogenolyse

Abbau des Speicherzuckers Glykogen in Leber und Muskeln, um dem Körper Glukose zur Verfügung zu stellen

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Glykohämoglobine

Gruppe glykosylierter Hämoglobine (HbA1c, HbA1); Verbindung von Glukose mit Hämoglobin (roter Blutfarbstoff)

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Glykolyse

Stoffwechselvorgang, bei dem der Organismus durch den Abbau von Glukose Energie gewinnt

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glykosyliertes Hämoglobin

mit Glukose verbundener roter Blutfarbstoff (Hämoglobin) im HbA1c

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Gravidität

Schwangerschaft

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Grundnährstoffe

Grundnährstoffe sind Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate

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Grundumsatz

Energieproduktion, die zum Erhalt der Organfunktionen in Ruhe notwendig ist

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grüner Star

Glaukom; erhöhter Augeninnendruck

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Hämochromatose

Erkrankung mit vermehrter Eisenablagerung in verschiedenen Geweben und Organen; bei erheblicher Eisenablagerung in der Bauchspeicheldrüse kann es zu einem dadurch bedingten Diabetes kommen

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Hämodialyse

über das Blut durchgeführte Reinigung des Körpers von Giftstoffen bei Versagen der Nierenfunktion

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Hämoglobin

roter Farbstoff in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten)

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Hämoglobin A1c

Abkürzung: HbA1c; „Zuckerhämoglobin“; der rote Blutfarbstoff (Hämoglobin: Hb), der mit Glukose verbunden ist; Maß für die durchschnittliche Blutzuckerkonzentration der letzten acht bis zehn Wochen; Einheit: % und mmol/mol

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Harnstoff

Endprodukt des Eiweißabbaus, das über den Urin (Harn) und über den Schweiß ausgeschieden wird

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Harnwegsinfekt

entzündliche Erkrankung der Harnwege (Harnleiter, Harnblase)

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Harnzucker

Urinzucker; im Urin (Harn) enthaltene Glukose; die Ausscheidung von Glukose im Urin ist ein Zeichen für erhöhte Blutzuckerwerte

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Harnzucker­selbst­kontrolle

Urinzuckerselbstkontrolle; durch Patienten durchgeführte Teststreifenuntersuchung des Urins auf seinen Zuckergehalt

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HbA1c

Abkürzung für Hämoglobin A1c; „Zuckerhämoglobin“; der rote Blutfarbstoff (Hämoglobin: Hb), der mit Glukose verbunden ist; Maß für die durchschnittliche Blutzuckerkonzentration der letzten acht bis zehn Wochen; Einheit: % und mmol/mol

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HDL-Cholesterin

Anteil des Cholesterins (HDL: High Density Lipoprotein); HDL-Cholesterin gilt als schützendes „gutes“ Cholesterin

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Herzinfarkt

akute Minderdurchblutung von Herzmuskelbezirken im Rahmen einer koronaren Herzkrankheit; bekanntes Symptom: Angina pectoris (Brustenge)

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Herzkranzgefäße

Koronararterien; Gefäße des Herzens

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HLA

Humanes Leukozyten-Antigen; System von Eiweißen auf den Zellen fast aller Gewebe, das eine wichtige Rolle bei der Körperabwehr spielt

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Homöostase

konstantes Aufrechterhalten des inneren Milieus des Körpers mithilfe verschiedener Regelsysteme (z.B. zum Regeln des Kreislaufs, der Körpertemperatur, des Wasser- und Salzhaushalts, des Hormonhaushalts)

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Hormone

Boten- oder Wirkstoffe, die der Organismus in einer Drüse oder in einem Organ bildet; Insulin und Glukagon sind Hormone aus der Bauchspeicheldrüse

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Humaninsulin

in der Bauchspeicheldrüse von Menschen hergestelltes Insulin und gentechnisch hergestelltes Insulin, das in seiner Zusammensetzung aus zwei Ketten mit insgesamt 51 Aminosäuren dem Insulin des Menschen entspricht

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Hungerazeton

Azeton, das gebildet wird, wenn der Körper zum Energiegewinnen vorrangig Fett abbaut; bei gesteigertem Fettabbau und bei fehlender Kohlenhydratzufuhr, z.B. beim Fasten oder nach mehrstündigem Hungern, ist Azeton in Blut und Urin nachweisbar

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Hypercholesterin­ämie

erhöhter Gehalt an Cholesterin im Blut

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Hyperglykämie

Überzuckerung; erhöhter Blutzuckerwert (hyper: erhöht, glyk: Zucker, ämie: im Blut)

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Hyperinsulinämie

erhöhte Konzentration von Insulin im Blut

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Hyperkeratose

Verdickung der Hornschicht der Haut

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Hyperlipidämie

erhöhter Anteil von Lipiden (Cholesterin, Triglyzeriden) im Blut

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Hyperlipoprotein­ämie

erhöhter Anteil von Lipoproteinen im Blut; Lipoproteine bestehen vor allem aus Cholesterin, Triglyzeriden und einem Eiweißanteil

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Hypertonie, Hypertonus

Bluthochdruck; über die Norm erhöhte Blutdruckwerte

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Hypertriglyzerid­ämie

erhöhte Konzentration von Triglyzeriden im Blut

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Hypoglykämie

Unterzuckerung; erniedrigter Blutzuckerwert (hypo: erniedrigt, glyk: Zucker, ämie: im Blut; bei Nichtdiabetikern unter 50 mg/dl bzw. 2,8 mmol/l); eine Hypoglykämie führt meist zu spürbaren Warnsymptomen wie Zittern, Schwitzen, Sehstörungen, Schwindelgefühl, Hungergefühl und vielen anderen Beschwerden, eine schwere Hypoglykämie geht darüber hinaus mit Hilflosigkeit oder Bewusstlosigkeit einher

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Hypoglykämie­wahrnehmungs­störung

Störung oder Verlust der Wahrnehmung von Warnsymptomen der Hypoglykämie (Unterzuckerung)

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hypoglykämischer Schock

Hypopglykämie (Unterzuckerung) mit Bewusstlosigkeit (schwere Hypoglykämie)

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Hypotonie

zu niedriger Blutdruck

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i.m.

Abkürzung für intramuskulär, in den Muskel (bei Injektionen)

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i.v.

Abkürzung für intravenös; in die Vene (bei Injektionen und Infusionen)

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IAA

Insulinautoantikörper (englisch: insulin autoantibody)

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ICA

Inselzellantikörper (englisch: islet cell antibody)

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ICT

intensivierte Insulintherapie (englisch: intensified conventional therapy); bei der intensivierten Insulintherapie wird ein langwirksames Insulin gespritzt, um den Basalbedarf sicherzustellen, und ein kurzwirksames Insulin für Mahlzeiten und Korrekturen erhöhter Glukosewerte

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IE

Abkürzung für Internationale Einheit; Maß bei der Dosierung von Humaninsulin

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Immunologie

Lehre von den Abwehr- und Erkennungsmechanismen eines Organismus für körperfremde Substanzen und Gewebe

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Immunsystem

Körpersystem zur Abwehr körperfremder Substanzen

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Impotenz

Einschränkung oder Verlust der Fähigkeit des Mannes zur Gliedversteifung und zum Samenerguss

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Index, glykämischer

Höhe des Anstiegs der Glukosekonzentration im Blut nach dem Verzehr einer Mahlzeit mit 50g Kohlenhydraten innerhalb von 2 Stunden im Vergleich zu 50g Glukose; unterschiedliche Verzehrmengen, die für die Glukosewirksamkeit relevant sind, werden dabei nicht berücksichtigt

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Indikation

Heilanzeige, Grund zur Verordnung einer bestimmten Untersuchung oder eines bestimmten Behandlungsverfahrens bei einer definierten Krankheit

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Infarkt

Kurzbezeichnung für Herzinfarkt

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Infekt

Ansteckungserkrankung (z. B. Durchfallerkrankung, Schnupfen)

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Infektion

Übertragen und Eindringen von Krankheitserregern in einen Organismus

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Infusion

längerdauernde Gabe flüssiger Substanzen über Einlegen eines Katheters in eine Vene (seltener über eine Arterie)

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Injektion

Einspritzung; Insulin z.B. wird mit einer Spritze oder mit einem Insulinpen ins Unterhautfettgewebe injiziert

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Injektor

Gerät zur kanülenlosen Injektion einer Flüssigkeit mit Druckluft

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Inkontinenz

unfreiwilliger Abgang von Urin (Harn) oder Stuhlgang

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Inselzell­transplantation

Verpflanzung der Inselzellen von einem oder mehreren Spendern in ein anderes Individuum

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Inselzellanti­körper

ICA (englisch: islet cell antibody); gegen Inselzellen der Bauchspeicheldrüse gerichtete Abwehrstoffe des Organismus; Inselzellantikörper, die gegen die körpereigenen Inselzellen gerichtet sind, spielen bei der Entwicklung des Typ-1-Diabetes eine wesentliche Rolle

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Inselzellen

Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse; die Beta-Zellen der Langerhans-Inseln bilden Insulin, die Alpha-Zellen bilden Glukagon

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Insuffizienz

Schwäche, Leistungsschwäche

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Insulin

Hormon der Beta-Zellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse; Insulin hilft im Organismus bei der Verwertung der Glukose zur Energiegewinnung; als Medikament verfügbar sind Humaninsuline und Insulinanaloga, vereinzelt auch noch Schweineinsulin

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Insulin­auto­antikörper

gegen das eigene Insulin gerichtete Antikörper des Organismus

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Insulin-Purging

bei vor allem Typ-1-Diabetikern bewusstes Injizieren einer zu geringen Insulindosis, um durch Überzuckerung (Hyperglykämie) Zucker über die Niere in den Urin zu verlieren und durch diesen Energieverlust Gewicht zu reduzieren; gehört zu den Essstörungen

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Insulinallergie

allergische Reaktion auf gespritztes Insulin; eine lokale Insulinallergie zeigt sich mit Rötung, Schwellung und Juckreiz an den Injektionsstellen, eine generalisierte allergische Reaktion ist sehr selten, gefährlich und bedarf der sofortigen ärztlichen Hilfe

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Insulinanaloga

Insulinpräparate, bei denen Humaninsuline gentechnologisch oder chemisch verändert sind und damit eine schnellere Resorption und eine früher einsetzende Wirkung oder eine langsamere Resorption und damit eine längere Wirkung im Blut erreichen

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Insulinantikörper

Eiweiße, die der Organismus zur Abwehr gegen das als fremd empfundene Insulin bildet

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Insulinbedarf

Menge an Insulin, die ein Diabetiker pro Tag benötigt, um gute Glukosewerte zu erreichen

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Insulineinheit

international übereinstimmende Beschreibung der Wirkung des Insulins; eine Internationale Einheit (IE) eines Humaninsulins entspricht der Wirkung eines Standardpräparats von 0,0455 mg Insulin

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Insulinödem

Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Ödem), die vorübergehend bei rascher Senkung und Normalisierung zuvor stark erhöhter Blutzuckerwerte auftreten kann; die Ursache der Ödembildung ist nicht sicher bekannt

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Insulinom

Tumor der Beta-Zellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse, der unabhängig von den Blutzuckerwerten Insulin produziert

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Insulinpen

Injektionshilfe zur Erleichterung bei der Aufbewahrung, Dosiseinstellung und Injektion von Insulin

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Insulinpräparate

im Markt verfügbare kurz und lang wirkende Insuline und Insulinanaloga

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Insulinpumpe

Gerät zur kontinuierlichen Insulinzufuhr; die Insulinpumpe ist über einen Katheter mit Kanüle (sichtbar oder nicht sichtbar) mit dem Körper verbunden

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Insulinresistenz

verminderte Aufnahmefähigkeit der Muskelzellen und Fettzellen für Insulin („Widerstand des Körpers gegen Insulin“); obwohl genug Insulin vorhanden ist, sind die Zellen und Gewebe nicht in der Lage, dieses Insulin vollständig anzunehmen; viele Faktoren, z.B. Übergewicht, können eine Insulinresistenz fördern

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Insulinrezeptor

in Zellwänden lokalisierte „Empfängerstellen“ für das mit dem Blut transportierte Insulin; das Insulin wirkt über die Bindung an die Rezeptoren in die Zelle hinein und auf den Stoffwechsel in der Zelle

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Insulinsekreta­goga

Substanzen, welche die Insulinabgabe (Sekretion) aus den Inselzellen anregen (Glinide, Sulfonylharnstoffe)

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Insulinsensitizer

Medikamente zur günstigen Beeinflussung der Insulinresistenz (Glitazone, Thiazolidindione)

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intensivierte Insulintherapie

ICT (englisch: intensified conventional therapy); bei der intensivierten Insulintherapie wird ein langwirksames Insulin gespritzt, um den Basalbedarf sicherzustellen, und ein kurzwirksames Insulin für Mahlzeiten und Korrekturen erhöhter Glukosewerte

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Intermediär­insulin

mittellang wirkendes Insulin (intermediär: dazwischen liegend)

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intramuskulär

Abkürzung: i.m.; in den Muskel (bei Injektionen)

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intravenös

Abkürzung: i.v.; in die Vene (bei Injektionen und Infusionen)

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iscCGM

intermittent-scanning CGM (CGM: Continuous Glucose Monitoring); kontinuierliches Glukosemonitoring, bei dem die Glukosewerte auf dem Empfangsgerät abgelesen werden können, nachdem der Anwender den Sensor mit dem Empfangsgerät gescannt hat

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Jo-Jo-Effekt

bei Diäten zur Gewichtsabnahme die unerwünschte Gewichtszunahme nach Beendigung der Diät

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Jod

Spurenelement, wichtiger Bestandteil der Ernährung

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Joule

Abkürzung: J; Maß für die Energie; 4,18 Joule entsprechen einer Kilokalorie (kcal)

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Juckreiz

Hautjucken (Pruritus) oder Juckreiz können verschiedene Ursachen haben, z.B. trockene Haut bei unbefriedigenden Glukosewerten bei Diabetes

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Jugendlichen-Diabetes

auch: juveniler Diabetes; überholte Bezeichnungen für die häufig (aber nicht immer) im Jugendalter beginnende Diabetesform, den Typ-1-Diabetes

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Kalorie

Einheit für die Energie, die genaue Bezeichnung lautet Kilokalorie (kcal); eine Kilokalorie entspricht etwa 4,18 Kilojoule (kJ); umgangssprachlich sind „Kalorien“ die Energiemengen, die dem Körper durch Nahrung (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett und auch Alkohol) zugeführt werden

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Kalzium-Antagonisten

auch Calcium-Antagonisten; Medikamente (Tabletten) zur Behandlung des Bluthochdrucks

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Kanüle

Hohlnadel, z.B. zum Spritzen von Insulin

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Kapillaren

Haargefäße mit einem Durchmesser von weniger als einem zehntel Millimeter (capillus: Haar)

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Karbunkel

eitrige Entzündung mehrerer Haarwurzeln mit entzündlicher Mitreaktion der umgebenden Haut und Unterhaut

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Kardiomyopathie

Erkrankung des Herzmuskels (kardio: Herz, myo: Muskel, pathie: Krankheit)

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kardiovaskulär

Herz und Gefäße betreffend (kardia: Herz, vas: Gefäß)

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Karies

Zahnfäulnis

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Karotis

auch Carotis; Kurzbezeichnung für Arteria carotis;Halsschlagader

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Karpaltunnel­syndrom

Einengung des Karpaltunnels (Handwurzelkanal) an der Handwurzel innen, die zur mechanischen Kompression des Medianus-Nerven mit Missempfindungen an der Hohlhand und auch an Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und mittlerer Seite des Ringfingers führen kann

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Katarakt

auch Cataract; grauer Star; Trübung der Linse des Auges

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Katecholamine

Oberbegriff für die Hormone Adrenalin und Noradrenalin

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Katheter

biegsamer dünner Schlauch, der z.B. in Venen, Arterien und Körperhöhlen eingeführt werden kann

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kcal

Abkürzung für Kilokalorien

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KE

Abkürzung für Kohlenhydrateinheit; Berechnungseinheit für Kohlenhydrate in Mahlzeiten; Definition: 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrate = 1 KE

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Ketoazidose

Übersäuerung des Körpers durch Ketonkörper wie Azeton; die diabetische Ketoazidose ist durch hohe Blutzuckerwerte, Ketonkörper in Blut und Urin, Übersäuerung des Blutes (Azidose), Wasserverlust, Durst, Erbrechen, Benommenheit und Azetongeruch in der Atemluft gekennzeichnet (diabetisches Koma); Ursache ist meist ein absoluter Insulinmangel

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Ketonämie

vermehrtes Auftreten von Ketonkörpern im Blut

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Ketonkörper

Sammelbezeichnung für saure Substanzen wie Azeton, die der Organismus bei gesteigerter Fettverbrennung bildet

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Ketonurie

Ausscheidung von Ketonkörpern im Urin

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Koagulation

durch Hitze, elektrische Einwirkung oder Laserstrahl hervorgerufene Gerinnung

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Kohlenhydrat­einheit

Abkürzung: KE; Berechnungseinheit für Kohlenhydrate in Mahlzeiten; Definition: 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrate = 1 KE

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Kohlenhydrate

Grundnährstoffe und Energieträger in Einfachzuckern und Mehrfachzuckern; ein Gramm Kohlenhydrate enthält rund 4 kcal (Kilokalorien); Kohlenhydrate kommen in Milch und Milchprodukten und in pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide und Obst vor

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Koma, diabetisches

auch Coma diabeticum; Bewusstseinsverlust bei stark erhöhten Blutzuckerwerten durch absoluten oder relativen Insulinmangel mit Übersäuerung des Körpers (Ketoazidose) oder extremem Flüssigkeitsmangel (hyperosmolares Koma)

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Kombinations­insulin

Mischinsulin aus Normalinsulin und Verzögerungsinsulin bzw. Insulinanaloga

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Kombinations­therapie

Diabetesbehandlung mit einer Kombination von zwei oder mehr blutzuckersenkenden Medikamenten

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Komorbidität

gleichzeitiges Vorliegen mehrerer Krankheiten

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Komplikationen

Ereignisse, durch die der Verlauf einer Krankheit ungünstig beeinflusst wird; typische Diabeteskomplikationen bzw. -folgeerkrankungen sind Retinopathie, Nephropathie, Neuropathie, Diabetisches Fußsyndrom, außerdem Schlaganfall, koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt und periphere arterielle Verschlusskrankheit

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Kontraindikation

Gegenanzeige; Umstand, der die Anwendung eines Heilmittels, einer Untersuchung oder eines Behandlungsverfahrens verbietet

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Kontrazeption

Empfängnisverhütung

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Kontrazeptiva

Medikamente zur Empfängnisverhütung wie Ovulationshemmer („Antibabypille“) und mechanische Verhütungsmittel wie Kondome und Intrauterinpessare (Spiralen)

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Koronararterien

Herzkranzgefäße, das Herz versorgende Arterien

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koronare Herzkrankheit

Abkürzung: KHK; Erkrankung des Herzens mit verengten Herzkranzgefäßen und damit unzureichender Durchblutung der Herzmuskulatur

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Koronarsklerose

krankhafte Veränderung der Wand der Herzkranzgefäße (Koronararterien) mit Verhärtung, Verdickung, Elastizitätsverlust und Verengung

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Körper-Massen-Index

Body-Mass-Index (BMI); Index, der zum Beurteilen des Körpergewichts eingesetzt wird

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Korrekturfaktor

Rechengröße bei der intensivierten Insulintherapie; Maß für die Insulinmenge, die zur Korrektur erhöhter Glukosewerte nötig ist

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Kortison

auch Cortison; Hormon der Nebenniere, das auch synthetisch hergestellt werden kann; im Stoffwechsel ist Kortison ein Gegenspieler des Insulins

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Kreatinin

Stoffwechselprodukt aus dem Muskelstoffwechsel, das als harnpflichtige Substanz von den Nieren über den Urin ausgeschieden wird; bei zunehmender Leistungsminderung der Nieren (Niereninsuffizienz) werden die harnpflichtigen Substanzen wie Kreatinin vermindert ausgeschieden, ihre Konzentration im Blut steigt an

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Kresol

Desinfektionsmittel (Konservierungsstoff), das Insulinpräparaten beigesetzt wird

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künstliche Bauchspeichel­drüse

auch: künstliches Pankreas, Artificial Pancreas; System zur Übernahme aller Funktionen der natürlichen Bauchspeicheldrüse, das in kürzesten Abständen regelmäßig die Glukosekonzentration misst, die Glukosekonzentration nach vorgegebenen Regeln (Algorithmen) „verwertet“ und zu einer ständigen bedarfsgerechten Insulinzufuhr führt

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labiler Diabetes

Beschreibung für stark wechselnde/schwankende Blutzuckerwerte

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LADA

Abkürzung für (englisch) Latent Autoimmune Diabetes in Adults; im höheren Alter auftretender Typ-1-Diabetes

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Laktat

Salz der Milchsäure.

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Laktatazidose

Milchsäurevergiftung, die unter bestimmten Bedingungen bei Behandlung mit Biguaniden vorkommen kann

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Lakto-Vegetarier

Vegetarier, die den Genuss von Fleisch und Fleischprodukten sowie von Fisch und Eiern ablehnen, Milchprodukte aber zu sich nehmen

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Laktose

Milchzucker; Zweifachzucker (Disaccharid) aus Galaktose und Glukose; kommt in Milchprodukten vor

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Langerhans-Inseln

vom Pathologen Paul Langerhans im Jahr 1869 entdeckte Zellen innerhalb der Bauchspeicheldrüse, die Hormone bilden und an das Blut abgeben; die Langerhans-Inseln bestehen aus den Beta-Zellen für die Insulinproduktion, aus den Alpha-Zellen für die Glukagonproduktion, aus den Delta-Zellen für die Somastostatinproduktion sowie aus PP-Zellen und D1-Zellen

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Langzeitinsulin

langwirkendes Insulin

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Lanzette

kleine, scharfe und spitz geschliffene Stahlklinge, mit der Blut aus der Fingerbeere oder dem Ohrläppchen gewonnen werden kann

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Laser

Akronym für (englisch) Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation; Lichtquelle mit Wellen hoher Intensität und starker Bündelung

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Laserbehandlung

Benutzung des Laserstrahls zur direkten Behandlung erkrankter Gebiete, z.B. in der Netzhaut des Auges

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Laserkoagulation

im Rahmen der Laserbehandlung erreichtes „Verkochen“ kleinster erkrankter Gebiete, z.B. der Gefäße in der Retina

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Läsion

Schädigung, Verletzung, Störung

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latenter Diabetes

früher benutzter Begriff für eine gestörte Glukosetoleranz, das Stadium zwischen normalem Glukosestoffwechsel und Diabetes

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LDL-Cholesterin

Anteil des Cholesterins (LDL: Low Density Lipoprotein); LDL-Cholesterin gilt als schädigendes „schlechtes“ Cholesterin

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Lebenserwartung

statistischer Mittelwert zur Erfassung der zu erwartenden Lebensdauer

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Lebensqualität

die individuelle Wahrnehmung der Lebenssituation im Zusammenhang mit der Kultur und dem Wertesystem, in dem man lebt, und mit den Zielen, Erwartungen, Standards und Beziehungen, die man hat, beeinflusst durch körperliche und psychische Gesundheit, Glaubensvorstellungen, sozialen Beziehungen und Beziehungen zu seinem Umfeld (Definition nach Weltgesundheitsorganisation, WHO)

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Leitlinien

Empfehlungen für das Vorgehen bei diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen

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Leptin

Hormon aus dem Fettgewebe mit Einfluss auf das Körpergewicht

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Letalität

Sterblichkeit durch eine bestimmte Krankheit, berechnet als Verhältnis der Zahl der Todesfälle zur Zahl der Erkrankten

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Leukozyten

weiße Blutkörperchen; Blutzellen, die am Immunsystem beteiligt und für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind

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Libidostörungen

allgemeine Bezeichnung für Störungen des sexuellen Wollens

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Lichtkoagulation

Behandlung der Netzhaut (Retina) des Auges durch Lichtblitze

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Lipidsenker

Medikamente zur Senkung erhöhter Konzentrationen von Fetten (Lipiden)

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Lipodystrophie

Veränderung des Unterhautfettgewebes an Insulininjektionsstellen (Lipatrophie: Fettgewebsschwund, Lipohypertrophie: Fettgewebsvermehrung)

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Lipohypertrophie

Vermehrung des Unterhautfettgewebes bei wiederholter Injektion in die gleiche Stelle

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Magnesium

Spurenelement mit verschiedenen Funktionen im Stoffwechsel

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Makroangiopathie

Erkrankung der großen Gefäße (makro: groß, angio: Gefäß, pathie: Krankheit); zu den makroangiopathischen Erkrankungen gehören z.B. die koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt, Schlaganfall und periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)

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Makula

Macula lutea (gelber Fleck); in der Mitte der Netzhaut (Retina) des Auges gelegener Bereich mit dem schärfsten Sehvermögen

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Makula-Ödem

Erkrankung der Netzhaut (Retina) im Rahmen der diabetischen Retinopathie; durch Austritt von Flüssigkeit aus den geschädigten Kapillaren der Netzhaut kommt es zu Flüssigkeits-Einlagerung mit einer Schwellung (Ödem) im Bereich der Makula (Bereich des schärfsten Sehens) und dadurch zu Sehstörungen

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Makuladegene­ration

fortschreitender Abbau der Makula (Bereich des schärfsten Sehens) mit Sehstörungen und Verlust des zentralen Sehvermögens

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Maltose

Malzzucker; Zweifachzucker (Disaccharid) aus zwei Glukosemolekülen, der z.B. in keimendem Getreide vorkommt und bei der Bierherstellung benutzt wird

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Malum perforans

schmerzloses, meist tief reichendes Geschwür der Fußsohle, das oft aus banalen, schlecht abheilenden Verletzungen entsteht (malum: etwas Schlechtes, perforans: durchbohrend).

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Manifestation

Beginn bzw. „Ausbruch“ oder „Offenbarwerden“ einer Erkrankung

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Mannit

sechswertiger Zuckeralkohol, Zuckeraustauschstoff

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MdE

Minderung der Erwerbsfähigkeit; Begriff aus der gesetzlichen Rentenversicherung zur Beurteilung der Erwerbsfähigkeit

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Mediasklerose

Mönckeberg-Sklerose; Verknöcherung oder Verkalkung und dadurch Verhärtung der mittleren Schicht (Tunica media) der Gefäßwand großer Arterien ohne wesentliche Einengung des Gefäßinnenraums (Gefäßlumens)

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Mehrfachzucker

Polysaccharid, Polysaccharid; Ketten von Einfachzuckern (Monosacchariden) wie Glukose

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mellitus

„honigsüß“; Teil der Krankheitsbezeichnung Diabetes mellitus („honigsüßer Durchfluss“)

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Messgerät

Blutzuckermessgeräte sind Hilfsmittel zum Abschätzen der Blutzuckerkonzentration unter Verwendung eines Blutzuckerteststreifens, kontinuierliche Glukosemessgeräte sind Hilfsmittel zum Abschätzen der Gewebezuckerkonzentration unter Verwendung eines subkutan liegenden Sensors

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Metabolisches Syndrom

gemeinsames Auftreten von zentraler Adipositas (bauchbetontes Übergewicht), erhöhten Blutfetten, erhöhtem Blutdruck und gestörter Glukosetoleranz bzw. Typ-2-Diabetes

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Metabolismus

Stoffwechsel; alle chemischen Vorgänge im Körper, die lebensnotwendig sind, u.a. der Abbau und die Umwandlung von Nahrungsmitteln in den Zellen und Geweben

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Metformin

blutzuckersenkendes Medikament aus der Gruppe der Biguanide

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mg/dl

Milligramm pro Deziliter; Einheit u.a. der Glukosewerte in Blut und Gewebe; Umrechnung in die Einheit Millimol pro Liter (mmol/l): mg/dl / 18 = mmol/l

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Mikroalbuminurie

gering (mikro) vermehrte Ausscheidung von Albumin im Urin; eine Mikroalbuminurie gilt als erster Hinweis auf eine Nierenschädigung und als erhöhtes Risiko für das Entstehen von Gefäßschäden

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Mikroaneurysma

sehr kleine Aussackung einer Kapillare der Netzhaut (Retina), die bei der Augenhintergrunduntersuchung als kleiner roter Punkt erkannt werden kann; Mikroaneurysmen sind Hinweise auf eine Augenhintergrundserkrankung bei Diabetes (diabetische Retinopathie)

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Mikroangiopathie

für Diabetes typische Veränderungen an den kleinsten arteriellen Blutgefäßen und Blutkapillaren (mikro: klein, angio: Gefäß, pathie: Krankheit); Folgen sind die diabetische Retinopathie und die diabetische Nephropathie

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Mikrofilament

Neurofilament; Gerät zum Testen der Berührungsempfindlichkeit bei Verdacht auf Neuropathie

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Milchzucker

Laktose; Zweifachzucker (Disaccharid) aus Galaktose und Glukose; kommt in Milchprodukten vor

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Mineralstoffe

für den Organismus und seine Funktionen wichtige Substanzen, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen

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Mischinsulin

Insulinkombination aus kurz wirkenden und lang wirkenden Insulinen bzw. Insulinanaloga

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mmHg

Millimeter Quecksilbersäule; Einheit des Blutdrucks (Hg: chemische Kurzbezeichnung für Hydrargyrum (Quecksilber))

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mmol/l

Millimol pro Liter; Einheit u.a. der Glukosewerte in Blut und Gewebe; Umrechnung in die Einheit Milligramm pro Deziliter (mg/dl): mmol/l x 18 = mg/dl

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MODY

Abkürzung für Maturity Onset Diabetes of the Young (Altersdiabetes von Jugendlichen); unterschiedliche Diabetestypen (MODY1, MODY 2, MODY3 usw.), die durch eine Mutation jeweils eines Gens entstehen und sich auch in der Therapie unterscheiden; treten meist vor dem 25. Lebensjahr auf

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Mönckeberg-Sklerose

Mediasklerose; Verknöcherung oder Verkalkung und dadurch Verhärtung der mittleren Schicht (Tunica media) der Gefäßwand großer Arterien ohne wesentliche Einengung des Gefäßinnenraums (Gefäßlumens); erste Beschreibung durch den Pathologen J. G. Mönckeberg (1877-1925)

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Monosaccharide

Einfachzucker; Grundkörper der Kohlenhydrate, z.B. Glukose, Fruktose, Galaktose

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Morgendäm­merungs­phänomen

Dawn-Phänomen; Anstieg der Blutzuckerwerte in den Morgenstunden durch Hormone

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Mortalität

Sterblichkeit; Verhältnis der Zahl der Todesfälle zur Bevölkerungszahl

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Multimorbidität

gleichzeitiges Bestehen von mehreren Krankheiten (multi: viel, morbus: Krankheit)

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Mykose

Pilzkrankheit; Infektionskrankheit, die durch Pilze hervorgerufen wird

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Myokardinfarkt

Herzinfarkt (Myo: Muskel, kard: Herz, Infarkt: Absterben von Gewebe); lebensgefährliche akute Mangeldurchblutung von Herzmuskelbezirken

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Natrium

Mineralstoff; beeinflusst die Regelung des Blutdrucks, eine erhöhte Natriumkonzentration kann den Blutdruck erhöhen (Hypertonie)

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Nebennieren

an der oberen Spitze beider Nieren liegende, hormonproduzierende Drüsen; im Nebennierenmark werden Adrenalin und Noradrenalin produziert, in der Nebennierenrinde Mineralokorikoide, Glukokortikoide und Sexualhormone

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Nebenwirkung

unerwünschte Wirkung eines Arzneimittels

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Necrobiosis lipoidica diabeticorum

zum Gewebsverlust (Nekrose) führende Hautveränderung bei Diabetikern mit Anreicherung von Fetten (Necr: abgestorben, bio: Leben, osis: krankhafter Zustand, lipoidica: mit Fetten zusammenhängend)

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Nekrose

abgestorbenes Gewebe, Gewebsverlust

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Nephrolithiasis

Nierensteinleiden (Nephro: Niere, lith: Stein)

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Nephropathie

Schädigung der Nieren und damit ihrer Funktion; die diabetische Nephropathie beruht auf einer Durchblutungsstörung aufgrund einer Mikroangiopathie der Nieren und ist im Frühstadium durch eine Mikroalbuminurie (geringe Albuminausscheidung im Urin) erkennbar

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Nervenleit­geschwindigkeit

Geschwindigkeit, mit der ein Nerv eine Erregung an ein bestimmtes Zielorgan weiterleitet; die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit kann zur Beschreibung und Diagnose einer diabetischen Neuropathie beitragen

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Netzhaut

Retina; innere Auskleidung des Augenhintergrunds

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Neurofilament

Gerät zum Testen der Berührungsempfindlichkeit bei Verdacht auf Neuropathie

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Neuropathie

Schädigung von Nerven; wichtiger Grund für das Entstehen einer Neuropathie ist eine unbefriedigende Glukosestoffwechselsituation; Diabetiker können eine periphere Neuropathie (Beine, Arme) und eine autonome Neuropathie (innere Organe) bekommen.

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Neutralfette

Triglyzeride; Blutfette, die im Organismus gebildet oder durch die Nahrung aufgenommen werden; erhöhte Triglyzeride sind ein häufiges Zeichen für eine unbefriedigende Glukosestoffwechselsituation

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NIDDM

Abkürzung für Non Insulin Dependent Diabetes Mellitus; früher gebräuchliche wissenschaftliche Abkürzung für den Diabetes mit eigenen Insulinreserven, also für den heute als Typ-2-Diabetes bezeichneten Diabetestyp

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Niereninsuffizienz

Schwäche oder Unfähigkeit der Nieren zur normalen Ausscheidung von Wasser und giftigen Stoffwechselprodukten

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Nierenschwelle

Blutzuckerkonzentration, bei der die Nieren beginnen, Zucker im Urin auszuscheiden; die Nierenschwelle für Glukose liegt bei einer Blutzuckerkonzentration zwischen etwa 150 und 200 mg/dl bzw. 8,3 und 11,1 mmol/l

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Noradrenalin

Hormon der Nebennierenrinde, das meist zusammen mit Adrenalin viele körperliche Reaktionen steuert

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Normalinsulin

kurz wirkendes Humaninsulin, früher Altinsulin genannt

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Normoglykämie

im Normalbereich liegende Blutzuckerwerte (Normo: normal, glyk: Zucker, ämie: im Blut)

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NPH-Insulin

Verzögerungsinsulin, das um 1930-1935 durch Hans Christian Hagedorn entwickelt wurde und Jahrzehnte zu den häufig gebrauchten Insulinen zählte; NPH: Neutrales Protamin Hagedorn

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Nüchternblut­zucker

im nüchternen Zustand morgens bestimmte Blutzuckerkonzentration, die bei Stoffwechselgesunden unter 100 mg/dl bzw. 5,6 mmol/l liegt

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Obesitas

Adipositas, Fettsucht, Fettleibigkeit; übermäßige Vermehrung oder Bildung von Fettgewebe

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Obstipation

Stuhlverstopfung, verzögerte Kotentleerung

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Ödem

Gewebeschwellung als Folge einer Ansammlung wässriger Flüssigkeiten in den Gewebsspalten

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OGTT

oraler Glukosetoleranztest; Zuckerbelastungstest, bei dem eine definierte Menge Zuckerlösung getrunken und vorher sowie danach die Blutzuckerkonzentration untersucht wird; der orale Glukosetoleranztest dient dem Nachweis einer gestörten Glukosetoleranz bzw. eines Diabetes

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Ökotrophologie

Lehre von den Bedingungen des Lebens und vom Ernährungszustand (oekos: Haus, troph: ernähren)

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oral

durch den Mund

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orale Antidiabetika

blutzuckersenkende Tabletten zur Anwendung bei Diabetes: Alpha-Glukosidase-Hemmer, Biguanide (Metformin), DPP-4-Hemmer (Gliptine), Glinide, Glitazone, GLP-1-Rezeptoragonisten, Insulin, SGLT-2-Hemmer (Gliflozine), Sulfonylharnstoffe

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oraler Glukose­toleranz­test

OGTT; Zuckerbelastungstest, bei dem eine definierte Menge Zuckerlösung getrunken und vorher sowie danach die Blutzuckerkonzentration untersucht wird; der orale Glukosetoleranztest dient dem Nachweis einer gestörten Glukosetoleranz bzw. eines Diabetes

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Osteoarthropathie

mit einer Neuropathie verbundene Knochen- und Gelenkerkrankung des Fußes bei Menschen mit Diabetes (Osteo: Knochen, arthros: Gelenk, pathie: Krankheit)

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Ovulationshemmer

Medikamente zur Hemmung des Eisprungs („Antibabypille“, Kontrazeptiva)

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Pankreas

Bauchspeicheldrüse; das Pankreas liegt hinter dem unteren Teil des Magens und hat etwa die Größe einer Hand; in den Langerhans-Inseln des Pankreas wird u.a. Insulin produziert (endokrine Funktion), das ans Blut abgegeben wird; im Pankreas werden auch Verdauungssaft und Verdauungsenzyme produziert (exokrine Funktion), die über Ausführungsgänge in den Dünndarm geleitet und dort zur Verdauung der Nahrung benötigt werden

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Pankreasinsuffi­zienz

unzureichende Funktion der Bauchspeicheldrüse, vor allem der exokrinen Funktion (Produktion von Verdauungssaft und -enzymen)

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Pankreatektomie

chirurgische Entfernung des Pankreas, z.B. wegen Tumors oder schwerster Entzündung; bei totaler Pankreatektomie entsteht ein insulinpflichtiger Diabetes, da auch die im Pankreas gelegenen Langerhans-Inseln, in denen u.a. Insulin produziert wird, entfernt werden

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Pankreatits

Entzündung des Pankreas (Bauchspeicheldrüse)

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Parästhesie

abnorme Empfindung, Empfindungsstörung z.B. bei der peripher-sensiblen diabetischen Neuropathie: z.B. Gefühl von Kribbeln, Taubheit, Stechen in den Füßen

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Parodontose

Sammelbezeichnung für Zahnbetterkrankungen

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pathologisch

krankhaft

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pAVK

Abkürzung für periphere arterielle Verschlusskrankheit; Verengung oder Verschluss der Blutgefäße, die der Versorgung von Armen, Beinen und Füßen dienen (peripher: außen, am Rand, arteriell: die Arterien betreffend)

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PCSK9-Hemmer

PCSK9-Inhibitoren; PCSK9: Proproteinkonvertase Subtilisin Kexin Typ 9; zu spritzendes Medikament, das die Fettkonzentration im Blut reduziert; sorgt durch Binden an PCSK9 für eine erhöhte Aufnahme von LDL-Cholesterin in die Leber

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Pedographie

bei der Pedographie werden mit einer Matte oder mit einer in den Schuh eingelegten Folie die Druckverhältnisse des Fußes erfasst, die beim Stehen oder beim Laufen auf der Fußsohle entstehen

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Pektine

Verdickungsmittel, die aus einem Gemisch von Polysacchariden bestehen und in Wurzeln, Stämmen und Früchten (z.B. Apfel, Zuckerrübe) enthalten sind

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Pen

Insulinpen; Insulininjektionshilfe zum Erleichtern der Aufbewahrung, Mengenauswahl und Injektion von Insulin

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Penisprothese

anstelle der entfernten Schwellkörper in den Penis eingesetzte Kunststoffstäbe oder mit Flüssigkeit auffüllbare Kunststoffzylinder zum Beheben einer Erektionsstörung

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periphere arterielle Ver­schlusskrank­heit

Abkürzung: pAVK; Verengung oder Verschluss der Blutgefäße, die der Versorgung von Armen, Beinen und Füßen dienen (peripher: außen, am Rand, arteriell: die Arterien betreffend)

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periphere Neuropathie

Schädigung der Nerven, die die Muskeln und die Haut versorgen; die periphere Neuropathie kann sich durch vermindertes Schmerzempfinden und durch Missempfindungen und Schmerzen zeigen

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Peritonealdialyse

Bauchfelldialyse; über das Bauchfell (Peritoneum) durchgeführte Reinigung des Körpers von Giftstoffen bei Versagen der Nierenfunktion

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Phenol

Konservierungsstoff in verschiedenen Insulinpräparaten

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Photokoagulation

im Rahmen einer Laserbehandlung erreichtes „Verkochen“ kleinster erkrankter Gebiete, z.B. der Gefäße in der Retina

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Plaque

Fleck, Platte (französisch)

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Plasma

Blutplasma; Blutflüssigkeit ohne Blutzellen (Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten)

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Podologie

Lehre/Wissenschaft des Fußes; Podologen sind medizinische Fußpfleger

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Polydipsie

vermehrter Durst

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Polyneuropathie

Erkrankung vieler (poly) Nerven und ihrer Hüllen

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Polysaccharide

Mehrfachzucker, die aus Monosacchariden (Einfachzuckern) bestehen; Polysaccharide sind Stärke und Zellulose

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Polyurie

vermehrtes Wasserlassen

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postprandial

nach einer Mahlzeit

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Potenzstörungen

Störungen des sexuellen Könnens

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Prädiabetes

Vorstadium des Diabetes mellitus Typ 2 mit bereits bestehender gestörter Glukosetoleranz

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prandial

zur Mahlzeit

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prandiale Insulin­versorgung

über den Tag verteilte, zu den Mahlzeiten (prandial) gegebene Injektionen oder Boli von kurz wirkendem Insulin (Normalinsulin, Analoginsulin)

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präprandial

vor der Mahlzeit

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Prävention

vorbeugende Maßnahmen in der Gesundheitspflege

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Prognose

Voraussage darüber, was in der Zukunft zu erwarten ist

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Progression

Voranschreiten, Verschlechterung einer Krankheit

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Proinsulin

Vorstufe des Insulins, die aus einer zusammenhängenden Kette von Aminosäuren besteht

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proliferative Retinopathie

fortgeschrittene Form der Retinopathie (Netzhauterkrankung, Augenhintergrunderkrankung) mit Gefäßneubildung am Augenhintergrund

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Protamin

Eiweißsubstanz aus Fisch-Spermien, die zur Verzögerung der Wirkung von Insulin in NPH-Insulinen eingesetzt wird

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Proteinurie

Ausscheidung von Eiweiß im Urin

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Pruritus

Juckreiz; Hautjucken oder Juckreiz können verschiedene Ursachen haben, z.B. trockene Haut bei unbefriedigenden Glukosewerten

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Pyelonephritis

Entzündung der Nieren und der ableitenden Harnwege durch Bakterien

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Quaddel

vorübergehende, stark juckende Verdickung der äußersten Hautschicht; eine Quaddel kann sich bilden, wenn man Insulin zu flach in die obersten Schichten der Haut injiziert

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Quellstoffe

Dickungsmittel, Geliermittel; Zusätze zu industriell hergestellten Nahrungsmitteln, die durch Aufquellen zu einer Vergrößerung des Nahrungsmittelvolumens führen

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Refraktions­anomalie

Störung bei der Brechung des Lichts durch die Linsen der Augen; vorübergehende Sehstörungen bei rascher Verbesserung erhöhter Blutzuckerwerte, z.B. nach Beginn einer Insulintherapie

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regular insulin

englisch für Normalinsulin

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Rehabilitation

Maßnahme zur Wiederherstellung und Sicherung von Gesundheit oder beruflicher Leistungsfähigkeit

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Remission

(vorübergehendes) Zurückgehen von Krankheitserscheinungen

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Remissionsphase

vorübergehende Verringerung des Insulinbedarfs bei einem vor kurzem festgestellten Typ-1-Diabetes; die Remissionsphase beruht auf einer vorübergehend noch ausreichenden eigenen Insulinreserve, sie kommt nur bei einem Teil der Typ-1-Diabetiker vor und dauert in der Regel nicht länger als wenige Monate

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Resistenz

Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten; bei Typ-2-Diabetes gibt es die Insulinresistenz, eine verminderte Aufnahmefähigkeit der Muskel- und Fettzellen für Insulin

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Resistin

Hormon aus dem Fettgewebe (Adipokin), das im Zusammenhang mit Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes steht

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Resorptions­verzögerer

Medikamente zum Senken von erhöhten Glukosewerten nach einer Mahlzeit; Resorptionsverzögerer verlangsamen im Darm die Aufnahme (Resorption) vieler Kohlenhydrate aus den Nahrungsmitteln

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Retina

Netzhaut; innere Auskleidung des Augenhintergrunds

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Retinopathie

Erkrankung der Netzhaut (Retina); die Retinopathie ist eine Komplikation bei Diabetes

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Rezeptoren

an den Körperzellen befindliche Bindungsstellen für spezifische Moleküle; Insulinrezeptoren z.B. sind in der Zellwand lokalisierte „Empfängerstellen“ für das mit dem Blut transportierte Insulin, das nach Bindung an die Rezeptoren in die Zelle hinein und auf den Stoffwechsel in der Zelle wirkt

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Rezidiv

Rückfall, erneutes Auftreten einer Krankheit nach Abheilung

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Rinderinsulin

aus den Bauchspeicheldrüsen von Rindern gewonnenes Insulin zur Diabetesbehandlung; heute in Deutschland nicht mehr im Einsatz

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Risikofaktoren

Begriff aus der Vorsorgemedizin, mit dem Bedingungen bezeichnet werden, welche das Entstehen anderer Krankheiten fördern können

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Rohrzucker

aus Zuckerrohr gewonnene Saccharose

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rtCGM

Real-Time-CGM (CGM: Continuous Glucose Monitoring); kontinuierliches Glukosemonitoring, bei dem die Glukosewerte kontinuierlich zum Empfangsgerät gesendet werden und dort unmittelbar abgelesen werden können

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Saccharin

synthetischer Süßstoff ohne Energiegehalt (kalorienfrei)

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Saccharose

Disaccharid aus Glukose und Fruktose in Rohrzucker, Kochzucker und Rübenzucker

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Salz

Kochsalz besteht aus den Mineralstoffen Natrium und Chlor, die in unbearbeiteten Lebensmitteln in genügender Menge vorkommen; der menschliche Organismus braucht pro Tag etwa 3 Gramm Kochsalz

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Schaufenster­krankheit

anschauliche Beschreibung der schmerzhaften Beinbeschwerden bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK); Menschen mit solchen Durchblutungsstörungen in den Beinen müssen beim Laufen nach einer gewissen Strecke wegen auftretender Schmerzen stehenbleiben – damit niemand diese Störung erkennt, bleiben sie wiederholt gern vor einem Schaufenster stehen, um sich zu erholen

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Schlaganfall

Apoplex, apoplektischer Insult, Gehirnschlag; plötzlich auftretende Durchblutungsstörung im Gehirn (durch Gefäßverschluss oder Blutung), die zu vorübergehenden oder bleibenden Folgen (z.B. Sprachstörung, halbseitige Lähmung) führen kann

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Schock, hypoglykämischer

Hypoglykämie (Unterzuckerung) mit Bewusstlosigkeit (schwere Hypoglykämie)

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Schwanger­schafts­diabetes

Gestationsdiabetes; in einer Schwangerschaft festgestellter Diabetes, der nach der Schwangerschaft fortbestehen kann oder nicht mehr nachweisbar ist, aber das Risiko für das spätere Auftreten eines Typ-2-Diabetes erhöht; auch als Typ-4-Diabetes bezeichnet

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Schweineinsulin

aus den Bauchspeicheldrüsen von Schweinen gewonnenes Insulin; heute kaum noch im Einsatz

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Schwellkörper­autoinjektions­technik

Abkürzung: SKAT; selbstständige (auto) Behandlung einer Erektionsstörung durch Einspritzen (Injektion) eines Medikaments in die Schwellkörper des Penis

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schwere Hypoglykämie

Hypoglykämie mit Hilflosigkeit oder Bewusstlosigkeit, bei der die Betroffenen Hilfe durch andere benötigen

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Sekretagoga

Medikamente, welche die Sekretion (Abgabe) von Insulin aus den Langerhans-Inseln unterstützen (Insulinsekretagoga, Glinide, Sulfonylharnstoffe)

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sekundärer Diabetes

Diabetes als Folge einer vorausgegangenen Krankheit, durch welche die Produktion von endogenem (körpereigenem) Insulin dauerhaft gestört bleibt, z.B. nach Pankreatektomie (Bauchspeicheldrüsenentfernung) wegen Tumors oder Entzündung der Bauchspeicheldrüse

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Selbstkontrolle

selbstständiges Messen der Glukosekonzentration in Blut oder Urin

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Sensitizer

Insulinsensitizer; blutzuckersenkende Medikamente, die die Insulinresistenz beeinflussen (Glitazone, Thiazolidindione)

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Sensor

Glukosesensor; Messfühler zur kontinuierlichen Glukosemessung in der Gewebeflüssigkeit

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Serum

„Blutwasser“; der von Fibrin und Blutkörperchen befreite wässrige Bestandteil des Bluts

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SGLT-1- bzw. -2-Hemmer

Gliflozin; blutzuckersenkendes Medikament, das das Ausscheiden von Glukose über den Urin steigert und damit die Glukosekonzentration im Blut reduziert

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SKAT

Schwellkörperautoinjektionstechnik; selbstständige (auto) Behandlung einer Erektionsstörung durch Einspritzen (Injektion) eines Medikaments in die Schwellkörper des Penis

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Somogyi-Effekt

reaktive Hyperglykämie (Überzuckerung) nach einer Hypoglykämie (Unterzuckerung); benannt nach dem Biochemiker M. S. Somogyi (1883-1971)

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Sonographie

Ultraschall; Schwingungen mit sehr hoher Frequenz, die zum Untersuchen und bildlichen Darstellen vieler Organe und ihrer Funktionen eingesetzt werden können

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Sorbit

Zuckeraustauschstoff; Zwischenprodukt bei der Umwandlung von Fruktose in Glukose im Stoffwechsel

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Spritz-Ess-Abstand

zeitlicher Abstand zwischen der Injektion von Insulin und der darauffolgenden Mahlzeit; ein Spritz-Ess-Abstand kann einen geringeren Glukoseanstieg nach einer Mahlzeit zur Folge haben

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Spurenelemente

in nur geringen Mengen im Organismus vorkommende Substanzen, die für viele Stoffwechselvorgänge unentbehrlich sind, z.B. Chrom, Magnesium, Selen, Zink

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St.-Vincent-Deklaration

Absichtserklärung von Diabetesärzten und vielen Diabetesorganisationen und Institutionen in Europa, innerhalb einer begrenzten Zeit die Zahl der diabetesbedingten Erblindungen und Amputationen entscheidend zu senken; diese Vereinbarung wurde im Jahr 1989 in St. Vincent/Italien getroffen

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Stärke

Polysaccharide aus Pflanzen

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Statine

Medikamente zum Senken erhöhter Konzentrationen von Fetten (Lipiden), besonders bei erhöhtem Cholesterin

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Steatosis hepatis

Fettleber; häufigste Lebererkrankung mit vermehrter Fettablagerung in den Leberzellen; häufig bei Diabetikern, aber auch nach übermäßigem chronischem Alkoholkonsum

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Stevia

Steviolglycoside; Süßstoff aus der Pflanze Stevia rebaudiana; ist deutlich süßer als Haushaltszucker, aber kalorienfrei und ohne Auswirkungen auf die Glukosewerte

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Stoffwechsel

alle Vorgänge des Abbaus und der Umwandlung von Nahrungsmitteln in den Zellen und Geweben (Metabolismus)

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Stress

Druck, Belastung, Spannung; Zustand des Organismus, der auf eine Belastung mit vermehrter Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin reagiert

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Stresshormone

Hormone, die bei besonderer Belastung (Stress) des Organismus vermehrt gebildet werden und den Organismus zur Reaktion auf einen Stress befähigen, z.B. Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin), Kortison und Wachstumshormon

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subkutan

unter der Haut (subcutan, s.c.)

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Sulfonylharn­stoffe

Insulinsekretagoga; blutzuckersenkende Tabletten; Sulfonylharnstoffe stimulieren die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse zur Produktion und Abgabe von Insulin

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Süßstoff

energiefreier (kalorienfreier) Zuckerersatzstoff wie Aspartam, Cyclamat, Saccharin

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Symptom

Krankheitszeichen

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Syndrom

Gruppe von zusammen auftretenden Krankheitszeichen

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systolischer Blutdruck

Blutdruckwert bei Zusammenziehen des Herzmuskels; oberer Wert beim Blutdruckmessen

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Tagesprofil

Blutzuckermessung zu verschiedenen Zeiten am Tag und in der Nacht zum Erfassen der Stoffwechselsituation

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Taille-Hüft-Quotient

T-H-Quotient, englisch: WHR, Waist-to-Hip Ratio; mit dem Quotienten aus Taillenumfang und Hüftumfang wird das Fettverteilungsmuster des Menschen bestimmt, das einen Hinweis auf das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten (Arteriosklerose, Atherosklerose) gibt

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Taillenumfang

Bauchumfang; der Taillenumfang gibt einen Hinweis auf das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten (Arteriosklerose, Atherosklerose); ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko liegt vor bei einem Taillenumfang von mehr als 102 cm bei Männern und von mehr als 88 cm bei Frauen

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Testosteron

männliches Keimdrüsenhormon

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Therapie

Behandlung einer Erkrankung

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Thiazolidindion

Insulinsensitizer, Glitazon; blutzuckersenkendes Medikament, das die Insulinresistenz beeinflusst

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Thrombose

Blutpfropfen, meist in einer Vene, selten in einer Arterie, mit teilweisem oder vollständigem Verschluss des Gefäßes

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Thrombozyten

Blutplättchen; Blutzellen, die eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung spielen

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TIA

Abkürzung für transitorische ischämische Attacke; Frühform eines Apoplex (Schlaganfalls) mit vorübergehenden neurologischen Ausfallerscheinungen, die sich innerhalb von 24 Stunden komplett zurückbilden; oft Vorbote eines schwereren Schlaganfalls

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Time in Range

Abkürzung: TIR; Prozentanteil der Zeit, die die Glukosewerte beim kontinuierlichen Glukosemonitoring im Zielbereich liegen; als Zielbereich wird von Experten der Bereich zwischen 70 und 180 mg/dl bzw. 3,9 und 10,0 mmol/l empfohlen

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TIR

Abkürzung für Time in Range; Prozentanteil der Zeit, die die Glukosewerte beim kontinuierlichen Glukosemonitoring im Zielbereich liegen; als Zielbereich wird von Experten der Bereich zwischen 70 und 180 mg/dl bzw. 3,9 und 10,0 mmol/l empfohlen

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tödliches Quartett

Metabolisches Syndrom; gemeinsames Auftreten von zentraler Adipositas (bauchbetontes Übergewicht), erhöhten Blutfetten, erhöhtem Blutdruck und gestörter Glukosetoleranz bzw. Typ-2-Diabetes

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transitorische ischämische Attacke

Abkürzung: TIA; Frühform eines Apoplex (Schlaganfalls) mit vorübergehenden neurologischen Ausfallerscheinungen, die sich innerhalb von 24 Stunden komplett zurückbilden; oft Vorbote eines schwereren Schlaganfalls

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Transplantation

Organverpflanzung

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Traubenzucker

Glukose; Bestandteil z.B. des Haushaltszuckers; bei der Blut- und Gewebezuckerbestimmung wird Traubenzucker (Glukose) gemessen

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Trauma

Verletzung durch Gewalteinwirkung

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Triglyzeride

Neutralfette; Blutfette, die im Organismus gebildet oder durch die Nahrung aufgenommen werden; erhöhte Triglyzeride sind ein häufiges Zeichen für eine unbefriedigende Glukosestoffwechselsituation

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Typ-1-Diabetes

meist in jüngeren Jahren auftretender Diabetes mellitus mit absolutem Insulinmangel und meist Nachweis von diabetesspezifischen Autoantikörpern; erbliche Diabetesform mit rascher Erschöpfung der körpereigenen Insulinproduktion bis zum absoluten Insulinmangel; Therapie ist die lebenslange Gabe von Insulin

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Typ-1-Diabetiker

Mensch mit einem Typ-1-Diabetes

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Typ-2-Diabetes

meist im Erwachsenenalter beginnender, gehäuft familiär auftretender, erblicher Diabetes mellitus, der meist durch eine Insulinresistenz und durch einen zunehmenden Insulinmangel geprägt ist; Basis der Therapie sind gesunde Ernährung, körperliche Tätigkeit und Regelung des Körpergewichts; wenn dies nicht mehr zum Ausgleich der Stoffwechselstörung führt, werden zusätzlich blutzuckersenkende Tabletten (orale Antidiabetika) und/oder Injektionen eingesetzt

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Typ-2-Diabetiker

Mensch mit einem Typ-2-Diabetes

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Typ-3-Diabetes

Diabetestyp, der viele unterschiedliche Ursachen haben kann und unterteilt ist in Diabetes mellitus Typ 3a bis Typ 3h; der bekannteste Typ 3 ist der Typ 3c, auch als pankreopriver Diabetes bezeichnet, weil er verursacht ist durch eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse wie eine Entzündung (Pankreatitis) oder eine Verletzung oder eine operative Entfernung der Bauchspeicheldrüse; andere Ursachen des Typ-3-Diabetes: genetische Defekte der Insulinsekretion oder -wirkung (Typ 3a und b), Erkrankungen anderer Drüsen (Endokrinopathien) (Typ 3d), Medikamente oder Chemikalien (Typ 3e), Infektionen (Typ 3f), seltene Immunreaktionen (Typ 3g), zusammen mit genetischen Syndromen (Typ 3h)

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Typ-3-Diabetiker

Mensch mit einem Typ-3-Diabetes

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Typ-4-Diabetes

Schwangerschaftsdiabetes, Gestationsdiabetes; in einer Schwangerschaft festgestellter Diabetes, der nach der Schwangerschaft fortbestehen kann oder nicht mehr nachweisbar ist, aber das Risiko für das spätere Auftreten eines Typ-2-Diabetes erhöht

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Typ-4-Diabetiker

Mensch mit einem Typ-4-Diabetes

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U

Abkürzung für (englisch) Unit (deutsch: Einheit, E)

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U-100-Insulin

Insulinpräparat mit einer Konzentration von 100 E/ml (E/ml; englisch U/ml); neben U-100-Insulin gibt es u.a. U-40-Insulin, U-200-Insulin, U-300-Insulin und U-500-Insulin

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Übergewicht

über Normalgewicht hinausgehendes Körpergewicht

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Überzuckerung

Hyperglykämie; erhöhter Blutzuckerwert (hyper: erhöht, glyk: Zucker, ämie: im Blut)

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UKPDS

United Kingdom Prospective Diabetes Study; wissenschaftliche Untersuchung an über 5000 Typ-2-Diabetikern, die den Nachweis erbrachte, dass sowohl eine optimale Diabeteseinstellung wie auch eine streng normale Blutdruckeinstellung entscheidend dabei helfen, Diabeteskomplikationen zu verhindern

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Ulkus

Ulcus; Geschwür

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Ultraschall

Sonographie; Schwingungen mit sehr hoher Frequenz, die zum Untersuchen und bildlichen Darstellen vieler Organe und ihrer Funktionen eingesetzt werden können

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Unterhautfett­gewebe

direkt unter der Haut liegendes Fettgewebe; Insulininjektionen werden normalerweise ins Unterhautfettgewebe (in die Subkutis, subkutan) gegeben

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Unterzuckerung

Hypoglykämie; erniedrigter Blutzuckerwert (hypo: erniedrigt, glyk: Zucker, ämie: im Blut; bei Nichtdiabetikern unter 50 mg/dl bzw. 2,8 mmol/l); eine Hypoglykämie führt meist zu spürbaren Warnsymptomen wie Zittern, Schwitzen, Sehstörungen, Schwindelgefühl, Hungergefühl und vielen anderen Beschwerden, eine schwere Hypoglykämie geht darüber hinaus mit Hilflosigkeit oder Bewusstlosigkeit einher

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Urinstatus

Untersuchung des Urins auf verschiedene Substanzen wie Eiweiß, Glukose, Gallenfarbstoffe, Blut, weiße Blutkörperchen

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Urinzucker

Harnzucker; im Urin (Harn) enthaltene Glukose; die Ausscheidung von Glukose im Urin ist ein Zeichen für erhöhte Blutzuckerwerte

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Urogenitaltrakt

Gesamtheit der Harn- und Geschlechtsorgane

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Urticaria

Nesselsucht, Quaddelsucht; flüchtige, stark juckende Quaddeln

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Vakuumpumpe

einseitig abgeschlossene Röhre, die zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt werden kann

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vaskulär

mit den Gefäßen zusammenhängend

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vegetatives Nervensystem

autonomes Nervensystem; Gesamtheit aller Nerven zur Regelung von Atmung, Verdauung, Stoffwechsel, Hormonausschüttung, Wasserhaushalt u.a., die nicht dem Willen und Bewusstsein unterworfen sind

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Venen

Blutgefäße, die das Blut zum Herzen führen

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Venenthrombose

Blutpfropfen in einer Vene mit teilweisem oder vollständigem Verschluss des Gefäßes

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Verdauung

Abbau der Nahrungsstoffe im Verdauungstrakt, also im Magen und Darm; bei der Verdauung werden die Nahrungsmittel so weit zerkleinert, dass sie ins Blut übernommen und auf dem Blutweg dem Stoffwechsel zugeführt werden können

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Verzögerungs­insulin

Basalinsulin; langwirkendes Insulinpräparat

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Vibrations­prüfung

Untersuchung des Vibrationsempfindens an den Füßen mit einer Stimmgabel; eine Störung des Vibrationsempfindens ist ein Hinweis auf eine periphere Neuropathie

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Viren

biologische Strukturen mit entweder nur RNA oder DNA, die meist krankheitserregend sind; zum Überleben und Vermehren benötigen sie einen Wirtsorganismus

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Visus

Sehschärfe, Sehleistung

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Vitamine

lebenswichtige Nährstoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden müssen

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Vitrektomie

operative Entfernung des Glaskörpers aus dem Augapfel bei Schädigung des Glaskörpers oder Gefahr der Netzhautablösung durch Wachsen von Blutgefäßen auf den Glaskörper

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Wachstumshor­mon

Hormon aus der Hirnanhangdrüse, welches das Organwachstum steuert

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Waist-to-Hip Ratio

Abkürzung: WHR; Taille-Hüft-Quotient, T-H-Quotient; mit dem Quotienten aus Taillenumfang und Hüftumfang wird das Fettverteilungsmuster des Menschen bestimmt, das einen Hinweis auf das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten (Arteriosklerose, Atherosklerose) gibt

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Wirkdauer

Dauer der Wirkung eines Medikaments

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Wirkmaximum

Zeitraum, in dem ein Medikament seine größte Wirkung ausübt

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Wirkmechanismus

spezifische Wirkung eines Medikaments

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Xanthelasmen

im Bereich der Augenlider auftretende hellgelbe Platten, die durch Cholesterinablagerung bedingt sind

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Xanthome

gelbe Knoten in der Haut, die durch lokale Fetteinlagerungen bedingt sind

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Xylit

Zuckeraustauschstoff

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YAG-Laser

Abkürzung für Yttrium-Argon-Granat-Laser

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Yohimbin

pflanzliche Substanz mit gefäßerweiternder Wirkung, bei höherer Dosierung Gefahr von Erregungszuständen und Krämpfen

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Zahnkaries

Zahnfäulnis (Karies)

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Zahnstein

Ablagerung von mineralischen Substanzen, organischen Gewebsresten und Mikroorganismen aus dem Speichel an den Zähnen

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Zelle

lateinisch cella: Kammer, Raum; kleinste Baueinheit von Organismen; jede Zelle enthält einen Zellkern und einen Zellleib mit vielen weiteren Bestandteilen zum Erfüllen der vielfältigen Zellfunktionen

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Zellulose

Polysaccharid (Vielfachzucker)

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zentrale Adipositas

abdominelle Adipositas; Fettgewebs- bzw. Fettansammlung besonders im Bauchraum (abdominell), die das Risiko für die Entwicklung von Herz- und Gefäßkrankheiten (Arteriosklerose, Atherosklerose mit den Folgen Herzinfarkt, Schlaganfall usw.) deutlich erhöht

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Zerealien

Getreidefrüchte (Ceres: römische Göttin des Ackerbaus)

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zerebraler Insult

apoplektischer Insult; Schlaganfall, Gehirnschlag; plötzlich auftretende Durchblutungsstörung im Gehirn (durch Gefäßverschluss oder Blutung), die zu vorübergehenden oder bleibenden Folgen (z.B. Sprachstörung, halbseitige Lähmung) führen kann

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zerebrovaskuläre Insuffizienz

Durchblutungsstörungen des Gehirns mit Einschränkung der Leistungsfähigkeit (zerebro: Gehirn, vaskulär: Gefäße, Insuffizienz: Schwäche)

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Zink

Spurenelement, wichtiger Bestandteil der Ernährung

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zirkadian

tagesrhythmisch, über den ganzen Tag verteilt (lateinisch circa: ringsum, dies: Tag)

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Zirrhose

Umwandlung von Gewebe mit Verhärtung und Aufhebung der normalen Organstruktur

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ZNS

Abkürzung für zentrales Nervensystem

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Zucker

Kurzbezeichnung für Rohrzucker oder Rübenzucker; Haushaltszucker ist eine chemische Kombination gleicher Mengen von Fruchtzucker (Fruktose) und Traubenzucker (Glukose)

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Zuckeralkohole

Zuckeraustauschstoffe, z.B. Sorbit, Xylit

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Zuckeraustausch­stoffe

Kohlenhydrate mit einem Energiegehalt von 4 Kilokalorien (kcal) pro Gramm; Fruchtzucker, Sorbit und Xylit müssen wegen ihres Energiegehalts und wegen des Kohlenhydratgehalts in Bezug auf Gewicht und Glukosewirksamkeit berücksichtigt werden

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Zuckerersatz­stoffe

Süßstoffe, z.B. Aspartam, Cyclamat, Saccharin

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Zuckerharnruhr

früher gelegentlich benutzte Bezeichnung für Diabetes mellitus

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