Erste Eindrücke vom FreeStyle Libre 2

Freestyle Libre 2

Das Freestyle Libre 2 ist in aller Munde - denn endlich verfügt es über die von vielen herbeigesehnte Alarmfunktion. Steffi hat bereits die Gelegenheit, das System zu testen und teilt heute ihre ersten Eindrücke mit uns.

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[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Markennennung.]

Piieep, piieep, piiep! Das Wort „Alarm“ ruft eigentlich durchweg negative Assoziationen hervor. Logisch, schließlich signalisieren Alarme immer Gefahr. Das ist auch in der Welt des Diabetes nicht anders. Dennoch horcht man „hierzulande“ auf: Alarmfunktion? Will ich! Brauche ich! Oder auch nicht?

Die Alarmfunktion – das war DAS Feature, welches vielen Menschen mit Diabetes beim FreeStyle Libre immer fehlte. Klar, das Gerät hat viele Fans. Auch ich persönlich habe es jahrelang begeistert genutzt. Doch letztlich trennten sich unsere Wege dann doch. So praktisch und verlässlich es für meine Diabetes-Therapie lange Zeit auch war – seit ich eine Hypowahrnehmungsstörung entwickelt hatte, war das FreeStyle Libre einfach nicht mehr genug.

Doch nun zieht Abbott nach und präsentiert: die zweite Generation des FreeStyle Libre! Seit Oktober ist die Nachricht offiziell, seit Dezember ist das Gerät auf dem Markt. Neben einigen anderen Bloggerinnen und Bloggern wurde auch mir ein kostenloses Testset zur Verfügung gestellt. So bin ich also wieder mit dem „runden, weißen Ding am Arm“ vereint und konnte mir bereits einen ersten Eindruck vom System verschaffen.

Freestyle Libre 2
Quelle: Stephanie Haack
Freestyle Libre 2
Quelle: Stephanie Haack

Das FreeStyle-Libre-2-System

Das System besteht, wie schon bei der ersten Generation, aus einem Sensor und einem Lesegerät. Dieses ist zur Nutzung des Systems momentan notwendig, da es leider noch keine App zum Auslesen des Sensors gibt.

Die App stellt Abbott erst für Q2 2019 in Aussicht. Für viele Nutzer ist dies mit Sicherheit erst einmal ein großer Rückschritt – schließlich hat man sich mittlerweile sehr daran gewöhnt, die Glukosekurve auf dem Handydisplay zu sehen. Nun müssen wir also warten, bis Abbott die entsprechende App veröffentlicht.

Oder vielleicht auch nicht – denn bekanntlich wartet die Diabetes-Community nicht gerne und wird vielleicht noch vor Abbott unter dem Motto #wearenotwaiting eine inoffizielle Lösung finden und zugänglich machen. Ich bin gespannt, wer das Rennen macht!

Bis dahin braucht man also das brandneue FreeStyle-Libre-2-Lesegerät. Äußerlich hat sich nur die blaue Farbe geändert, aber innen wurde natürlich getüftelt und endlich gibt das Gerät die langersehnten Alarme ab.

Die Alarmfunktionen beim FreeStyle Libre 2

Das FreeStyle Libre 2 bietet drei verschiedene Alarme: „Niedriger Glukosewert“, „Hoher Glukosewert“ und „Signalverlust“. Eine vorausschauende Alarmfunktion gibt es leider nicht. Es werden konkrete Grenzwerte festgelegt, die angepasst werden können. Wichtig: Die Alarme sind optional – das heißt, sie können allesamt oder einzeln ein- oder ausgeschaltet werden.

Ich persönlich finde das toll, denn wir Menschen mit Diabetes sind nun mal keine homogene Masse. Jede*r von uns ist unterschiedlich, hat andere Bedürfnisse und Präferenzen. Manche Menschen wünschen sich Alarme, andere brauchen oder wollen sie nicht. Manche haben Angst vor Hypoglykämien, wollen aber von Hyperglykämie-Alarmen nicht genervt werden. Andere wünschen sich für die Nacht Alarme, fänden diese tagsüber im Büro aber störend.

Vieles davon lässt sich im Lesegerät einstellen. Und so kann man das System theoretisch auch nach dem Umstieg aufs FreeStyle Libre 2 genau so benutzen wie zuvor das FreeStyle Libre 1. Übrigens ist es auch möglich, die Lautstärke anzupassen oder sogar ganz lautlos zu stellen, so dass die Alarme lediglich auf dem Display oder per Vibration angezeigt werden.

Freestyle Libre 2
Quelle: Stephanie Haack

Alarmfunktion, ABER …

So sehr ich mich über die neue Alarmfunktion gefreut habe, so schnell kam doch auch der erste Dämpfer. Denn das Gerät zeigt wirklich nur einen Alarm an, nicht aber den konkreten Messwert. Um den Glukosespiegel zu sehen, muss weiterhin der Sensor mit dem Lesegerät gescannt werden.

Zugegeben: Das ist nicht gerade ein Kraftakt. Aber das Lesegerät rauszuholen, den Knopf zu drücken und den Sensor zu scannen – ein paar Arbeitsschritte sind das schon. Deutlich praktischer wäre es, die Werte direkt auf dem Lesegerät zu sehen. Oder eben gleich auf dem Handy oder der Smartwatch.

Solche Funktionen, die ich einst als nettes Gimmick gesehen habe, sind für mich mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen. Sie bedeuten Lebensqualität. Schade, dass sowas beim FreeStyle Libre 2 noch nicht möglich ist. Aber es macht neugierig auf die dritte Generation, die hoffentlich nicht ewig auf sich warten lassen wird.

Messgenauigkeit beim FreeStyle Libre 2

Laut Angaben von Abbott wurde die Messgenauigkeit beim FreeStyle Libre 2 deutlich verbessert: Die Werte sollen über die komplette Tragedauer genauer sein – also sowohl an Tag 1 als auch an Tag 14.

Kalibrierungen sind weiterhin nicht notwendig, aber leider auch noch immer nicht möglich. Sollten Nutzerinnen und Nutzer also dennoch Probleme mit der Messgenauigkeit ihrer Sensoren haben, können sie diese nicht durch Kalibrierungen verbessern.

Freestyle Libre 2
Quelle: Stephanie Haack

Mein erster Eindruck vom Freestyle Libre 2

Bis jetzt verhält sich das Freestyle Libre 2 genau so, wie ich es erwartet hatte. Da ich auch bei ersten Generation nur selten Probleme mit sich ablösenden Pflastern, Allergien oder ungenauen Messwerten hatte, erwarte ich hier für mich persönlich keine größeren Überraschungen. Ich vermute allerdings, dass das nicht bei allen Nutzerinnen und Nutzern der Fall sein wird. Aus der Community hört man schon die ersten kritischen Stimmen zur Messgenauigkeit und zu Hautreaktionen.

Die Alarmfunktion empfinde ich bisher als recht zuverlässig. In der aktuellen Vorweihnachtszeit komme ich vor allem in den „Genuss“ der „Hoch“-Alarme (welche in der Regel durch Dominosteine ausgelöst werden).

Eigentlich sind nächtliche Unterzuckerungen bei mir in den letzten Monaten zur Seltenheit geworden. Aber anscheinend möchte mein Körper das Libre 2 wirklich gründlich testen und hat in den vergangenen Nächten deshalb ein paar Hypos zum Besten gegeben. Von zwei verschiedenen Geräten nachts wachgeklingelt zu werden, ist wirklich kein Vergnügen. Aber spannend ist es allemal! Mal bimmelt das Libre zuerst, mal legt der Dexcom vor. Aber beide tun, was sie sollen.

Eine Enttäuschung ist in meinen Augen die mangelnde Konnektivität beim Freestyle Libre 2. Dass nur ein Alarm, nicht aber der Glukosewert angezeigt wird, hat mich negativ überrascht. Von Verbindungen zu Apps und Insulinpumpen ganz zu schweigen. In Zeiten von #wearenotwaiting und #diy muss mehr Fokus auf zukunftsträchtige, patientenorientierte und konnektive Technologien gelegt werden!

Aber nun überhaupt erstmal Alarme zu bekommen, ist ein guter Fortschritt für das Libre. Ich freue mich, dass dadurch bald so viele Menschen mit Diabetes von Alarmen profitieren können. Denn Abbott hat mit dem Libre wirklich große Massen erreicht. Da die Kosten im Vergleich zur ersten Generation stabil bleiben, sollten hoffentlich möglichst viele Nutzer das Upgrade zum Libre 2 und somit Zugang zu optionalen Alarmen bekommen. Das ist eine tolle Nachricht!

PS: Alarmfunktion hin oder her! Die BESTE Nachricht ist natürlich, dass die Größe des Lesegeräts und des Sensors genau gleich bleibt, sodass die wunderbar bunten Sticker noch immer perfekt passen! 😉

Freestyle Libre 2
Quelle: Stephanie Haack


36 Kommentare zu “Erste Eindrücke vom FreeStyle Libre 2

  1. Bekommt man das Gerät immer noch nicht in mg nur in
    mmol bei letzten Gerät musste ich einem Kollegen in Deutschland sagen dass er mir ein Gerät in mg besorgte da sie sagten das mg verboten sei in der Schweiz bin seit 1959 Typ 1 Diabetiker und die Ärzte habe mich immer mit
    mg untersucht die Umstellung habe ich nie gemacht mit
    mmol

    1. Ich auch, wäre ein Fortschritt… ich merke über und unterzucker ziemlich deutlich… habe den Zuckerschwein seit 1976 in mir, Typ 1. Ich arbeite auf dem Bau… nicht gerade sauber. Und den Wert auf ner Smartwatch… Ich muss ja vorher entscheiden ob ich Stahlträger oder Betonsäcke (Danke Maxit das du immer noch 40 kg Säcke hast) noch schleppen kann oder vorher noch den Zuckerwert anheben muss. Selbstständig heißt ja arbeiten ohne Pause^^

  2. Nachdem Abbott schneller als ich gucken konnte (zumindest meine) Sensoren für Q1 2019 rausgeschickt hat und das noch alte waren, habe ich nachgefragt, ob man nicht automatisch auf das neue System umgestellt wird – Aussage war, dass eine laufende Bewilligung von der Krankenkasse trotz derselben Kosten nicht geändert werden kann. Ich werde im neuen Jahr mal bei der Krankenkasse anrufen und schauen, ob man verhandeln kann!

    1. Hatte die Quartalsmenge Sensoren mit Rezept bestellt. Von der KK genehmigt wurde mir das neue Gerät incl. Jahresbedarf an Sensoren bewilligt. Es liegt wohl an der jeweiligen KK, bei mir DAK.
      Grüsse Peter H.

  3. So toll die Alarmfunktion für uns zunächst erschien, so nervig ist es, dass sie nur funktioniert, wenn man die Systemtöne aktiviert hat. Damit bekommt man jedoch auch bei jedem Scan das gepiepse. Das ist für Kind und Partner nachts ziemlich nervig. Wenn man mal unterwegs schnell scannen will, hat man gleich die Aufmerksamkeit seiner Mitmenschen. Wer sich das ausgedacht hat, …

  4. Auch ich als Typ 2 Diabetiker habe Freestylelibre 1 genutzt und gerade den Langzeitwert dadurch gerne im Blick behalten Ich hoffe das es Freestylelibre 2 auch für Selbstzahler bald zu kaufen gibt.

  5. Auch ich würde sofort auf Freestyle libre2 umsteigen. Entsprechend einer Email vom 05.12.2018 der Firma Abbott sei es sofort lieferbar. DieFirma hat sich jedoch mit diesem Marketingversprechen zu weit aus dem Fenster gehängt. Da ich Selbstzahler bin, steht mir dieses Produkt leider erst im ersten Halbjahr 2019 zur Verfügung. Schade Abbott. Es gibt zum Glück Hersteller vergleichbarer Produkte.

  6. Ich wollte die 2er Version auch bekommen, um auf meine nächtlichen Hypos rechtzeitiger reagieren zu können, prompt zum Doc und verschreiben lassen. Leider ist meine KK Stand 01.01.2019 noch nicht auf den fahrenden Zug aufgesprungen sondern noch nur mit Freestylelibre“1“ unterwegs. Ich hätte mir erhofft und auch gedacht, dass der fehlende Verwaltungsakt zeitnah erfolgen würde……..nunja Deutschland ist Bürokratenland. Jetzt gebe ich meine Rezepte zurück und schreibe mal einen lieben Brief an meine KK.

    1. Ich empfehle Dir wärmstens die Krankenkasse zu wechseln und zwar zu TK (Techniker Krankenkasse). Ich selbst war auch bei der im und zuletzt bei der Barmer GEK. Ich habe jetzt zur TK gewechselt und bin super zufrieden, seitdem bekomme ich viel bessere freiwillige Zusatzleistungen, die die anderen Krankenkassen nicht bieten und die gesetzlich nicht vorgesehen sind.

      Auch der Service, das Antragsverfahren sind bei der TK sehr gut und unschlagbar. Nur umsonst wird die TK seit mehreren Jahren immer zur besten Krankenkasse gewählt.

      Wünsche Dir alles Gute

  7. Bei meiner Sensoren-Quartalsbestellung habe ich automatisch das FreeStyleLibre2 bekommen. Die Alarmfunktion hat sich schon bewährt. Nachts bin ich bisher nie aufgewacht bei einer allerdings nie bedrohlichen Hypo und jetzt werde ich sehr rechtzeitig geweckt.
    Was den fehlenden Glukosewert angeht: ich finde es weit weniger aufwendig, als die immer noch notwendigen Kalibrierungen der CGM-Systeme. Um auf die Erinnerungsalarme zu reagieren, muß man halt Tätigkeiten etwas länger unterbrechen.
    Den „Sensorverlust“ habe ich abgeschaltet, da ich nicht zu jedem Toilettengang das Lesegerät mitnehmen mag. Würde ich mit dem Smartphone auch nicht tun.
    Ich habe erst den 2.Sensor, aber bisher sieht es mit der Genauigkeit gut aus.

  8. Im Vergleich zum Dexcom finde ich es als Pen-Patient sehr gut, dass ich nicht ständig ein Gerät bei mir haben muss um eine vollständige Kurve zu erhalten. Auch die Alarmfunktion finde ich wesentlich angenehmer. Einmal reicht doch, im Gegensatz zum Dauergenerve des Dexcom mit Vibration und „leisen“ Tönen, welche Tote wecken. Und der Scan dauert doch auch nur eine Sekunde.

    Genauigkeit war in den ersten 24h allerdings ernüchternd. Libre 2 349, Blutig 240, Libre 1 (lief noch 8h) 180. Das zog sich auch den ersten Tag durch, inzwischen passt es.

  9. Ich bin von der 2ten Generation nicht so begeistert. Da sich der zweite Sensor auch wieder 2 Tage als angezeigt abgeschaltet hat. Der Akku des neuen Lesegeräts ist auch schlechter als beim Alten. Ich trauere der ersten Generation nach.

  10. Ich benutze seit Ende 2018 das Freestyle Libre, zunächst habe ich das 1er bekommen als Startset und es funktionierte reibungslos ohne Probleme. Beim nächsten Rezept im Dezember wurde mir mitgeteilt das Freestyle Libre auf die 2te Generation umgestellt wird, lief auch alles ohne Probleme ab, meine Krankenkasse (DAK) übernahm die Kosten. Mit dem Wechsel auf das neue System fingen die Probleme an. Um es kurz zu machen, kein einziger Sensor hielt die 14 Tage durch, das höchste waren 9 Tage ohne das ich irgendwo hängengeblieben wäre oder geduscht hätte oder ähnliches, sie fielen einfach aus, der erste war sogar direkt nach dem anbringen kaputt. Ich habe nach Reklamation anstandslos 2 Ersatzsensoren bekommen und mein Lesegerät hatte zwischenzeitlich auch einen Defekt und wurde umgetauscht. Ich habe für das Quartal vom 01.01.2019- 31.03.2019 7 Sensoren erhalten, plus die beiden Ersatzsensoren macht 9 Stück. Wir haben jetzt die sechste Woche des Jahres und ich habe schon 5 Sensoren verbraucht, wenn es so weiter geht muss ich wohl im März wieder auf die herkömmliche Weise messen denn ständig bei Abbott anrufen, den neuen Sensor bei der Post abholen weil ich arbeiten gehe, den defekten Sensor dort wieder hinschicken, darauf habe ich keine Lust.

  11. Ich habe mit der letzten Lieferung automatisch das Freestyle Libre 2 bekommen und benutze das System seit 2 Tagen. Seit ein paar Stunden zeigt das Gerät konstant Signalverlust an, obwohl es direkt neben mir liegt. Das verunsichert mich. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, nachts eine Meldung zu bekommen, wenn ich unterzuckert bin. Aber leider funktioniert die Verbindung nicht so zuverlässig. Morgen werde ich mit Abbott telefonieren …

    1. Ging mir nach meiner ersten Nacht mit dem libre2 ähnlich. Habe dann „natürlich“ auch gleich bei Abbott angefragt.
      „Rebooten Sie das Lesegerät“. Das ist simpel, na eben passend zum Gerät an sich und geht so:
      Lesegerät ist ausgeschaltet Nun für 30 Sekunden den blauen Einschaltknopf gedrückt halten. Dabei Darstellungen auf dem Display ignorieren!Fertig.
      Ob es an dieser Aktion lag oder ich schon in der nächsten Nacht begriffen habe ,das der Alarm nur einmal anläuft, kann ich nicht sagen. Aber es lag bei mir nicht am Lesegerät, sondern an meinen nightrider-xdrip-Erfahrungen, und da ist definitiv mehr Alarm. Und ja, das Thema Signalverlust ist auch schon durch Vorbeugen und Lesegerät in der Hosentasche „abdecken“ auszulösen. Abbott Vertreterin dazu:“ Wir wollten ein einfaches Gerät entwickeln“, ist der Firma gelungen -ist mein Eindruck.

  12. Ich habe seit Anfang Januar das libre 2. Mit dem ersten Sensor. Bisher 5 Tage in Gebrauch. Kein einziger Wert war im Vergleich zur blutigen Messung. Mit accu Check genau. Zum Teil Unterschiede von 60!!! MG.
    Die Alarmfunktion nutze ich Garnicht.
    Ich halte das neue libre noch für nicht ausgereift. Zumal noch eine Handy App fehlt. Aber Hauptsache Mal auf den Markt gebracht um Geld zu verdienen.

  13. Einen wunderschönen Guten Tag, also ich kann hier viele Kommentare nicht so nachvollziehen, nutze auch das Libre 2 und kann nur sagen, es macht, was es machen soll, wie in allen Technologiebereichen auch gibt es immer mal ein Montagsgerät was nicht so läuft wie es soll, aber man sollte sich darüber im klaren sein, das von diesen Geräten nicht nur 100 Stück hergestellt werden und es da durchaus vorkommt das Fehler auftauchen.
    Die Leute sind an Abbott herrangetreten mit dem wunsch einer Alarmfunktion, ich selbst war einer davon im letzten Jahr und Abbott hat dies in Angriff genommen und umgesetzt, das sollte man loben und nicht nieder machen, denn mehr Geld verdienen sie mit Libre 2 ja nicht, da die Kosten ja Identisch geblieben sind.
    Ich kann nur sagen Libre 2 ist total toll, endlich kann ich beruhigt schlafen und auch durch den Tag kommen ohne gefühlt 40 mal zu Scannen, alles andere wie Scannen mit dem Smartphone kommt eben etwas später, kann ich gut mit Leben, denn mein Smartphone macht mich Nachts nich wach wenn mein Zucker ins Bodenlose fällt. 🙂 In diesem Sinne erfreut euch daran welche erleichterung das System ist.

    Lg Lars

    1. Es geht hier um ein medizinisches Gerät, nicht um ein x-beliebiges technisches Gerät, dass uns unterhalten soll. Da kann, nein, da muss man erwarten, dass dieses auch genau so funktioniert, wofür es hergestellt wurde. Schade ist halt, dass die Unternehmen dies heutzutage nicht mehr als Priorisierung ansehen. Und solange es leider User gibt, die dies anders sehen, solange wird sich das auch nicht ändern. So funktioniert Marktwirtschaft.

  14. Nunja, meine persönliche Meinung zu Abott Freestyle: NEIN!!!!
    Es gibt Geräte, die ich nicht irgendwo hinhalten muss, um meinen Blutzuckerwert zu erhalten, andere messen laufend automatisch alle 10min und geben eine detaillierte Warnung ab (2x Piep=hoher Wert, 3x Piep=niedriger Wert, 4x Piep=akut niedriger Wert). Des weiteren wird der Blutzuckerwert mit angezeigt. Detaillierte Auslese von Werten mit Auswertung. Anzeige im Lesegerät einer Prognose, die auch laufend angezeigt wird.
    Demnächst sogar mit Kompatibilität zur Insulinpumpe.
    Für mich ist da Abott noch ein ganzes Stück weit davon entfernt.

  15. Hallo allle zusammen!
    Es ist schön soviel positives zu lesen. Ich habe seit dem 26. Februar diesen Libre2. Am Anfang waren es, nun ja, zufriedenstellende Werte. Diese verschlechtern sich bis zum heutigen Tag. Ich habe massive Abweichungen die nicht mehr normal sind. Das gleiche mit dem andern Gerät Libre2 das ich von Abbott erhalten habe. Die Abweichungen liegen zwischen 132, 103, 70, 88mg.
    Hat noch jemand solche Erfahrungen gemacht? Ich leide unter Wahrnehmungstörungen und ziemliche Angst auch bei Nacht. Doch bis jetzt konnte mir das Libre2 nicht weiter helfen.

  16. Hallo Leute, ich habe nach FreeStyle 1 ein halbes Jahr Dexcom, zuletzt G 6, benutzt und die Nase gestrichen voll. Neben abenteuerlichen Werten während der ersten 48 Stunden, die ein Überleben eigentlich unmöglich machen, kam zuletzt bei dem Versuch, zu kalibrieren (was eigentlich überflüssig sein soll), fünf mal die Meldung: „Kalibrieren in 15 Minuten wiederholen“. Das kommt besonders gut gegen Mitternacht. Außerdem wurde durch das G 6 permanent „Sensorfehler“ angezeigt, verbunden mit einer Wartezeit von bis zu 3 Stunden ohne Werte. Nach 30 – 50 minütiger Wartezeit in der Hotline wurden prompt neue Sensoren zugeschickt. das eigentliche Problem allerdings nicht gelöst. Die Mängel traten ständig auf. Ich teste seit einigen Tagen FreeStyle Libre 2, habe allerdings deutlich höhere Werte als mit Blut. Die Alarme finde ich o.K., es fehlt natürlich die App. Sollten sich die Abweichungen (teilweise über 30 %) mit neuen Sensoren nicht ändern, werde ich mich auch von FreeStyle verabschieden.

    1. Hallo, kenne nur das G4, und trage selber das Libre. Aber ich habe mir angewöhnt Morgens vor der Arbeit schon den neuen Sensor zu setzen damit er schön umspült wird und Abends gegen 22 Uhr zu aktivieren. Vielleicht hilft Dir das.

  17. Hallo, ich bin von dem Libre 2 enttäuscht, hatte vorher schon ein Gerät eines anderen Herstellers probiert, ob mir der Alarm was nutzt, was es auch tat, da der Alarm laut war und mehrmals kam wenn man nicht reagierte. Aber der Alarm beim Libre 2 ist lächerlich und viel zu leise, wenn ich mir vorstelle es sollte mich wecken, nicht dran zu denken. Also weiterhin mit zu hohem Zucker schlafen gehen.

  18. Hallo, nachdem ich meine „alten Sensoren aufgebraucht hatte, nutze seit Ende Januar den Freestyle Libre 2. Die neu integrierte Warnfunktion für hohe BZ und Hypos ist wirklich sehr gut, leider bin ich mit der Meßgenauigkeit des neuen Systems sehr unzufrieden. Ich trage die Sensoren auch wie vom Hersteller gewünscht an den Hinterseiten der Oberarme (abwechselnd). Im Gegensatz zum Freestyle 1 bekomme ich aber nur noch kurven, die nicht mehr relativ glatt verlaufen, sondern eher an die zacken eines EKG erinnern. ich habe schon festgestellt, daß sich innerhalb einer Minuten die BZ Werte des Sensors um 30 ändern, hoch und wieder zurück! Das Allerschlimmste ist aber, daß ich in nun 6 Wochen zum dritten Mal einen Totalausfall des Sensors habe: Fehler: Kein aktiver Sensor, Er 3,365,R. Der Hotline-Mitarbeiter hat bei beim zweiten Mal mir als Begründung mitgeteilt, daß angeblich kein Blut mehr zum Sensor gekommen wäre. Ich glaube das nun nach dem dritten Auftreten des Fehlers nicht, er hört sich eher nach einem technischen Problem, Fabrikationsfehler an! Also, meine neue Minimed Pumpe ist schon genehmigt, ich hoffe, daß zugehörige CGM folgt schnellstens und dann nie wieder Freestyle

  19. Ich verstehe immer noch nicht, wie das nun mit den Alarmen genau abläuft!
    Haben die Sensoren selbst ein Mikrophon bzw Vibrationsalarm eingebaut und warnen mich so zB nächst völlig selbständig?
    Oder muss ich nach wie vor mit dem Handscanner meinen aktuellen Zuckerwert manuell ablesen und durch zuvor festgelegte Schwellwerte wird erst reaktiv der Alarm durch das Lesegerät der Alarm ausgelöst?

    Sorry, aber bei o.g. Artikel wird die Alarmfunktion genauso beschissen beschrieben wie im offiziellen Text des Herstellers … man weiß nämlich nicht, wie das nun genau funktioniert!

    1. Der Sensor überträgt die Werte nach wie vor via NFC – > Scan notwendig.
      Die Alarme werden vom Sensor via Bluetooth ans Lesegerät übertragen. Das heisst, um bei einem Alarm den Wert sehen zu können, musst du scannen.

  20. Leider muss ich mich den negativen Kommentaren über Messgenauigkeit anschließen. Zum Übergang habe ich am linken Oberarm den Freestyle 1, rechts den neuen Freestyle 2 und parallel eine blutige Messung.

    Ergebnis:
    Blutig: 148
    Freestyle 1: 145
    Freestyle 2: 186

    Diese Diskrepanz von ca. 40-50 mg/dl habe ich weiter beobachtet, und da bei mir auch die nächtlichen Unterzucker das Problem sind, nutzt mir ein solches Gerät mit Alarm REIN GAR NICHTS, wenn dessen Werte um 40-50 Punkte zu hoch liegen. Verheerend die Vorstellung, dass ein Alarm bei 60 gesetzt wird, das Gerät aber annimmt, man sei noch bei 105.

  21. Ich bleibe bei Freestyle1 und messe nur noch mit iPhone, dann muß man nicht so viel mit schleppen. Jetzt warte ich nur noch auf Sensoren die man Implantieren kann und die länger als 6 Monate halten.

  22. Benutze das Gerät seit gestern und bin damit recht zufrieden. Heute versucht mit Rechner und Freestyle + Gerätekabel Software zu verbinden. Klappte nicht -> Hotline angerufen- keine Auskunft zum Problem -> Kundendienst unter aller $%%§

    Ich werde deshalb vom Kauf des Gerätes abraten!!!

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