Erste Eindrücke vom FreeStyle Libre 2

Freestyle Libre 2

Das Freestyle Libre 2 ist in aller Munde - denn endlich verfügt es über die von vielen herbeigesehnte Alarmfunktion. Steffi hat bereits die Gelegenheit, das System zu testen und teilt heute ihre ersten Eindrücke mit uns.

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[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Markennennung.]

Piieep, piieep, piiep! Das Wort „Alarm“ ruft eigentlich durchweg negative Assoziationen hervor. Logisch, schließlich signalisieren Alarme immer Gefahr. Das ist auch in der Welt des Diabetes nicht anders. Dennoch horcht man „hierzulande“ auf: Alarmfunktion? Will ich! Brauche ich! Oder auch nicht?

Die Alarmfunktion – das war DAS Feature, welches vielen Menschen mit Diabetes beim FreeStyle Libre immer fehlte. Klar, das Gerät hat viele Fans. Auch ich persönlich habe es jahrelang begeistert genutzt. Doch letztlich trennten sich unsere Wege dann doch. So praktisch und verlässlich es für meine Diabetes-Therapie lange Zeit auch war – seit ich eine Hypowahrnehmungsstörung entwickelt hatte, war das FreeStyle Libre einfach nicht mehr genug.

Freestyle Libre 2
Quelle: Stephanie Haak

Doch nun zieht Abbott nach und präsentiert: die zweite Generation des FreeStyle Libre! Seit Oktober ist die Nachricht offiziell, seit Dezember ist das Gerät auf dem Markt. Neben einigen anderen Bloggerinnen und Bloggern wurde auch mir ein kostenloses Testset zur Verfügung gestellt. So bin ich also wieder mit dem „runden, weißen Ding am Arm“ vereint und konnte mir bereits einen ersten Eindruck vom System verschaffen.

Das FreeStyle-Libre-2-System

Das System besteht, wie schon bei der ersten Generation, aus einem Sensor und einem Lesegerät. Dieses ist zur Nutzung des Systems momentan notwendig, da es leider noch keine App zum Auslesen des Sensors gibt.

Die App stellt Abbott erst für Q2 2019 in Aussicht. Für viele Nutzer ist dies mit Sicherheit erst einmal ein großer Rückschritt – schließlich hat man sich mittlerweile sehr daran gewöhnt, die Glukosekurve auf dem Handydisplay zu sehen. Nun müssen wir also warten, bis Abbott die entsprechende App veröffentlicht.

[Update: Inzwischen ist die App für das Freestlye Libre 2 erhältlich!]

Freestyle Libre 2
Quelle: Stephanie Haak

Oder vielleicht auch nicht – denn bekanntlich wartet die Diabetes-Community nicht gerne und wird vielleicht noch vor Abbott unter dem Motto #wearenotwaiting eine inoffizielle Lösung finden und zugänglich machen. Ich bin gespannt, wer das Rennen macht!

Bis dahin braucht man also das brandneue FreeStyle-Libre-2-Lesegerät. Äußerlich hat sich nur die blaue Farbe geändert, aber innen wurde natürlich getüftelt und endlich gibt das Gerät die langersehnten Alarme ab.

Die Alarmfunktionen beim FreeStyle Libre 2

Das FreeStyle Libre 2 bietet drei verschiedene Alarme: „Niedriger Glukosewert“, „Hoher Glukosewert“ und „Signalverlust“. Eine vorausschauende Alarmfunktion gibt es leider nicht. Es werden konkrete Grenzwerte festgelegt, die angepasst werden können. Wichtig: Die Alarme sind optional – das heißt, sie können allesamt oder einzeln ein- oder ausgeschaltet werden.

Ich persönlich finde das toll, denn wir Menschen mit Diabetes sind nun mal keine homogene Masse. Jede*r von uns ist unterschiedlich, hat andere Bedürfnisse und Präferenzen. Manche Menschen wünschen sich Alarme, andere brauchen oder wollen sie nicht. Manche haben Angst vor Hypoglykämien, wollen aber von Hyperglykämie-Alarmen nicht genervt werden. Andere wünschen sich für die Nacht Alarme, fänden diese tagsüber im Büro aber störend.

Freestyle Libre 2

Vieles davon lässt sich im Lesegerät einstellen. Und so kann man das System theoretisch auch nach dem Umstieg aufs FreeStyle Libre 2 genau so benutzen wie zuvor das FreeStyle Libre 1. Übrigens ist es auch möglich, die Lautstärke anzupassen oder sogar ganz lautlos zu stellen, so dass die Alarme lediglich auf dem Display oder per Vibration angezeigt werden.

Alarmfunktion, ABER …

So sehr ich mich über die neue Alarmfunktion gefreut habe, so schnell kam doch auch der erste Dämpfer. Denn das Gerät zeigt wirklich nur einen Alarm an, nicht aber den konkreten Messwert. Um den Glukosespiegel zu sehen, muss weiterhin der Sensor mit dem Lesegerät gescannt werden.

Zugegeben: Das ist nicht gerade ein Kraftakt. Aber das Lesegerät rauszuholen, den Knopf zu drücken und den Sensor zu scannen – ein paar Arbeitsschritte sind das schon. Deutlich praktischer wäre es, die Werte direkt auf dem Lesegerät zu sehen. Oder eben gleich auf dem Handy oder der Smartwatch.

Solche Funktionen, die ich einst als nettes Gimmick gesehen habe, sind für mich mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen. Sie bedeuten Lebensqualität. Schade, dass sowas beim FreeStyle Libre 2 noch nicht möglich ist. Aber es macht neugierig auf die dritte Generation, die hoffentlich nicht ewig auf sich warten lassen wird.

Messgenauigkeit beim FreeStyle Libre 2

Laut Angaben von Abbott wurde die Messgenauigkeit beim FreeStyle Libre 2 deutlich verbessert: Die Werte sollen über die komplette Tragedauer genauer sein – also sowohl an Tag 1 als auch an Tag 14.

Kalibrierungen sind weiterhin nicht notwendig, aber leider auch noch immer nicht möglich. Sollten Nutzerinnen und Nutzer also dennoch Probleme mit der Messgenauigkeit ihrer Sensoren haben, können sie diese nicht durch Kalibrierungen verbessern.

Freestyle Libre 2
Quelle: Stephanie Haack

Mein erster Eindruck vom Freestyle Libre 2

Bis jetzt verhält sich das Freestyle Libre 2 genau so, wie ich es erwartet hatte. Da ich auch bei ersten Generation nur selten Probleme mit sich ablösenden Pflastern, Allergien oder ungenauen Messwerten hatte, erwarte ich hier für mich persönlich keine größeren Überraschungen. Ich vermute allerdings, dass das nicht bei allen Nutzerinnen und Nutzern der Fall sein wird. Aus der Community hört man schon die ersten kritischen Stimmen zur Messgenauigkeit und zu Hautreaktionen.

Die Alarmfunktion empfinde ich bisher als recht zuverlässig. In der aktuellen Vorweihnachtszeit komme ich vor allem in den “Genuss” der “Hoch”-Alarme (welche in der Regel durch Dominosteine ausgelöst werden).

Eigentlich sind nächtliche Unterzuckerungen bei mir in den letzten Monaten zur Seltenheit geworden. Aber anscheinend möchte mein Körper das Libre 2 wirklich gründlich testen und hat in den vergangenen Nächten deshalb ein paar Hypos zum Besten gegeben. Von zwei verschiedenen Geräten nachts wachgeklingelt zu werden, ist wirklich kein Vergnügen. Aber spannend ist es allemal! Mal bimmelt das Libre zuerst, mal legt der Dexcom vor. Aber beide tun, was sie sollen.

Freestyle Libre 2
Quelle: Stephanie Haack

Die Enttäuschung

Eine Enttäuschung ist in meinen Augen die mangelnde Konnektivität beim Freestyle Libre 2. Dass nur ein Alarm, nicht aber der Glukosewert angezeigt wird, hat mich negativ überrascht. Von Verbindungen zu Apps und Insulinpumpen ganz zu schweigen. In Zeiten von #wearenotwaiting und #diy muss mehr Fokus auf zukunftsträchtige, patientenorientierte und konnektive Technologien gelegt werden!

Aber nun überhaupt erstmal Alarme zu bekommen, ist ein guter Fortschritt für das Libre. Ich freue mich, dass dadurch bald so viele Menschen mit Diabetes von Alarmen profitieren können. Denn Abbott hat mit dem Libre wirklich große Massen erreicht. Da die Kosten im Vergleich zur ersten Generation stabil bleiben, sollten hoffentlich möglichst viele Nutzer das Upgrade zum Libre 2 und somit Zugang zu optionalen Alarmen bekommen. Das ist eine tolle Nachricht!

PS: Alarmfunktion hin oder her! Die BESTE Nachricht ist natürlich, dass die Größe des Lesegeräts und des Sensors genau gleich bleibt, sodass die wunderbar bunten Sticker noch immer perfekt passen! 😉


Mehr Erfahrungen zum FreeStlye Libre 2:

Sensorvergleich! Am linken Arm FreeStyle Libre 1, rechts FreeStyle Libre 2. Und dann?

„Now we are talking“ – FreeStyle Libre 2


70 Kommentare zu “Erste Eindrücke vom FreeStyle Libre 2

  1. Bekommt man das Gerät immer noch nicht in mg nur in
    mmol bei letzten Gerät musste ich einem Kollegen in Deutschland sagen dass er mir ein Gerät in mg besorgte da sie sagten das mg verboten sei in der Schweiz bin seit 1959 Typ 1 Diabetiker und die Ärzte habe mich immer mit
    mg untersucht die Umstellung habe ich nie gemacht mit
    mmol

    1. Ich auch, wäre ein Fortschritt… ich merke über und unterzucker ziemlich deutlich… habe den Zuckerschwein seit 1976 in mir, Typ 1. Ich arbeite auf dem Bau… nicht gerade sauber. Und den Wert auf ner Smartwatch… Ich muss ja vorher entscheiden ob ich Stahlträger oder Betonsäcke (Danke Maxit das du immer noch 40 kg Säcke hast) noch schleppen kann oder vorher noch den Zuckerwert anheben muss. Selbstständig heißt ja arbeiten ohne Pause^^

  2. Nachdem Abbott schneller als ich gucken konnte (zumindest meine) Sensoren für Q1 2019 rausgeschickt hat und das noch alte waren, habe ich nachgefragt, ob man nicht automatisch auf das neue System umgestellt wird – Aussage war, dass eine laufende Bewilligung von der Krankenkasse trotz derselben Kosten nicht geändert werden kann. Ich werde im neuen Jahr mal bei der Krankenkasse anrufen und schauen, ob man verhandeln kann!

    1. Hatte die Quartalsmenge Sensoren mit Rezept bestellt. Von der KK genehmigt wurde mir das neue Gerät incl. Jahresbedarf an Sensoren bewilligt. Es liegt wohl an der jeweiligen KK, bei mir DAK.
      Grüsse Peter H.

  3. So toll die Alarmfunktion für uns zunächst erschien, so nervig ist es, dass sie nur funktioniert, wenn man die Systemtöne aktiviert hat. Damit bekommt man jedoch auch bei jedem Scan das gepiepse. Das ist für Kind und Partner nachts ziemlich nervig. Wenn man mal unterwegs schnell scannen will, hat man gleich die Aufmerksamkeit seiner Mitmenschen. Wer sich das ausgedacht hat, …

    1. Ich habe nun den ersten Sensor 2.Generation gesetzt und die eingeschränkte Toneinstellung enttäuscht mich ebenfalls. Alarme sind strikt von den Scantönen zu trennen, denn ich will nur gewarnt werden, wenn der BZ zu hoch/niedrig ist und nicht bei jedem Scan. Hoffentlich ist das in der App besser umgesetzt!

    2. Ja genau, und nervig ist es auch, das Gerät immer bei sich zu tragen finde ich sonst ist der Akku gleich leer

  4. Auch ich als Typ 2 Diabetiker habe Freestylelibre 1 genutzt und gerade den Langzeitwert dadurch gerne im Blick behalten Ich hoffe das es Freestylelibre 2 auch für Selbstzahler bald zu kaufen gibt.

  5. Auch ich würde sofort auf Freestyle libre2 umsteigen. Entsprechend einer Email vom 05.12.2018 der Firma Abbott sei es sofort lieferbar. DieFirma hat sich jedoch mit diesem Marketingversprechen zu weit aus dem Fenster gehängt. Da ich Selbstzahler bin, steht mir dieses Produkt leider erst im ersten Halbjahr 2019 zur Verfügung. Schade Abbott. Es gibt zum Glück Hersteller vergleichbarer Produkte.

  6. Ich wollte die 2er Version auch bekommen, um auf meine nächtlichen Hypos rechtzeitiger reagieren zu können, prompt zum Doc und verschreiben lassen. Leider ist meine KK Stand 01.01.2019 noch nicht auf den fahrenden Zug aufgesprungen sondern noch nur mit Freestylelibre“1“ unterwegs. Ich hätte mir erhofft und auch gedacht, dass der fehlende Verwaltungsakt zeitnah erfolgen würde……..nunja Deutschland ist Bürokratenland. Jetzt gebe ich meine Rezepte zurück und schreibe mal einen lieben Brief an meine KK.

    1. Ich empfehle Dir wärmstens die Krankenkasse zu wechseln und zwar zu TK (Techniker Krankenkasse). Ich selbst war auch bei der im und zuletzt bei der Barmer GEK. Ich habe jetzt zur TK gewechselt und bin super zufrieden, seitdem bekomme ich viel bessere freiwillige Zusatzleistungen, die die anderen Krankenkassen nicht bieten und die gesetzlich nicht vorgesehen sind.

      Auch der Service, das Antragsverfahren sind bei der TK sehr gut und unschlagbar. Nur umsonst wird die TK seit mehreren Jahren immer zur besten Krankenkasse gewählt.

      Wünsche Dir alles Gute

  7. Bei meiner Sensoren-Quartalsbestellung habe ich automatisch das FreeStyleLibre2 bekommen. Die Alarmfunktion hat sich schon bewährt. Nachts bin ich bisher nie aufgewacht bei einer allerdings nie bedrohlichen Hypo und jetzt werde ich sehr rechtzeitig geweckt.
    Was den fehlenden Glukosewert angeht: ich finde es weit weniger aufwendig, als die immer noch notwendigen Kalibrierungen der CGM-Systeme. Um auf die Erinnerungsalarme zu reagieren, muß man halt Tätigkeiten etwas länger unterbrechen.
    Den “Sensorverlust” habe ich abgeschaltet, da ich nicht zu jedem Toilettengang das Lesegerät mitnehmen mag. Würde ich mit dem Smartphone auch nicht tun.
    Ich habe erst den 2.Sensor, aber bisher sieht es mit der Genauigkeit gut aus.

  8. Im Vergleich zum Dexcom finde ich es als Pen-Patient sehr gut, dass ich nicht ständig ein Gerät bei mir haben muss um eine vollständige Kurve zu erhalten. Auch die Alarmfunktion finde ich wesentlich angenehmer. Einmal reicht doch, im Gegensatz zum Dauergenerve des Dexcom mit Vibration und “leisen” Tönen, welche Tote wecken. Und der Scan dauert doch auch nur eine Sekunde.

    Genauigkeit war in den ersten 24h allerdings ernüchternd. Libre 2 349, Blutig 240, Libre 1 (lief noch 8h) 180. Das zog sich auch den ersten Tag durch, inzwischen passt es.

    1. Woher kommen die großen Abweichungen? Können sie mir das erklären? Habe seit gestern einen Sensor und finde Abweichungen von über 50 schon echt doof

    2. Ich habe seit gestern abend auch FreeStyle Libre 2 im Testversuch, Genauigkeit der BZ-Werte
      sehr schlecht, immer 50 Zähler Differenz, heute Mittag sogar über 100. Es ist mein erster Tag mit dem Sensor. Bessert sich die Genauigkeit im Laufe der Tage? Wenn wann etwa? Das Vorgängermodel habe nicht gekannt. Bezüglich der Eingaben von Insulin und BE habe einmal den Weg gefunden und dann nicht mehr. Warscheinlich kenne ich das Eingabegerät noch nicht genau. Mein altes Messgerät mit Blut von Accu Check war einfacher zu handhaben. Ich nutze es aber auch schon seit Jahren.
      13.04.2019, 16.10 Uhr

    3. Ich setze meine Sensoren immer schon am Abend bevor die alten ablaufen, aktiviere sie aber erst am nächsten Morgen beim Ablauf der alten. Damit habe ich von Anfang an genauere Werte und nicht erst Stunden nach der Aktivierung.

  9. Ich bin von der 2ten Generation nicht so begeistert. Da sich der zweite Sensor auch wieder 2 Tage als angezeigt abgeschaltet hat. Der Akku des neuen Lesegeräts ist auch schlechter als beim Alten. Ich trauere der ersten Generation nach.

    1. das 1ser ist welten besser! kann alles nur bestätigen,,,ausserdem halten die sensoren nicht so lange…fallen oft vorzeitig aus!

  10. Ich benutze seit Ende 2018 das Freestyle Libre, zunächst habe ich das 1er bekommen als Startset und es funktionierte reibungslos ohne Probleme. Beim nächsten Rezept im Dezember wurde mir mitgeteilt das Freestyle Libre auf die 2te Generation umgestellt wird, lief auch alles ohne Probleme ab, meine Krankenkasse (DAK) übernahm die Kosten. Mit dem Wechsel auf das neue System fingen die Probleme an. Um es kurz zu machen, kein einziger Sensor hielt die 14 Tage durch, das höchste waren 9 Tage ohne das ich irgendwo hängengeblieben wäre oder geduscht hätte oder ähnliches, sie fielen einfach aus, der erste war sogar direkt nach dem anbringen kaputt. Ich habe nach Reklamation anstandslos 2 Ersatzsensoren bekommen und mein Lesegerät hatte zwischenzeitlich auch einen Defekt und wurde umgetauscht. Ich habe für das Quartal vom 01.01.2019- 31.03.2019 7 Sensoren erhalten, plus die beiden Ersatzsensoren macht 9 Stück. Wir haben jetzt die sechste Woche des Jahres und ich habe schon 5 Sensoren verbraucht, wenn es so weiter geht muss ich wohl im März wieder auf die herkömmliche Weise messen denn ständig bei Abbott anrufen, den neuen Sensor bei der Post abholen weil ich arbeiten gehe, den defekten Sensor dort wieder hinschicken, darauf habe ich keine Lust.

  11. Ich habe mit der letzten Lieferung automatisch das Freestyle Libre 2 bekommen und benutze das System seit 2 Tagen. Seit ein paar Stunden zeigt das Gerät konstant Signalverlust an, obwohl es direkt neben mir liegt. Das verunsichert mich. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, nachts eine Meldung zu bekommen, wenn ich unterzuckert bin. Aber leider funktioniert die Verbindung nicht so zuverlässig. Morgen werde ich mit Abbott telefonieren …

    1. Ging mir nach meiner ersten Nacht mit dem libre2 ähnlich. Habe dann “natürlich” auch gleich bei Abbott angefragt.
      “Rebooten Sie das Lesegerät”. Das ist simpel, na eben passend zum Gerät an sich und geht so:
      Lesegerät ist ausgeschaltet Nun für 30 Sekunden den blauen Einschaltknopf gedrückt halten. Dabei Darstellungen auf dem Display ignorieren!Fertig.
      Ob es an dieser Aktion lag oder ich schon in der nächsten Nacht begriffen habe ,das der Alarm nur einmal anläuft, kann ich nicht sagen. Aber es lag bei mir nicht am Lesegerät, sondern an meinen nightrider-xdrip-Erfahrungen, und da ist definitiv mehr Alarm. Und ja, das Thema Signalverlust ist auch schon durch Vorbeugen und Lesegerät in der Hosentasche “abdecken” auszulösen. Abbott Vertreterin dazu:” Wir wollten ein einfaches Gerät entwickeln”, ist der Firma gelungen -ist mein Eindruck.

  12. Ich habe seit Anfang Januar das libre 2. Mit dem ersten Sensor. Bisher 5 Tage in Gebrauch. Kein einziger Wert war im Vergleich zur blutigen Messung. Mit accu Check genau. Zum Teil Unterschiede von 60!!! MG.
    Die Alarmfunktion nutze ich Garnicht.
    Ich halte das neue libre noch für nicht ausgereift. Zumal noch eine Handy App fehlt. Aber Hauptsache Mal auf den Markt gebracht um Geld zu verdienen.

    1. Genau das gleiche Problem habe ich auch. Die Unterschiede betragen zwischen Freestyle Libre 2 und normalen Messen mit Blut zwischen 30 und 50 Einheiten. Vom Freestyle Libre 1 war ich begeistert, wusste, dass ich ca. 20 Einheiten dazurechnen muss und dann bei der blutigen Messung bin.

  13. Einen wunderschönen Guten Tag, also ich kann hier viele Kommentare nicht so nachvollziehen, nutze auch das Libre 2 und kann nur sagen, es macht, was es machen soll, wie in allen Technologiebereichen auch gibt es immer mal ein Montagsgerät was nicht so läuft wie es soll, aber man sollte sich darüber im klaren sein, das von diesen Geräten nicht nur 100 Stück hergestellt werden und es da durchaus vorkommt das Fehler auftauchen.
    Die Leute sind an Abbott herrangetreten mit dem wunsch einer Alarmfunktion, ich selbst war einer davon im letzten Jahr und Abbott hat dies in Angriff genommen und umgesetzt, das sollte man loben und nicht nieder machen, denn mehr Geld verdienen sie mit Libre 2 ja nicht, da die Kosten ja Identisch geblieben sind.
    Ich kann nur sagen Libre 2 ist total toll, endlich kann ich beruhigt schlafen und auch durch den Tag kommen ohne gefühlt 40 mal zu Scannen, alles andere wie Scannen mit dem Smartphone kommt eben etwas später, kann ich gut mit Leben, denn mein Smartphone macht mich Nachts nich wach wenn mein Zucker ins Bodenlose fällt. 🙂 In diesem Sinne erfreut euch daran welche erleichterung das System ist.

    Lg Lars

    1. Es geht hier um ein medizinisches Gerät, nicht um ein x-beliebiges technisches Gerät, dass uns unterhalten soll. Da kann, nein, da muss man erwarten, dass dieses auch genau so funktioniert, wofür es hergestellt wurde. Schade ist halt, dass die Unternehmen dies heutzutage nicht mehr als Priorisierung ansehen. Und solange es leider User gibt, die dies anders sehen, solange wird sich das auch nicht ändern. So funktioniert Marktwirtschaft.

    2. Lieber Lars,

      mein Gerät zeigt auch ständig falsche Werte an.
      Da ich nachts oft unterzuckere und ich schon den unteren Wert auf das niedrigste eingestellt habe 60mg/dl, werde ich bestimmt nachts bis zu 12 mal geweckt durch den Alarm.
      Zeigt 56mg/dl an obwohl Blutmesswert 89 mg/dl anzeigt.
      Habe auch schon mit Abbott telefoniert.

      Da ich im Ergebnis Protokoll jetzt festgestellt habe dass mein Lesegerät schon einmal im März aktiv war, obwohl ich es erst Ende Juni erhalten habe.
      Werde es durch das Wochende dies aber rst am Montag Abbott mitteilen können.
      Bin mal gespannt was ich zu hören bekomme.
      Freue mich für dich dass es bei dir so gut klappt.
      Da ich leider schwer krank bin, bin ich auf ein Messgerät angewiesen wo ich nicht ständig stechen muss, da ich selber selten in der Lage bin aufgrund von zittern den Messstreifen für den Blutstropfen zu treffen.
      Wünsche dir weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

      Lg. Suse

  14. Nunja, meine persönliche Meinung zu Abott Freestyle: NEIN!!!!
    Es gibt Geräte, die ich nicht irgendwo hinhalten muss, um meinen Blutzuckerwert zu erhalten, andere messen laufend automatisch alle 10min und geben eine detaillierte Warnung ab (2x Piep=hoher Wert, 3x Piep=niedriger Wert, 4x Piep=akut niedriger Wert). Des weiteren wird der Blutzuckerwert mit angezeigt. Detaillierte Auslese von Werten mit Auswertung. Anzeige im Lesegerät einer Prognose, die auch laufend angezeigt wird.
    Demnächst sogar mit Kompatibilität zur Insulinpumpe.
    Für mich ist da Abott noch ein ganzes Stück weit davon entfernt.

    1. Lieber Rob,

      bitte teile mir doch mal bitte den Namen des Gerätes mit wovon du schreibst,
      für mich ist es lebenswichtig da ich ständig Unterzucker
      aber das Freestyle libre ständig falsche Werte sendet.
      Lieben Dank im voraus.

      Lg. Suse

  15. Hallo allle zusammen!
    Es ist schön soviel positives zu lesen. Ich habe seit dem 26. Februar diesen Libre2. Am Anfang waren es, nun ja, zufriedenstellende Werte. Diese verschlechtern sich bis zum heutigen Tag. Ich habe massive Abweichungen die nicht mehr normal sind. Das gleiche mit dem andern Gerät Libre2 das ich von Abbott erhalten habe. Die Abweichungen liegen zwischen 132, 103, 70, 88mg.
    Hat noch jemand solche Erfahrungen gemacht? Ich leide unter Wahrnehmungstörungen und ziemliche Angst auch bei Nacht. Doch bis jetzt konnte mir das Libre2 nicht weiter helfen.

  16. Hallo Leute, ich habe nach FreeStyle 1 ein halbes Jahr Dexcom, zuletzt G 6, benutzt und die Nase gestrichen voll. Neben abenteuerlichen Werten während der ersten 48 Stunden, die ein Überleben eigentlich unmöglich machen, kam zuletzt bei dem Versuch, zu kalibrieren (was eigentlich überflüssig sein soll), fünf mal die Meldung: “Kalibrieren in 15 Minuten wiederholen”. Das kommt besonders gut gegen Mitternacht. Außerdem wurde durch das G 6 permanent “Sensorfehler” angezeigt, verbunden mit einer Wartezeit von bis zu 3 Stunden ohne Werte. Nach 30 – 50 minütiger Wartezeit in der Hotline wurden prompt neue Sensoren zugeschickt. das eigentliche Problem allerdings nicht gelöst. Die Mängel traten ständig auf. Ich teste seit einigen Tagen FreeStyle Libre 2, habe allerdings deutlich höhere Werte als mit Blut. Die Alarme finde ich o.K., es fehlt natürlich die App. Sollten sich die Abweichungen (teilweise über 30 %) mit neuen Sensoren nicht ändern, werde ich mich auch von FreeStyle verabschieden.

    1. Hallo, kenne nur das G4, und trage selber das Libre. Aber ich habe mir angewöhnt Morgens vor der Arbeit schon den neuen Sensor zu setzen damit er schön umspült wird und Abends gegen 22 Uhr zu aktivieren. Vielleicht hilft Dir das.

  17. Hallo, ich bin von dem Libre 2 enttäuscht, hatte vorher schon ein Gerät eines anderen Herstellers probiert, ob mir der Alarm was nutzt, was es auch tat, da der Alarm laut war und mehrmals kam wenn man nicht reagierte. Aber der Alarm beim Libre 2 ist lächerlich und viel zu leise, wenn ich mir vorstelle es sollte mich wecken, nicht dran zu denken. Also weiterhin mit zu hohem Zucker schlafen gehen.

  18. Hallo, nachdem ich meine “alten Sensoren aufgebraucht hatte, nutze seit Ende Januar den Freestyle Libre 2. Die neu integrierte Warnfunktion für hohe BZ und Hypos ist wirklich sehr gut, leider bin ich mit der Meßgenauigkeit des neuen Systems sehr unzufrieden. Ich trage die Sensoren auch wie vom Hersteller gewünscht an den Hinterseiten der Oberarme (abwechselnd). Im Gegensatz zum Freestyle 1 bekomme ich aber nur noch kurven, die nicht mehr relativ glatt verlaufen, sondern eher an die zacken eines EKG erinnern. ich habe schon festgestellt, daß sich innerhalb einer Minuten die BZ Werte des Sensors um 30 ändern, hoch und wieder zurück! Das Allerschlimmste ist aber, daß ich in nun 6 Wochen zum dritten Mal einen Totalausfall des Sensors habe: Fehler: Kein aktiver Sensor, Er 3,365,R. Der Hotline-Mitarbeiter hat bei beim zweiten Mal mir als Begründung mitgeteilt, daß angeblich kein Blut mehr zum Sensor gekommen wäre. Ich glaube das nun nach dem dritten Auftreten des Fehlers nicht, er hört sich eher nach einem technischen Problem, Fabrikationsfehler an! Also, meine neue Minimed Pumpe ist schon genehmigt, ich hoffe, daß zugehörige CGM folgt schnellstens und dann nie wieder Freestyle

  19. Ich verstehe immer noch nicht, wie das nun mit den Alarmen genau abläuft!
    Haben die Sensoren selbst ein Mikrophon bzw Vibrationsalarm eingebaut und warnen mich so zB nächst völlig selbständig?
    Oder muss ich nach wie vor mit dem Handscanner meinen aktuellen Zuckerwert manuell ablesen und durch zuvor festgelegte Schwellwerte wird erst reaktiv der Alarm durch das Lesegerät der Alarm ausgelöst?

    Sorry, aber bei o.g. Artikel wird die Alarmfunktion genauso beschissen beschrieben wie im offiziellen Text des Herstellers … man weiß nämlich nicht, wie das nun genau funktioniert!

    1. Der Sensor überträgt die Werte nach wie vor via NFC – > Scan notwendig.
      Die Alarme werden vom Sensor via Bluetooth ans Lesegerät übertragen. Das heisst, um bei einem Alarm den Wert sehen zu können, musst du scannen.

  20. Leider muss ich mich den negativen Kommentaren über Messgenauigkeit anschließen. Zum Übergang habe ich am linken Oberarm den Freestyle 1, rechts den neuen Freestyle 2 und parallel eine blutige Messung.

    Ergebnis:
    Blutig: 148
    Freestyle 1: 145
    Freestyle 2: 186

    Diese Diskrepanz von ca. 40-50 mg/dl habe ich weiter beobachtet, und da bei mir auch die nächtlichen Unterzucker das Problem sind, nutzt mir ein solches Gerät mit Alarm REIN GAR NICHTS, wenn dessen Werte um 40-50 Punkte zu hoch liegen. Verheerend die Vorstellung, dass ein Alarm bei 60 gesetzt wird, das Gerät aber annimmt, man sei noch bei 105.

  21. Ich bleibe bei Freestyle1 und messe nur noch mit iPhone, dann muß man nicht so viel mit schleppen. Jetzt warte ich nur noch auf Sensoren die man Implantieren kann und die länger als 6 Monate halten.

  22. Benutze das Gerät seit gestern und bin damit recht zufrieden. Heute versucht mit Rechner und Freestyle + Gerätekabel Software zu verbinden. Klappte nicht -> Hotline angerufen- keine Auskunft zum Problem -> Kundendienst unter aller $%%§

    Ich werde deshalb vom Kauf des Gerätes abraten!!!

  23. Auch von mir definitiv keine Kaufempfehlung!

    Kinderkrankheiten *können* ja anfangs noch in Ordnung sein, aber wenn der Kundendienst offenbar gleichzeitig angewiesen ist, sämtliche Beschwerden kleinzureden und abzuwiegeln, wird hier imho ganz klar eine Marktposition missbraucht – zu Lasten der Gesundheit von Patienten.

    Alle meine bisherigen Libre 2 Sensoren zeigten signifikant zu hohe Werte, die ich zur Objektivierbarkeit bei waagrechtem(!) Tendenzpfeil zeitgleich mit blutiger Messung (mit Precision Messstreifen am gleichen Gerät) verglichen habe.
    Heraus kamen Diskrepanzen im Bereich von 181 (Libre 2) zu 120 (blutig), was der Kundendienst laut Algorithmus allerdings entspannt als „tolerierbare Schwankung“ bewertet.

    HALLO? Geht’s noch? Dann kann ich auch würfeln, das kommt günstiger. Was mich am meisten ärgert, ist die Arroganz der Kundenbetreuer, die einen schlicht auflaufen lassen.
    In meinen Augen ist ein Produkt, das nicht die versprochene Leistung erbringt, mangelhaft, und man sollte nicht mit Beschwerden ignoriert werden.

    Sorry, Abbott – so nicht. Ich werde nun zum Eversense wechseln.

  24. auch unzufieden

    ich habe mich auch extrem über die Genehmigung der Krankenkasse gefreut. Ich musste 5 Wochen warten, bis sich dann endlich etwas tat und die Sensoren bei mir ankamen.
    Auch ei mir waren mittlerweile 3 Sensoren defekt.
    Mich stört am meisten, dass ich ständig ein “Geldstück” am Arm trage, besonders im Sommer. Des weiteren stört mich bei der Anwendung, dass nicht nachträglich eingegeben werden kann, wieviel gespritz und gegessen wurde. Manchmal funktioniert es beim letzten Wert etwas machzutragen, manchmal auch nicht. Bei Unterzuckerungen z.B. trage ich nicht erst ein, was ich an KH zu mit nehme sondern “lege” gleich los. Im heutigen Computerzeitalter solle so etwas doch möglich sein. Es fehlen auch weitere Eingabefunktionen wie z.B. Fieber, Periode, Krankheit etc.
    Enttäuschend ist auch, dass das System nicht mit dem Smartphone gekoppelt werden kann. So richtig begeistert bin ich leider nicht.

  25. Ich habe das Gerät Ende letzter Woche bekommen. Lieferung war schnell und Sensoren – na das merke ich ja dann. Ärgerlich ist die Akkulaufzeit. Im Handbuch steht etwa 4 Tage bei normaler (?) Nutzung. Das finde ich schon wirklich wenig. Bei mir musste das Gerät jetzt sechs Tagen 3. Mal an die Ladestation. Also nix mit 4 Tage. Und ich hab nicht mal die Alarmfunktion eingeschaltet. Zum Vergleich: meine bessere Hälfte, der die erste Generation besitzt, muss etwa bei jedem 3. Sensorwechsel laden. Ein gravierender Unterschied!

  26. Ich muss seit Anfang des Jahres das Freestyle Libre 2 nutzen, obwohl ich das 1er weiternutzen wollte. Die TK stellt einen halt ungefragt auf den 2er um?!? Wie von mir befürchtet, steckt man mit dem Gerät nun mitten in der beta-Testing Phase am Patienten und das bei einem Medizinprodukt (zum Glück legt der Gesetzgeber bei den Medizinproduktehersteller die Daumenschrauben langsamer stärker an…).
    Vom Prinzip finde ich die Alarme ja ganz hilfreich, aber wenn sie nicht immer kommen oder einen nur einmal warnen, dass man niedrig oder hoch ist, dann aber keine weitere Warnung kommt, wenn man trotz Maßnahmen weiter abgleitet nachdem man den Alarm erst einmal quittiert hat, so hilft einem das auch nur bedingt weiter.
    Der echte Mist ist aber, dass man aktuell nie weiß, wie lange der Sensor nun halten wird. Mal kommt nach einem Tag, dann wieder nach 11 Tagen, nächstes Mal nach 13 Tagen die Meldung “Kein aktiver Sensor”. Super, jetzt kann man immer wieder für jede längere Abwesenheit außerhalb der eigenen 4 Wände Teststreifen und Lanzette mitnehmen. Außerdem gibt es immer noch keine Android-App und somit “schleppt” man wieder mehr Gedöns als vorher beim 1er mit – das habe ich mir definitiv nicht unter “einfach” vorgestellt. Naja, und “schnell und unauffällig” ist das ganze auch nicht mehr – oft braucht es mehr als einen Anlauf, um die Messung durchzuführen, und dann erscheint der Messwert oft erst nach langem Warten auf dem Display (Keine Ahnung, wie viele mich seit Januar fragen, was ich da mache – das hatte ich bei 2 Jahren 1er sehr selten und da auch eher nur beim Messen mit dem Smartphone…). Und wenn man mal wieder einen Teststreifen benutzen muss, dann dauer es bis zu einer Minute bis das Gerät mal seine Messbereitschaft anzeigt. “Höhere Genauigkeit” – klar, nach meinem Empfinden präzise zu hoch – auch gut, dann gibt es “wenigstens weniger” Unterzuckerungen. Und von wegen Verlauf der letzten 8 h, oft wird nur ein Teil der Messwerte übertragen, was gut an den Lücken in den Kurven sichtbar ist.
    Ansonsten haften tun sie weiterhin gut und Reaktionen auf meiner Haut konnte ich bisher nicht feststellen. An den Tagen, wo es gut funktioniert, ist es echt nett und hilfreich. Beim Sport sind die Alarme schon mal hilfreich und das Verlaufsprofil hilft einem, sich gut auf die Wettkämpfe vorzubereiten (Triathlon). Alles in allem, würde ich den 2er aktuell definitiv nicht empfehlen, den 1er aber uneingeschränkt.

  27. Bin nach langer Nutzung der 1-er Version seit 8 Wochen auf Libre 2 umgestiegen.
    Anfangs schien sich die Versicherung des Herstellers eine höhere Messgenauigkeit zu erreichen zu bestätigen.
    Mit Verwendung ab 2. Sensor muss ich mich leider revidieren:
    Zwischen Sensormessung und Streifenmessung, verwendet wurden die Teststreifen FreeStyle Precision, gibt es signifikant hohe Abweichungen, die meines Erachtens nicht tolerabel sind und ein hohes Risiko darstellen. Die gemessenen Abweichungen liegen permanent zwischen 40-60 mg. ( Bsp. 156 mg Senor/211 Streifen)
    Die Messgenauigkeit von Libre 2 geht bei mir deutlich hinter der Vorgänger-Version zurück.
    Abschließend noch eine problematische Erfahrung:
    Messgerät löst Alarm, Wert angeblich unter 80 mg, Kontrolle per Streifen 132 mg.
    Nimmt man den Alarm für bare Münze könnte das sehr negative Konsequenzen zur Folge haben, indem man zusätzlich Insulin spritzt, was eigentlich nicht notwendig ist.
    Sollte der Hersteller auf die zum Teil massive Kritik nicht reagieren und die Messgenauigkeit verbessern, werde ich zum alten, bewähren Messverfahren mit Accu-Check Mobile zurückkehren. Vielleicht gibt es als Alternative auch eine Konkurenzprodukt einer anderen Herstellers und die Monopolstellung von Abbott GmbH & Co.KG wird aufgebrochen.
    Ulli 69

  28. Hallo,
    ich bin mit dem Lesegerät der Serie 2 gar nicht zufrieden. Der Akku hält 3 Tage höchstens, beim alten Gerät weit über 1 Woche. Kommentar von abbott: das ist das Bluetooth, das kann man nicht abschalten, man soll das Gerät am Besten immer im Umkreis von max. 6 Metern halten.
    Das ist wirklich kein Fortschritt, mir war die Serie 1 lieber.

    Rudolf

    1. Die Sensordauer hat im schnitt auch deutlich nachgelassen.
      Statt 14 Tage (was das FS1 locker geschafft hat habe ich schon einige Sensoren die nach 8-10 tagen den Geist aufgegeben haben. reklamieren hilft zwar, aber statt eine versprochene Leistung zu bringen muss man wieder “Bittsteller” spielen.
      also im regulären Vertriebssystem wäre dies ein “Mangel” der zu deutlichen Regressforderungen führen könnte.

  29. ich weiss nicht mehr weiter. das neue freestyle libre ist einfach gesagt der letzte dreck.ich mache am laufenden band NUR negative erfahrungen mit dem verschlimmbesserten “Update”
    hier meine frustrierende geschichte

    als das FL1 rauskam war die Erleichterung mein BZ zu messen enorm. Ich habe mich dann sehr gefreut als eine FL App für Smartphones entwickelt wurde. Meine Lebensqualität stieg enorm an.

    Und dann wow. Endlich ein neuer Meilenstein mit dem FL2, es kann Blutooth und warnt mich jetzt bei steigendem oder sinkendem BZ. Info nebenbei, Bastler aus der ganzen Welt haben dies schon vor Jahren hinbekommen bevor Abbot es konnte, doch sie wollten die Kühe weiter melken, was mich damals schon leicht wütend machte.

    Doch was musste ich feststellen.
    1. die App funktioniert nicht mit dem FL 2. sie haben fast ein halbes Jahr gebraucht um herauszufinden wie sie das hinbekommen. Als ob es eine völlig andere Technologie sei. Dabei denke ich als Programmierer, dass die neuen Sensoren NUR anders kodiert waren. Was sehr sehr lächerlich ist und sehr darauf schließen lässt, dass Abbot einfach kein Bock hatte an Qualität festzuhalten. Ich war jetzt richtig angepisst und habe die App demenstprechend bewertet etc. Nach knapp einem halben Jahr haben sie es hinbekommen. Da dies nur im Kleingedruckten stand war ich zunächst sehr verwirrt, warum es nicht klappt und habe den ersten Sensor direkt wieder entfernt, da ich dachte er sei kaputt. Ja irgendwann habe ich mich in ihren Müll eingelesen und habe auch das kleingedruckte gefunden. Ich kann nicht verstehen warum dieses Produkt als Version 2 verkauft wird obwohl es offensichtlich schlechter war als die erste Version, eine widerliche Masche die Kuh zu melken. Doch da lauerte schon ihre nächste Unfähigkeit. Die app funktionierte einfach pauschal nicht mehr da der Fehler kam “kann Server nicht kontaktieren”. Mein erster gedanke war, was für ein Server??????? es kommuniziert doch mit dem Sensor, ich habe kein Server am Arm. Nach etlichen telefonaten mit der Abbot Hotline habe ich es nicht geschafft mit der dafür vorhesehenen Abteilung zu sprechen. Die Telefonisten haben mich duzende male versucht dahin zu verbinden doch anscheinnend geht dort selbst intern keiner ran. Mittlerweile war ich vor Wut schon am kochen, es war kaum noch zu ertragen wie der Kunde oder die Kuh da behandelt wird. ENDLICH, ENDLICH, die App funktionierte plötzlich. DOCH HIER DER NEUE SUPERGAU. DIE APP ZWINGT MICH MEINE PERÖNLICHEN DATEN ANZUGEBEN, MEINE EMAIL ADRESSE ANZUGEBEN – SPRICH ICH MUSS MICH REGISTRIEREN UND ANMELDEN UM DIESE APP ZU NUTZEN. JA ABBOT MACHT NICHT GENUG GELD MIT DEN SENSOREN, WELCHE KÜNSTLICH ABGESCHALTEN WERDEN UM NEUE ZU VERKAUFEN (auf Youtube und anderen Plattformen zeigen die Leute, dass der Sensor einfach mit ein paar Hacks wieder aktiviert werden kann) NEIN SIE WOLLEN JETZT AUCH MIT MEINEN MEDIZINISCHEN DATEN GELD MACHEN UND AN DEN HÖCHSTBIETENDEN VERSCHÄRBELN.

    Ich finde diese Firmenpolitik einfach abscheulich. Ich will diesen Dreck nicht mehr nutzen. Ich muss wieder auf den Stand von vor 2 Jahren gehen und dieses billige Gerät zusätzlich mit rumschleppen. Wenn ich es auf der Arbeit kurz an meinem Arbeitsplatz liegen lasse fängt es an nich nur mich zu nerven sondern das ganze Büro. Was muss ich alles rumschleppen? Ich komme mir vor wie ein Cyborg mit schläuchen und diversen vibrierenden Geräten. Ich muss jetzt mein Leben nach diesem scheiß Gerät richten, es erleichtert nicht mehr mein Alltag sondern behindert mich nur noch durch. Ich habe mich an die Qualität vom FL1 schon gewöhnt und es rettete damals quasi mein Leben. Jetzt diese Kacke am laufendem Band. Aber ich wehre mich, ihr bekommt meine Daten nicht und ihr werdet nicht doppelt an mir verdienen.

    Wir sind Menschen, keine Melkkühe. Ich will nicht von diesen *+$$%% ver$*$$=?t werden. Es hätte so gut werden können doch nein Abbot kriegt den Hals nicht mehr voll !!!

  30. Habe jetzt auch auf das FL2 umgestellt. Was mich enorm stört ist die Akkulaufzeit. Früher musste ich das FL1 etwas alle 6 – 8 Wochen aufladen. So lange hielt der Akku. Jetzt ist der Akku nach 3 Tagen leer obwohl ich weder Bluetooth oder die Alarmfunktion nutze. Die App geht auf meinem Handy nicht. Was gibt es dazu von Euch zu sagen?
    Ich habe mich beschwert über die Akkulaufzeit und habe eine nichts sagenden Antwort bekommen. Überlege ob ich nicht wieder auf ein anderes System umstelle.

  31. Die Akkulaufzeit des Libre 2 ist eine Katastrophe! Ich muss den Akku alle 2 – 3 Tage aufladen, beim Libre 1 hielt eine Ladung 6 Wochen oder länger.

    Daran ändert sich auch nichts, wenn ich die Alarmfunktion vollständig abschalte, Bluetooth läuft trotzdem weiter und benötigt viel mehr Strom als NFC, wie es beim Libre 1 ohne Bluetooth eingesetzt wurde.

    Ich würde mich freuen, wieder zum alten Modell zurückkehren zu können, auch wenn die Genauigkeit, wie meine Vergleichsmessungen zeigen, gerigfügig besser und wenigstens eine rudimentäre Alarmfunktion vorhanden ist. Aber so wie es aussieht wird der Hersteller den Libre 1 nicht mehr lange weiterproduzieren.

    Nun denke ich ernsthaft über einen Systemwechsel nach.

  32. Furchtbar! Ich nutze FL2 und messe viel zu Werte. Das kann doch wohl nicht sein. Wenn ich die Werte dann mit den Streifen vergleiche kommt dann die Entwarnung. Wie kann man so ein Produkt freigeben? Und wieso muss ich meinen Standort freigeben, wenn ich den Alarm nutzen möchte? Warum will Abbot wissen wo ich bin? Wollen die mir dann helfen kommen, wenn die Werte zu hoch oder niedrig sind. Wie gesagt: Einfach nur furchtbar, weil noch nicht ausgereift.

  33. Benutze FSTL 2seit ca. 1-Woche.
    Grundmessung für einen Vergleich ist FreeStyle Lite. (Teststreifen/mg)
    Beispiel von 2-Tagen:
    Lite: 143-147-166-118-133-130
    Libre 1: 143-138-158-112-127-123
    Libre 2: 190-178-220-157-163-183
    Meine Messreihe geht jetzt seit 7-Tagen und die Abweichungen
    von Lite zu Libre 2 setzen sich wie in den Beispielwerten fort.
    Die Werte zeigen eindrücklich einen riesigen “Fortschritt” Richtung
    nicht zu gebrauchen!! Eigentlich müsste ich wieder zu Libre 1 zurück.
    Hier klaffen Marketing und Wirklichkeit hart aufeinander.
    Für mich nur: UNBEGREIFLICH

    1. Habe bis jetzt auch nur schlechte Erfahrungen mit Libre2 gemacht, was die Messwerte angeht.
      Habe regelmäßig Abweichungen zwischen 30 und 50 % zu Blutmessungen (15-20 Minuten zeitversetzt).
      Teste jetzt noch einen Sensor. Sollten die Werte weiterhin solche Differenzen aufzeigen, werde ich wohl wieder auf die alten Sensoren wechseln.
      Ist mir einfach zu blöde (und teuer) zu jeder Sensormessung noch eine Blutmessung durchzuführen, um sicher zu sein, dass die Werte korrekt sind.

  34. Kann mir Jemand sagen? Ist es nur bei mir nicht mal ein Sensor 14 Tage lebt? Oder zeigt in eine Woche tagelang probieren sie in 10 minuten noch mal skenen oder zeigt gleich -Ihre Sensor funktioniert nicht mehr.

    1. Das Phänomen habe ich beim FS2 auch.
      Es wird gemunkelt, dass abott deutlich an Batterie gespart hat (wahrscheinlich kosten), und man muss jedes mal wieder anrufen/hinterher sein, um Ersatz zu kriegen. Also falsche Versprechungen seitens Abott auf Kosten der Patienten.

  35. Nach so vielen negativen Eindrücken, könnte man meinen dieses System taugt nicht viel. Ich selbst kann dies nicht bestätigen, denn ab dem Anbringen bis zum Abnehmen des Sensor hatte ich keinerlei Probleme. Nach der Testphase über meinen Diabetologen das Libre beantragt. Leider macht meine KK AOK Bw mir einen Strich durch die Rechnung und mein Antrag auf Kostenübernahme zieht sich hin. Ich selbst bin Typ 1 Diabetiker, ITC mit Pen!

  36. Ja, Hallo erstmal. Da bin ich jetzt aber gespannt. Ich habe heute meinen FL2 bekommen, nachdem ich mit dem FL1 sehr zufrieden bin. Mal sehen, ob ich mit dem FL2 zurecht komme oder ob er mich auch so nervt, wie es einige hier beschrieben haben. Eigentlich sollte Abbptt ja aus den Kommentaren gelernt haben, und die Sache “angegangen” sein. Ich weiß genau, wenn das Ding nicht funktioniert, werde ich nach Blutig zurückkehren und meinen AkkuCheck Avia expert reaktivieren oder ein anderes System ausgucken. Da bin ich flexibel und  lasse ich mich nicht.

  37. Da fällt mir noch ein: Ich erhielt über eMail das Angebot, das Lesegerät Libre 1 zu patchen. Hat das schon jemand praktiziert, denn die Werte sollen ja besser und korrekter sein, als bisher. Und kann ich diesen Patch auch für das Libre 2 nutzen? Wer hat hiermit Erfahrung?

  38. Wir haben leider dieselben schlechten Erfahrungen mit dem Libre 2 gemacht. Die Akkulaufzeit ist gegenüber dem Libre 1 ein Witz und bisher hat noch kein Sensor die volle Laufzeit von 14 Tagen erreicht. Entweder erhält man die Meldung, dass eine Messung derzeit nicht möglich ist und der Scan in 10 Minuten wiederholt werden soll, nach 10 Minuten kommt dann meist die Meldung, dass kein Sensor aktiv ist.
    Es ist absolut lästig immer wieder bei Abbott anrufen zu müssen, um einen neuen Sensor für den defekten zu erhalten. Bis dato dachte ich, dass nur wir die Schwierigkeiten mit den Libre 2 Sensoren hätten. Jetzt wurden wir eines Besseren belehrt. Hoffentlich bessert Abbott da erheblich nach, ansonsten werden wir uns nach einer anderen Möglichkeit umsehen.

    1. Hallo Susanne,
      Ich gehöre auch zu den Enttäuschten.1.Sensor hielt 2 Tage,lieferte aber Werte,die ca. 10 -20 . höher waren als die BLUTMESSUNG.Am 3.Tag streifte ich leicht mit dem Oberarm
      mit Chip eine Jacke an der Garderobe.Ergebnis, Sensor erhält keine Werte.Reklamation bei Abbott-hotline ca. 30 min Warteschleife ,Erfassung Patientendaten,Zusage der Zusendung eines 2. Sensors .Zeitdauer bis Eintreffen 7 Tage,von Anfang an nachAnbringen d. Sensors,60 Min Wartezeit der Aktivierung, 3-mal hintereinander Warnung hoher Glucosewert zw.160 und 190, tats. Wert per Messstreifen 118-130. Danach Warnung tiefer wWert 50-60, danach Warnung LO, Messtreifenwert 112,115,119. MELDUNG
      Sensor defekt, austauschen. 2.Rekl. b. ABBOTT GENAUSO ZEITAUFWÄNDIG, wobei meine mail-meldung (3-mal innerh 8 Tagen nicht über die Eingangsbestätigg. kam jedoch nicht bearbeitet wurde.Der 2.Austauschsensor, angebracht von einem geübten Libre1/2 Nutzer brachte gleich nach 60 mi Aktivierung noch 3mal die Aufford. noch 10 Min zu warten,ehe die news kam , Sensor defekt bitte austauschen. Der 3.Austauschsensor von gestern,vorschriftsmässig angebracht,60 Min Wartezeit, danch 3- mal korrekte Warnwerte innerh. von 90 Min. 232,248,186…danach 3-mal
      AUFFORDERUNG 10 min zu warten, danach Warnung LO, danach Sensor ohne Daten….,der Sensor klebte immer noch an Ort und Stelle.
      FAZIT: Als Verbraucher bekomme ich ein Produkt, dass sehr fehleranfällig ist und meistens nicht dauerhaft funktioniert.
      Wie soll ich dies meiner Krankenkasse erklären ?

  39. Hallo liebe Leidensgenossen (w/m/d),
    auch ich teste gerade das Libre2 und bin bisher (heute 8. Tag) sehr zufrieden. Die Messungen entsprechen weitgehend sehr genau meinen Vergleichsmessungen durch das AccuCheck Mobile, natürlich etwas zeitverzögert.
    Die Bedienung/Funktionen des Lesegeräts haben deutliches Potential zu Verbesserungen: Warum kann man einzelne Eintragungen im Protokoll nicht ändern (nur in den ersten Minuten möglich), warum kann man nicht Alarme auf Ton stellen und Scannen auf zB. nur Vibration, warum kann ich nicht mit einem Klick Alarme wieder mit den bisherigen Einstellungen anschalten, warum lässt sich die Helligkeit nicht anpassen (nachts gibt es heftig was aufs Auge)? Sollte Abbott nicht vollkommen auf den Kopf gefallen sein, werden hier sicher Updates kommen, da dies eigentlich über eine angepasste Firmware möglich sein sollte.
    Was mich hier richtig geärgert hat, ist die Tatsache, dass bestimmte Funktionen nur „medizinischem Fachpersonal“ zur Verfügung stehen. So zum Beispiel die Einstellung, ob ich lieber BE oder Gramm KH verwenden möchte oder auch halbe Einheiten Insulin spritzen kann/will. Wenn ich auf einem solch unselbständigen Niveau verharrt wäre, wäre ich heute, nach 20 Jahren Typ 1, sicher nicht mehr am Leben. Achja, den Code zum Freischalten finden man natürlich im Internet.
    Ein weiterer negativer Punkt ist der schlechte Datenschutz. Das Lesegerät kann nur von der Libre-Software ausgelesen werden. Andere Software wie Diabass und Sidiary werden ausgeschlossen. Die Libre-Software sendet aber die Daten nach Hause in die USA (anonymisiert), man muss während des Auslesens das Netzwerk am PC unterbrechen, um das zu verhindern. Dass es hierfür eine Zulassung in der EU gibt, bleibt mir ein Rätsel.
    Die schlechte Akkulaufzeit ist eigentlich ein leicht zu lösendes Problem: einfach bei der nächsten Hardwareänderung den Akku entsprechend vergrößern. Ein Gerät, das dauernd nach einem gekoppelten Gerät sucht, braucht eben viel mehr Strom, als wenn es nur ab und zu scannt. Und drei Tage sind schon knapp.
    Der Telefonsupport war bei mir sehr freundlich. Ich hatte zweimal Kontakt und die Mitarbeiterinnen konnten helfen. Wartezeit in der Schleife etwa 5 bis 10 Minuten. Mailsupport und Reaktion darauf bisher eher etwas träge.
    Nun hoffe ich, dass bei mir weiter die positiven Dinge überwiegen: Endlich zu jeder Zeit dezent den Glukosewert checken, das ist schon eine echt tolle Veränderung. Bin mal gespannt wie lange meine Sensoren halten. Offensichtlich sind hier noch große Probleme.

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