Öffentliche Gruppe aktiv vor 2 Stunden, 33 Minuten

In diese Gruppe sind alle Mitglieder herzlich eingeladen. Wir wollen euch noch besser kennenlernen. Stellt euch vor, erzählt eure Geschichte und vernetzt euch.

  • nanette hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 2 Stunden, 33 Minuten

    Hallo,
    mich würde mal interessieren, welchen Einfluss bei Euch Gemüse, Fette und Proteine auf den BZ haben.
    Ich hatte kürzlich noch einmal eine Schulung und bei den anderen Teilnehmern hatten anscheinend wirklich nur KH Einfluss. Bei mir ist es aber so, dass ich durch vielen gegarten Gemüsen, wie Karotten, Knollensellerie, Kürbis sehr starke Einwirkungen habe und momentan noch herumlaboriere, wie viel ich dagegen spritze. Tomatensoße auch.
    Käse haut so nach zwei drei Stunden rein.
    Danke für Eure Antworten und liebe Grüße,
    Nanette

  • nala79 ist der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele beigetreten vor 6 Stunden, 12 Minuten

  • meggy1976 ist der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele beigetreten vor 1 Tag, 9 Stunden

  • klostermeier ist der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele beigetreten vor 2 Tage, 1 Stunde

  • platoon ist der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele beigetreten vor 4 Tage, 6 Stunden

  • stagepilot ist der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele beigetreten vor 4 Tage, 15 Stunden

  • rockcorn ist der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele beigetreten vor 5 Tage, 15 Stunden

  • neami ist der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele beigetreten vor 6 Tage, 19 Stunden

  • frasi hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Woche

    Hallo zusammen

    Ich bin Frasi. Die Blutwerte waren schon länger erhöht, aber letzten Oktober extrem angestiegen.
    Hba1c 10,9 und Nüchternwert 18.8 mmol. Mit Ernährungsumstellung, mehr Bewegung und Metformin war der Hba1c-Wert im Dezember schon auf 8.7. Gewicht ist mittlerweile minus 15 kg. Der Nüchternwert ist oft um die 10 mmol, aber die Werte tagsüber sind auch schon mal um die 6-8 mmol.
    Mich würde interessieren, ob jemand ohne Insulin die Werte mit Erfolg “normalisieren” konnte. Bin für alle Tipps dankbar. Meine Ärztin meinte man kann den Versuch ohne Insulin wagen, es brauche einfach Zeit und regelmässige Kontrollen.

    • animant antwortete vor 1 Woche
      Hallo Frasi, ich bin wegen meinem typ1 Diabetes zwar auf Insulin angewiesen, aber ich habe eine Kollegin, die vor einigen Jahren auch die Diag ist Typ 2 Diabetes bekam und auch Tabletten nehmen musste. Sie hatte ihre Ernährung auch komplett umgestellt, Gewicht verloren und es dauerte einige Zeit, aber sie war dann nicht mehr auf die Medikamente angewiesen und regelt das nur noch über das Essen. Ihr Hba1c Wert ist konstant bei 6.0 mmol. Ich weiß nicht genau, wie lange es bei ijr gedauert hat, aber es war auf jeden Fall weit über ein Jahr.
        • frasi antwortete vor 1 Woche
          Hallo Animant
          Danke sehr für Deine Antwort. Das tönt ja viel versprechend. 🙂 Dass es eine längere Sache wird, das ist mir bewusst und ich bin bereit vieles zu verändern, damit ich eben die Chance habe wieder möglichst auf Medikamente zu verzichten bzw. gar nicht Insulin nehmen muss.
          Tut mir leid, dass das bei Dir nicht möglich ist und ich hoffe Du kommst so auch gut zu recht.
          Ich hab das konstante Übergewicht auch schon 30 Jahre und mich hat es so noch nie gestört. Mir waren die Folgen so auch nicht bewusst, weil ich mich immer gesund fühlte. Die schlechten Zuckerwerte zwingen mich jetzt sofort zum Handeln und ich hab mich vor kurzem das erste Mal mit diesem Thema überhaupt befasst.
          Es macht mich unsicher, weil man eben teils liest, dass man die Medikamente früher oder später immer hochfahren muss und auf Insulin wechseln muss und dann wieder gibt es Beiträge wo steht, dass es doch möglich ist mit der Umstellung der Lebensweise gänzlich auf Medikamente zu verzichten. Also halte ich jetzt mal daran fest und probiere es einfach aus 😉
          • Wenn deine Bauchspeicheldrüse Insulin produziert solltest dauerhaft das Gewicht reduzieren. Das Insulin kann nicht ausreichend wirken. Wenn die Bauchspeicherldrüse “ausgelutscht “ist dann gibt sie komplett auf Insulin zu produzieren dann helfen Tabletten nicht mehr. Wenn du konsequent sein kannst um so besser für deine Drüse.
            Viele Typ 2 werden Insulinpflichtig.
            Durch Gewichtreduktion kann man es verhindern oder verzögern.
          • 3hati4 antwortete vor 1 Woche
            An Deiner Stelle würde ich das Insulin-Angebot Deiner Ärztin voll annehmen, also ICT=Basal Bolus.

            Warum?

            Weil Du ausschließlich damit die Möglichkeit erhältst (zum Insulin auch ausreichende Anzahl von Teststreifen), Deinen Blutzucker aktiv selbst zu steuern. D.h. Du findest im Zeitrahmen von vielleicht nem halben Jahr zusammen mit Deiner Ärztin raus, was bei Dir und Deinem ganz normalen Alltag für einen HBA1c um 7 an morgens+mittags+abends Insulin passt.

            Konkret bedeutet das 5,5-7,7 mmol/l vor den Mahlzeiten 15 und mehr in der Spitze um ne Stunde nach den Mahlzeiten. Und wenn Dir das zuverlässig gelingt, kannst Du anfangen und für Dich ausprobieren, wie Du mit dem gezielten Auswählen und Portionieren von Essen und dem gezielten Einsatz von Bewegung vor allem immer direkt nach dem Mahlzeiten immer weniger Insulin für immer weniger höher als gesunden BZ brauchst und schließlich ideal keins mehr für völlig gesunden mit nüchtern max 5-5,5 mmol/l und in der Spitze nach dem Essen max 7,5-8.

            Vorgeben kann Dir Deine Ärztin dafür nix, weil es dabei wesentlich darum geht, was DU von alledem, womit Du Deinen Blutzucker dann noch besser als mit ihrer sogenannten Einstellung machen und Insulin einsparen kannst, in Deinen Alltag einpassen kannst. Deine Ärztin kann Dir dann allenfalls Mut zum Ausprobieren machen. Daumendrück 🙂

              • frasi antwortete vor 1 Woche
                Hallo 3hati4
                Glaube Du hast mich missverstanden. Meine Ärztin ist der Meinung, dass man eben zuerst ohne Insulin schauen soll. Wenn der Körper selber Insulin produzieren kann, dann sollte man die Balance der Hormone wieder versuchen herzustellen mit der Änderung der Lebensweise bevor man dazu greift, weil das natürlicher ist. Klingt für mich so nachvollziehbar.
            • frasi ist der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele beigetreten vor 1 Woche

              • 3hati4 antwortete vor 1 Woche
                Sorry, wenn ich da was missverstanden habe. Es wäre nur die beste Möglichkeit, mit der Du Deinen BZ direkt so steuern könntest, wie Du ihn haben wolltest.

                Selbstverständlich geht wenigstens erstmal auch ohne Insulin, so weit das geht https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_b02597c39b5c4f6e9b6f2291ca6c9d08.pdf
                Und dann gibt es noch die Möglichkeit, die in GB mit der DiRECT Studie mit erstaunlich gesunden Ergebnissen verprobt wird. Dafür ernährt man sich nahe fastend mit 600 kcal/Tag = Very Low Calorie Diet und hat schon nach etwa einer Woche einen gesunden Nüchternzucker und nach 4-6 Wochen auch wieder gesunde Spitzen nach den Mahlzeiten – allerdings nur nach den Mahlzeiten, die dann in den Rahmen passen, den das eigene Insulin noch abdeckt.

                Ich kenne keinen Fall einer Heilung vom Typ 2. Ich kenne nur viele, denen es gelungen ist, sich so mit ihrem Typ 2 zu arrangieren, dass sie sich für ihren alltäglich gesunden BZ zwar individuell passend mit Essen & Bewegen verhalten müssen, aber zusätzlich keine Medis brauchen. Ein sehr bekannter ist Hans Lauber, der hier zur Lounge manches leckere Rezept beiträgt. Also egal was Du machst, Daumendrück 🙂

              • frasibsche ist der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele beigetreten vor 1 Woche, 2 Tage

              • addi hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Woche, 3 Tage

                Hallo thomasb, danke für deine Information. Eigentlich komme ich bei 300mg mit 6 Einheiten Insulin aus. Aber an einigen Tagen (nachts) komme ich von den hohen Werten nicht runter. Morgens reichen eigentlich für 1Be 2Einheiten Insulin. Am Tag und am Abend sogar nur 1 zu 1 und das schon seit 2006. Nur, wenn man alles macht, was sinnvoll ist und was man gelernt hat, aber der Wert verringert sich trotzdem nicht, beschleicht mich schon die Angst.

                • Hallo addi, das liest sich so, als ob du eine an sich gute Insulinsensibilität hast. 6 E Humalog würden bei mir bei 300 mg/dl nicht reichen… Die tageszeitlichen Schwankungen beim Insulinbedarf sind normal – die habe ich auch. Wichtig ist, dass man – unabhängig von dem, was man gelernt hat, individuell wirksame Routinen entwickelt, um von eventuell hohen Werten runter zu kommen. Die BZ- bedingten Resistenzen sind natürlich bei jedem unterschiedlich ausgeprägt. Vermutlich wäre es gut, solche hohen Werte nachts möglichst selten aufkommen zu lassen. Ich würde sicherheitshalber nachts nicht mehr als 10 E Insulin auf einmal zuführen/spritzen. Lieber nach 2 Stunden kontrollieren und dann eventuell nachdosieren. Das muss aber individuell ausgetestet und abgestimmt werden. Meiner Erfahrung nach erfordert das auch Mut. Aber: Wer wagt, gewinnt (auf jeden Fall an Erfahrung)! Aber bitte immer Vorsicht beim schnell wirkenden Insulin walten lassen. Alles Gute! Du schaffst das… ;0)
                • addi hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Woche, 3 Tage

                  Hallo, habt ihr auch manchmal das Problem, dass der Zuckerwert einfach nicht herunter geht? Gestern habe ich um 18:00 Bratkartoffeln mit Fisch gegessen. Dazu habe ich dann 12 Insulineinheiten, beim aktuellen Stand von 50mg, gespritzt. Der Blutzuckerwert blieb bis 04:00 bei 285mg. Das, obwohl ich ab 21:00 alle 3 Std. je 4 Einheiten nachgespritzt habe. Der Wert bewegte sich nur um 20mg runter. Wie kann das sein? Eigentlich habe ich nachts einen konstanten Wert (ca.110mg) bis zum Morgen.
                  Wer kennt sich da besser aus oder hat Erfahren mit dieser Situation?

                  • Hallo addi!

                    Bei Werten um die 300 mg/dz sind bei mir regelhaft 8 E Humalog fällig, allein um die temporäre Insulinresistenz zu überwinden. Bei Werten über 300 nehme ich 10 E – entweder per Pumpe oder mit Pen. Der Morgenwert ist dann regelmäßig im Normbereich. Taste dich aber bitte vorsichtig ran, da die Resistenz auch vom individuellen Gewicht abhängt!

                    Viel Erfolg!

                    • Es kommt auch darauf an wie hoch der Zucker war bevor du gegessen hast.
                      Wie bereitest du Bratkartoffel und Fisch zu?
                      Bei fettigen Gerichten steigt der Zucker viel langsamer und dafür über längeren Zeitraum. Ist der Zucker vor dem Essen bei 280 dann esse ich nicht sondern warte bis das Insulin wirkt.oder den ess-Spritz-Abstand verlängern
                        • Wenn ich bei 280mg unbedngt essen möchte, dann spritze ich gleich Korrektur mit. Das meine hohen Werte manchmal nachts so schwer heruntergehen und man überlegt, warum hilft mein Nachspritzen nicht, verunsichert schon. Jetzt ist alles wieder zum Glück im grünen Bereich. Meine Werte in der Nacht waren stabil bei 90mg. Nur, habe immer gerne eine Erklärung dafür, wenn was nicht so läuft.
                      • sven1279 ist der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele beigetreten vor 1 Woche, 4 Tage

                      • anabel hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Woche, 5 Tage

                        Hallo ihr Lieben,

                        ich hatte heute Nachmittag folgende Situation:
                        – BZ ca. 90
                        – 2 Stücke Kuchen (Apfelstreusel, also gleich mal 4 KE (ausgerechnet, nicht geschätzt) pro Stück)
                        – mit normalem KE-Faktor für die Zeit 8 Einheiten gespritzt (Pen)
                        Danach bin ich ordentlich unterzuckert, ging laut Libre auf gut 40 runter, blutig waren es um die 50. Ich hab gegessen ohne Ende, bei ner “Standardunterzuckerung” wäre ich mit der Menge KE bestimmt ne halbe Stunde später über 200 gewesen. Aber dieses Mal hab ich über ne Stunde dran rumlaboriert, bis es wieder in den Zielbereich ging.

                        Meine Frage: Meinem Gefühl nach benötige ich bei größeren KH-Mengen (-> größeren Insulinmengen) einen geringeren KE-Faktor. D.h. wenn ich bei 4 KE 4IE brauche, brauche ich für 8 KE anstelle von 8 IE vielleicht nur 7-7,5 IE. Hat jemand Erfahrungen in die Richtung?
                        Oder wäre aufteilen besser gewesen? Kuchen sollte ja eigentlich schnell ins Blut gehen, aber ist das Insulin bei größeren Mengen schneller? Die Wirkkurvenschablonen aus der Primas-Schulung sagen eigentlich nein.

                        Hab halt auch generell nen niedrigen Insulinbedarf…also außer es gibt mal ordentlich Kuchen oder ich gehe in die Mensa (Riesenportionen, kohlenhydratreich und mit Nachtisch) komme ich selten über 5-6 IE für eine Mahlzeit raus. Vielleicht verhält es sich in diesem niedrigen einstelligen Bereich auch generell anders als ab dem höheren einstelligen Bereich aufwärts?

                        • Hallo, so genau habe ich das bei mir noch gar nicht beobachtet, aber wenn ich Kuchen esse, dann spritze ich immer erst nach dem Essen, denn (die Erfahrung ich gemacht) er geht langsamer ins Blut hält dann aber länger an. Wenn ich vor dem Essen spritze, habe ich auch eine steile abfallende Kurve. Vielleicht solltest du es auch mal so probieren?
                          Da ich auch wenig Insulinbedarf habe, konnte ich das bisher auch noch nicht feststellen, dass ich bei höheren KE/BE weniger Bedarf habe. Vielleicht hast du auch gerade deine Regel oder du hast besonders viel Sport gemacht? Es gibt ja noch viele andere Faktoren, die den BZ beeinflussen und dann so komische Dinge vor sich gehen. ☺
                          • Hallo Anabel,
                            wie Verena schon schreibt, gibt es ja viele Faktoren, die die Glukosewerte beeinflussen. So kann man oft genug erleben, dass unter vergleichbaren Bedingungen an einem Tag die Glukosewerte nach oben, am nächsten nach unten „abhauen“. Das kenne ich zur Genüge.
                            Gehört habe ich schon, dass es bei großen Kohlenhydratmengen sein kann, dass man ab einer bestimmten Menge einen niedrigeren Kohlenhydratfaktor braucht – eine allgemeingültige Regel gibt es dafür nicht, das muss man, wie so vieles bei Typ-1-Diabetes, ausprobieren. Ich selbst handhabe das als Insulinpumpenträgerin so, dass ich die Dosis nicht reduziere, aber sie dual abgebe, also einen Teil sofort, einen Teil über einen gewissen Zeitraum. Dann besteht zumindest die Hoffnung, dass es ganz gut funktioniert. Denn je größer die Essmenge ist, desto länger hat natürlich auch der Verdauungstrakt mit der Aufnahme der Nahrung zu tun – und desto länger dauert es auch, bis die Glukose im Blut und dann im Gewebe ankommt. Die Insulinwirkung ist bei der größeren Menge normalerweise nicht schneller als bei einer kleineren, aber möglicherweise ist die auf einmal gegebene Gesamtmenge an Insulin dann zu schnell für die langsamere Kohlenhydrataufnahme.
                            Ich drücke Dir die Daumen, dass Du eine gute Lösung für Dich findest – denn Kuchen ist nun einmal lecker! 😊
                            Viele Grüße, Katrin
                            • Hallo Anabel, ja ich habe auch schon festgestellt, dass es bei ordentlichen KH Portionen dauert, bis sie ankommen und habe meinen Insulinbedarf gesplittet. Hat ganz gut funktioniert.
                              Viele Grüße, Nanette
                            • wextra ist der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele beigetreten vor 1 Woche, 6 Tage

                            • anka ist der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele beigetreten vor 1 Woche, 6 Tage

                            • katmoe ist der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele beigetreten vor 2 Wochen, 2 Tage

                            • brainf3v3r hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 2 Wochen, 3 Tage

                              Hallo zusammen,
                              ich bin Merle, 22 Jahre alt, Typ 1 Diabetikerin seit 11 Jahren und neu in der Community.
                              Mich würde es brennend interessieren, ob es hier ein paar People gibt, die Erfahrungen mit dem Guardian Link 3 von Medtronic haben. Mein Diabetologe und ich werden zeitnah einen Antrag an die Krankenkasse (bin bei der TK) stellen.
                              Vielleicht habt ihr ja ein paar spannende Storys zu berichten.

                              Zur Zeit habe ich die Minimed 670G und tragen einen Freestyle Libre 2 Sensor… Mit beidem komme ich momentan ganz gut zurecht.

                              Vielen dank schon mal und ganz liebe Grüße! 🤘🏼❤

                              • Ich haben die minimed 640g mit Gardinen link 3.
                                Was möchtest du wissen?
                                Wie ist die 670g Pumpe, habe da geteilte Meinungen gehört. Könnte jetzt wieder eine neue Pumpe beantragen, weiß aber nicht ob die 670g was für mich wäre .ich hörte dass sie sehr empfindlich ist wenn die Zuckerwerte sehr abweichen/schwanken. Nachts wird man oft geweckt von der Pumpe. Deshalb bin ich da unsicher.
                                  • Vielen dank für deine Antwort!
                                    Ich hatte vorher auch die 640G. Da ich das Libre nutze und auch vorher nie einen Guardian getragen habe kann ich die Pumpe nicht voll nutzen und habe bis auf leichte Veränderungen am Design keinen großen Unterschied bemerkt. Ich habe auch schon öfter gelesen, dass es bei einigen Trägern des Guardian 3 viele Alarme gibt und man sehr häufig neu kalibrieren muss. Mich würde interessieren wie dein Alltag mit dem Sensor aussieht und ob du eher positives oder negatives zu berichten hast. Bei mir ist es noch nicht sicher, ob die Kasse den Sensor bei mir genehmigen wird… Aber ich bin sehr gespannt. Und im Gegensatz zum Libre kommt da denk ich einiges an Umstellungen auf mich zu… Erhoffe mir jedoch vom Guardian eine starke Verbesserung meiner BZ Werte, da diese Momentan
                                    wegen meiner Basalrateneinstellung sehr schwanken.

                                  • Ja der Sensor muss öfters kalibriert werden aber nur wenn man den neu setzt.d.h.den ersten Tag .dannach nur zwei mal täglich kalibrieren.

                                    Alarm:

                                    Man kann den Alarm einstellen wenn der Zucker runter geht und bei hohen Werten auch.
                                    Bei mir ist es nur wichtig dass der sich meldet wenn der Zucker runter geht und wenn er unten ist.d.h die Pumpe schaltet die Insulinabgabe aus wenn sie merkt dass der Zucker die Tendenz nach unten hat.
                                    Und ab 80 mg/dl.
                                    Sie bringt den Alarm alle ca.10 min bis der Zucker wieder steigt und die Pumpe sich dann an stellt
                                    Habe Probleme die Unterzuckerung zu merken.
                                    So wenn der Zucker steigt dann schaltet sich die Pumpe wieder an und gibt selbstständig Insulin wieder ab.

                                    Sie hohen Werte interessieren mich nicht die kann ich ablesen an der Pumpe.
                                    Sonst ist die Pumpe dauernd am piepsen (hohe/niedrige Werte).das würde nerven

                                      • Ok da bin ich mal gespannt. Das Libre Gerät vibriert auch bei zu Hohem oder zu Niedriegem Wert… Das kann man auch individuell einstellen. Jedoch ist das Libre ja unabhängig von der Pumpe und arbeitet nicht mit dieser zusammen. Bei mir alamiert der bei 60 mg/dl und bei 200 mg/dl. Leider ist das bei mir auch nicht immer 100% zuverlässig… Gerade wenn der Tendenzpfeil eine rasche Änderung angibt (auch im Vergleich zum blutigen Messen).
                                      • Ich setze den neuen Sensor immer samstags (7 Tage Rythmus).finde es praktischer denn in der Woche habe ich keine Zeit. Der Sensor braucht 24h um sich einzulaufen.
                                        Kommt vor dass ein Gefäß getroffen wird dann ist der Sensor nicht mehr zu gebrauchen. Der muss gezogen werden und neuer Sensor muss eingesetzt werden.
                                        Das gleiche ist wenn ein Sensor von sich aus defekt ist.
                                        Ist dann lästig, weil das Initialisieren auch 2std dauert.
                                        Deshalb ist bei mir der Samstag der Sensortag.
                                          • Das klingt sehr gewöhnungsbedürftig finde ich und sehr komplizierter als mit dem Libre… Aber machbar. Hast du schonmal überlegt auf rin anderes System zu wechseln oder willst du den Guardian nicht mehr missen?
                                          • Finde den Guardien sonst ok komme mit klar. Man muss sich halt an neues gewöhnen. Weiß nur nicht wie das mit der 670g läuft. Meine jetzige Pumpe ist 4j alt, kann also eine neue beantragen.weis noch nicht ob ich die 640g nochmal nehmen soll.
                                            Dachte dass die 670 selbständig auch die Basalrate ändern kann.ich arbeite im Schichtdienst der Zucker schwangt dann auch entsprechend.
                                            Ist blöd.
                                            Aber so schlau ist die 670g wohl doch nicht oder?
                                              • Ja der Sensor kommuniziert mit der Pumpe das ist der Vorteil daran
                                                • Soweit ist weiß (ohne Gewähr) greift die 670G in die Basalrate ein… Aber wohl erst nach längerer analyse Zeit. Ganz genau weiß ich es nicht, da ich wie gesagt meine Pumpe im Moment noch ohne Guardian nutze. Mein Arzt empfiehlt mir den Sensor sehr, da er der Überzeugung ist, dass sich dadurch mein Alltag nur verbessern kann und ich so momentan das Potential meiner Pumpe ja gar nicht ausschöpfen kann.
                                                  Wenn die Kasse den Guardian für mich genehmigt und ich ihn ne Zeit mit der 670G getestet habe, dann kann ich dir sehr gerne nochmal eine Rückmeldung geben! Das wird aber noch bis zum Mai in diesem Jahr dauern, da da mein Librerezept ausläuft.

                                                  Wie läuft denn die Versorgung vom Guardian? Läuft das genauso reibungslos wie mit den Quicksets und Reservoirs der Pumpe? Ich bestelle die immer regelmäßig im Shop.
                                                  Und ist es einfach (mit etwas Übung) den Sensor auch am Arm zu tragen, da man ja doch viel kleben muss? Wo trägst du den Sensor?
                                                  Finde das alles sehr interessant! Freue mich sehr über deine Antworten!!

                                                • Trage den Sensor meistens am Bauch. Hatte auch am Schenkel. Am Arm habe ich nicht ausprobiert weil ich zwei Hände brauche um den Sensor mit dem Transmitter zu koppeln.

                                                  Wenn du mir Bescheid geben würdest wie du so klar kommst ,wäre toll.

                                                    • Geht das am Oberschenkel mit der Hose… Trage meist enge Jeans?

                                                      Wenn alles klappt mit dem Sensor, dann melde ich mich gerne mitte des Jahres wieder und berichte. Bin wie gesagt total gespannt darauf! Habe ab April auch noch eine Schulung… Da möchte ich das Thema auch nochmal detailliert besprechen.
                                                      Danke dir auf jeden Fall für deine Infos! Wenn mir noch was einfallen würde, würde ich mich freuen, wenn ich mich wieder bei dir melden könnte.

                                                      Liebe Grüße und alles alles Gute!! 🌼

                                                    • Ja das geht mit der Hose. Man muss halt beim an und ausziehen bissel vorsichtig sein
                                                    • Mehr laden