Hirse, Hirse, Hurra! – 3 Rezeptideen

Was Katharina an dem nussigen Getreide so schätzt? Seine Vielseitigkeit in der Zubereitung! Heute stellt sie uns 3 ihrer Lieblingsrezepte vor!

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Für mich ist das leicht nussig schmeckende Getreide immer perfekt für „Schon wieder Nudeln?“-Situationen. Hirse ist fast genauso schnell gekocht wie Pasta, mindestens ebenso vielseitig verwendbar und sie hat viele gute Inhaltsstoffe, die besonders gut für unsere Knochen, Gelenke, Haare und Nägel sein sollen.

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Zutatenmenge für jeweils eine Person.

Cashew-Hirse mit Kürbisspalten aus dem Ofen

 Zutaten

120 Gramm Hirse, in einem Sieb abgebraust

½ Butternuss-Kürbis, geschält, oder Hokkaido-Kürbis, gut abgespült

1 Teelöffel Kokosöl

2 Esslöffel Cashewmus

2 Esslöffel Cashewkerne

Salz, Pfeffer, Curry und andere Gewürze nach Geschmack (z.B. frische Petersilie)

 

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Auf die Plätze, fertig, Ofen vorheizen (180°C bei Umluft), los: Teile deinen Kürbis in der Mitte und entferne die Kerne und das faserige Innenleben, schneide das übrig gebliebene Kürbisfleisch in Spalten und gib sie in eine Dose, die du verschließen kannst – oder nimm alternativ einen Gefrierbeutel –, nachdem du das Kokosöl und die Gewürze (bis auf die Petersilie) mit hineingeschüttet hast. Schüttele die Dose, bis sich alle Gewürze gleichmäßig auf dem Kürbis verteilt haben. Gib die marinierten Spalten nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und schiebe es anschließend in den Backofen. In ca. 30 Minuten wirst du den Kürbis servieren können. Bis dahin rückt die Hirse in den Mittelpunkt: Die abgebrauste Hirse kommt mit der doppelten Menge Wasser (ca. 240 Milliliter) und etwas Salz in einen Topf, wo du erst einmal richtig Feuer unterm Hirse-Hintern machst, bis sie sprudelnd kocht. Lasse die Hirse 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln und anschließend auf der ausgeschalteten Herdplatte für 15 weitere Minuten quellen.

Die Hirse ist fertig, wenn sie aufgequollen ist, das Wasser aufgesogen und eine Reis-ähnliche Konsistenz hat. Lockere die gekochte Hirse mit einer Gabel auf und würze sie mit Salz, Pfeffer, Curry und eventuell Petersilie und rühre einen Esslöffel Cashewmus unter. Fülle dir die Hirse auf, gib die Cashewkerne dazu und richte alles mit den Kürbisspalten an.

Nun verrührst du das restliche Cashewmus mit etwas Wasser und garnierst damit dein Essen.

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(Schmeckt außerhalb der Kürbissaison auch super mit angedünsteten Cherry-Tomaten und Sonnenblumenkernen.)

Hirse-Bratlinge

 Zutaten

90 Gramm Hirse, abgebraust

½ Zwiebel, gehackt

1 Bund Frühlingszwiebeln, klein geschnitten

½ rote Paprika, klein geschnitten

2 Möhren, grob gerieben

1 Knoblauchzehe

2-3 Esslöffel Olivenöl

2 Eier, verklopft

Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum

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Koche die abgebrauste Hirse, wie im ersten Rezept beschrieben, in der doppelten Menge Wasser. Lockere die Hirse auf und lasse sie anschließend etwas abkühlen. Währenddessen brätst du die Zwiebel, den Knoblauch und das restliche Gemüse in 2 Esslöffeln erhitztem Olivenöl für 3-4 Minuten an. Vermenge das – gerne ebenfalls etwas abgekühlte – Gemüse mit der Hirse, dem Ei und den Gewürzen*. Wenn du kein „Küchen-Handwerker“ oder „Rummatsch-Freund“ bist, nimm dir nun 2 Löffel zur Hilfe, um kleine Bratlinge zu formen. Je nachdem, wie viel Öl nach dem Gemüseanbraten noch in der Pfanne ist, benötigst du eventuell nur einen halben weiteren Esslöffel Öl, wenn du die Patties brätst. Lasse die Pfanne nicht zu heiß werden, je geduldiger man die Bratlinge goldbraun werden lässt, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass sie auseinanderfallen – rechne ungefähr 6 Minuten pro Seite. Wenn du die Bratlinge aus der Pfanne holst, gib sie zum Abtropfen auf ein Küchentuch. Fertig! Iss die Hirse-Bratlinge als Beilage, mit Kräuterquark oder abgekühlt als Snack zwischendurch.

*Sollte die Masse zu flüssig werden, gib ein paar Haferflocken dazu.

Hirsebrei – die perfekte Alternative zum morgendlichen Oatmeal

 Zutaten

75 Gramm Hirse, abgespült

250-300 Milliliter Kuhmilch, Mandelmilch oder Wasser

¾ Teelöffel Zimt

1 Banane

Agavendicksaft

ggf. Nüsse, Kokosraspeln, Schokoraspeln

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Koche die Hirse in der angegebenen Menge Flüssigkeit deiner Wahl – mit Mandelmilch bekommt der Brei eine schöne Eigensüße. Während die Hirse etwas länger als in den vorherigen Rezepten zieht – etwa 40 Minuten – zermatschst du die Banane mit dem Zimt und dem Agavendicksaft, bis es keine Stückchen mehr gibt. Hirse auflockern, mit der Bananenmasse mischen und mit allem, worauf du Lust hast, verfeinern. Du kannst den Brei auch problemlos am Vorabend kochen und über Nacht im Kühlschrank auf dich warten lassen.

Übrigens: 25 Gramm ungekochte Hirse hat 18 Gramm Kohlenhydrate.

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