Barcamp: Von der Idee zur Session!

Samstag, 21. Oktober 2017, 9.00 Uhr, Mediacampus Frankfurt: Bis auf die Pausen ist noch völlig offen, mit welchen Inhalten der Tag gefüllt sein wird. Doch schon eine Stunde später legen wir mit den ersten Sessions los. Dazwischen erstellen wir gemeinsam das Programm für den Tag – Euer Programm!

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Guten Morgen! Mein Programmpunkt lautet …?

Zu Beginn stellt sich nicht nur jeder persönlich vor, Du stellst auch Deine Session vor (wenn Du selbst eine Session anbieten möchtest), und zwar so, dass Du möglichst viele der anderen Besucher dafür begeisterst. Wie aber entwickelt man Ideen für eine Session? Welches Format passt für welche Idee und wer bestimmt in einer Session, worüber gesprochen wird? Dazu hier die wichtigsten Tipps!

Was ist ein gutes Thema für ein Diabetes-Barcamp?

Jedes. Wirklich jedes, das Dir unter den Nägeln brennt: Auf Deine Fragen, Deine Ideen, Deine Projekte kommt es an. Dabei kann der Diabetes im Mittelpunkt stehen oder aber Du selbst. Es können (vermeintliche) Nischenthemen sein oder ganz konkrete Herausforderungen, vor denen Du tagtäglich stehst. Du kannst ein medizinisches Thema vorschlagen oder „heiße Eisen“ aus anderen Bereichen wie Datensicherheit bei der App-Nutzung, Social-Media-Lobbyarbeit, die Beziehung zu Deinem Partner – oder zu Deiner Krankenkasse!

Für die Themenfindung gilt:

  • Was kam Deiner Meinung nach bisher auf noch jeder Konferenz zu kurz? Auf dem BSLounge Diabetes-Barcamp ist der Platz für diese Themen!
  • Was beschäftigt Dich seit Jahren? Gibt es ein Thema, in das Du Dich eingefuchst hast, ein Projekt, das in der Schublade liegt? Pitch it!
  • Es gibt keine dummen Fragen, keine Herausforderungen, die es nicht wert wären, mit anderen darüber zu diskutieren: Ein Session-Vorschlag kann auch eine Frage sein, zu der Du gern mit anderen in Austausch gehen möchtest!
  • Zwei Dumme, ein Gedanke: Sollten sich zwei oder mehr Vorschläge thematisch überlagern, können sie in Absprache mit den Session-Initiatoren zusammengelegt werden.
Copyright: Photo by Mark Rabe on Unsplash

Was sind gute Formate für eine Session?

Üblicherweise hält der Initiator einen 10- bis 15-minütigen Impulsvortrag zu Beginn einer Session, in dem er das Thema vorstellt: Seinen Ansatz und seine Erfahrungen, seine Ideen und Vorab-Überlegungen und seine Frage, seine Theorie, sein Projekt.

Der Session-Initiator sucht zu Beginn zwei Teilnehmer aus, die wichtige Rollen übernehmen: Zu vergeben sind die Rolle des Protokollanten und des Social-Media-Berichterstatters für seine Session. Dabei ist es, anders als bei anderen Konferenzen, ausdrücklich erwünscht, während der Sessions zu twittern, zu instagrammen, zu snapchatten und zu facebooken. Nur Blogartikel solltet Ihr vielleicht erst im Anschluss tippen.

Du musst kein Experte auf dem Gebiet sein, um eine Session vorzuschlagen. Im Gegenteil: Plane das Thema offen genug, damit andere sich einbringen können!

Für den Rest der Session ist jeder in der Runde gleichberechtigter Teilnehmer. Es wird diskutiert, es werden verschiedene Perspektiven eingebracht, Erfahrungen ausgetauscht und gegebenenfalls Lösungsvorschläge erarbeitet. Du musst also kein Experte auf dem Gebiet sein, um eine Session vorzuschlagen. Im Gegenteil: Plane das Thema offen genug, damit andere sich einbringen können!

Das Format Deiner Session ergibt sich aus dem Thema. Die gängigen Formate sind:

  • Gruppendiskussion
  • Brainstorming
  • Workshop

Es ist aber auch möglich, zu einem Spaziergang oder einer Gedankenreise einzuladen. Deiner Kreativität sind, was das Format angeht, kaum Grenzen gesetzt, soweit es sich zeitlich und organisatorisch in den Ablauf einbinden lässt.

Copyright: Photo by Sticker Mule on Unsplash

Wie bereite ich meine Session gut vor?

Die Räume sind mit Flipcharts und Moderationskoffern bestückt. Powerpoint-Slides werden eher selten genutzt auf Barcamps. Wenn Du Dich sicherer fühlst, Deine Ideen auf Charts zu präsentieren, ist das aber selbstverständlich ebenfalls möglich. Ansonsten notierst Du Dir am besten auf einem Zettel Dein Thema und dazu ein paar Stichpunkte, mit denen Du in die Session einführen, bzw. die Fragen, die Du in die Runde geben möchtest.

Überlege Dir einerseits ganz konkret, was Du Dir als Initiator von Deiner Session erwartest:

  • Feedback?
  • Erfahrungsaustausch?
  • Synergien für ein Projekt?
  • Bewusstsein für eine Problematik?
  • Lösungsvorschläge?
  • Mitstreiter finden?

Und mache Dir andererseits bewusst, was die Teilnehmer von Deiner Session erwarten könnten: Wissensaustausch? Oder eher Erfahrungsaustausch? Support oder News? Neue Perspektiven oder eine Challenge?

Wie begeistere ich die anderen Barcamp-Teilnehmer für meine Session?

Direkt im Anschluss an die Vorstellungsrunde bist Du aufgefordert, Deinen Session-Vorschlag zu „pitchen“. Das heißt, Du stellst Deine Session kurz vor, wir schauen, was sie spontan für Reaktionen hervorruft, und entscheiden Raum und Timeslot im Programm. Dazu kommst Du nach vorne und schreibst Deinen Themenvorschlag und Deinen Namen auf ein Kärtchen, das Du an der entsprechenden Stelle im Zeitplan anbringst.

Wichtig dabei:

  • Fasse Dich kurz und versuche, das Thema in 60 Sekunden auf den Punkt zu bringen. (Wer bist Du? Worum geht’s in Deiner Session? Warum sollten sich die anderen Barcamper für Deine Session entscheiden?)
  • Überlege Dir im Vorhinein, warum das Thema für andere interessant sein könnte und was Du Dir von der Session erhoffst!
  • Lass Dir nicht zu viel Zeit: Da nur eine begrenzte Zahl von Sessions in einem Barcamp möglich sind, solltest Du Dein Thema möglichst schnell einbringen. First come, first serve!
  • Sei kreativ: Gib Deiner Session einen griffigen Namen, am besten gleich einen Hashtag, denn ein Barcamp lebt von der Kommunikation rund um die Sessions!

Barcamp starts NOW!

Mit dem letzten Punkt kannst Du übrigens bereits vor dem Barcamp starten und damit jetzt: Sei bereits hier in den Kommentaren Botschafter Deines Themas: Welches Thema würdest Du gern auf dem Barcamp diskutiert wissen? Welchen Sessionvorschlag möchtest Du mitbringen? Oder: Gibt es noch Fragen zum Ablauf?


Das Diabetes-Barcamp der Blood Sugar Lounge ist ein neuartiges Live-Forum. (Was ein Barcamp eigentlich ist, lest Ihr hier.) Eingeladen sind Diabetiker aller Typen, alle Menschen, die mit Diabetes leben, und alle, die das Thema Diabetes besonders berührt. Unterstützer des Barcamps ist Novo Nordisk im Rahmen seiner Initiative „Changing Diabetes® – Diabetes verändern“.

Ort: Mediacampus Frankfurt

Termin, 21. Oktober 2017, 9.30 Uhr – 18 Uhr

Kosten: Ein Ticket kostet 10 Euro; Mittagessen, Getränke, Kaffee und Snacks sind inklusive.

Tickets: Kirchheim-Shop

 

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