Meine schweren UNTERZUCKERUNGEN und was das für meine Eltern bedeutet hat!

Als Bastian sich nach dem Sport schlafen legt, ist noch alles in Ordnung. Doch am nächsten Morgen bekommen ihn seine Eltern nicht wach. Eine Extremsituation (Unterzuckerung) nicht nur für Bastian selbst, sondern auch für seine Eltern.

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Es war eigentlich ein ganz normaler Morgen, so wie immer. Doch als mein Vater mich wecken wollte, war ich nicht mehr ansprechbar. Was haben meine Eltern dann gemacht? Was hat das für mich bedeutet und wie geht es jetzt weiter ?


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44 Kommentare zu “Meine schweren UNTERZUCKERUNGEN und was das für meine Eltern bedeutet hat!

  1. Hallo Bastian! Ganz schön heftig, Deine Unterzuckerung!! Klar hatte ich die auch mal! Aber einmal und hoffe nie wieder!!! Das Du jetzt unsicher bist, kann ich wohl nachvollziehen! Ich kann Dir nur empfehlen, auch wg Deiner Unsicherheit und die Deiner Eltern, den Diabetes
    mal stationär überwachen zu lassen und ggf. den Diabetes mit Sport einzuschätzen (in der Klinik!!!) zu lernen!! Als Klinik kann ich Dir das Diabeteszentrum in Bad Mergentheim empfehlen!!! Alles Gute!

  2. Hallo Bastian ich bin 21 und liege grad wegen genau so einer Situation im Krankenhaus ich hatte Glück das als mir das passiert ist schon im Krankenhaus war da nur als Besucher und ich bekomme meine Werte auch nicht im Griff aber das passiert mir selten dang des cgm was mich dann want und an genau dem Tag habe ich es nicht genutzt und da durch ist der Blutzucker dann so weit bis auf 27 mg /dl gesunken wie die Ärzte mir gesagt haben und nachts hilft mir sehr das cgm ich wohne nicht mehr zuhause und habe so leider keine Eltern die reagieren können mein Freund ist da bei zu lernen was er in solchen Situationen machen muss

    1. Hey,
      ja so ähnlich ging es mir sogar auch, da ich ein CGM-System zum testen hatte, der Sensor aber dann am Tag davor abgelaufen ist… Egal man kann es nicht ändern, sondern nur versuchen beim nächsten Mal besser zu machen 😉

  3. Hallo Basti,
    Mein Sohn, Paul 14 Jahre, leidet im Moment sehr… er hat einfach kein Bock mehr auf den DM. Messen tut er zwar, aber auch mrist zu selten. Wir kämpfen eher mit zu hohen Werten… hast du Tipps wie ich ihn zu mehr Disziplin in seinem Diabetesmanagement motivieren könnte?

    1. Hey Kerstin,
      ich kämpfe auch oft mit sehr hohen Werten und bin auch kein besonders disziplinierter Diabetiker… Ich habe auch manchmal Tage wo ich vielleicht 2x Messe. Ich glaube es gibt keine richtig gute Lösung für dieses Problem. Das beste wäre, wenn man irgendwie Spaß daran bekommen würde, mit vielleicht nem neuen Messgerät oder ner coolen Diabetes App oder so… Aber bei mir war es auch so, man bemerkt es erst dann, wenn es zu spät ist. Aber dann lernt man aus seinen Fehlern 🙂 Vor dieser Unterzuckerung habe ich kein einziges Mal Nachts gemessen, jetzt mach ich es so gut wie jede Nacht.

    2. Am besten wäre natürlich ein CGM mit Warn-/Abschaltsystematik. Als Zwischenlösung kommt aber auch ein FlashClucose Management (FreeStyle Libre) in Frage. Schleunigst mit dem Diabetologen abklären. FGM übernimmt mittlerweile die große Mehrzahl der gesetzlichen Krankenkassen. Bei entsprechender ärztliche Begutachtung sind die Krankenkassen auch verpflichtet ein rtCGM zu bezahlen (mit Warn-/Abschaltfunktion).

    3. Ja um sowas zu verhindern bräuchte man ein CGM-System. Ist auch schon bei der Krankenkasse beantragt. Aber ob ein FGM bei sowas wirklich helfen würde ? Ich glaube eher nicht. Allerdings bezahlt meine Krankenkasse das Libre leider eh nicht.

  4. Ich habe 34 Jahre Diab. und diese Spritze habe ich noch NIE gebraucht ! Deine Eltern hätten sich ja mal früher um Dich kümmern können z.b. den BZ ansehen, bevor Du schlafen gehst ! Sie können Dir nicht die Verantwortung alleine geben, Du bist noch ein Kind ! Die Spritze wurde gegeben, bevor der BZ gemessen wurde, es hätte auch eine Überzuckerung sein können, warum wurde kein Notarzt gerufen ? Um diese Situatiin in Zukunft zu vermeiden, sollten die Eltern mehr eingebunden sein, eine sehr gute Möglichkeit besteht die Behandlung mit einem Dexcom G5, dann bekommen die Eltern die Werte immer auf ihr Handy. Das Dexcom ist Kassenleistung, der Antrag wird über den Diabetologen gestellt. Super ist auch das Libre, wo die Werte einfach nur gescannt werden. Die Eltern können dann im Schlaf mal kurz den Wert scannen, dafür muss nicht extra der Wecker gestellt werden. Ideal ist aber der Dexcom G5, da er eine Alarmfunktion hat. Wenn die Werte zB. unter 60 und über 170 liegen, gibt das Gerät Alarm. Ich wünsche Dir alles Gute für die Zukunft ! LG Tanja

    1. Hey Tanja,
      das was du sagst finde ich nicht richtig. Ich bemitleide Jugendliche in meinem Alter, bei denen die Eltern sich immer um alles kümmern. Ich finde es ist meinen Krankheit und ich entscheide wie ich damit umgehe! Ich glaube man lernt am besten, aus den eigenen Fehlern. Ich habe meinen Blutzucker vor dem Schlafen gemessen, aber habe die Situation dann wohl einfach falsch eingeschätzt. Natürlich haben meine Eltern an dem morgen gemessen, ich konnte halt nur nicht jedes einzelne Detail mit rein nehmen…. Und über die Entscheidung, dass sie NICHT den Krankenwagen gerufen haben, bin ich auch sehr froh. Ich meine hätten sie den Notarzt gerufen hätte ich da erst einmal nen bisschen bleiben müssen, so hat auch alles geklappt und ich konnte mich dann Zuhause erholen. Außerdem haben sie meinen Diabetologen angerufen und der meinte auch, die Notfallspritze. Den Antrag auf ein CGM-System haben wir bereits gestellt, allerdings haben wir noch keine Antwort bekommen..

  5. Hallo Bastian, heftig das Video aber sehr informativ und toll gemacht. Schön das du so coole Eltern hast die sich auch so gut kümmern ! Ich bin auch ein Elternteil und meine Tochter ist 9 Jahre (seit 4 Jahren Typ1 Pumpi)
    Zum GLÜCK muss ich sagen das wir so eine UZU noch nicht hatten, aber genau diese angst ist ja immer da. Dieser gang ins Kizi nach der Nacht (und wir messen jede Nacht seit 4 Jahren) ist immer gemischt und ich bin froh wen die Lütte wohlbehalten aufsteht. Ganz neu haben wir den Libre zum testen, aber leider wird dieser immer noch nicht von unserer KK (IKKClassic) übernommen. Ein kleines Stück Sicherheit das und wieder genommen wird.
    Wir hoffen aber das noch einige Videos von euch kommen und wünschen immer ein gute Kurve im Zielbereich 😉

    1. Hey Alexander,
      schön, wenn es dir gefällt. Ja ich kann dich durchaus verstehen. Das Libre hatte ich auch schon einmal und es ist wirklich ein klasse Stück Technik! Meine Krankenkassen übernimmt es aber leider auch nicht… Trotzdem euch alles gute, ich wünsche euch, dass ihr gar nicht erst in so eine Situation kommen werdet, und viel Glück, dass es vielleicht doch mal was wird mit dem Libre 😉

    2. Danke 😉 ja wir haben erst mal den Dexcom G5 nun beantragt. Der ist ja drin im Katalog. Warten nun auf Antwort. Ja das Leben bzw der Ablauf ändert sich und wir werden aber weiterhin auf die Kleine/Grosse aufpassen.

  6. Ein Albtraum für jede Familie!!!! Danke für diesen Bericht Basti, es erinnert mich daran, wie wichtig die Kontrolle auch während der Nacht ist. Meine Tochter hat den Freestyle Libre, das ist eine sehr grosse Erleichterung. So kann auch ich mal schnell messen, ohne sie aufwecken zu müssen.
    Vielen lieben Dank und Dir alles alles Gute
    (natürlich auch Deinen Eltern) 🙂

  7. Hallo Bastian, ich bin nun schon seit 35 Jahren Typ 1 Diabetikerin und habe nun schon die eine oder andere Unterzuckerung erleben müssen. Mal leichter und manchmal so schwer, dass ich ins Krankenhaus musste.

  8. Hi! Klar kenn ich auch Unterzuckerungen. So heftig waren sie bisher nicht. Meine bekomme ich grundsätzlich mit, entweder zieht es in den Schultern oder im Brustkorb, oder aber ich bekomme ein flaues leeres Gefühl im Brustkorb und fühl mich als wäre ich betrunken. Nachts je nachdem wie weit er runterrutscht, sehe ich bunte Farben vor meinem geistigen Auge. Je nachdem wie weit er dann unten ist, fällt es schwerer oder leichter aufzustehen. Seitdem ich meine Insulinpumpe habe, hat sich mein Blutzuckerprofil stabilisiert und ich kann besser vorbeugen. Zum Beispiel kann ich dadurch beruhigt sagen, dass ich abends Werte bis zu 200 mg/dl nicht korrigiere, da ich sonst unterzucker usw.
    Dir wünsche ich nicht nochmal so eine Unterzuckerung!

    1. Hey Beate,
      das ist echt gut, wenn man sich so extrem auf seine eigene Körperwahrnehmung verlassen kann. Am Tag spüre ich die Unterzuckerungen eigentlich auch immer, allerdings in der Nacht gibt mir mein Körper nicht so starke Warnzeichen…
      Liebe Grüße 😉

  9. Hi Bastian!
    Als erstes mal ein richtig dickes Lob für Deinen Mut, Dich so öffentlich zu präsentieren. Das ist bestimmt nicht jedermanns Sache, so offen über seine Probleme mit dem Diabetes zu sprechen. Du hast damit auch sicher schon einigen geholfen. Finde ich Klasse!
    Ich habe nun auch im März seit 2 Jahren Diabetes. Bin allerdings schon eine Ecke älter 😉
    So krass, wie Du das da hattest, habe ich zum Glück noch nicht erlebt. Meine nächtlichen Unterzuckerungen halten sich gerade noch in Bereichen, die nicht so bedrohlich sind und regeln sich normalerweise *noch* von selbst.
    Ich kann nur hoffen, dass ich nicht mal in diese Situation gerate, vor allem dann, wenn es eventuell keiner mitbekommt. Du kannst von Glück reden, dass Du so tolle Eltern hast, die Dich damit unterstützen.
    Weiterhin viel Glück und ich bin gespannt, was Du sonst noch so hier posten wirst!
    LG
    Bernhard

    1. Hey Bernhard,
      freut mich, wenn das Video so gut ankommt 🙂 Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du nicht in so eine Situation kommst. Du wirst bestimmt noch nen paar Videos von mir sehen 😉
      Viele Grüße

  10. Also so gIng es mir zum Glück noch nicht . Bei mir ist der Fall ich zittere so das ich krampfanfälle habe . Ich kann mich da gar nicht mehr auf den Beinen halten . Wenn ich versuche Cola zu trinken verschütte ich meist alles . Nach 20 Minuten kommt dann schon die gegenregelation . Seit dem habe ich auch einen Notruf Knopf für notarzt. Ich wohne allein. Mich kann man dabei auch nicht festhalten. Wegen Verletzung. Ich werde mir auch irgendwann mal eine dinneres hund anschaffen. Die gibt es
    .

    1. So ein Notruf Knopf ist bestimmt sehr hilfreich 😉 So ein Hund ist da auch wirklich eine gute Lösung, wenn man eh schon einen Hund haben will, ist es wohl die beste Lösung!

  11. Hallo Basti
    Ich hatte in der Schwangerschaft 2010 so eine Situation das ich bewusstlos geworden bin und mein Mann den Notarzt rufen musste. Sogar nach meiner Transplantation (Niere/Bauchspeicheldrüse) 28.08.2015 habe ich so eine Situation auch schon gehabt. Lag zwei Tage im Krankenhaus. Ist ein komisches Gefühl und man hat totalen Filmriss. Hoffe dir gehts gut und es passiert nichts weiter schlimmes.

    1. Hey Sarah,
      ja es ist wirklich schrecklich und ich hoffe natürlich auch für dich, dass die so etwas nicht noch einmal passiert. Das Gefühl danach war für mich auch echt das schlimmste, weil man, wie du es beschrieben hast, einen totalen Filmriss hat… Dir alles gute 😉

  12. Hallo Bastian,
    Danke für dieses Video.
    Mir stehen immernoch alle Haare zu Berge. Bin selbst Typ1 seit 36 Jahren und das Gefühl der Hilflosigkeit/Machtlosigkeit kenne ich leider auch.
    Ganz arg war Dein Video für mich, da ich sah, was meine Tochter (1.Mal 5 – 2.Mal 12 Jahre) erlebt hat durch meine Hypo….

    LG Tanja

    1. Hey Tanja,
      ja es ist auch für Angehörige echt nen Schock, weil sie auf einmal jemanden ganz anderes Erleben als sonst… Meine kleiner Bruder (damals 6 Jahre alt) hat total geweint und hatte richtig Angst um mich 🙁
      Liebe Grüße 😉

  13. Hallo Bastian 🙂
    Also
    1. Tolles Video!
    2. Oh Hilfe was für ein Schock das für deine Eltern gewesen sein muss!
    Mein Sohn ist 14 und auch sehr sportlich..kannst du dir denken was ich dachte als ich dein Video gesehen habe.
    Zumal wir auch so “Rabeneltern” 😉 sind die Nachts nicht messen. Ab und zu stellt er sich auch den Wecker wenn er zb vor dem schlafen korrigieren musste oä
    Mag mir das gar nicht vorstellen wie das für euch sein muss ..für deine Eltern dich so zu finden und für dich dass dein Körper macht was er will 😉
    Ansonsten bleib wie du bist 😀
    Mein Sohn hat übrigens auch einen YouTube Kanal “Diabetessportler” vllt magst du ja mal rein gucken 🙂

  14. Vielen Dank für diesen tollen Bericht. Mein 16-jähriger Sohn ist seit einem knappen Jahr Diabetiker, Typ 1. Bisher hatte er noch nie so eine extreme Unterzuckerung. Dein Bericht hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich bin nicht sicher, was ich gemacht hätte. Vielleicht auch das Falsche. Nun habe ich im Kopf das Richtige. Übrigens möchte mein Sohn seinen Diabetes auch absolut selbständig managen!

  15. Hi Bastian,

    zuerst schließe ich mich allen an. Großartig, dass Du so viel Mut für ein solches Video hast.

    Ich habe Diabetes mit 15 bekommen und habe es mittlerweile seit 18 Jahren. Sport für mich ist ein absolutes Muss. Ich habe einige schwierige Unterzuckerungen gehabt konnte mir aber immer selber helfen. Ich war nie ohne Bewusstsein. Die Glucagon-Spritze habe ich noch NIE gebraucht.

    Ich bin vollkommen bei Dir, dass Du Dich alleine um den Diabetes kümmern willst (habe ich immer auch so gemacht). Jeder der mal unterzuckert war, weiß wie schnell das geht (teilweise von einem Schritt zum Nächsten). Die besten Hilfsmittel (neben Traubenzucker :)) sind Wissen und Erfahrung.

    Viele gute Tipps wurden schon gegeben. Freestyle Libre ist aufjedenfall eine tolle Sache. Das Libre hilft um Tendezen zu erkennen (z.B. ob Du Nachts immer unterzuckerst, wenn ja wann etc) bzw. was der Blutzucker macht wenn Du nicht messen kannst.

    Warum Du in dieser Nacht zu unterzuckert warst kann an vielen Dingen liegen, wahrscheinlich aber am Muskelauffülleffekt nach dem Sport, der auch einige Stunden nach der Bewegung andauern kann. Das Buch “Diabetes- und Sportfibel” von Ulrike Thurm und Bernhard Gehr, kann ich Dir absolut empfehlen.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg und danke für das Video. Alles Gute!!!

    1. Hut ab, ich musste die Spritze jetzt schon zweimal bekommen … 🙁 Ja du hast Recht, Erfahrung ist einfach alles, denn nur so lernt man seinen Körper zu verstehen. Vielen Dank für deine Buchempfehlung 😉 Eigentlich lese ich nie irgendwelche Bücher, aber vielleicht gucke ich mir das mal an !
      Dir auch alles Gute 🙂

  16. Hallo Bastian,
    dein Video hat bei mir alte Erinnerungen aufleben lassen. Mein Sohn ist 16 Jahre alt und hat seit 12 Jahren DM. Solche Situationen haben wir leider auch schon erlebt und man kann das Erlebte schlecht in Worte fassen.
    Zur Zeit kämpft mein Sohn mit der Pubertät und sehr schwankenden Werten, die er von Anfang an hatte und schwer einzustellen sind.
    Ja der Diabetes ist eine Erkrankung, die man nicht sieht, die es aber in sich hat. Auch wir als Eltern vergessen manchmal die Sicht. Es ist schön, dass es Menschen, wie dich hier gibt, die ihre Gefühle und ihr Erlebtes erzählen. Wir als Eltern können dadurch einige Dinge viel besser verstehen und nachvollziehen.
    Wir wünschen dir und deiner Familie viel Kraft und alles Gute.

    1. Hey Petra,
      freut mich zu hören, dass ich Leuten mit meinen Videos weiter helfen kann ! Ich habe auch mit sehr schwankende Werten zu kämpfen und gerade das macht es so schwer Sport, etc. .. richtig einzuschätzen…
      Liebe Grüße

  17. Hallo Bastian ,

    Ich habe mich in deinem Video selber wieder gesehen früher hatte meine Mama auch diese Ängste , da ich früher als Kleinkind oft Unterzuckerungen
    hatte auch ich habe mich immer so verhalten wie du. Meine letzte Unterzuckerung ist zum glück schon etwas länger her .
    Ich wünsche dir und deiner Familie alles gute weiterhin vorallem viel kraft .

  18. Hallo Bastian,
    ein wirklich gutes Video und ja, ich kann mich darin wiederfinden. Ich habe seit 40 Jahren Diabetes und hatte als Kleinkind bei Unterzuckerungen immer den Traum einen Berg runterzufallen …ich will gar nicht Wissen, wie das für meine Mutter war…bestimmt auch sehr schrecklich. Zwischendurch habe ich heute immer noch Unterzuckerungen (wäre auch komisch, wenn nicht) jedoch merke ich die am Tag und auch Nachts.
    Ich habe auch den Libre und Messe, wann immer ich kann…auch Nachts, wenn ich aufwache. Gibt nichts besseres.
    Der Diabetes ist ein ständiger Kampf um gute Werte….aber es lohnt sich! Ich habe mit 45 Jahren bisher keine weiteren Probleme.
    Ich finde es wichtig sich selbst um den Diabetes zu kümmern, denn du kennst dich am Besten.
    Auf gute Werte und ich drücke dir die Daumen … VG Andrea

    1. Hey Andrea,
      genau es ist ein ganz schöner Kampf, aber er ist nicht umsonst! Ich kann dir auch nur zustimmen, dass es wichtig ist sich selbst darum zu kümmern und ich mache auch niemanden für diesen Vorfall verantwortlich.
      Alles gute 😉

  19. Hallo Basti, ich kenne solche extremen Situationen auch rauf runter. Mein niedrigster Wert war 29 und ich hatte Mühe mir damals zu helfen. Am Bett steht immer Cola und flüssiger Traubenzucker. Versuche das einfach mal, wenn du einen normalen Wert hast und du abends schlafen gehst, steck dir ein süßes Bonbon in den Mund. Es bleibt sehr lange in der Backe und gibt immer wieder etwas Zucker ab. Ich bewundere die Kinder die so früh auch schon spritzen müssen, sie wachsen sehr gut in ihre Krankheit hinein und wissen sich auch zu helfen. Natürlich in deiner Situation wäre es für dich schwer gewesen. Ich drücke dir die Daumen, das es bei dir nicht so oft vorkommt, denn es ist immer wieder eine große Anstrengung da raus zu kommen. Man fühlt sich schlapp, versucht die Augen zu öffnen um zu testen ob man schon wieder sehen kann. Dann die Kopfschmerzen, genau wie du es beschreibst. Wenn ich in der Nacht abfalle habe ich öfters beobachtet das meine Katze mir auf die Brust springt und versucht in meinem Gesicht mich anzustoßen. Einfach nur süß. So, nun wünsche ich dir und deinen Eltern alles erdenklich gute und lutsche mal ein Bonbon. LG Gabi

    1. Hey Gabi,
      das mit dem Bonbon ist auch keine schlechte Idee 😉 Probiere ich bestimmt irgendwann mal aus. Im Moment mache ich es öfters so, dass ich, wenn ich mir nicht ganz sicher bin, einfach eine temporäre Basalrate einstelle, um auf jeden Fall auf der sicheren Seite zu sein.
      Das kann ich dir auch nur wünschen 🙂
      Liebe Grüße

  20. Hallo Bastian
    Hatte letztes Jahr auch eine schwere unterzuckerung ( brauchten zum Glück keine Notfall Spritze). Hatte an dem Tag Reitstunde war soweit auch alles bestens bis mir dann ganz schwindelig wurde mein Diabetiker warn Hund hatte mir mein Messgerät gebracht. Gemessen Zack 27! Ein bisschen Traubenzucker gefuttert und Apfelsaft getrunken und weiter gings. Am Abend hatte ich dann Kopfschmerzen war müde und hab erbrochen

    1. Ich denke sowas nennt man dann Glück im Unglück 😉 Gerade auf einem Pferd könnte ja auch glaub ich viel passieren… Ich hoffe Dir passiert das jetzt erstmal nicht wieder so schnell 😉 Dir und Deinem Schutzengel alles Gute!

  21. Lieber Bastian! Ich bin Mutter eines Jungen (14) der mit 10 Typ 1 bekommen hat. Luke ist vor einigen Monaten in der Schule beim Toben schwer unterzuckert – bis hin zum Krampfen … Ich danke dir, dass du so offen in diesem Bericht über deine Erfahrungen sprichst. Weißt du denn bis heute, woran es gelegen hat? Wir haben es bei meinem Sohn bis heute nicht heraus gefunden – eigentlich hatte auch er alles “richtig” gemacht. Ich wünsche dir und deinen Eltern alles, alles Gute! Lasst uns alle zusammen halten! Deine Claudia

    1. Ja bei dem einen Mal lag es daran, dass ich am Tag davor Sport gemacht habe und die Muskeln sich dann wieder mit Zucker aufgefüllt haben… Das andere Mal lag an einer zu hohen Korrektur vor dem Schlafen. Doch ich habe aus meinen Fehlern gelernt und bin seit fast zwei Jahren “clean” 😉 Ich wünsche euch natürlich auch alles Gute und hoffe, dass es so schlimm nie wieder passiert!

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