Zucker auf der Haut – natürliche Peelings

Die Haut eines Diabetikers ist oft sehr empfindlich. Sie muss unzählige Nadelstiche und durch neue Therapieformen auch Klebstoffe aushalten. Neben dieser Belastung neigt sie auch zur Trockenheit und/oder Unreinheit. Egal, welchen Diabetestyp man hat, die Haut verlangt immer nach besonders viel Aufmerksamkeit. Feuchtigkeitsspendende Pflege ist nicht nur im Winter sehr wichtig, und deshalb stellt euch Maggy hier einige Peelings vor, die Feuchtigkeit spenden und die ihr ganz leicht selbst mischen könnt.

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Warum ist die Diabetiker-Haut so empfindlich?

Es gibt verschiedene Erklärungsansätze, weshalb die Diabetikerhaut so empfindlich ist. Bei einem schlechter eingestellten Blutzuckerspiegel scheidet der Körper oft Zucker über den Urin aus und das geht zu Lasten des Wasserhaushalts im Körper. Feuchtigkeit, die der Haut dann fehlt. Auch ist die Haut von Folgeerkrankungen betroffen, da sie über die kleinsten Blutgefäße im Körper versorgt wird. Diese sogenannten Kapillargefäße und die Nerven können in Mitleidenschaft gezogen werden. Das beeinflusst wieder die Versorgung der Haut. Aber auch gut eingestellte Diabetiker können Probleme haben. Und die Haut ist unser größtes Organ.

Diabetikerpflegeprodukte – für unsere Bedürfnisse entwickelt?

Natürlich weiß auch die Industrie um unsere pflegebedürfte Haut und in den Regalen finden sich teilweise sehr teure Diabetikercremes. Über Sinn und Unsinn dieser Produkte kann man streiten. Oft basieren diese einfach auf einer feuchtigkeitsspendenden Lotion, die mit Urea angereichert ist. Ja, Urea ist das lateinische Wort für Harnstoff, das wir sonst nur in Zusammenhang mit Urin hören. Aber Urea ist auch ein Bestandteil unserer Haut, der dort über den Schweiß hingelangt. Urea bindet Wassermoleküle und ist somit der körpereigene Feuchtigkeitsspender für unsere Haut. Gerade, wenn die trockene Haut auch juckt, ist ein Ureamangel wahrscheinlich.

 

Zucker auf der Haut – feuchtigkeitsspendende Peelings

Ich selber verzichte auf teure Produkte und nutze eine Urea-Lotion aus dem Drogeriemarkt. Zusätzlich gönne ich meiner Haut einmal pro Woche ein feuchtigkeitsspendendes Peeling. Dadurch werden bereits abgestorbene Hautzellen entfernt, die Durchblutung wird angeregt und die Haut erhält je nach Peeling nochmals verschiedene Stoffe, die sie unterstützen. Dabei ist die Herstellung von Peelings unglaublich einfach und meist hat man alle Zutaten zu Hause. Diese muss man nur zusammenmischen und auf die feuchte Haut geben. Ich mache das einfach immer direkt unter der Dusche. Meine Lieblingsrezepte habe ich mal zusammengefasst:

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Tine reinigt und pflegt ihre Haut mit Öl – und ist sehr zufrieden. (Die Poren verstopfen nicht!) Wie das das genau funktioniert, erklärt sie hier.

Auch bei Katharina geht es um selbst gemachte Pflegeprodukte – für ein Fußbad, ein Handpeeling … 

 

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