Meine erste Woche mit dem FreeStyle Libre – Teil #1

225 Tage stand Katharina auf der Warteliste für das FreeStyle Libre. Jetzt ist es da, endlich. Wie ihre erste Woche damit verlief, verrät sie uns in ihrem Beitrag.

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Tape

Tag 1 – Donnerstag

Ich drehe am Rad. Ich meine es ernst: Ich drehe komplett am Rad. Gestern konnte ich endlich mein FreeStyle Libre bestellen, heute ist es da. 24 Stunden später, obwohl eine Lieferzeit von 3-5 Werktagen angegeben war. Ich renne im Kreis, bin so glücklich, dass ich erst sortieren muss, was das für ein krasses Gefühl ist, und schreibe meiner Diabetes-Freundin, dass das Päckchen gekommen ist. „Dann ran damit und keine Angst haben!“, die Antwort binnen Sekunden. Ja, ja, ja. Okay. Das Lesegerät habe ich schon vor einiger Zeit von meiner Dia-Praxis bekommen, sprich, eingestellt ist alles und ich bin damit auch relativ vertraut. Ich packe die Sensoren samt Zubehör aus, schraube die Setzhilfe mit dem Sensor zusammen, desinfiziere meinen Oberarm und klack, sitzt es. Das war so einfach, dass ich daran zweifele, ob es echt geklappt hat. Das Lesegerät erkennt den Sensor, alles gut. Es sieht so wunderschön aus, dieses weiße, runde Ding, das wirkt, als solle es mich davor schützen, dass ich geklaut werde. Ich klebe die überstehende Klebefläche mit wasserfestem Pflaster fest, bestelle parallel im Internet Kinesiotape und renne nach wie vor verstrahlt umher. Ich wollte heute Nachmittag Kekse backen, aber ich bin selbst dafür zu glücklich. Nach einer Stunde Kalibrierungszeit der erste Wert: LO. Verdammt, das Ding geht nicht, oder? Messe blutig gegen, tatsächlich eine Hypoglykämie. Doch noch über eine Stunde blieb die Anzeige weiterhin bei LO. Im Internet lese ich in der Zwischenzeit, dass das ein Anzeichen dafür ist, dass die Kalibrierung länger dauert – und genauso war es. Die folgenden Werte wichen nun „nur noch“ knapp 30 mg/dl (1,7mmol/l) vom Blut ab. Ein Gerät zum unblutigen Messen an meinem Arm. An. Meinem. Arm. Glauben kann ich es noch nicht. In der ersten Nacht mag ich überhaupt nicht auf dem Gerät liegen. Nicht, weil es weh tut oder so, ich will nur auf keinen Fall, dass es kaputtgeht. Ich bin kurz davor, diesem Messgerät ein Liebeslied zu schreiben. Mögliche Titel: „Your FGM is a wonderland” oder „The power of libre“.

Tag 2 – Freitag

In den Morgenstunden, nachdem ich einmal wach war, lag ich doch drauf. Messfehler entstanden dadurch nicht, zumindest unterscheiden sich die Werte vom Blut nicht anders als gestern Abend – und auch diese Abweichungen legen sich über den Tag dann komplett. Das Kinesiotape kommt mit der Post. In meiner Fantasie schnippelte ich das nun ordentlich zurecht und klebte es feinsäuberlich fest. In der Realität endete es so: Der Schwerkraft keine Chance, dieses Ding bleibt da! Auch wenn es gar keine Anzeichen gibt, dass sich irgendwas löst, kreuz und quer wird es festgetackert.

 

Die erste Dusche überstehen Tape, Libre und ich, als wären wir Profis. Auch die restlichen Befürchtungen wurden bisher nicht bestätigt: Keine Probleme mit angreifenden Türrahmen, keine Abreißorgien beim Umziehen (in meiner Vorstellung waren BH-Träger der Erzfeind jeder unnatürlichen Erhebung auf dem Arm) und auch kein Juckreiz macht sich bemerkbar. Ich scanne mindestens jede Stunde, eher öfter, und liebe es. Es passiert mir allerdings häufig, dass ich mit dem Lesegerät zu kurz am Sensor verweile und noch gar kein Wert ausgelesen wurde.

Tag 3 – Samstag bis Mittwoch (sowas wie Alltag)

Es ist, als wäre ich ein alter Libre-Hase. Nur die Euphorie über die zu begutachtende Kurve ist noch sehr, sehr frisch. Große Überraschungen hält sie allerdings nicht bereit. Dass eine optimale Einstellung anders aussieht, wusste ich auch vorher. Ich bin nur erstaunt, wie weit weg sich das in den Fingerpiksen für mich schon anfühlt. Mein neuer Lieblingssatz: „Willst du mal meinen Wert scannen?“

Für kurze Momente holt mich mit dem Libre das Problem ein, weswegen ich mich bisher gegen eine Pumpe entschieden habe. Der Gedanke, dass da etwas an mir „sitzt“ und ich es nicht – je nach Laune – abmachen und wieder rankleben kann, macht mich nervös.

26 Kommentare zu “Meine erste Woche mit dem FreeStyle Libre – Teil #1

    1. Hallo Sandra! Danke für den Tipp! Inzwischen habe ich das Libre schon seit November und habe mich durch viele “Klebe-Muster” getestet. Jetzt trage ich einen Sensor schon zum zweiten Mal, ohne ihn zusätzlich zu fixieren. Am Anfang hätte ich mich allerdings auch komplett mit Tape eingewickelt, um mich abzusichern, dass das Teil auch ja an meinem Arm bleibt, weil es so unwirklich für mich war, endlich scannen zu können.

  1. Hallo liebe Katharina Weirauch,
    es freut mich, dass du mit dem Messgerät gut zurecht kommst und das lästige Fingerbeerstechen jetzt ein Ende hat.
    Ich benutze den Free Style Libre bereits seit Mai 2015. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Messgerät habe es aber noch nie zusätzlich mit Pflaster fixiert. Es klebt auch so ganz gut

    1. Hallo Dieter! Inzwischen trage ich auch schon den 7. Sensor und hatte Zeit, die Klebefähigkeit zu testen. Ich trage jetzt schon die zweite Runde komplett ohne zusätzliches Tape und bin auch super zufrieden so. Weiterhin viel Freude beim Scannen. 🙂

  2. Hallo,
    mein Sohn hat es und der Sensor am Arm flog nach 3 Tagen ab (Sport, Kleiderwechsel). Seidem hat er den Senor am Oberschenkel, klappt prima. Werte sind recht verlässlich, im hohen Bereich sind sie aber manchmal höher als im Blut, bei Hypos zeigt das libre ehr schon 40 an, wenn der Wert im Blut bei 60 liegt. Ich habe mich intensiv mit Klebematerial beschäftigt und kannte einiges von der Arbeit in der Klinik. Wir kleben jetzt opsite flexifix oder opsite flexigrid drüber, gibt es als 5×7 cm-Pflaster oder von der Rolle. Vorteil: Es ist durchsichtig und wasserdicht und hält locker 1-2 Wochen, mit Duschen, Baden etc. Unglaublich. Für das kleine Loch, das der Sensor hat, soll man ein kleines Loch ins Pflaster schneiden, da knickt man das Pflaser einfach vorher und schneidet ein mini.Dreieck raus. So hat es uns die Vertreterin von abbott gezeigt. Das Pflaser kommt ansonsten komplett über den Sensor, die Ränder sind auf der Haut. Bisher verträgt seine Haut es gut, aber sicher kann es je nach Haut auch da mal Probleme geben.
    Von zuckerschmuck.com gibt es auch runde Tapes in bunt, die man kleben kann, sieht sicher schicker als die Tape-Streifen aus und es gibt auch Musterfolien, die man auf den Sensor kleben kann.
    Weiter Alles Gute!

    1. Hallo Heike! Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und deine Tipps. Ich hatte inwischen auch schon mehrere Wochen Zeit, um herauszufinden, wie gut welche Klebemethode hält. Im Moment trage ich den Sensor ganz ohne zusätzliches Fixieren, mache allerdings zurzeit auch überhaupt keinen Sport. Ich persönlich komme mit dem Sensor am Oberarm sehr gut zurecht, auch beim Umziehen. Selbst ein, zwei Mal am Türrahmen hängen zu bleiben bliebt ohne Konsequenzen. Aktuell wird mein Sensor von einem Sticker von http://shop.pepmeup.org/ geschmückt, damit bin ich auch sehr glücklich.
      Alles Gute für dich und deinen Sohn!

  3. Heinrich
    Ich stimme Katharina völlig zu, aber zusätzlich kleben mit Klebestreifen ist nicht nötig, der Sensor sitzt bombenfest, so fest, das er sehr schwer abzulösen ist.

    Bin Typ1 seit 47 Jahren mit täglichen 8-10 mal in die Finger piksen.
    Libre ist jedenfalls für mich eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität und der Stoffwechsel läßt sich viel besser steuern.

    Ich brauche einen heißen Tipp wie man den Sensor nach Ablauf leichter ablösen kann.

    1. Hallo! Ich habe inzwischen auch festgestellt, dass sich nach den zwei Wochen der Sensor selbst noch viel, viel schwerer lösen lässt als das Tape, das es sichern sollte. Daher trage ich den Sensor aktuell auch ohne zusätzliches Fixieren.
      Für mich ändert das Libre auch sehr viel an der Lebensqualität. Ich habe pro Tag auch ungefähr so oft blutig gemessen wie du und ich finde, erst jetzt, wo man das nicht mehr tun muss, merkt man, was für eine persönliche Leistung das eigentlich ist. Und du hast das noch viele Jahre mehr gemacht als ich. Wie schön, dass es Entwicklungen gibt, die uns den Alltag nach und nach erleichtern.
      Den Sensor kann man recht gut ablösen, wenn man ihn bzw. das Pflaster vorher mit Desinfektionsspray besprüht und das einen Moment einwirken lässt. Wenn dann noch Kleberückstände auf der Haut sind, mache ich die mit Mandelöl weg. Das klappt bei mir sehr gut.

      Liebe Grüße!

  4. Hallo,
    ich habe gerade interessiert Deinen Artikel gelesen. Ich hoffe das Deine Erfahrungen ebenfalls gut sind. Sensor hält gut und die Werte passen.
    Man muss einfach sagen dieses scannen statt stechen ist schon eine coole Sachen, oder.
    Ich habe einen Sensor ausprobiert und darf sagen, er ist nicht abgefallen und ich schlafe nachts sehr unruhig und wehrig.
    Ich habe leider das Pech, meine Krankenkasse will nicht, wie vorher telefonisch gesagt, einen Teil dazu zahlen.

    1. Hallo Petra! Ja, der Sensor hält gut und die Werte passen. 🙂 Und das Scannen ist so eine riesige Erleichterung. Bisher (es ist jetzt mein 7. Sensor) ist bei mir auch keiner Abgefallen und zum Glück habe ich auch keinerlei Hautreaktionen. Meine Krankenkasse spielt auch nur noch bis April mit, dann endet der Zuschuss, wegen des BVA-Beschlusses. Einen Plan für danach habe ich noch nicht wirklich.
      Alles Gute für dich und ich wünsche dir, dass deine Krankenkasse irgendwann einlenkt!

  5. Hallo Katharina, erstmal Herzlichen Glückwunsch für Dein neues Messgerät. Werden die Kosten komplett von Deiner Kasse übernommen ?
    Ich habe schon zweimal die Kostenübernahme beantragt und wurde immer abgelehnt obwohl ich schon zweimal eine schwere Hypo hatte.

  6. Hallo Frank! Danke schön! Den Antrag auf die Kostenübernahme bzw. Bezuschussung von der Krankenkasse hatte ich im letzten April gestellt, daher galt seitdem die Zusage für eine Unterstützung von 95€ pro Monat über ein Jahr. Wegen der langen Wartezeit auf den Sensor, erhielt ich den ersten erst im November, die Kostenübernahme wird aber dennoch nicht verlängert, da es ja ein Urteil von dem BVA gab. Sprich einen Monat lang bekomme ich noch den Zuschuss, dann muss ich weitersehen.
    Alles Gute für dich!

  7. Ich benutze FreeStyle Libre seit Mitte 2015 und bin recht zufrieden damit. Zur besseren Haftfähigkeit des Sensors bestreiche ich die Fläche mit SKIN-PREP (smith&nephew). Die eigentliche Einstichstelle lasse ich aber frei (zeichne mit Filzstift hierfür einen kleinen Kreis auf der Haut). Ich komme damit sehr gut hin – kein Abfallen des Sensors.
    Nach Rücksprache mit der Technikabteilung von Abbott sollte überhaupt kein SKIN-PREP genommen werden (Beeinträchtigung des Sensors mit dem Messstachel) – diesen Bereich lasse ich aber auch frei.

  8. Hallo in die Runde der glücklichen Scanner,
    gibt es jemanden unter Euch, dessen Haut allergisch auf den FreeStyle Klebstoff reagiert? Ich bin so jemand und wäre neugierig auf Tipps und Erfahrungen…
    Bei den ersten drei Sensoren hat alles wunderbar geklappt, aber ab Nr. 4 war die Haut darunter nach den 2 Wochen knallrot und hatte nässende Pusteln. Ich wollte es nach der langen Wartezeit auf´s Scannen nicht wahr haben und habe noch 2 weitere Sensoren gesetzt, aber besser wurde es nicht. Beim letzten Versuch habe ich Cavilon (Hautschutz) unter den Sensor gepinselt, aber nach wenigen Tagen begann es wieder zu jucken 🙁
    Jetzt steche ich erstmal wieder, will mich aber noch nicht geschlagen geben und werde es in einger Zeit nochmal mit FSL versuchen.

    1. Kommt eventuell recht spät, allerdings bin Ich ebenfalls eine Person, die stark allergisch auf den Klebstoff reagiert (sprich: Ausschlag, Juckreiz). Mein Arzt hat mir jetzt antiallergene Pflaster aufgeschrieben, die den Sensor fixieren (da er bei mir auch nicht hält). Seitdem klappt alles gut, trage schon den 3. Sensor und es ist immerhin ein kleiner Trost, nach 3 Jahren Remission (gar kein Insulin notwendig..) und jetzt seit 5 Wochen wieder Insulinpflicht..

  9. Hallo Scanner, noch nie war messen so einfach. Benutze FSL fast ein Jahr. Bin sehr zufrieden. Hält ohne Zusatzkleber und bin auch nicht allergisch. Also alles super. Schade, daß die Krankenkassen nicht zahlt. Oder gibt es da eine?

  10. Hallo Eve,
    ich war einer der Ersten, die den Sensor benutzten. Immer wieder hatte ich es versucht, aber ich vertrug den Hautkleber nicht. Jucken und Rötungen, es nässte und Entzündungen waren immer wieder die Folge. Bei bis zu 10 Sensoren habe ich alles mögliche versucht, jedoch vergeblich. Der Hautarzt hat eine Salbe vor Implizierung des Scanners verordnet, jedoch vergeblich. Habe auch mit Abbott kommuniziert, ob nicht mal ein anderer Kleber getestet werden könnte, bekam jedoch niemals eine Antwort. Schade. Für mich ist die Idee jetzt erst mal beendet und ich pieke wieder in die Finger. Schei… ne, Schade!

  11. Hallo, ich habe das Libre auch schon in 2015 bekommen und habe inzwischen ca 30-40 Sensoren getragen. Resultat: Der 1. Sensor war wie bei Katharina auch, ich schrie wie die Dame in der Zalando Werbung, so happy war ich. 🙂 Beim setzten des 1. Sensors hatte ich echt Schiss.. Meine Frau setzte mir jeden folgenden Sensor, da dies viel besser ging.
    Nun mein Resultat: Libre ist eine wunderbare “Ergänzung” zur Pumpe. Es gibt mir pers. sehr viel Sicherheit, weil man wirklich in “JEDER” Lebenslage ruck zuck scannen kann und den Wert hat. Inzwischen gibt es ja auch eine App fürs Smartphone, welches mittels NFC den Sensor ausliest. (Liapp) was auch gut funktioniert. Hatte das Messgerät mal auf Arbeit vergessen, dass war ärgerlich.
    Die Scannwerte wichen bei mir manchmal bis zu 3-4mmol vom Blutwert ab, manchmal waren sie aber 100% genauso. Denke das liegt einfach an der Stichstelle. An der Fingerkuppe misst man ja nen anderen Wert als am Oberarm. (Finger weiter weg, sprich Blut in anderem Zustand)
    Wie gesagt eine wunderbare Ergänzung!
    Nun zu den Dingen welche ich nicht so dolle fand. Nach ca 3-4 Tagen löste sich das Tape, sodass ich den Sensor mit Rocktape umklebte. Das sollte nun wunderbar halten. Am Ende machte ich mir nicht mehr soviel Arbeit und klebte das Rocktape einmal komplett über den Sensor, wobei auch das Stechloch in der Mitte mit abgedeckt war. Dieses hat in meinen Augen eh nur den Zweck, beim stechen die Nadel zurück zu ziehen. Also kann es auch bedeckt sein. Messwerte änderten sich dadurch nicht. Einmal nach 2 Tagen one zusätzliches Rocktape, lies ich einen Sensor am Türrahmen hängen, er riss herraus… 🙁 60,- futsch … Nun nach ca. 1. Jahr trage ich keinen Sensor mehr. 1. Grund: Es ist auf Dauer einfach zu Teuer! 2. Ich kann den Bolusrechner meiner Pumpe (Insight) nicht nutzen und das ist für mich eigentlich ein das schlimmste. Sprich das Libre arbeitet nicht mit der Pumpe zusammen und das ist sehr ärgerlich!!! PS. Das Nachtprofil zu sehen ist eine wunderbare Sache und gibt erstaunliches preis. 🙂

  12. Hallo Ernesto,

    Ich habe von der LiApp auch schon gehört. Kann sie jedoch im App-Store nicht finden. Ich wäre dankbar für einen heißen Tipp, wie ich für mein I-phone da ran komme.
    ansonsten bin ich mit dem neuen System total zufrieden. Mit der Krankenkasse habe ich auch keine probleme

  13. Ich habe das Free Style Libre jetzt ein Jahr benutzt. Das erste Mal habe ich Angst gehabt , dass es nicht klappen würde und der Sensor nicht am Arm kleben bleibt. Einmal ist er am 2. Tag einfach abgefallen . Ich rief bei Abbott an und er schickte mir einen neuen Sensor. Danach sicherte ich es auch mit Pflaster. Es ist wirklich eine Bereicherung , wenn man sich sonst 7-9 Mal in den Finger pieksen muss. Ich hatte eine Zusage der Technikerkrankenkasse für 1 Jahr. Dieses ist jetzt abgelaufen und mir wurde gesagt, dass sie es nicht mehr bezuschussen dürfen. Ich fand es ja in Ordnung mit dem Zuschuss von monatlich 95 €. Die Entscheidung das es nicht mehr bezahlt wird finde ich sehr traurig , denn ich bin schon 55 Jahre Diabetikerin. Die Teststreifen kosten der Kasse ja auch viel Geld. Was Abbott da erfunden hat ist wiklich super. Ich werde mir die Sensoren nun für den Urlaub bestellen. Ich hoffe , dass sich die Kassen doch noch einigen und uns die Erleichterung bald bezahlen.

  14. Hallo liebe FSL- Fan´s,
    ich benutze die Sensoren auch schon seit Juni 2015 und bekomme sie von der DAK bezahlt aber erst nachdem ich Klage eingereicht habe. Zur Klageerhebung habe ich den Rechtsanwalt O. Ebert vom Diabetes Journal gebeten mich in dieser Angelegenheit zu vertreten, aber der wollte dafür 500,-€ extra zu meiner Rechtschutzversicherung !!! dann habe ich die Klage selbst eingereicht und es hat geklappt,ich bekomme die Sensoren jetzt auf Rezept.
    Die Sensoren kleben bei mir richtig fest, ich gehe damit in die Sauna und schwimmen und es ist hält immer gut.
    Zum entfernen nehme ich Aceton ( bekommt man in der Apotheke) mit einem Pinsel streiche ich am Sensor oben herum und der Sensor lässt sich ganz leicht enfernen, die Klebereste kann mach dann auch mit einem mit Aceton getränktem Tuch gut säubern.
    Übrigens zeigt der Sensor den Glukoseverlauf der letzten 8Std. an.

  15. Hallo, ich habe heute endlich meinen Sensor bekommen-ich habe mich so darauf gefreut. Nur leider stimmen die Werte überhaupt nicht. Ich habe ihn nun schon 11 Std. dran und die Werte weichen um 60 ab! Ich bin total am Boden zerstört. Hat jemand Erfahrungen mit falschen Werten?

    1. Hallo Ute! Nun kommt meine Antwort sehr spät, das tut mir Leid! Ich hoffe, die Abweichungen haben sich mit den nächsten Sensoren gelegt und du bist glücklich mit deinem neuen Begleiter! Bei mir dauert es manchmal auch 12 Stunden, bis sich die Messung eingespielt hat, vielleicht hilft es dir, den Sensor schon ein paar Stunden früher zu setzten und noch nicht zu aktivieren. Sollte bei einem Sensor der gemessene Wert dauerhaft abweichen, würde ich auf jeden Fall bei Abbott anrufen und um Klärung bitten.

      Liebe Grüße!

  16. Hallo ihr Lieben,
    ich habe seit 5 Wochen mein FSL. Beim Zweiten Sensor war ich zu schnell,der Arm war noch nicht trocken vom Alkoholtuch , wodurch der Sensor nicht richtig klebte.
    Mit dem LibreFix von Freestyle Sticker konnte ich den Sensor gut fixieren,,nur zum Duschen hab ich dann doch ein Pflaster drüber geklebt.
    Ich möchte das FSL nicht mehr missen.

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