HOW TO MEASURE?! MESSGERÄTE IM TEST – TEIL #2

Im ersten Teil ihres Tests hat Annika bereits einige Blutzuckermessgeräte unter die Lupe genommen! Heute teilt sie ihre Erfahrungen, die sie mit drei weiteren Geräten gesammelt hat, mit uns.

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Titel

In meinem letzten Test-Bericht hatte ich erzählt, dass einige Unternehmen keine kostenlosen Tests anbieten. Da ich auch gerne von diesen Unternehmen Blutzucker-Testgeräte ausprobieren wollte, habe ich mir mal gedacht: Versuch macht klug, schreibe die Unternehmen doch einfach mal an! Daraufhin habe ich weitere Messgeräte zugesandt bekommen (Ihr dürft also auf noch mindestens einen weiteren Teil gespannt sein!). Hier also meine heutigen drei Geräte, die ich vorstellen möchte:

Roche, Accu-Check Aviva Connect

Akku Chek Aviva

Messgerät Nummer 4, welches ich auf dem Diabetes-Tag in Hamburg bekommen habe (mit pinker Silikon-Hülle! :-D). Begeistert war ich von dem Design und der Größe: schön klein und modern. Das Auslesen war auch hier, wie bei dem Accu-Check Mobile, total easy-going: Mini-USB-Kabel an Laptop und Messgerät angeschlossen und schon konnte ich auch hier eine Tabelle der Werte sehen. Leider konnte ich es nicht mit meinem Smartphone verbinden, da es mit dem S3 Mini nicht kompatibel ist. Somit fällt die Beurteilung für die Connect-App leider aus. Was mich ein wenig stört, ist, dass die Teststreifen so riesig sind. Nachdem man den Teststreifen reingesteckt hat, ist es nach 3 Sekunden bereit zum Blut aufnehmen und nach 4 Sekunden hat man dann auch schon einen Wert. Auch hier ist die Fastclix-Stechhilfe dabei, von der ich ein großer Fan bin. Auch hier gibt es eine kleine Auswahl an Zubehör: Silikon-Hüllen in fröhlichen Farben! 😀

Stada, Gluco Result to go Plus

Stada Cluco Result

Eines der Messgeräte, welches ich auf Anschreiben des Unternehmens bekommen habe (ganz lieben Dank dafür! ). Ich muss ja sagen, ich finde das Messgerät total praktisch! Denn das Gerät ist sehr klein und man kann es auf die Teststreifendose klemmen. Zu dem Messgerät habe ich eine Manschette bekommen, die man um die Teststreifendose streifen kann. An der Manschette ist eine kleine Schlaufe für die kleine Stechhilfe. So hat man alles dabei und es ist schön klein, also sehr leicht zu verstauen. Nach dem Einführen des Teststreifens ist das Messgerät nach 4 Sekunden startklar und ab der Blutzufuhr dauert es 8 Sekunden zum Ergebnis. Die kleine Stechhilfe finde ich persönlich super, sie tut (mir) nicht doll weh, tut, was sie soll, und ist dazu noch schön klein. Was mich ein wenig stört, sind die riesigen Teststreifen. Aber sie benötigen nicht viel Blut und erfüllen ihren Zweck und von daher finde ich es nicht so dramatisch, dass die Streifen so riesig sind. Auslesen kann man auch dieses Messgerät mithilfe eines Mini-USB-Kabels am Laptop und einer Software (bzw. mehreren). Allerdings nimmt man da entweder die Demoversion (mit 10 Werten auslesen) oder die kostenpflichtige Version. Bei mir hat leider die Demo-Version nicht funktioniert (ich weiß nicht, ob es an mir oder am Gerät lag…). Das finde ich schade, da ich ein richtiger Tagebuch-Muffel bin und gerne alle Werte am Laptop auslese.

Abott Diabetes Care, FreeStyle InsuLinx

Abbot

Bei Messgerät Nummer 6 fand ich zuallererst sehr schade, dass es kein automatisch beleuchtetes Display hat, wenn man einen Teststreifen einsteckt. Man kann Licht einschalten, sobald man aber den Streifen einsteckt, leuchtet es nur dort, wo der Streifen drin steckt. Dieses Messgerät braucht genau 3 Sekunden vom Einführen des Teststreifens, bis es bereit zur Blutaufnahme ist, und 5 Sekunden von der Blutabgabe zum Messergebniss. Schön finde ich, dass die Teststreifen keine große Blutmenge brauchen, und da ich Schmetterlinge mag, finde ich den Schmetterling auf dem Streifen und auf dem Messgerät (während der Wartezeit) total cool. Das Messgerät ist etwas größer, dafür aber ziemlich flach. Im Menü kann man ein Bild aussuchen, welches erscheint, wenn das Gerät auf die Blutzufuhr wartet. Finde ich auch sehr witzig, allerdings steht da, man kann sein eigenes Bild einsetzen, nur das Gerät mit dem Laptop verbinden. Hat bei mir leider nicht geklappt, ob es nun an mir liegt, an dem Bild oder dem Gerät, weiß ich nicht (Ihr wisst ja, ich und Technik 😉 ). Das Auslesen geht ziemlich einfach. Software runterladen, Messgerät mit Mini-USB-Kabel am Laptop anschließen und schon kann man die Berichte sehen, speichern und ausdrucken. Easy-going! Die Stechhilfe finde ich im Design schön klein und leicht, allerdings tut sie mir etwas weh und da das schon auf kleinster Stufe so weh tat, bin ich leider kein Fan von ihr.

 

Da sich einige Unternehmen bereiterklärt haben, mir kostenfrei ihre Messgeräte zu schicken, kann ich euch versichern, dass es definitiv einen 3. Teil geben wird! Bleibt also gespannt! Am Ende meiner kleinen Testreihe werde ich noch einmal ein paar Fakten auflisten und mein neues Messgerät vorstellen 🙂

Eure Annika

3 Kommentare zu “HOW TO MEASURE?! MESSGERÄTE IM TEST – TEIL #2

  1. Hi!

    eines zum Insulinx, was ich auch verwende: Das Licht schaltet nach dem Messen um, von der Meßstreifen-LED auf die Bildschirmbeleuchtung 🙂

    Und was ich vor allem nutze: Eingabe und Abspeichern der BEs und dann gibt es damit noch einen Bolusrechner!

    Aber die Stichhilfe nutze ich auch nicht, da geht nix über das FastClix 🙂

  2. Gut zu wissen! Danke! Ich bin einfach zu doof für die liebe Technik:) Wenn es nicht total einfach geht, ist es nicht “Annika-geeignet” 😉
    Ja die FastClix ist meiner Meinung nach die Beste! 🙂

  3. Sehr interessanter Beitrag! Ich finde den Gluco Result to go Plus auch sehr praktisch. Schön klein und handlich erfüllt er seinen Zweck ohne dass man sich lange einlesen muss. Klein aber fein.

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