Einer allein? Nein!

14. November: Seit 1991 ist dieser Tag der Weltdiabetestag, seit 2007 sogar als offizieller Tag der Vereinten Nationen. Was der Weltdiabetestag Katrin bedeutet, erzählt sie Euch hier.

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Wer wie ich Typ-1-Diabetes hat, denkt meist erst einmal, dass er damit ganz allein auf der Welt ist. Denn wer kennt schon andere Diabetiker, wenn er gerade die Diagnose erhalten hat? Aber in den letzten fast 50 Jahren hat sich im Bewusstsein vieler etwas geändert, wenn es um Diabetes geht – einen großen Anteil daran hat sicher der heutige Weltdiabetestag, kurz: WDT.

Ohne Banting und Best gäbe es viele von uns nicht

Quelle: Cloud7 – AdobeStock

Am 14. November vor 128 Jahren wurde Frederick G. Banting geboren, der im Jahr 1921 zusammen mit Charles H. Best das Insulin und seine Bedeutung entdeckte. So ist dieser Tag für uns Diabetiker nicht nur ein Tag, der die Aufmerksamkeit auf diese Krankheit lenken soll, – nein, es ist auch ein Tag, an dem alle Typ-1- und viele Typ-2-Diabetiker auch einfach nur dankbar sein können, dass dieser Forscher geboren wurde! Warum? Ohne ihn gäbe es uns alle schon längst nicht mehr, weil das rettende Insulin nicht zur Verfügung stünde! Wie viele Familien hätten seitdem um ihre Kinder und andere Familienangehörige trauern müssen?

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WDT-Motto: „Familie und Diabetes“

Zum Glück ist das seit 1922 nicht mehr der Fall, als die erste Behandlung mit Insulin erfolgreich erfolgte und sich seitdem die Therapie des Diabetes stetig verbessert hat und heute uns Betroffenen ein fast normales Leben ermöglicht. Und so kann nach 2018 auch in diesem Jahr das Motto des Weltdiabetestags lauten: „Familie und Diabetes“. Denn wenn jemand Diabetes hat, braucht er jemanden, der ihn unterstützt. Besonders wichtig ist das bei Kindern, wenn sie in jungen Jahren, wie ich bereits mit 2 Jahren, die Diagnose erhalten.

Quelle: sewcream – AdobeStock

Community unterstützt und gibt Halt

Neben der Familie kann aber auch eine große Gemeinschaft anderer Betroffener Unterstützung und Halt geben. Heute ist das Bilden einer solchen Community einfach geworden: Ein paar Klicks im Internet – und schon hat man viele andere gefunden, die ebenfalls eine so arbeitsscheue Bauchspeicheldrüse haben. Was da an Erfahrungen, praktischen Tipps, Aufmunterungen und vielem mehr von einem zum anderen weitergegeben wird, ist gigantisch!

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Ideen-, Inspirations- und Motivationsquelle

Für jeden bedeutet die Community etwas anderes. Manches wird immer wieder genannt werden, manches wird einzigartig sein. Aber für alle, die sich ihr anschließen, wird sie eine Ideen-, Inspirations- und Motivationsquelle sein. Ich bin schon gespannt, was alles auf den Videos aus der BSL-Monatsaktion, die am 16. November beim Weltdiabetes-Erlebnistag in Berlin gezeigt werden und auch dort noch im BSL-Zelt entstehen, dazu alles gesagt werden wird…

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