Novemberblues im Diabetesmonat

Tristess im November

Im November dreht sich in der Community alles noch mehr um den Diabetes als sonst. Bei Ina aber hat sich der Herbstblues breitgemacht. Was ihr in solchen Phasen hilft und guttut, verrät sie jetzt.

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Diesen Monat hat er mich irgendwie erwischt. Ein kleiner Novemberblues drückt auf die Stimmung. Die Tage sind kurz, das Wetter oft grau. Es kostet Kraft, mich nicht zu verkriechen und mein Diabetes-Management gut auf die Reihe zu bekommen.

Und das ausgerechnet im Diabetesmonat November mit so vielen tollen Aktionen, die das Bewusstsein für Diabetes stärken und Menschen mit Diabetes in den Mittelpunkt stellen. Oder ist es Glück im Unglück? Diabetesmäßig ist es für mich eine tolle Unterstützung, gerade jetzt so viel auf allen Kanälen zu lesen und so viele Menschen mit Diabetes zu sehen. Danke an alle da draußen, die sich zeigen, tolle Projekte ins Leben rufen und sich engagieren. Das motiviert mich, dranzubleiben und mich gut um mich und meinen Diabetes zu kümmern.

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Tristess im November
Quelle: Ina Manthey

Hilfe im Alltag bei Stimmungstiefs und Motivationslöchern

Und dann habe ich noch 5 Alltagstipps für euch, die mich gut über den November gebracht haben. Das ist natürlich sehr individuell. Letztendlich geht es darum, herauszufinden, was guttut und was nicht. Und eins ist auch klar: Wenn es sich so anfühlt, dass es zu viel für euch alleine ist, holt euch Hilfe.

  1. Ausgehen mit guten Freunden

Ausgehen mit guten Freunden oder auch gute Freunde treffen ist für mich eine kleine Wunderwaffe. Gute Freunde haben in der Regel ein dickes Fell und können es aushalten, wenn auch mal nicht alles Sonnenschein ist – ein Geben und Nehmen ohne viel Firlefanz!

  1. Gute Gespräche führen

Gute Gespräche führen und über die Welt philosophieren bringt mich auf gute Gedanken, eröffnet neue Blickrichtungen und macht mir einfach Spaß. Also halte ich besonders in dieser Zeit Ausschau nach interessanten Menschen und verabrede mich auf ein gutes Gespräch.

  1. Spazieren gehen

Ich bin total gerne zu Fuß unterwegs. Eine gute Möglichkeit, Licht und Luft zu tanken. Sicherlich in der Woche tagsüber etwas schwerer, aber auch eine kleine Runde in der Mittagspause ist besser als nichts. Am Wochenende ist dann eher die Zeit da, einen schönen langen Spaziergang zu machen oder Wege, die ich sonst mit der Straßenbahn zurücklegen würde, einfach zu laufen.

  1. Leckeres Essen

Mir ein leckeres Essen zu kochen, auch wenn ich alleine zuhause bin. Etwas Leckeres für die Mittagspause vorzubereiten, das mir richtig gut schmeckt. Damit fühle ich mich gut, denn leckeres Essen macht mir Spaß und gibt mir Kraft. Ein paar kleine, neidische Blicke am Mittagstisch sprechen dann auch für sich.

  1. Lieblingslieder

Mein Tag startet wieder mit meinen Lieblingsliedern. Morgens ist es meistens etwas hektisch bei mir und ich habe mir die Zeit nicht genommen. Verrückt, wenn ich bedenke, was es für einen Unterschied für mich macht.

Ausgeglichenheit hilft beim Diabetes-Management

Jetzt fragt ihr euch vielleicht, hä? Was hat das denn alles mit Diabetes zu tun. Bei mir hat es sehr viel damit zu tun. Denn wenn ich ausgeglichen und zufrieden bin, klappt es auch viel besser mit dem Diabetes-Management. Wenn es mir mental nicht so gut geht oder ich viel um die Ohren habe, verbrauche ich zusätzlich auch viel Energie, um mein Diabetes-Management einigermaßen im Griff zu halten. Vereinfacht gesagt: Geht es mir gut, geht es auch meinem Diabetes gut.

Inas Schatten an einer Tür - Wo Schatten ist, muss auch Sonne sein.
Quelle: Ina Manthey

Vielleicht habt ihr auch noch ein paar Tipps für mich, die ich ausprobieren kann, wenn es mal wieder ein Stimmungstief gibt und die Motivation sinkt.


Einige persönliche Lösungen für kleine und große Motivationslöcher verrät euch auch Kathi in ihrem Video Diabetes-Motivationsloch – mein Lösungsweg

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