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  • lea15 hat ein Update gepostet vor 1 Tag, 20 Stunden

    Hallo zusammen! Hat jemand von euch Erfahrungen mit mehrtägigen, stationären Diabetes-Schulungen? Ich selbst habe seit gut einem Jahr Diabetes, war aber nach der Diagnose nicht in einer Schulungsreha. Habe aber davon gehört und habe mich jetzt gefragt, ob man das auch später einmal machen kann. Mein Blutzucker ist zwar gut eingestellt, jedoch hätte ich schon einmal Lust Gleichgesinnte in meinem Alter kennenzulernen und noch mehr Tipps und Tricks für den alltäglichen Umgang zu bekommen.

    Vielen Dank für eure Antworten!
    Liebe Grüße Lea

  • lena-schmidt hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 4 Tage

    Liebe Leute,
    ich wollte euch mal auf die nächste virtuelle Veranstaltung der Blood Sugar Lounge für Menschen mit Typ-2-Diabetes aufmerksam machen. Vielleicht habt ihr Lust und Zeit an diesem Barcamp teilzunehmen. Wir würden uns freuen 🙂
    Lena

    #DIABETESBARCAMP: TYP-2-DIABETES IM FOKUS

  • Alltag & Freizeit
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    Es soll ja Leute geben, die haben mit Beginn der Corona-Pandemie ihre Lust am Laufen entdeckt. Oder am Spazierengehen, überhaupt an Sport und Bewegung. Antje hingegen fiel es in den vergangenen Monaten eher schwer, sich zu sportlichen Aktivitäten zu motivieren, obwohl es eigentlich keine rationalen Gründe dafür gab.

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  • Ernährung
    Ernährungsfragen: Nüsse

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    Sind Nüsse der perfekte Snack für Menschen mit Diabetes? Was steckt drin, außer vielen gesunden Fetten, und wie beeinflussen Nüsse den Blutzucker? Ingeborg, die #BSLounge-Ernährungsexpertin, klärt auf!

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  • dialena hat ein Update gepostet vor 6 Tage, 15 Stunden

    Hallo zusammen.
    Ich verstehe es immer noch nicht so ganz. Meine Pumpen weiter Bewilligung zieht sich nun seid 4 Monaten. Auf meinen Rezepten steht mittlerweile Typ 1 warum auch immer. Wurde getestet da wurde aber Typ 2 gesagt auch wenn er nicht normal sein soll 😄 was auch immer das heißt.
    Im grossen und ganzen Tube ich mich sehr schwer mit dem gAnzen zur Zeit. Keine Lust mich richtig um den Zucker zu kümmern, keine Lust und Kraft was zu ändern und zudem fühle ich mich im Moment echt allein damit weil die Leute mit denen man sich mal austauschen könnte alle Typ 2 sind die sich nicht für die Krankheit interessieren. Sorry für das rum jammern aber weiß grade nicht wohin mit mir und wohin mit diesen Gedanken

    • Hey Lena! Ich verstehe total, dass es nervig und anstrengend ist, sich mit der Krankheit und dem Drumherum auseinanderzusetzen. Dennoch denke ich persönlich, dass es wichtig wäre, noch einmal (vielleicht mit einer Zweitmeinung?) abklären zu lassen, welchem Diabetes-Typ du hast. Es gibt ja auch nicht nur die Typen 1 und 2 – auch wenn das die häufigsten sind.

      Für Menschen mit Typ-2-Diabetes gibt es in diesem Jahr ein besonderes Online-Barcamp von der Blood Sugar Lounge. Vielleicht ist das ggf. etwas für dich, um Menschen zum Austauschen zu finden: https://www.blood-sugar-lounge.de/2020/07/diabetesbarcamp-typ-2-diabetes-im-fokus/

      Liebe Grüße
      Katharina

    • darktear hat ein Update gepostet vor 1 Woche

      Ein Süßes Hallöchen in die Runde,

      ich hänge nun seit 37 Jahren an der Nadel und auch mein Diabetologe meinte ich bräuchte eine Pumpe,nur weiß ich von unserer Tochter noch das wir fast ein viertel Jahr mit der Krankenkasse gekämpft haben bis die genehmigt wurde.
      Er meinte einfach Kinderwunsch angeben dann sollte es klappen.
      Naja in meinem Alter möchte ich kein weiteres mehr.
      Zumal ich die Pumpe auch gerne möchte damit unsere Tochter sich endlich traut sich selber den Katheter zu wechseln mit ihren fast 13 Jahren.
      Der Fairness halber muß ich sagen ich spritze mich auch erst selber seit ich 12 bin.

      Zucksersüße Grüße Sandra

      • Hey Sandra 🙂 Ja, der Weg, eine Insulinpumpe genehmigt zu bekommen, kann ziemlich steinig sein. Das war bei mir damals auch so. Trotzdem hat es sich für mich gelohnt. Die Sache mit dem Kinderwunsch ist tatsächlich ein beliebter Trick, um die Genehmigung im Idealfall zu erleichtern. Das heißt nicht, dass du wirklich noch ein Kind bekommen musst 😀 – es ist nur als Indikation ganz praktisch.

        Liebe Grüße
        Katharina

          • darktear antwortete vor 4 Tage
            Hallöchen Katharina,

            werde mich mal schlau machen,danke.

            LG Sandra

        • sonjag hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Woche, 1 Tag

          Moin in die Runde,
          geht Euch das auch manchmal so? – nach einigen Tagen der Blutzuckerachterbahn, die man jeweils entsprechend der Werte behandelt, meint man die Werte kommen wieder ins Lot und es wäre damit erledigt. Doch dann merkt man nach einem Wochenende mit solchen Berg- und Talfahrten die scheinbar sehr nachhaltigen Auswirkungen in Form einer bleiernen Müdigkeit und Schwäche und leichten Schmerzen in den Beinen, eine allgemeine Erschöpfung…mir geht es gerade so und konnte damit auch nicht arbeiten…LG von Sonja

          • darktear antwortete vor 1 Woche
            Hallo Sonja,

            ja das kennen wir zu gut.
            Bei unserer Tochter ist es zum Glück nicht so schlimm.
            Bei mir kommen noch fette Kopfweh dazu,da möchte man sich am liebsten wieder ins Bett verkrümeln und die Decke übern Kopf ziehen.

            Zuckersüße Grüße Sandra und Lilly

              • Hallillö mit Grüßen aus den Bergen. bei mir sind ähnliche Probleme – mit der Auswirkung bei der Korrektur. Die sämtlichen Faktoren zur Berechnung sind gut und schön. ABER meistens muss ich die Werte im Bezug zu den Faktoren verringern oder vervielfachen. Komisch und teilweise nicht nachvollziehbar – sind die Berg und Talfahrten, ohne ersichtlichen Grund. Vielleicht zeigt uns das aber das wir Menschen und keine Maschinen sind. Am schlimmsten sind die Wechsel von Arbeit in das Wochenende und umgekehrt. Manchmal braucht der Körper einfach länger um gewisse Phasen auszugleichen. Da kannst Du korrigieren wie du willst, dein Körper spielt einfach nicht mit. Sei es von der Arbeit, Stress (bewusst oder unbewusst)…… Ich finde teilweise einfach keine Ruhe und kann nicht “abschalten” – das macht eine linearen Verlauf des Zuckers unmöglich. Bei hohen Werten wird korrigiert — wie wenn das Insulin nicht wirkt, es tut sich nichts (Katheder ist i.O., keine Luftblasen oder ähnliches)……… Ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich zwar viele Varianten habe, aber noch keinen guten Durchbruch gefunden habe. Ich probiere viel, führe Tagebuch, ABER immer wieder neue Umstände und Ausgangssituationen. Es ist so, das ich eigentlich nie was von vorhergehende Erfahrungen nochmal verwenden kann
              • Danke für Eure Zeilen!
                das “wir sind viele” ist wirklich hilfreich. Manchmal denkt man: das kann doch wohl jetzt nciht sein, hab doch alles richtig gemacht” ja, wir sind nunmal keine Maschinen und der Typ1 macht allzuoft dann doch, was er will. Bezüglich dieser Thematik hatte Nadja Thümling in ihrem Bericht über den amerik. Diabetes Slang etwas geschreiben:
                „I have hypo-/hyper-hangover today“. Das beschreibt es wohl auch ganz gut. Und über die Unwägbarkeiten des ganzen DiabetesManagements hat mal Volker Tegtmeyer eine geniale Formel aufgestellt in “Diabetes kann so einfach sein” 😀
                • darktear antwortete vor 1 Woche

                  Oh ja,aktuell ist der Ton zwischen unserer Tochter und mir etwas rauer beim Thema Diabetes,leider.
                  Sie hat wie ich Typ1 und aktuell ist ihr,ihr “Monsta”, durch die Pubertät pups egal.
                  Da kann Sie manchmal echt grummelig werden,aber Sie kommt dann später auch an und entschuldigt sich mit den Worten ich weiß das du es nur gut meinst.

                  • Pubertät ist eine herausfordernde Zeit … auf dem Weg zum Erwachsen werden, eigene Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen … ein Prozess. Aber du siehst, dass es eure Tochter auch beschäftigt, wenn ihr “aneinanderrasselt”, sonst würde sie sich nicht bei dir entschuldigen. Vielleicht könnt ihr mal darüber sprechen, was ihr euch jeweils vom anderen wünscht im Umgang miteinander, welche Themen ihr als wichtig empfindet und warum. Vielleicht habt ihr auch Ideen, wie ihr eure Beziehung Stück für Stück neu gestalten könnt, denn die Rollen verändern sich je älter eure Tochter wird.

                • Eins machen wir seit einiger Zeit,wir nehmen uns abends eine Zeit und reden über den Tag mit unsere “Monsta”.Das hilft schon sehr,Sie ist etwas ruhiger und einsichtiger jetzt.
                  Wenn Sie mich fragt wie es mit meinem “Monsta” in der Zeit zum Erwachsen werden war sage ich ihr ganz ehrlich,nicht schön,denn damals gab es noch nicht so viele Möglichkeiten wie heute und ich war mehr in der Klinik als daheim.
                  Auch wenn Sie manchmal eine Prinzicke ist Sie doch in vielen Dingen einsichtig.
                  Und mal ganz ehrlich auch wir alten Zuckermäuse haben Tage wo uns unser “Monsta” nur noch nervt.

                  • Das ist ein tolles Ritual das ihr euch da geschaffen habt und es hört sich nach einem guten Austausch an. Ich habe meinen Diabetes in der Pubertät bekommen und wenn ich an diese Zeit zurückdenke, oh je, oh je … es war sowieso schon viel los und dann auch noch Diabetes. Auch wenn es heute mit der Technik einfacher ist, gibt es trotzdem noch oft herausfordernde Situationen. Und schliesslich sind wir Menschen und keine Maschinen. Ich wünsche euch weiterhin auf eurem Weg viel Erfolg und es hört sich wirklich gut an, wie ihr die Situation meistert.

                • Ich habe sogar mal einen Artikel zu meiner Pubertät mit Diabetes geschrieben, vielleicht ist das ja mal was, was ihr euch zusammen anschauen könnt 🙂 https://www.blood-sugar-lounge.de/2018/05/pubertaet-und-dann-auch-noch-diabetes-betreten-der-baustelle-verboten/

                • Danke,werde ich später mal lesen 😀

                • Habe ich gelesen,echt super und du kannst echt froh sein das deine Mama hinter dir stand.

                  • Danke dir. Ich bin darüber auch echt froh, allerdings wusste ich es damals nicht so richtig zu schätzen. Die Erkenntnis kam erst sehr viel später.

              • martin-h hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Woche, 4 Tage

                Hallo Zusammen,
                gestern habe ich von der Medtronic 640 G auf die Tandem T Slim X2 gewechselt. Von den Funktionen überzeugt mich die Pumpe. Sehr benutzerfreundliches System, schnelles befüllen des Reservoirs, einfaches Koppeln des Sensors und die Katheter sind handlich/platzsparend & leicht zu setzen.

                Das einzige was mich echt verwundert hat ist die Akkulaufzeit. Nach ziemlich genau 24 Stunden ist der Akkustand auf 50% gesunken. Das Programmieren der Pumpe hatte ca. 20 Minuten gedauert und hat 20% Akku gekostet. Danach habe ich die Pumpe ziemlich durchschnittlich genutzt (Bolus zum Essen und ein Paar Kontrollblicke aufs CGM).

                Ich verwende Vibrationsalarm, habe kaum CGM Warnungen erhalten und Screentime ist mit 15 Sekunden auf den kleinst möglichen Wert eingestellt.

                Sind 2 bis 3 Tage Akkulaufzeit in der Praxis realistisch oder täuscht mich mein erster Eindruck? Tandem wirbt ja mit 4 bis 5 Tagen bei gekoppeltem CGM.
                Nun habe ich die Pumpe komplett aufgeladen und will Mal testen wie weit mich das Akku bei einer durchschnittlichen Nutzung der Pumpe bringt (Ladedauer auf 100% ca. 35 Minuten).

                Gibt es noch jemanden der schon die t-slim X2 trägt und Erfahrungen mit dem Akku machen konnte?

                Würde mich freuen von euren Erfahrungen zu hören.

                Gruß Martin

                • Hey Martin,
                  das klingt sehr spannend da ich mich sehr für die Slim interessiere.
                  Ich hab da auch gleich mal eine Frage. Wie darf ich mir das laden des Akkus dem vorstellen? Musst du die Pumpe dafür ablegen ( 35 Minuten ohne Pumpe ist schon bisschen was) oder sitzt du neben der Steckdose und wartest😆.
                  Ich würde mich freuen wenn du noch mehr Ereignisse und Erlebnisse mit deiner neuen Pumpe posten würdest.
                  LG
                    • Hey Sweetmampa,
                      die Pumpe kann hat einen micro USB-Anschluss und kann darüber geladen werden. Während dem Ladevorgang läuft die Pumpe dann einfach weiter.

                      Ich hatte die Pumpe beim Laden einfach auf dem Schreibtisch liegen und hab nebenher gearbeitet. Kann mir gut vorstellen, dass ich das auch in Zukunft so mache. Für den anstehenden Campingurlaub habe ich mir vorsichtshalber schon mal eine große Powerbank bestellt, um beim Frühstücken geschwind laden zu können 😊

                      Ich werde meine Erfahrungen auf jeden Fall hier teilen.

                      Gruß Martin

                    • Wow. Da tragen die Ersten schon die tslim und wir Diabetesberater im Krankenhaus wurde sie noch nicht mal vorgestellt. Dem zu Schulden das immer noch keine Vertreter ins Haus dürfen. Die Kinderklinik darf jedoch….warum auch immer. Habe mich mit denen in Verbindung gesetzt dass wir zusammen einen Termin mit dem Anbieter ausmachen. Ich würde mich auch freuen noch einige posts von dir zu lesen, damit ich nicht ganz dumm da stehe 🙂🤪
                      • denjae antwortete vor 1 Woche
                        Hey,

                        gibts neue Erkenntnisse mit der Akkulaufzeit? Werde meine Tslim wohl im Laufe der Woche erhalten 😊

                      • katharina-weirauch hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Woche, 4 Tage

                        Hey liebe Community! 🙂 Habt ihr schon unseren heutigen Beitrag gesehen? Es ist ein Interview von Autorin Susanne mit @woschult und ich finde es ist eine tolle Story! 🙂 https://www.blood-sugar-lounge.de/2020/07/hurra-wir-leben-noch/ Danke, dass du uns so einen offenen Einblick gibst, Wolfgang. 🙂

                      • Community & Unterhaltung
                        „Hurra, wir leben noch!“

                        „Hurra, wir leben noch!“

                        Wolfgang Schult ist 77 Jahre alt und hat seit 62 Jahren Typ-1-Diabetes. Susanne hat seinen Eintrag in einer der Blood-Sugar-Lounge-Gruppen entdeckt – und wollte unbedingt mehr wissen: Wie ist es, wenn man 1958 die Diagnose erhalten hat, welche Höhen und Tiefen hat er seither erlebt? Ein Gespräch zwischen dem „alten Hasen“ und einem „Küken“ mit „nur“ 18 Jahren Diabetes-Erfahrung.

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                        • Dankeschön, Susanne und Wolfgang für Euer Interview!! Ich habe es mit großem Intreresse gelesen. Das ist sehr bewundernswert wie Wolfgang alles unter den damaligen Gegebenheiten gemeistert hat und es dabei schaffte, nicht aufzugeben, immer dranzubleiben und den Mut nicht zu verlieren. Respekt! Ja die heutigen technischen Hilfsmittel sind ein Segen für die Diabetestherapie. Wenn man so liest, wie früher Patienten mit Typ 1-Diab. untersucht und behandelt wurden, wird einem ganz mulmig.

                          • Hallo sonjag, ich sage immer, ich habe meinen Diabetes 30 Jahre zu früh bekommen. Dieses Kämpfen durch die techniklosen Anfangsjahre hat die tiefen Kratzer bei mir im Lack hinterlassen. Heute nutze ich alle Möglichkeiten, kann aber nur verhindern, das das was an Komplikationen und Spätfolgen da ist, im Rahmen bleibt und ich noch einige lebensfrohe Jahre habe.

                        • An das Urin sammeln kann ich mich auch noch erinnern. War bei meiner Diagnose 1979 auch noch Mittel der Wahl. Alle 4 oder 6 Wochen war ich dann in der Klinik zum “Tagesprofil”, aus dem dann die weitere Behandlung abgeleitet wurde. Das waren glaube ich 4 Blutzucker Messungen über den Tag verteilt. Mehr nicht… Hatte damals einen katastrophalen Hba1C und häufig heftige Hypos… Schon gut, dass es heute mehr Technik gibt die das Leben erleichtert!

                          • Das Sammeln von Urin war sehr lästig (irgendwo in der Ecke stand die “Tulpe” oder auch zwei und mussten befüllt werden) und dann wurde etwas davon mit einem Trichter in ein Reagenzglas gefüllt und über der Gasflamme in der Küche(!) ,das war die einzige Gasflamme im Haus, aufgekocht und mit der Glykorator Lösung getropft. An Hand der Farbveränderung konnte man auf einer Tabelle ablesen, wie viel Harnzucker man in den letzten 24 Stunden ausgeschieden hatte. Ich habe es als 15 jähriger Junge sehr ungern gemacht, weil es so ein Gequantsche war und auch noch stank. Und meine Mutter hat jedes Mal gemeckert, das ich in ihrer Küche Urin gekocht habe, in der sie dann das Mittagessen zubereiten wollte. Aber was blieb mir übrig. Ich hatte oft Tränen in den Augen und konnte nicht verstehen, weshalb ich mit so einer <Krankheit bestraft worden bin. Wie schön ist es doch heute.

                        • Ja das mit der Lebensfreude ist ganz wichtig. Seit 52 Jahren Habe ich Diabetes Typ1 und fast immer gute Laune und Neugier auf Neues. So ein Glasspritzbesteck zum Auskochen habe ich auch noch. Hammer dicke Nadeln waren das! Mag mir gar nicht vorstellen wie es damals war ein Baby damit zu piesacken.
                          Bekomme bald die t:slim X2 und bin total gespannt was diese Technik so her gibt.
                          Lasst euch nicht unterkriegen und genießt jeden schönen Moment.

                        • Hat richtig Spaß gemacht zu lesen.
                          Ich selbst habe zwar erst seit 1983 mein “Monsta”,aber ich kann mich noch gut an die Spritzen erinnern wo man die Kanüle draufsetzen mußte.
                          Mein erstes Insulin war Scheineinsulin,das stank wie die Pest.
                          Am schlimmsten waren für mich die Klinik Aufenhalte. Diese fiesen Metall Lanzetten.
                          Oder die ersten Stechhilfen wo man meinte man hat Folterinstrumente in den Händen.
                          Da bin ich echt froh das Unser Krümel ihr “Monsta” in der heutigen Zeit bekommen hat.

                        • Die Reportage meiner Kollegin Susanne Löw über Wolfgang Schult hat viele Erinnerungen an mein Diabetes-Leben geweckt. Ich bin heute 75 Jahre alt und bekam die Zucker-Diagnose mit 13 Jahren, also vor 62 Jahren. Warum ich den Typ I erwischte, weiß man nicht. Viele Verwandte hatten früher oder später den Typ II. Also gab es allerbeste Ratschläge, wie: nichts Süßes (auch kein Obst) essen, keinen Sport treiben, natürlich keinen Alkohol trinken. Urin sammeln einmal im Monat, ebenso einmal Blutzucker messen beim Arzt. Das Krankenhaus am Ort hatte mich „eingestellt“. Aber das alles war nicht so richtig zielführend. Erst Aufenthalte in Diabetes-Kliniken in Bad Bevensen und Bad Oeynhausen eröffneten mir Zukunftsbilder mit eigenständiger ICT. Und so mache ich das heute noch. Der Hausarzt wundert sich, wie ich meinen HbA1c jetzt schon Jahrzehnte um die 6,0 halten kann. Wie ich sportlich bis zum Bundesliga-Tischtennisspieler reifen konnte. Wie ich als Zeitungs-Redakteur für Reiseberichte rund um die Welt gefahren und geflogen bin, und immer meinen Diabetes in Schach hielt. Damit will ich aber nicht prahlen, denn oft ist ein solcher Verlauf auch Zufall. Ich bin mit mir nicht so streng, wie es wohl vorgeschrieben ist. Vielleicht ist das ein Grund für gute Werte. Sicher bin ich mir aber nicht.

                          • Wow – toll, Hajo! Deine Geschichte ist großartig. Vor allem gefällt mir natürlich das Kapitel “Reiseberichte rund um die Welt” – das ist ja auch genau meins … 🙂

                        • Genau. Und jetzt leiden wir Reisefreunde gemeinsam unter der Corona-Not, nicht mehr viele Auslands-Ziele ansteuern zu dürfen. Ich liebe Fremdsprachen, und kann jetzt nur noch über Messenger Kontakt halten. Immerhin darf ich bestätigen, unsere Bekannten und Freunde in fernen Ländern leiden ebenso wie wir, vermutlich sogar mehr. Deshalb auch Dir, Susanne, eine recht, recht schnelle Verbesserung der Reisesituation. Wir sind gespannt, wie es inzwischen auf der anderen Seite der Welt aussieht.

                      • bazi64 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Woche, 5 Tage

                        Hallo Nanette. Benutze zwar den DexCom G6, aber in deinem Fall – Größeres Wasserpflaster mit einem Zellstoff Tupfer (Pur Zellin ) an die Stelle wo das Pflaster über den Sensor geht und dann kreisförmig um den Sensor andrücken. Tupfer deswegen, um beim abziehen des Pflasters nicht den Sensor zu beschädigen. war auf Madeira und es funktionierte ganz gut. Falls Du die Chance hast von deinem Arzt ein paar Teststreifen für dein Messgerät für den Urlaub zusätzlich bekommen, nimm es wahr. Ich persönlich lasse den Sensor beim Badeurlaub “auslaufen” und benutze dann Teststreifen, um mal komplett los zulassen.

                        • Das soll den Wert nicht verfälschen wurde uns in der Kur gesagt.
                          Allerdings schneiden wir nie ein kleines Loch rein,messen blutig gegen und bisher gab es nie große Abweichungen vom BZ.
                          Unsere Tochter war auch schon mal 3 Stunden mit Sensor im Schwimmbad ohne irgendwelche Fixierung und da ist auch nix passiert,auch der der Katheter saß noch da wo er hin gehörte.
                          • Ah, ok. Interessant!
                            • Hallo Bazi64,
                              Ok, guter Tipp, danke!
                            • Mehr laden