Activity

  • eire hat ein Update gepostet vor 15 Stunden, 40 Minuten

    Hallo, ich bin nicht regelmäßig in der Gruppe.
    Heute habe ich mit freestyle libre telefoniert. Die Sensoren Lieferung ist seit 2 Wochen überfällig und es konnte mir immernoch kein Termin mitgeteilt werden.
    Ich habe den letzten Sensor vor 6 Tagen abgemacht und kein Ersatz
    Nach 2 E-Mails ohne konkrete Antwort.. Nun heute telefoniert – das Telefonat war erst sehr unschön mit dem Hinweis … Ich könnte ja dann blutig messen. War dann ziemlich genervt.

    Ergo mir wird ein Sensor als Ersatz zugesandt. Falls dann immer noch keine Lieferung erfolgt, kann ich nochmals einen Ersatz telefonisch bestellen.
    Das finde ich ziemlich ätzend.

    Wie ist bei euch die Versorgung mit Sensoren.

  • kleinert hat ein Update gepostet vor 5 Tage, 16 Stunden

    Ich schaffe das alles nicht mehr. Zwei Monate mit dem Mist und ich rutsche immer tiefer. Ein Tag ist gut und dann ist der Rest doof. Ich verstehe mich selber nicht.so viele Leute leben damit. Warum komme ich nicht klar?Auf einen Termin beim Physiotherapeuten muss man ewig warten.

    • Hallo, ich kenn dies zu Gut leider ist der Diabetes Typ1 nicht einfach zu steuern. Das auf und ab ist bei mir der Alltag. Meist kann ich damit um gehen, dann wieder die pure Verzweiflung. Ich habe viel darüber gelesen und damit mich befreit, dass es immer gleichmäßig laufen muss und ich es steuern muss Ich habe seit 15 M. Typ1, und habe nach 5 Monaten im Frühjahr eine Reha gemacht. Dies hat mir viel gebracht, mit Gleichgesinnten zu v reden, vieles auszuprobieren u.a. Sport, Belastung. etc und ich bin bis heute mit einigen in einer WhatsApp verbunden. Ich Versuche mein Leben wie immer zu leben..mit einigen Hemmnisse Sensoralarm, spritzen in der Öffentlichkeit…die Zuckerkurve immer im Blick . Liebe Grüße
      • Hi, bin 61 Jahre, Diabetes Typ1 wurde mit knapp 60 festgestellt.. Ende 2020 war Typ 2 festgestellt… Was gar nicht passte… Es war schnell klar, dass ich kein Insulin mehr hatte.
        Trotz der Diagnose , mache ich bis bis dato, alles wie zuvor. .mit der Einschränkung immer den BZ im Blick bzw. dann die Traubenzucker einzuwerfen. Es gibt auch die sch. Tage, in denen der BZ macht was er will, der Sensor spinnt, und der Zucker Achterbahn fährt. Dafuer habe ich noch keine Lösung..probieren noch meine eigene Strategie um Hypos oder Hohenzucker zu korrigieren.
        Ich denke jeder empfindet anderst und dann ist es auch wichtig professionelle Unterstützung zu suchen.

      • kleinert hat ein Update gepostet vor 1 Woche

        Hat jemand das Diabetes Buch von Achim Stenzel? Leider ist es überall ausverkauft. Würde es gerne mal lesen

      • kleinert hat ein Update gepostet vor 1 Woche, 1 Tag

        Je mehr ich über den Diabetes lese, um so schlechter geht es mir

        • Das ist wahrscheinlich kaum zu vermeiden. Als ich 1976 Diabetes bekam, erwartete ich, dass ich 10 Jahre später blind bin…. Ich kann Dir nach 47 Jahren Typ1 Diabetes sagen, es wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird!
          Perfekt ist niemand.
        • kleinert hat ein Update gepostet vor 1 Woche, 1 Tag

          Heute z.B. alles gut. Dann geht es los mit Essen kochen. Was hat wieviel KH und die Bes ausrechnen. Auf den Plan schauen und 6 Bes vollkriegenMessen.. Spritzen dann viertel Stunde warten. Vor dem Teller sitzen und jetzt muss ich essen. Später vielleicht wieder Hunger und dann der ganze Aufwand wieder. Diese Aufs und ABS nagen an mir. Sorry, dass ich jammere, geht nicht anders.

        • kleinert hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Woche, 2 Tage

          Hallo. Ich bin 61 Jahre alt. Im November letzten Jahres habe ich Diabetes Typ 1 bekommen. Es geht mir nicht gut damit. Kann es einfach nicht akzeptieren. Ständig diese Auf und Abs stimmungsmässig. Termin beim Physchologen hatte ich. Habe aber das Gefühl mir kann keiner helfen. Möchte nicht jammern, aber komme nicht klar

          • Hallo Gisela, die Diagnose ist erstmal ein Hammer. Ich bekam sie auch erst als Erwachsene mit 37. Du nun erst kürzlich. Da war das Leben eingerichtet und nun soll man alles umschmeißen. Das bedarf viel Geduld, vor allem mit sich selbst, viel Verständnis und Zuspruch von außen. Ich kam ins Krankenhaus als es losging damit und hatte das Glück, dass es eines ist, dass auch für Diabetes zertifiziert ist. Dort hatte ich dann täglich Schulungseinheiten, bekam gute Literatur an die Hand und wurde für den Anschluss zur Schwerpunktpraxis überwiesen, wo ja Diabetesberaterinnen auch noch neben dem Ärzteteam viel geduldig erklären. Hast Du auch eine intensive Schulung erhalten? Gehst Du zur Diabetes-Schwerpunktpraxis oder bist Du “nur” bei Hausarzt in Beghandlung? Es macht viel aus, wenn die sich speziell mit Typ 1 auskennen. Dass Du die Krankheit noch nicht annehmen kannst, das ist ein Prozess, der individuell in der Dauer ist. Wenn man von Anfang an von Fachleuten begleitet wird, ist man sicherlich schneller dran, es zu akzpetieren und sich damit auseinander zu setzen, als wenn man vllt erstmal ins kalte Wasser geschmissen wird und alles alleine bewältigen soll. Eine Erkrankung anzunehmen ist vom Prozess her ähnlich wie in einem Trauerprozess. Deine Gesundheit ist nicht mehr zu 100% vorhanden. Du hast einen großen Verlust hinzunehmen. Diesen hinzunehmen und damit neu das Leben zu gestalten, braucht Zeit. Anfangs ist da das Gefühl von “Kann nicht sein, darf nicht sein, ich doch nicht. Schließlich kommt zu aufbrechenden Emotionen mit bspw Wut, Hader mit Überirdischem vllt, dann gibt es Phasen des Bewusstwerdens, dass es so ist, dass es nicht zu ändern ist, man fängt an, sich damit arrangieren, sich neu zu orientieren, sich zu organisieren und schließlich akzepiert man irgendwann den Verlust, blickt nach vorn. Man weiß zwar, dass es immer wieder Rückschläge gibt, wo man mal wieder traurig, enttäuscht ist, sich alleine fühlt und doch möchte man ja auch weiterkommen, nicht in diesen Gefühlen bleiben und gewinnt an Zuversicht, zumal man immer wieder erlebt, dass man es schafft mit der Situation umzugehen. Ich wünsche Dir, dass Du Menschen an Deiner Seite hast, die Dich unterstützen – wir nennen sie hier Typ F – für Freunde, Familie, Kollegen usw. und dass Du Fachleute hast, die gut auf Dich eingehen. Alles Gute!
              • Dankeschön für deine Antwort. Bei mir gibt es fast nur noch doofe Tage. Das hört also nie auf?
              • Es gibt nicht nur doofe Tage! Auf keinen Fall. Der Anfang ist schwer, weil man viel lernen muss. KE beim Essen bestimmen, den Körper beobachten, wie er auf das Insulin reagiert, Erfahrungen sammeln: was wirkt alles wie auf den Blutzucker. Dazu hilft es sich umfassend zu informieren, sich Hilfe zu suchen bei Fachleuten. Dann stellt sich irgendwann eine Routine ein. Man weiß einfach: erst das Essen zusammenstellen, berechnen, spritzen usw…überlegen ob noch viel Bewegung ansteht..Du lernst das alles! Es ist zwar anfangs gefühlt wie eine neue Wissenschaft aneigenen, aber im Grunde sind es logische Abläufe. Dass der Blutzucker am Tag variiert und auch mal Achterbahn fährt, ist normal, Du lernst aber damit gut zu fahren. Nimm eine Wanderstrecke. Dir sagt jemand: ich nehme immer diesen Weg, für den brauche ich jene bestimmte Zeit. Und dies und das ist in meinem Rucksack für unterwegs. Du gehst los und machst das genauso. Stellst dann aber fest: der Weg links wäre zwar etwas länger, aber für Dein Gefühl komfortabler zu gehen. Außerdem brauchtest Du manche Sachen im Rucksack gar nicht, stattdessen fehlten Dir sogar welche. Die Zeit ist auch eine andere geworden. Aber Du bist angekommen. So ist das auch mit dem Diabetes. Dieser ist bei keinem von uns gleich. Nimm Dir Zeit Deine eigene Wanderkarte zu erstellen. Sieh Dir Tipps an, von anderen und wäge ab, ob diese für Dich auch hilfrich sind. Wenn nicht, mach es anders. Lass Dich nicht verunsichern von Berichten: Jeder kann mit Typ 1 eine Weltreise Tour machen….Willst Du das? Wer vorher nie die Ambitionen hatte einen Marathon zu laufen, warum müsste man das jetzt haben? Hab Mut für Deinen eigenen Weg, denn dass Du Dich damit gut arrangierst und Dich bestmöglich wohlfühlst, ist das wichtigste. Und das schaffst Du auch. Bleibt einem ja auch nicht wirklich was anderes übrig. Gut, man könnte alles weitgehend ignorieren, aber geht es einem dann auf Dauer gut? In dem Sinne: mach Dich mutig auf den Weg, auf dem Dich mehr schöne Entdeckungen und Begegnungen erwarten, als nur doofe Tage!
                • Hi meine Erfahrung zeigt für solche schwierigen Veränderungen brauche ich sechs Monat um sie zu verdauen. Und wenn es mir schlecht geht, spielt der Zucker noch sein eigenes Lied dazu.

                  Aber es wird besser, wenn du besser mit allem umgehen kannst, deine Umgebung die Vollpanik ablegt etc.

                  Mein Tipp mache etwas, was du noch nicht gemacht hast bevor du Diabetes hattest. Egal was Basteln, Tai chi what ever. Das kannst du dann als positiv verbuchen, was dir die Krankheit gebracht hat.

                  • Hallo,
                    ich bin auch 62 Jahre jung und mit 21 wurde mir die Diagnose mitgeteilt. Puuu, das war ein Hammer, aber ich habe es nie so gesehen, “das bestimmt jetzt mein Leben”.
                    Er durfte mit mir leben, mit allen Höhen und Tiefen.
                    Gute Informationen und eine gute Praxis mit Mitarbeitern die mit dem Arzt für dich den richtigen Weg heraus finden. Laß den Kopf nicht hängen, es gibt wieder bessere Zeiten.
                    Mein Bruder hatte 2 Jahre vor mir Diabetes und er sieht es als persönliches Unglück an. Ob es ihm damit besser geht, ist hier die Frage.
                    Klar bis man die Rutine hat und man weiß”was mache ich wann”, kommen noch einige doofe Tage.
                    Ich wünsche dir einen positiven Blick und Weg. Auch wenn es dazu noch ein bißchen dauert.
                    Liebe Grüße Sabine
                    • Hallo Gisela,
                      ich bin Susanne, nächste Woche dann auch 61 Jahre alt und ich habe meine Diagnose Typ1 Diabetes mit 38 Jahren bekommen. Das war mitten im Leben, als alleinerziehende Mutter und damals habe ich noch meine Mutter gepflegt. Die Diagnose traf mich wie ein Hammerschlag und ich habe echt gedacht, wie soll das weiter gehen, wie schaffe ich das alles?
                      Es ist weitergegangen, ich habe das alles Schritt für Schritt angegangen. Erstmal eine gute diabetologische Schwerpunktpraxis gesucht. An Schulungen teilgenommen, dort Menschen in der gleichen Situation kennengelernt und wir haben uns gegenseitig aufgebaut. Schnell habe ich gemerkt, dass man es schaffen kann, mit dem Diabetes und den Herausforderungen trotzdem ein aktives und selbstbestimmtes Leben zu führen. Verlier nicht den Mut, auch wenn es Tage gibt, wo man einfach nur heulen könnte. Es wird besser – und das hast Du hier ja auch schon in den weiteren Kommentaren gelesen. Sonja (sonjag) hat Dir ja auch schon gute Tipps gegeben und gefragt, ob Du in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis bist. Den Tipps von Sonja möchte ich mich voll und ganz anschließen. Was mir immer sehr hilft, ist der Austausch mit anderen Menschen, die auch mit Diabetes leben und die inzwischen sehr große Online Community, hier in der Blood Sugar Lounge, bei Facebook oder Instagram. Gisela Du bist nicht alleine. Vielleicht mags Du ja auch mal erzählen was Dich so konkret belastet. Alles Gute, ganz viel Zuversicht für die Zukunft und herzliche Grüße Susanne
                      • Moin Gisela,
                        schön, dass Du Dich traust, über Deine Probleme mit der Diagnose Typ1Diabetes zu sprechen… Hier bist Du auf jeden Fall richtig!
                        Was belastet Dich konkret, was bedeutet: „Ich komm damit nicht klar“?
                        Womit kann man Dir vielleicht helfen?
                        LG
                        Eva
                          • Ich akzeptiere die Krankheit nicht und der ganze Aufwand ums Essen.
                            Ich bedanke mich ganz herzlich für deine Antwort
                            • Bei der Schulung wurde gesagt das man alles essen kann. Aber seit November esse ich dreimal am Tag und wenn ich Hunger auf etwas Süßes habe, nur direkt nach den Mahlzeiten. Also so garnichts Abends beim Tv. Das empfinde ich als großen Verlust. Ich soll nur für die Hauptmahlzeiten spritzen, weil ich sonst damit überfordert wäre für etwas zwischendurch zu spritzen. Wie machst du das denn? Z. B. Wenn du unterwegs mal einen Orangensaft trinken möchtest?
                            • Was mir persönlich bis heute sehr hilft, ist das Blutzucker-Tagebuch. Es gibt zwar bspw in der Freestyle Libre app auch die Möglichkeit Eintragungen zu machen, aber handschriftlich finde ich es am übersichtlichsten. Da kann man immer schnell auf einen Blick sehen, wann man was gegessen hat, wieviel wurde gespritzt und vor allem bei welchem Faktor. Wenn Du bspw merkst, dass Du morgens mit dem Faktor sagen wir mal als Bsp x1,5 gut hinkommst, da Du zwischendrin nicht nachkorrigieren musstest, dann weiß man am nächsten Tag, dass man es damit wieder probiert… Nur so als Tipp …auch wenn Du mal Nachweise benötigst für die Krankenkasse oder die Behörde (für Beantragung Schwerbehinderten-Ausweis) wollten die beisher immer einen Einblick in das Blutz. Tagebuch haben.
                              • Hallo! Ich bekam mit 58 Diabetes. Erst 4 Jahre später hatte ich die Gewissheit, dass es sich um Typ 1 handelt.
                                • Liebe Gisela,
                                  wenn Dir der Aufwand mit dem Essen noch unplausibel erscheint, stellt sich mir die Frage, was mit Deinen Blutzuckerwerten passiert, wenn Du essen würdest wie bisher? Hast Du das schon mal vorsichtig ausprobiert?
                                    • evaeva antwortete vor 1 Woche
                                      Liebe Gisela, es kommt darauf an, welches Insulin Du spritzt. Länger wirkendes Humaninsulin hat eine längere Wirkungsdauer (ca. 6 Stunden) und da müsstest Du ohnehin noch etwas nach essen. Das geht mir sogar bei Novorapid so.
                                      Vielleicht hast Du ohnehin noch eigene Insulinserserven, weil nicht alle Betazellen der Bauchspeicheldrüse zerstört sind. Davon gehe ich bei Dir aus. Dann kannst Du Dir auch mehr zwischendurch leisten. Das musst Du ausprobieren… am besten mit regelmäig Blutzuckermessen.
                                      Ich habe eine Pumpe seit 1997. Da bole (spritze) ich immer, wenn ich es brauche… das ist dann ganz einfach mit Knopfdruck zu erledigen.
                                      • kleinert antwortete vor 1 Woche
                                        Ich war im Krankenhaus deswegen. Da wurde mir gesagt das ich Lada habe. Ich habe unregelmäßig gegessen.
                                      • evaeva antwortete vor 1 Woche
                                        Na bitte, das ist eine gute Nachricht! Dies verzeiht Dir viele Fehler… Du brauchst auch kaum Hypos mit Bewusstlosigkeit befürchten! Die Blutzuckergrundeinstellung ist noch nicht optimal… Das wird besser. Wie ist Dein HBA1C-Wert?
                                          • kleinert antwortete vor 1 Woche
                                            War von 14 auf 9 runtergegangen. Wie er jetzt ist, weiß ich nicht
                                          • evaeva antwortete vor 1 Woche
                                            Es wir also langsam besser.😊
                                            • Liebe Gisela! Ich habe auch Lada seit 1.5 Jahren. Ich weiß es ist schwer das zu akzeptieren. Bei mir ist es inzwischen besser – aber an manchen Tagen ist es einfach sehr schwer. Ich stelle mir meinen Diabetes als ein nerviges Haustier vor, das ich nicht mehr los werde. Immer zusätzliche Arbeit und an manchen Tagen macht es in die Ecke und nervt tierisch. Vielleicht hilft dir diese Vorstellung.
                                            • matthias-boehmer hat ein Update gepostet vor 1 Woche, 3 Tage

                                              Frage zu Medtronic-G4-Sensoren:
                                              Hallo zusammen, ich habe eine Frage an Euch. Ich nutze seit August 22 die 780er Pumpe und die G4-Sensoren. In den 23 Wochen die vergangen sind, habe ich zwar 23 Sensoren mit der Pumpe genutzt, aber auch 25 reklamiert, die nicht funktionierten. Aktuell warte ich auf den Ersatz von noch 10 Stück, die haben wohl Lieferschwierigkeiten.
                                              Jetzt die Frage: Geht Euch das auch so oder habe ich einfach Pech, dass die Chargen nicht funktionieren?

                                              • Hallo Matthias, ja Medtronic hatte oder vielleicht hat noch Lieferschwierigkeiten. Ende November stand ich ohne Sensoren da. Nicht nur, dass ich wieder blutig messen musste, auch der Verlauf meines BZ war ja nun nicht erkennbar. Zurück in die Steinzeit. Mit viel Tamtam habe ich dann meine Sensoren bekommen. Außerdem war ich etwas verwirrt, da man bei verschiedenen Diab-Shop die Sensoren kaufen konnte. Erst ein paar Wochen später, habe ich auch meinen reklamierten Sensor erhalten. Zurzeit bekomme ich Gott sei Dank erst am letzten Tag der Sensorlaufzeit die Meldung Sensor aktualisiert. Da ich sowieso an dem Tag wechseln muss, stört mich das nicht. Aber es zeigt mir, dass Medtronic wohl im Moment mit den Sensoren etwas Probleme hat. LG Hilde
                                                  • Hallo Hilde, vielen Dank für deine Antwort. Man fragt sich ja immer gleich, ob man einfach zu doof ist, um die Dinger zum Laufen zu bringen. Schön zu wissen, dass andere auch Probleme haben. Ich hoffe ja, dass ich bald Sensoren geliefert bekomme, im Moment ist noch einer da, startet der am Sonntag nicht, stehe ich auch ohne da, dann heißt es wieder blutig messen. LG aus Sachsen, Matthias
                                                • menelope hat ein Update gepostet vor 1 Woche, 4 Tage

                                                  Spannung an der Ypsopump! Oder welche Batterie?

                                                  Der Wechsel einer neuen Batterie stand an. Schlau wie ich war habe ich mich rechtzeitig um einen passenden Ersatz gekümmert. AAA 1,5 Volt gecheckt. Weil ich natürlich nicht die doofen Teile aus dem Euro-Markt wollte,sollten es die Qualitätsbatterien mit dem rosa Hasen in der Variante Optimum sein, natürlich im Fachmarkt zu Apothekenpreisen. Geld spielte eine untergeordnete Rolle. So jetzt der eigentliche Wechsel.
                                                  Batteriefachdeckel verriegelt und zack im Display steht ein lustiges Piktogramm welches mich daraufhin weist: Nöö, diese mag ich nicht weil leer.
                                                  Okay, kann passieren. Nächste ebenfalls neue Batterie eingelegt und das gleiche Drama beginnt seinen Lauf. Kein Problem denk ich mir, habe ja noch Alternativen.
                                                  Weil diese, im Starterpaket der Pumpe, bezogen auf den Batteriefachdeckel, der mitgelieferten Batterien und des mittlerweile grenzwertigen Füllstand der noch eingebunden Batterie begrenzt sind, werde ich doch langsam ungeduldig.
                                                  Durch das häufige Wechseln der Spannungsquelle schlägt die Pumpe inzwischen diverse Alarme wegen verlorengeganger Daten wie Reservoir Ist Stand und Datum / Uhrzeit. Bin schon bisl nervöser als noch zu Anfang.
                                                  Die Topidee folgt auf dem Fuße. Anruf Ypsohotline.
                                                  … Ich kann Sie im Computer leider nicht finden. Ich will ja auch nicht gefunden werden sondern Infos bekommen. Nach kurzer Ratlosigkeit erfahre ich das das Zauberwort welches “LR06″ im zusammenhang mit ” Alkaline” heisst. Mit einer sehr freundlichen Stimme und schweizerischem Akzent hören sich diese beiden Worte sehr unterhaltsam an und ich gebe mich bewusst ein wenig schwer von Bergriff.
                                                  Nachdem ich Mithilfe meiner Suchmaschine mich über die verschiedensten chemischen Zusammensetzungen einer handelsüblichen Batterie informieren durfte kam wiederum die bahnbrechende Erkenntnis aus der Spielanleitung des Gerätes das es eine “LR03” sein soll.
                                                  Endlich alle wichtigen Eckdaten in der Hand.
                                                  Apropos Hand: Wo bekomme ich die Teile jetzt her?
                                                  Sie sollen die Größe AAA haben blau/gelb sein mit einem grossen “V” und LR03 sein.
                                                  Da ich zügig eine naheliegende Lösung benötige, kommen die verlockenden Angebote des grinsenden “A” leider nicht in Frage. Weil wir hier im Outback wohnen blieb mir eine kleine Ausfahrt nach vorheriger Filialverfügbarkeit in den nächsten Kinderspielsupermarkt nicht erspart.
                                                  Es war aber trotzdem günstig und erfolgreich, hab natürlich gleich zwei Päckchen gekauft.
                                                  Ich hoffe, wirklich niemand muss so eine doofe Erfahrung an einem Wochenende machen oder bleibt gleich wegen einer besseren Vorbereitung sogar davon verschont.
                                                  Ich wünsche Euch allezeit Hypofrei.

                                                • Community & Unterhaltung
                                                  Praxisnähe – der Besuch in der Diabetes-Schwerpunktpraxis – das Monatsthema im Januar in der BSL!

                                                  Praxisnähe – der Besuch in der Diabetes-Schwerpunktpraxis – das Monatsthema im Januar in der BSL!

                                                  Neues Jahr, neue Vorsätze, neue Termine – darunter sicherlich auch der Besuch beim Diabetesteam. Doch dieses Thema ist für uns Menschen mit Diabetes nicht immer so positiv besetzt. Was für uns in Deutschland wirklich ein Privileg ist: Jeder Mensch mit Diabetes erhält Zugang zu diabetologisch fachkundigem, medizinischem Personal. Das sieht in anderen Ländern der Welt oft anders aus.

                                                  Weiterlesen…

                                                • evaeva hat ein Update gepostet vor 1 Woche, 5 Tage

                                                  Dexcom G7 – Kompatibilität
                                                  Moin!
                                                  Ich habe eine Frage zur Kompatibilität von Dexcom G7:
                                                  Hat jemand Erfahrung mit der Apple-Watch, vielleicht auch mit der neuen Apple Watch ultra?
                                                  Dort würde ich nämlich gerne die Glukosewerte beobachten!
                                                  Bisher nutzte ich die letzten 1,5 Jahre die T-slim 2 und das Dexcom G6.
                                                  Alle CGM-Werte wurden direkt auf die Pumpe übertragen, was sehr praktisch ist.
                                                  Ich brauchte kein weiteres Gerät wie ein Handy.
                                                  Bei Dexcom G7 erhoffte ich mir weniger Hautirritationen. Das ist sehr wichtig, um nicht zu sensibel auf die lebensnotwendigen Kathederklebstoffe zu werden, denn das Immunsystem kann dort dann auch allergisch reagieren…
                                                  Danke für Eure Erfahrungen oder Ideen!
                                                  Evaeva

                                                • evaeva hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 2 Wochen, 1 Tag

                                                  Nein, anfangs ist es aber hilfreich, oder auch immer mal wieder zwischendurch um sich selbst zu überprüfen.

                                                  Wie die Lebensmittel wirken ist letztlich auch immer anders…
                                                  Der glykämische Index, der dazugehörige Fettanteil, eigene Resistenzen aus den unterschiedlichsten Gründen, eigenes aktuelles Aktivitätsniveau, der insulinierbrauch der letzten Tage… alles spielt eine Rolle… Und da sind die Gramm-Kohlenhydrate nur das eine.

                                                  • eire antwortete vor 2 Wochen
                                                    Ich habe seit 1,5 J. Typ1 und erst mit 59 Jahren erhalten. Schätze die Kohlenhydrate . Das Insulin wirkt leider sehr unterschiedlich, auch muss ich den Faktor immer wieder verändern. Ich glaube nicht, dass ich mit Abwiegen bessere Ergebnisse erhalte. Ich sehe es genauso wie evaeva ..und glaube, dass der individuelle Stoffwechsel eine gr. Rolle spielt
                                                  • lenke hat ein Update gepostet vor 2 Wochen, 5 Tage

                                                    Hey, ich würde gerne andere Menschen mit Typ 1 Diabetes kennenlernen und im Alltag begegnen mir irgendwie nie Menschen mit Diabetes. Ich bin 21 Jahre alt und Studentin. Falls du Ideen hast wie man andere Menschen mit Diabetes kennenlernen kann oder selbst Interesse hast dich mit mir auszutauschen, würde ich mich freuen, wenn du dich bei mir meldest.

                                                  • moira hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 2 Wochen, 5 Tage

                                                    Hallo zusammen! Benutzt ihr zum Berechnen der KH eine Waage oder schätzt ihr einfach? Ich persönlich finde schätzen eher schwierig, wie geht es euch da? Liebe Grüße Moira

                                                    • Zuhause wird abgewogen, auswärts wird geschätzt. Seit 1975 Typ 1. Leines54
                                                      • Mir hat es geholfen die Standards( Nudeln, Reis, Kartoffell, Pommes, etc. ) abzuwiegen in der üblichen Menge und auf einem Teller anzuhäufen. Dann kann man relativ sicher schätzen. Dann kann man die Mengenübersicht als Handyfoto mitnehmen. Mit der Zeit wird man dann immer besser.
                                                        Viele Grüße Markus (Diabetes 42 Jahre, Pumpe 33 Jahre)
                                                        • Im Laufe meiner 38 jährigen Diabeteslaufbahn wiege ich nicht mehr. Hier hilft die Erfahrung im Schätzen.
                                                            • Ich hoffe dass ich das auch lerne. Ich habe erst seit 1,5Jahren Diabetes und erst seit einem halben Jahr sicher Typ1
                                                            • Ich bin seit drei Jahren mit einem Typ1 dabei und das Schätzen klappt seit einem Jahr recht gut. Die Standards wiege ich zu Hause nach wie vor ab. Ein wenig Mut zur Lücke und es wird immer besser.
                                                                • Seit 62 Jahren Typ1. Zuhause wiege ich alles ab, bewährt sich nach wie vor. Eine Freundin hat mir mal eine „digital pocket scale“ für unterwegs geschenkt, die ich auch ab und zu mitnehme. Z.B. beim Italiener war das Weißbrot immer schwer abzuschätzen, habe meistens zu wenig geschätzt. Das kleine Ding kostet nicht viel und passt in jede Handtasche. L. G. Justi
                                                                • Zu Hause und auf Arbeit benutze ich eine Waage, ansonsten muss leider
                                                                  geschätzt werden, was allerdings ungenau ist.
                                                                  • Zu Hause wird gewogen und unterwegs wird geschätzt oder ich schaue bei Kalorien Mundgerecht nach,wo man fast alle Lebensmittel findet,gibt es auch in Handtaschengröße 🙂 .Mein Typ 1 begleitet mich bald seit 49 Jahren 🙂
                                                                    LG Sandra
                                                                  • lukasryser hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 3 Wochen

                                                                    Hallo zusammen
                                                                    Im letzten Jahr durfte ich mich mit vielen Diabetikern austauschen, ich finde die verschiedenen Ideen und Erkenntnisse aus den Gesprächen sehr wertvoll.

                                                                    Deshalb habe ich eine Umfrage für Typ 1 Diabetiker erstellt, mit welcher ich die Einflussfaktoren auf den Blutzucker genauer unter die Lupe nehmen möchte. Wenn du kurz Zeit hast (ca. 5 bis 10 Minuten), wäre ich dir dankbar, wenn du daran teilnimmst.

                                                                    Die Umfrage kannst du über diesen Link öffnen:
                                                                    https://forms.gle/qSW1DmXP346V5UhB9

                                                                    Vielen Dank und liebe Grüsse
                                                                    Lukas

                                                                  • Alltag & Freizeit
                                                                    Mit Diabetes im Gepäck durch Europa – eine Reise beginnt!

                                                                    Mit Diabetes im Gepäck durch Europa – eine Reise beginnt!

                                                                    Olli hat schon lange davon geträumt, mehr von der Welt zu sehen, als es evtl. durch einen klassischen Urlaub für ein paar Wochen an einem Ort möglich wäre. Da sie zu den Menschen gehört, welche gerne aus Träumen Ziele kreieren, hat sie es im Frühling 2022 gewagt und ist zu ihrer unbefristeten Europareise aufgebrochen. Zusammen mit ihrem Hund Oskar und natürlich stets mit ihrer Diabetes-Typ-1-Erkrankung im Gepäck. Im folgenden Beitrag berichtet sie vom anfänglichen Pläneschmieden und den Vorbereitungen, welche sie für ihre Reise getroffen hat.

                                                                    Weiterlesen…

                                                                    • Hallo zusammen,
                                                                      Erfahrungsbericht meinerseits: auch ich nutze seit September die Ypsopump mit Fiasp, Dexcom6 und CamAPS, als Smartphone ein gebrauchtes Pixel2 (sonst iphone). Seit Beginn erreiche ich ein TIR>70% und einen errechneten HBA1c von 7,0-7,1%. Die “Tutorials” auf der CamAPS-Seite und insbesondere die Aufzeichnungen der Themenschulungen sind sehr gut, zumal hier auch Anwender zu Worte kommen. Alles auf Englisch, aber gut zu verstehen.

                                                                      Also alles gut. Aus meiner Sicht sind noch schwierig:
                                                                      – Bewegung ab einer Belastung entsprechend “Spazierengehen”: hier verlasse ich ab 2 Std vorher den auto mode und nutze meine Sport-Erfahrungen der Vorjahre

                                                                      – die Angabe über “aktives Insulin” als Berechnungsgrundlage bezieht nicht das basal fertig abgegebene aber noch wirksame Insulin ein. Hier muss man sich die Grafik ansehen und selber abschätzen. Verlässt man sich nur auf die angegebenen Werte, ist das gefährlich. Wenn die Angabe ein echtes “insulin on board” wäre, also das mit der eingegebenen Wirkungsdauer mathematisch auf-integriert werden könnte, wäre das eine riesige Hilfe!

                                                                      – manches Verhalten des Algorithmus ist so rätselhaft, dass ich zeitweise zweifle, ob der persönliche Zielbereich beachtet wird: hohe Werte werden “manchmal” nicht entschieden bearbeitet und dümpeln ohne Intervention halbe Tage im 200er-Bereich. Umgekehrt gibt es in der Nacht auch bei 80er-Werten nennenswerte Insulinabgaben, die zu Hypos führen. Der Zielwert ist auf 104, trotzdem steuert die Automatik ca. 80 an. Gegenmassnahme wäre ein höherer persönl. Zielwert
                                                                      – das Dexcom 6 ist zwar sehr nah an blutigen Werten, aber im Bereich unter ca. 90 oft ca. 1mal/Woche falsch um 20 zu hoch. Und das entwickelt sich meist nachts, wenn man nicht kalibrieren kann. Das Freestyle Libre3 ist hier auch keine Lösung (nach 2 Sensoren Probe) und eher ungenauer, auch wg fehlender Kalibrierungsmöglichkeit. Die angestrebten niedrigen Werte müssen daher mind täglich blutig nachgemessen werden.
                                                                      – von der Betreuung zu Detailfragen her wird wohl noch know-how aufgebaut, die Anwender sind noch selten, die Hilfe seitens Diab.praxis eher allgemein. Ein direkter Kontakt zum CamAPS Team war im September noch möglich, inzwischen eher nicht, hier wird auf Ypsomed verwiesen.
                                                                      – Wünsche an die App:
                                                                      — echtes “insulin on board” anzeigen
                                                                      — zeitliche Erinnerung an Auto-mode-off (zu oft vergessen…)
                                                                      — größere Quittier-buttons bei Nachrichten oder aufgerufenen Infos
                                                                      — boost und ease-off farblich unterscheiden
                                                                      — im Speebildschirm deutlich den Betriebszustand anzeigen

                                                                      Fazit: trotz allem unverzichtbar, wenn man es erstmal hat.

                                                                  • anabel hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 4 Wochen, 1 Tag

                                                                    Moin zusammen,
                                                                    gibt es hier Pumpenträger, die bouldern oder klettern? Ich bin Anfang Dezember auf die Pumpe umgestiegen, aber hab noch keinen guten Platz dafür beim bouldern gefunden: am Hosenbund hinten ist doof, wenn man fällt, am Hosenbund seitlich ist doof, wenn man in einer Ecke bouldert, am BH seitlich liegt im Bewegungsradius des Arms und am BH vorne in der Mitte finde ich etwas ungünstig bei Bouldern, bei denen mal sehr flach an der Wand klebt (das ist aber wahrscheinlich nur vom Gefühl her seltsam, wirklich stören tut sie da wahrscheinlich nicht).
                                                                    Abkoppeln ist ungünstig, weil ich beim Bouldern tendenziell eher mehr Insulin brauche.
                                                                    Viele Grüße,
                                                                    Anabel

                                                                  • Mehr laden