• linusmama hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 6 Tage, 13 Stunden

    Hallo, unser Sohn Linus bekam im November 2020 die Diagnose Leukämie. Unter der Therapie litt er unter Diabetes, von dem man zunächst hoffte, er sei tatsächlich auf die Medikamente zurückzuführen. Nachdem es auch erst so aussah, kam nun die Diagnose Diabetes… Wir haben die Minimed670G und freestyle libre. Seit einer Woche versuchen wir nun vernünftige Blutzuckerwerte zu erreichen, werden von der Klinik unterstützt, es gestaltet sich aber gerade geht kompliziert und entsprechend genervt, entmutigt, frustriert etc. sind wir gerade😔

    • Guten Morgen Linus Mama,
      Wie alt ist Linus?
      Bei Kindern ist es völlig normal das sie immer wieder starke Schwankungen in den Werten haben. Jeder Entwicklungsschub, Wachstumsschub, etc ist hormonell gesteuert und jede Hormonelle Veränderung hat einen Einfluss auf die benötigte Insulin Menge.
      Unser Sohn ist 5 Jahre alt und hat seit fast drei Jahren Diabetes. Wir haben immer wieder Phasen in denen wir, gefühlt, alle zwei Wochen die Faktoren und Basalrate anpassen müssen. Das ist unendlich anstrengend aber auch das geht vorbei und es kommen wieder ruhigere Zeiten;-)
      LG Julia
      • Liebe Julia! Ich habe vor einem Jahr Diabetes Typ 1 bekommen und weiß wie stressig das ist, sich auf das alles einzustellen. Und als Mutter ist das besonders schwer. Es wird mit der Zeit leichter, auch wenn das mit einem Kind und den Hormonen so eine Sache ist.
        Lies mal im Kontent Bereich zu Kinder und Familie nach, da sind viele Beiträge, die Mut machen.
        Ich bin selber in der umgekehrten Situation: Ich bin Mutter und meine Tochter muss mitunter zurückstehen, weil ich gerade einen Unterzucker habe oder nicht gleich essen kann. Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft.
      • m4k1 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 2 Wochen, 4 Tage

        Hallo,
        [Name] Mario
        [Produktionsjahr] 1980
        [Dauer/Typ Diabetes} 16 Jahre/Typ 1
        [Ort] RLP
        [Interessen] Geschichte/Gaming/Videos/Technik/Natur
        [Hobbys] spazieren/kochen/zocken/shoppen/spielen (Gesellschaftsspiele)
        [Charakter] neugierig/pragmatisch/ruhig/nachdenklich/zurückhaltend

        alle Angaben ohne Gewähr

      • lori hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 2 Wochen, 4 Tage

        Hey an alle,
        mich reizt es schon lange, eine Ausbildung zum Rettungssanitäter zu machen. Eigentlich habe ich mir das bereits vor ein paar Jahren abgeschminkt, da die Nachtschichten, unregelmäßigen Essenszeiten und die vielen Situationen, wo man funktionieren muss, nicht unbedingt optimal für einen Typ 1 Diabetiker sind. Doch vor kurzem hörte ich von einem Feuerwehrmann mit Typ1 und eine Freundin redete mir auch Mut zu. Deshalb meine Frage: Hat jemand Erfahrungen in diesem Beruf oder auch in anderen ähnlichen Berufen (z. B. mit Nachtschichten) und hat Lust, mir von seinen Erfahrungen zu berichten? 🙂
        (Ich hoffe, dass ist hier die richtige Gruppe, um solche Fragen zu stellen)

        • Vielleicht schaust Du mal nach flashbang05 Erich. Der war in 05 Mitte 30 voll beamtet im aktiven gehobenen Dienst bei der Bundespolizei, als ihn sein neuer engster Lebensgefährte LADA an den Schreibtisch versetzen wollte. Statt sich versetzen zu lassen, hat er sich mit seinem Neuen so zusammengerauft, dass die beiden nach anderthalb Jahren gemeinsam in Erichs alter Position wieder zum aktiven Dienst antreten durften – für ein halbes Jahr unter ständiger enger Beobachtung. Also völlig unregelmäßige Einsätze bei Tag und Nacht über bis zu 12 Stunden am Stück mit vollem körperlichem Einsatz im Gelände ebenso, wie halt ruhigere Jobs bei Beobachtung und Bewachung. Aber meistens ohne regelmäßige oder auch nur annähernd planbare Möglichkeiten zum BZ-Messen und zum Essen. Mit der Vorgabe von absolut keinen Ausfällen oder auch nur Behinderungen wg Hypos und einem HbA1c bis 7. CGM und Pumpe waren als Geräte, die im Einsatz ausfallen konnten, nicht zugelassen.
          Nach dem halben Jahr hatte Erich seine aktive Führungsposition wieder voll zurück einschließlich aller Führer- und Waffenscheine.

          Erich hat damals in allen Foren davon berichtet mit der Idee, ähnlich betroffene Menschen zu ähnlichem Einsatz und ähnlichen Möglichkeiten anzustoßen. Stattdessen hat er jeden Menge Ablehnung und Kritik erlebt und sich nach relativ kurzer Zeit aus allen Foren wieder zurückgezogen. Aber wahrscheinlich sind noch ne ganze Menge an Beiträgen auffindbar, aus denen sich gute Anregungen zum Vorgehen lesen lassen. Daumendrück 🙂

          • @lori du kannst dich gern bei mir melden, wenn du Fragen hast. Ich arbeite seit zwei Jahren im 3 Schichtsystem auf einer Intensivstation mit Diabetes Typ 1, CGM und Pumpe. – Alles ist möglich!
          • dagmar1972 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 2 Wochen, 4 Tage

            Schon wieder ich, sind hier auch welche aus 22145 oder 22305.
            Wäre jemand mit einem Amazon Konto so nett mir zum Einkaufspreis Teststreifen für das Accu-chek Instant oder
            ContourXT bestellen? Das wäre super. 😉

          • moira hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 3 Wochen, 1 Tag

            Hallo zusammen! Meine Ärztin meint für den Sport sollte ich vorher besser ein Brot oder Banane essen, aber ich muss zugeben ich liebe es für den Sport Gummibärchen u.ä. Essen zu können.
            Wie haltet ihr das?

            • sindi antwortete vor 3 Wochen
              Bei mir ist je nach Sport die Verdauung Verlangsamt. Daher nehme ich flüssige Nahrung die viel Zucket enthält zB Cola. Bekommt man auch noch wichtige Flüssigkeit
              • In meinen sportlichen Zeiten mußte ich vorm Training 2 Bananen futtern und das hat mir gut geholfen 🙂
                • Also bei mir war es nach 15 Minuten aktiv 😉 .
                  Ist aber wohl bei jedem unterschiedlich.
                  • Eben weil beides etwas langsamer verarbeitet wird, möchte deine Ärztin damit vorbeugen, dass du während dem Sport zu tief rutschst. Du sollst also langsamer an- und wieder absteigen.
                    Wenn ich während dem Sport aber anfange zu tief zu fallen in den Werten, greife ich auch lieber zum Saft oder Süßigkeiten 😀

                    Alternativ könntest du vor dem Sport (so 1-2h vorher) auch weniger spritzen und so deinen BZ Spiegel “natürlich” etwas ansteigen lassen, damit du diesen Puffer auch hast.

                    Probier dich einfach mal aus. Was für dich funktioniert, kann bei mir total in die Hose gehen & umgekehrt. 🙂

                      • Danke dir – das macht Sinn. Meine Ärztin hat sich nicht die Zeit genommen mir das zu erklären.
                        • Gern!!
                          Ja, ÄrztInnen haben oft leider nicht die nötige Zeit dafür.. eigentlich sollte das dann deine DiabetesberaterInnen übernehmen 🙁 Aber jetzt weißt du ja Bescheid 🙂
                        • Mein Arzt meinte tatsächlich, dass sich vorm Sport hochhalten oder was essen einen auch behindern kann, Je nachdem was man isst, kann das auch erstmal im Magen liegen und gar nicht vom Körper verwertet werden. Er meinte, am besten ist es während dem Sport schnelle KEs zu sich zu nehmen (alle halbe Stunde so 1 KE). Ich persönlich denke, dass sollte jeder für sich ausprobieren, aber falls hier jemand auch mit Essen vorm Sport nicht klarkommt, hier die Alternative. 🙂
                        • minniradieschen hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 3 Wochen, 1 Tag

                          Hallo ihr Lieben,
                          Mich plagt seit einiger Zeit eine Frage, und vielleicht könnt ihr mir ja helfen.
                          Ich hab seit 2 Jahren Typ 1 und komme so weit eigentlich ganz gut zurecht.
                          Ich arbeite in einer Bäckerei, was für sich schon ein paar Probleme mitbringt, aber seit kurzem bin ich gezwungen alleine zu arbeiten, ohne dass Kollegen in der Nähe sind. Dann passieren die Momente bei denen ich gerne wissen würde wie ihr damit umgehen würdet:
                          Es ist 8:00 Uhr es kommen laufend Kunden in den Laden die bedient werden möchten. Mein Alarm geht: 75 mg/dl ich laufe für eine Sekunde nach hinten und esse Traubenzucker, schnell wieder zurück: weiter bedienen. Kurze Zeit später kommt wieder ein Alarm, ich habe keine Zeit zu gucken ich muss bedienen. Ich ignoriere das piepen und beiße heimlich von einem Brötchen ab. Weiter bedienen. Ich merke wie ich zittrig werde laufe nach hinten und trinke einen Saft. Um 9:00 ist ein bisschen Luft kein Kunde im Laden ich checke meinen Zucker: 55 noch ein Saft. Gerade da kommt wieder ein Kunde ich lasse den Saft stehen. Kann mich nicht konzentrieren, werde unfreundlich und setze mich erleichtert als der Kunde wieder geht. Trinke Saft, esse Traubenzucker esse das Brötchen auf. Alles in rasendem Tempo. Bevor der nächste Kunde kommt. „Druckbetankung“ eine Stunde später hab ich einen Zucker von 210 mg/dl.

                          Was würdet ihr tun? Wenn ich mit einer Kollegin arbeite würde ich mich einfach direkt kurz hinsetzen ein bisschen Zucker essen und warten bin der Zucker wieder normal ist bevor ich weiterarbeite. Aber alleine kann ich meine Kunden ja nicht einfach stehen lassen….

                          • So mache ich es auch in der Schule wenn ein stressiger Tag ist. Saft geht dann am Besten.
                            • Hallöchen, ich arbeite auch beim Bäcker und kenne diese Situation, habe seit Februar Typ 1. Am Ende ist es der Stress den wir uns selber machen, lass Dich davon nicht irre machen. Die meisten Kunden haben dafür Verständnis wenn man mal etwas trinken geht und Du es etwas ruhiger angehen lässt. Auch ich habe schon die reißleine ziehen müssen und die Kunden mussten 10 Minuten auf mich verzichten aber nach kurzer Aufklärung war dies kein Problem mehr. Der Kunde hat sich an meinen Chef gewagt und ihn mal gründlich die Meinubg gezeigt wie unverantwortlich das ist. Wir sind nunmal krank und für uns ist dieser Spagat eben kein zuckerschlecken.
                              • modomiro antwortete vor 3 Wochen
                                Vielleicht kann es Dich auch unterstützen, wenn Du vorausschauend für Arbeitstage Dein Basalinsulin reduzierst oder mit etwas höherem Zucker in den Dienst startest? Im Grunde ist so ein Tag ja “Sport”, also verändert sich Dein Insulinbedarf entsprechend. Der Saft an der Theke scheint mir aber das beste Hilfsmittel, wenn es unerwartet heiß hergeht. Alles Gute!
                                • sindi antwortete vor 3 Wochen
                                  Hi setze den Alarm morgens auf 100 hoch. Dann erfährst du es früher und kannst reagieren. Wie bei mir beim Sport
                                  • sonjag antwortete vor 3 Wochen
                                    Den Vorschlägen mit der angepassten Alarmeinstellung finde ich auch gut. Nicht zu tief ansetzen. Dann hast Du etwas Zeitpuffer. Und Hypohelfer immer griffbereit ist auch gut. ansosnten hilft es auch sich grundsätzlich eine innere Haltung zu vergegenwärtigen, um nicht in die Falle zu tappen: “Ich muss ja immer funktionieren und es allen recht machen” Wir haben uns diese Erkrankung nicht ausgesucht und müssen uns nunmal 24/7 an 365 Tagen drum kümmern. Wir geraten in Notsituationen, wenn wir nicht reagieren.
                                    Gesundheit geht vor und wenn Du es weiter wie bisher handhabst, riskierst Du, dass Du eines Tages nicht mehr hinter der Theke stehst, sondern darunter liegst! Es ist zwar sehr löblich dem Kunden immer das Gefühl zu geben, dass er König ist, jedoch wer dankt es Dir, wenn Du mit Deinem Leben spielst – denn im Grunde genommen ist es doch so. Umso öfter Du zu lange im Unterzucker bist, umso tiefer wirst Du abrauschen bzw irgendwann nicht mehr richtig wahrnehmen, wann es brenzlig wird. Man sagt ja, ab etwa einem Blutzucker von 50 verzögert sich die Reaktions- und Handlungsfähigkeit stetig und Du gerätst dahin, dass Du selbst nicht mehr handlungsfähig bist! Also besser die Handbremse ziehen, Dich beim Kunden entschuldigen und erstmal rausziehen, wenn es kurzzeitig zu regulieren ist. Wenn es mal arg ist und die Unterz. braucht länger – vllt mal 15 Min. schließen?! und dann wieder beruhigt und konzentriert und freundlich weitermachen. Pass gut auf Dich auf
                                    • Lieben Dank für die Unterstützung. Wir dürfen eigentlich keine privaten Lebensmittel am Tresen haben aber vermutlich muss ich wirklich lernen mich über Sowas hinwegzusetzen. Das mit der Basalrate ist glaub ich nicht ganz leicht, weil ich ja in der Regel nicht vorher weiß ob und wie stressig es wird und den Alarm hoch stellen hab ich schon mal probiert, was aber nur dazu führte dass ich ihn noch weniger ernst genommen habe, nach dem Motto „wenn der piept ist es ja noch nicht so schlimm“
                                      Ich werde aber wohl jetzt mit dem Betriebsrat vereinbaren dass mein Chef mir klar sagen soll wie er sich das vorstellt oder mich eben nicht mehr alleine in eine Schicht steckt.
                                        • Ich würde auch so rangehen, dass den Alarm früher piepen lasse. Vielleicht kannst du auch immer zwischendurch wenn kein Kunde ist etwas Saft trinken. Aber immer nur Schluckweise damit du dich nicht nach oben abschießt. Ich denke dass du aufgrund der Krankheit sicher immer Saft da haben darfst. Frag einfach mal nach.
                                          Und versuche mal
                                          Wie du mit den Tipps klar kommst 🙃
                                        • fili antwortete vor 3 Wochen
                                          Moin, und dann wären da noch Haferflocken oder ein Körnermüsli. Das hält zumindest bei mir lange vor.
                                          • Bis dein Körper die BE/KE umsetzen kann dauert es einen Moment. So lane bekommst due das Heißhunger -Gefühl gesendet. Das BZ-Me0gerät arbeit mit einer Verzögerung von 10 bis 15 Minuten weil das Untehautfettgewege mit Verzögerug den neuen BZ-Wert empfängt. Inzwischen herrschen aber schon neuere, höhere Werte im Gefäß. Das ist trügerisch. Du kannst zwischezeitlich “aktuellere blutige Werte” am Finger messen. Wenn du das Maß der Zeit-Verzögerung ermittelt hast kannst du das besser einschätzen und die “Fressatacke” vorher beenden. Das fällt mir aber auch sehr schwer. Das Alarmgefühl, das Signal im Kopf und im Bauch ist stark.
                                          • dagmar1972 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 3 Wochen, 2 Tage

                                            Wie geht ihr mit Fressartaken um. Ihr habt ” normal” gegessen und Esst kurze Zeit später ” “ungesunde” Sachen. Da ihr nicht allein wohnt und es 🍪🍫🍬 da sind.

                                            • Ab und an gebe ich mich einfach hin und spritze dann Korrektur zum nächten Essen. Allerdings sollte auch so eine Attacke nicht ganz so unbedacht sein sondern dennoch ihren Rahmen haben, so zumindestens bei mir
                                              • Grüezi
                                                Ich habe den Prädiabetes resp Diabetes 2 mit der Ernährung in Remission. Sollte ich trotzdem einmal zu viele KHs konsumieren lege ich zb gleich anschliessend eine Runde Laufband ein oder mache ein paar Kniebeugen und Liegestützen. Das holt bei mir den BZ runter.
                                                • Ich fahre Rad das hilft sehr schnell
                                                  • Manchmal esse ich ungesunde Dinge und Spritze daraufhin Korrektur oder ich gönne mir ungesunde Dinge und plane dies mit meinem Insulin ein. Wenn ungesund dann aber “gut” ungesund. Heißt, ich achte dann auf Bio-Artikel, Vollkorn-Artikel und/oder mit wenig Fett. Zudem immer mit möglichst wenig Salz.
                                                  • dagmar1972 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #TheWalkingDiabetes#TheWalkingDiabetes veröffentlicht vor 3 Wochen, 5 Tage

                                                    Gibt’s eine Gruppe in Hamburg Barmbek oder Rahlstedt??

                                                  • dagmar1972 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 3 Wochen, 5 Tage

                                                    Moin, noch bekomme ich kein Rezept für die Teststreifen. Ist jemand aus HH der mir mit 25 Streifen für ein Accu-chek Instant überlassen könnte? Warte leider noch auf die Sonderzahlung die es eigentlich Anfang Juli geben sollte. Vielen Dank schon mal.

                                                  • anne-t hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Monat

                                                    Hallo alle, hat jemand Erfahrung mit Typ1 und starken Zyklusschwankungen? Ich habe erst seit 2 Jahren T1D und seitdem so einen unregelmäßigen Monatszyklus. Vielleicht hat jemand Tipps oder Erfahrungen. Danke euch und LG Anne

                                                    • Ich merke, dass mein BZ eine Auswirkung auf meine Periode hat. Wenn ich gestresst bin, steigt mein BZ oft an & ist nur schwer zu senken. Hält das dann ein paar Tage an, verspätet sich auch die Periode (manchmal um bis zu 2 Wochen).
                                                      Ein Heilmittel dagegen habe ich bisher auch noch nicht gefunden. Ich versuche natürlich Stress so gut wie es geht zu vermeiden, aber das klappt auch nicht immer. Dann versuche ich es “zu akzeptieren” und immer vorbereitet zu sein 😀

                                                      Sollte das aber länger anhalten, häufiger vorkommen oder du auch den Auslöser nicht erkennen kannst, würde ich das unbedingt mal mit der/dem Ärztin/Arzt besprechen!

                                                      • Hallo liebe Anne-t, ich habe nun über 4 Jahre Typ1 und habe auch bzgl des Monatszyklus nach Mustern gesucht inwieweit dieser den Verlauf des BZ beeinflusst. Ich habe festgestellt, dass der BZ steigt und damit auch der Insulinbedarf in der Woche bevor die Menstr. einsetzt. Wenn sie dann einsetzt, muss ich wieder vorsichtiger mit dem Insulin sein, da dann mein Körper empfindlicher drauf reagiert und ich dann eher zu Unterzuckerungen neige. Das ist dann besonders in den ersten Zyklustagen bei entspr. starker Mens und im weiteren Verlauf fährt die BZ-Achterbahn dann wieder etwas ruhiger. Hierzu natürlich noch immer auch ggf Stress- und Wettereinfluss berücksichtigen (bei Hitze bspw plus erste Zyklustage: da muss ich schon sehr aufpassen, nicht zu schnell wieder abzurauschen; bzw. in der Woche davor hatte ich jetzt bei der Hitze gemerkt, wenn ich eh schon mehr Insulin benötige, reagiert mein Körper auf starke Hitze auch sehr mit Stress und somit brauchsts öfter mal ne Korrektur zwischendurch…Das wären Tipps zum BZ-Verlauf und dem Zusammenspiel der Zyklusphasen. Aber Du schreibst ja auch von Schwankungen der Regelmäßigkeit. Dies könntest Du ja mal in Deiner Diabetes- und/ oder Gynäkologiepraxis besprechen – nicht dass noch weitere Autoimmunerkrankungen im Spiel sind. Alles Gute und liebe Grüße von Sonja
                                                      • themeule hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Monat

                                                        Dann melde ich mich doch auch mal zu Laut, Moin David hier habe nun seid fast 15 Jahren Diabetes und komme aus NRW

                                                      • celine-olesch hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Monat

                                                        Hallo, ich bin neu hier. Habe seit fast 15 Jahren Typ 1 Diabetes und freu mich immer was dazu zu lernen!

                                                      • cari hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Monat, 1 Woche

                                                        Hallo, ich bin auch neu hier. Weiss auch nicht wie dass alles auf der Seite funtioniert. Tu mich auch ein bisschen schwer. Bin hier gelandet, um mit anderen ein bisschen zu schreiben.

                                                        • Hallo @cari! Herzlich Willkommen in der Blood Sugar Lounge! 🙋‍♀️ Wie schön, dass du den Weg hier her gefunden hast – für den gegenseitigen Austausch ist das hier genau der richtige Ort. Wenn du Fragen hast, immer her damit! 🙂
                                                            • cari antwortete vor 1 Monat
                                                              Ich habe viele Fragen und weiss gar nicht so recht wie anfangen soll. Mich interessiert aber schon seit einiger Zeit dass Leben mit Insulinpumpe. Ist wirklich so viel besser als mit Pen? Zum anderen habe ich auch ein Problem mit meinem Gewicht. Habt ihr da auch Probleme oder sogar noch irgendwelche Ideen was ich machen könnte. Denn ich habe schon alles ausprobiert. Mir wird auch immer wieder von meinen Diabetologen gesagt, dass das Insulin eine große Rolle dabei spielt. Wie ist eure Meinung oder Erfahrung dazu?
                                                          • madilinok hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Monat, 1 Woche

                                                            Hallo Zusammen!

                                                            Ich bin neu hier und weiss noch nicht genau, wie alles hier funktioniert.

                                                            Gibt es unter euch solche, die aktiv oder sogar ambitioniert Fitness betreiben und sich gerne etwas darüber austauschen möchten?

                                                            Wäre sehr cool!
                                                            Malik

                                                            • Hey lieber Malik,
                                                              herzlich willkommen in unserer Gruppe 🙂 Du hast natürlich jederzeit die Möglichkeit in der Gruppe allgemeine Fragen breit beantwortet zu bekommen oder dich mit Anderen zu vernetzen und privat zu schreiben. Ich fahre viel Rad und ernähre mich schon sehr lange vegan, wenn Du magst können wir uns sehr gerne austauschen 🙂

                                                              Liebe Grüße
                                                              Gorden

                                                            • stephanie-bagehorn hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Monat, 1 Woche

                                                              Hallo Zusammen! Es ist wieder soweit: Wir starten in einen neuen Monat. Und das heißt: Es ist Zeit für eine neue Community-Aktion. 🎉
                                                              Und im Juli ist uns besonders zum Lachen zumute. Euch auch? 😄 Dann ist unsere Aktion genau das Richtige für euch. Denn darin wollen wir uns gegenseitig mit selbstkreierten #DiabetesMemes die Lach-Tränen in die Augen treiben! 😂
                                                              Wie genau das geht erfahrt ihr auf der Aktionsseite:

                                                              Monatsaktion Juli: Sag‘s mit einem Meme

                                                            • uho1 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 1 Monat, 4 Wochen

                                                              Hallo zusammen! Versuch Nummer 2 – gibt es hier jemanden, der auch im Landkreis Rhön-Grabfeld wohnt? Würde gern Kontakt zwecks Austausch aufnehmen. Sonnige Grüße an alle!

                                                            • mango hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 2 Monate, 1 Woche

                                                              Hallo, ich bin Typ 1 Diabetiker und komme aus dem Raum Dachau. Mit meinem derzeitigen Diabetologen bin ich sehr unzufrieden und würde gern wechseln. Kennt ihr einen guten oder könntet einen empfehlen? Lg Mango

                                                            • 3hati4 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 2 Monate, 1 Woche

                                                              Mich plagt ne Fage:

                                                              Diabetes Typ 1 und Typ 2 werden damit erklärt, dass der Blutzucker vor allem nach dem Essen nicht ordentlich=gesund von den Zellen des Organismus aufgenommen wird. Deswegen staut er sich quasi vor den Türen der Abnehmer im gesamten Kreislauf bis in die Fingerspitzen, wo wir pieksen und messen können.
                                                              Beim Typ 1, weil das für die Aufnahme notwendige Insulin infolge absterbender Beta-Zellen immer mehr bis völlig fehlt.
                                                              Beim Typ 2, weil die Zellen des Organismus das Insulin immer weniger annehmen, sich der Annahme praktisch widersetzen = Insulinresistenz, das zur Aufnahme der Glukose aus dem Blut notwendig ist.

                                                              ABER die Zellen, die zu ihrer Versorgung ausschließlich Glukose nutzen können, z.B. die roten Blutkörperchen, brauchen zu ihrer Aufnahme von Glukose gar kein Insulin.
                                                              Und die Zellen in unserem Organismus, die auf Insulin zur Aufnahme von Glukose angewiesen sind, können sich statt aus Glukose wenigstens genauso gut aus Fett mit Energie versorgen, und dafür brauchen auch sie gar kein Insulin.

                                                              UND für die erste Aufnahme neu gegessener Glukose sind die Verbraucherzellen des Organismus bei gesunden Menschen überhaupt nicht zuständig. Wenn sie es denn wären, müsste die Glukose auch bei allen völlig gesunden Menschen mit gigantischen Spitzen nach dem Essen auffallen.
                                                              Einfaches Beispiel:
                                                              50 g Glukose in einer KH-reduzierten Mahlzeit = 5 KE oder 4+ BE verteilt auf die 5 Liter Blut eines Durchschnittsmenschen bedeuten auf einmal 10 Gramm = 1.000 mg/dl pro Liter Blut (also zusätzlich zu den ohnehin schon anliegenden 100 mg/dl). Tatsächlich ist im gesunden Verlauf nach einer KH-reichen(!) Mahlzeit wie in der Grafik hier oben auf der Seite praktisch NICHTS davon zu sehen https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar

                                                              Warum wird uns mit Diabetes eigentlich noch immer eingeredet, auch hier in der Lounge, dass unsere Verbraucher- und da vor allem unsere Muskelzellen für die Regulierung unseres Blutzuckers zuständig wären?

                                                              Weiß hier vielleicht jemand ne Antwort?

                                                              • Hm, da fehlt es ziemlich an Grundlagenwissen, denn ohne Insulin kommt keine Glucose in die Zellen, die alleine als Brennstoff verwendet wird. Dabei wird ja nicht nur die Glucose verarbeitet, die direkt als Zucker aufgenommen wird, sondern der Körper setzt auch Fett und Proteine als Glucose um, die dann wiederum durch Insulin in die Zellen transportiert wird bzw. werden auch Fette und Proteine über Insulin verstoffwechselt, wenn auch später als Glucose. Ohne ausreichende Insulinwirkung steht irgendwann der Tod bevor. Der Körper erhält bei fehlendem Insulin, wodurch keine Glucose in die Zellen gelangen kann, die Meldung, das die Körperzellen nicht ausreichend mit Energie versorgt sind (egal welche). Daraufhin wird Energie aus Fett und Proteinen gebildet, die aber aufgrund Insulinmangel trotzdem nicht in die Körperzellen kommt. Durch die Verbrennung von Fett werden Ketonkörper erzeugt, die in normalen Maßen schlichtweg normal sind, dh. immer wenn man Fett verbrennt entstehen Ketonkörper. Wird aber aufgrund Insulinmangel extrem viel Fett verbrannt entstehen so extrem viel Ketonkörper das es zu einer sehr gefährlichen Übersäuerung des Blutes kommt, die letztendlich tödlich endet, sofern man nicht behandelt wird. Die Vorstellung das man ohne Insulin leben kann, da der Körper nicht nur Glucose verbrennt ist dahingehend irreführend, denn der Körper macht praktisch aus jeglicher Energie Glucose, die in der Leber gelagert und bei Bedarf abgerufen werden kann. Ein Leben ohne ausreichende Insulinwirkung ist nicht lange möglich.
                                                                  • Hier mal ein Grundwissen-Beispiel. Dabei geht es um rote Blutkörperchen https://de.wikipedia.org/wiki/Erythrozyt und da steht eindeutig zu lesen:
                                                                    “Die Glucoseaufnahme der Erythrozyten wird dabei nicht über Insulin reguliert, da der entsprechende Rezeptor fehlt. Stattdessen erfolgt die Aufnahme von Glucose über andere Glucosetransporter (hier: GLUT-1).”
                                                                    Die Zellen, die uns bis in die kleinsten Gefäße unseres Organismus mit Sauerstoff versorgen, können zwar nur=ausschließlich Glukose zu ihrer Energieversorgung nutzen, können dafür aber kein Insulin gebrauchen, weil sie gar keine Vorrichtung dafür haben, keine Insulinrezeptoren!

                                                                    Genau das habe ich in meiner Frage geschrieben: Die Zellen in unserem Organismus, die sich nur aus Glukose mit Energie versorgen können, brauchen für ihre Aufnahme von Glukose kein Insulin!

                                                                    • Nachtrag:
                                                                      Solches Grundwissen hatte ich eigentlich als Basics von der Lounge erwartet.
                                                                    • Dann kannst Du bestimmt auch schlaumeiermäßig erklären weshalb ein absoluter Insulinmangel zwingend immer zum Tod führt, wenn die Zellen doch ohne Insulin auskommen…………… hahaha
                                                                        • Wiki zu Ketoazidose, hier kurz zusammengefasst:
                                                                          A) Weil Insulin unsere Fettreserven aufbaut und festhält, und weil die sich ohne Insulin unkontrolliert verflüssigen – unkontrollierte Lipolyse: übersäuert das Blut.
                                                                          B) Weil Insulin Leber und Nieren daran hindert, unkontrolliert Protein zu Glukose umzuwandeln – ohne Insulin unkontrollierte Glukoneogenese: nimmt weit über die Nierenschwelle zu und jede Menge Wasser mit ins Klo, entwässert den Organismus.

                                                                          Aber warum der persönlich angreifende Unterton? Hier geht’s doch einfach nur um grundlegend Fakten 🙂

                                                                        • Dann les mal Deinen Beitrag und Deine eigenen Kommentare durch. Weshalb Du Fragen stellst wenn Du selbst die Antworten vorgibst wird wohl Dein Geheimnis bleiben. Hat sich für mich erledigt, ich spare mir zukünftig die Mühe…………
                                                                            • “Warum wird uns mit Diabetes eigentlich noch immer eingeredet, auch hier in der Lounge, dass unsere Verbraucher- und da vor allem unsere Muskelzellen für die Regulierung unseres Blutzuckers zuständig wären?”
                                                                              War und ist meine Frage. Sorry, aber darauf hast Du mit keiner Silbe geantwortet. Trotzdem danike für Deine Mühe!
                                                                            • Hallo, ich habe mal bei “Zuckerstoffwechsel /MedLex nachgelesen und da ist es ganz gut erklärt wie die Nährstoffe in die Zellen kommen. Die Erythrozyten sind für den Sauerstoff und Kohlendioxidtransport zuständig. Ich glaube das dieses intensive und in die Tiefe gehendes Wissen nicht unbedingt als Basiswissen von Blood Sugar Lounge bereit gestellt werden muss. Aber ich finde das der Diab.mell. sowieso eine Studie für sich ist. Zu diesem komplexen Thema helfen vielleicht auch einige Gespäche mit seinem Diabetologen.
                                                                                • ssandner hatte geschrieben, dass alle Zellen unseres Organismus Insulin zur Aufnahme von Glukose brauchen.
                                                                                  Darauf hatte ich mit dem einfachen Beispiel der roten Blutkörperchen geantwortet, die sich nur aus Glukose mit Energie versorgen und für die Aufnahme von Glukose gar kein Insulin verwenden können.
                                                                                  Es geht hier nur um ein Beispiel für die Aufnahme von Glukose ohne Insulin, nicht um die Aufgaben und Funktionen von roten Blutkörperchen.
                                                                                • Hallo ihr Lieben, vielen Dank für eure ausführliche Diskussion und die Anregungen. Wir werden das Thema mal im Coaching besprechen und schauen, dass wir hier einen Beitrag zur allgemeinen Klärung der Frage veröffentlichen können. 🙂
                                                                                    • 3hati4 antwortete vor 2 Monate
                                                                                      Hier noch ein paar interessante Punkte für die avisierte Klärung:

                                                                                      1. Insulin hat im Blut knapp 5 Minuten Halbwertzeit: 2 IE Insulin wirken nach 5 Minuten nur noch wie 1 IE, und zwar auch dann, wenn die verschwundene IE absolut nix bewegt hat. Das Insulin “verfällt” einfach. Und so geht das weiter, so dass nach ner halben Stunde von 20 IE vielleicht noch die Spur von ner viertel IE gefunden werden kann.

                                                                                      2. Das meiste Insulin wird direkt in der Leber verwendet, wo es nach der Ausgabe aus dem Pankreas nach wenigen Augenblicken durch die Pfortader noch praktisch mit der vollen Wirksamkeit zu wirken beginnen kann
                                                                                      a) unauffällig für die Aufnahme der Glukose, die im Moment zuviel für die Weitergabe in den Kreislauf ist, in den Pufferspeicher. Die Leber hat den einzigen aktiven Pufferspeicher, der aufnimmt, wenn mehr Glukose ankommt, als gebraucht wird, und der davon passend abgibt, wenn weniger ankommt, als gebraucht wird.
                                                                                      b) unauffällig für de Umwandlung von Glukose, die die Speicherkapazität übersteigt, in Triglyzeride zur Weiterleitung in die Schwimmhilfen.
                                                                                      c) auffällig=ungesund für die direkte und damit ektope Einlagerung eines Teils der Triglyzeride gleich an Ort und Stelle in der Leber: “Menschenstopfleber”.
                                                                                      Weil die meisten von uns mit Typ 2 auffällig viel Fett in der Leber haben, auch die schlankeren, und weil das für viel zu viel Glukose-Ausgabe in den Kreislauf sorgen kann (Taylor, Newcastle), mag der Hang dazu ursächlicher für die Krankheit sein, wie das Gewicht.

                                                                                      3. Insulin ist per Umgehung “ersetzbar” überall dort, wo Verbraucherzellen die Glukose nur mit Hilfe von Insulin aufnehmen können. Diese Verbraucherzellen können alle für ihre Energieversorgung wenigstens genauso gut Fett nutzen und das völlig ohne Insulin aufnehmen.

                                                                                      4. Insulin ist nicht ersetzbar
                                                                                      a) überall dort, wo es um die kontrollierte Speicherung, Erhaltung und Ausgabe von Fett geht.
                                                                                      b) beim 24/7 kontrollierten Verlauf der Glukoneogenese.

                                                                                      5. Insulin gelangt nur in dem Maße in den gesunden Kreislauf, in dem es Glukose auf dem normalen postabsorptiven Level zur möglichen Aufnahme in die Verbraucherzellen führt. Etwas mehr von beidem nur jeweils direkt nach dem Essen von KHs.
                                                                                      Postabsorptiv werden mehr an Glukose und Insulin nur in dem Maße in den Kreislauf gegeben, in dem im Rücklauf zur Leber mehr davon fehlt, also im durchlaufenen Kreislauf mehr abgenommen worden ist. Ebenso weniger, wenn beim vorausgegangenen Umlauf weniger abgenommen worden ist. Immer just-in-time.

                                                                                      6. Gesund haben die Verbraucherzellen des Organismus also keinen Einfluss auf die BZ-Regelung. Wenn sie weniger Glukose aufnehmen, gibt die Leber weniger Glukose aus.
                                                                                      Die Vorstellung, dass der BZ beim Typ 2 wegen der mangelnden Aufnahme von Insulin und Glukose in die Verbraucherzellen über gesund ansteigen müsse, ist mithin absolut sinnfrei.

                                                                                      7. Schon unter Menschen mit alltäglich gesundem BZ-Verlauf fallen die mit guter Aussicht auf die Entwicklung eines Typ 2 mit deutlich höherem Insulin-Umsatz nach HOMA Index auf. Und je höher deren alltäglicher BZ-Verlauf ansteigt, umso mehr nimmt dieser Umsatz bis hin zur Hyperinsulinämie in exponentieller Weise zu, mit Ende Sekundärversagen.

                                                                                      8. Mit der fachoffiziell ordentlichen Behandlung nach DDG im Typ 1 Zielrahmen und mit gesundem KH-betontem Essen nach DGE wird mithin zwangsläufig über kurz oder lang mit dem immer höheren Blutzucker das Überschreiten der dafür definierten Grenzwerte in die progrediente Krankheit Diabetes Typ 2 provoziert. Und damit zusammen der immer größere Inslinumsatz bis hin zum Sekundärversagen.
                                                                                      DAZU WIRD ÜBERALL IN D NACH DDG ANGELEITET.

                                                                                      9. Daneben gibt es immer mehr Einzelfälle mit Typ 2 Remission. Immer mehr Betroffene drehen ihren ärztlich diagnostizierten Typ 2 in den nahezu bis völlig gesunden Blutzuckerbereich zurück, indem sie ihr Essen so auswählen und portionieren, dass die postprandialen Spitzen unter 140 mg/dl bleiben. Dazu nehmen viele wie Hans Lauber Messen+Essen+Laufen gezielt gute Stücke ihres alltäglichen Bewegungspensums direkt nach den Mahlzeiten. Die Remission bleibt erhalten, solange dieses auf den möglichst geringen Insulinumsatz ausgerichtete Verhalten anhält, in immer mehr Fällen schon deutlich über 10 Jahre, und zwar ohne jede Progredienz!
                                                                                      DAZU WIRD NACH DDG NICHT ANGELEITET, nicht einmal als mögliche Alternative neben der bisherigen Standardbehandlung.

                                                                                      10. Der Kern der Typ 2 Remission, der 24/7 niedrigstmögliche Insulin-Umsatz wird vielmehr bis heute narra-tief mit den alternativen Fakten zur Insulinresistenz(6.) bei DDG und in der Lounge verdrängt. Und damit gelingt in den meisten Fällen nach 4. der ordentlich behandelte Mensch mit Typ 2 voll ordentlich fett!

                                                                                      • 3hati4 antwortete vor 1 Monat
                                                                                        und?
                                                                                      • Hab folgendes gefunden:
                                                                                        Insulin schleust Zucker vor allem in die Zellen der Muskeln, der Leber, der Nieren und des Fettgewebes, nicht aber ins Gehirn. Die Hirnzellen können Glukose unabhängig vom Insulin aufnehmen. Der Körper speichert außerdem Traubenzucker, den er nicht sofort zur Energiegewinnung benötigt, in Form von Glykogen in der Leber und besonders in der Muskulatur.

                                                                                        Neben dieser Schlüssel-Funktion hat Insulin noch andere Aufgaben im Körper. So beeinflusst es im Gehirn das Appetitempfinden. Zudem hemmt das Hormon den Abbau von Fettgewebe (Lipolyse). Bei vollständigem Insulinmangel, wenn kein Zucker in die Zellen gelangt, zieht der Körper das Fettgewebe zur Energiegewinnung heran. Die Folge: Freie Fettsäuren überschwemmen den Organismus, was eine Ketoazidose, eine Übersäuerung des Blutes, zur Folge haben kann. Diese schwere Stoffwechselentgleisung kann vor allem bei Typ-1-Diabetes auftreten, seltener bei einem langjährigen Typ-2-Diabetes.

                                                                                      • stephanie-bagehorn hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 2 Monate, 2 Wochen

                                                                                        Hallo, ihr Lieben! 🙋‍♀️
                                                                                        Der Mai neigt sich dem Ende und mit ihm auch unsere aktuelle Community-Aktion, in welcher ihr ein kleines #Dia-Danke an euer Umfeld senden könnt! Denn, wir sind uns sicher: Jede*r von uns hat einen engen Kreis an Menschen, die uns im Leben mit Diabetes auf die ein oder andere Weise unterstützen. Also, nutzt die Gelegenheit und zeigt noch heute und morgen eure Dankbarkeit im Rahmen unserer Monatsaktion 🥰️

                                                                                        Monatsaktion Mai: #GemeinsamDurchTiefundHoch – danke euch!

                                                                                      • moira hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 2 Monate, 2 Wochen

                                                                                        Hallo Leute! Ich habe erst seit 1Jahr Diabetes Typ1. In der letzten Woche ist mein Insulinbedarf gestiegen. Jetzt habe ich gelesen dass ein Bedarf von 0.5 bis 1 Einheit Kurzzeitinsulin pro KE normal ist. Ich brauche morgens aber inzwischen etwas mehr. Wie ist das bei euch? Ist das ein Durchschnittswert mit den 0.5-1Einheit? Wieviel Kurzzeitinsulin braucht ihr so?

                                                                                        • Hallo Moira, ich habe seit Februar diesen Jahres meinen Typ1 und spritze momentan 8 Einheiten Langzeit und 1:1-1 sprich bei einem BE von 4 Spritze ich 3 und fahre damit sehr gut. Allerdings benötige ich noch sehr wenig Insulin da ich ständig in Bewegung bin und noch genug eigenes Insulin habe. Das wird sich alles noch 100 mal ändern denke ich und jeder muss einschätzen lassen wie viel Insulin man benötigt. Dir stehen doch sicher Berater zur Seite die mit Dir Deine optimale Zufuhr herausfinden. Lg
                                                                                          • nö, das ist völlig im Rahmen Mach nicht den Fehler Dich mit Anderen zu vergleichen, denn der Insulinbedarf ist individuell. Das mit 0,5 bis 1,0IE bezieht sich auf Gesamtverbrauch/Tag pro kg Körpergewicht. Ein Insulinbedarf von 2IE oder mehr ist gerade am Morgen völlig normal, da zu dieser Zeit im Tagesverlauf der Insulinbedarf eh am höchsten ist. Lass Dich also nicht davon verunsichern was Andere brauchen oder auch nicht. Da Du noch nicht lange Diabetes hast hast Du mit Sicherheit noch eigenes Insulin, das mit der Zeit eh weniger wird. Deshalb muss der Insulinbedarf laufend angepasst werden, und zwar nach Deinen Bedürfnissen, nicht nach dem was Andere brauchen.
                                                                                            • Hallo Moira, auch ich habe mich das schon oft gefragt. Auch mit dem Basalinsulin, dass ich regelmäßig nach oben korrigiert habe, um es dann fast ähnlich regelmäßig auch wieder nach unten zu korrigieren. Das hat wohl auch was mit Stress und Wetter zu tun. Mein Bolus ist von Tageszeiten abhängig, aber morgens habe ich zum Beispiel einen KE Faktor von 1,5 mittags 1,0 und abends 1,1. Ich mach mir da aber keinen Stress. Letztendlich geht es darum dem Körper zu geben was er benötigt. Und wenn das dann eben 4 Einheiten pro KE wäre, dann soll es so sein…. Und wenn ich 60 Einheiten Basisinsulin benötigen würde wäre auch das so….
                                                                                            • Mehr laden